Zitat von Lost111: Mein Psychiater hat mich am Dienstag ein klein wenig - wie soll ich das sagen?! - aufgerüttelt. ?
Aber das ging auch mehr oder weniger an mir vorbei. Ich habe ihm auch vom S.. erzählt.
Ich habe im Hinterkopf, dass es wichtig wäre/ist, mir Gedanken um die Arbeit etc. zu machen. Reha. Etc.
Wie es weitergehen kann ..
Kann mir mal einer auf den Kopf hauen ?! (Scherz) Warum kann ich das nicht?!
Im Prinzip ist es, bei mir jedenfalls, immer so, dass etwas im Hinterkopf rum schwirrt und irgendwie nach Erledigung schreit, was sich eben in Gedanken darstellt und eben nicht in einem Handeln mündet. Bei mir sind das Dinge die eben nicht als angenehm empfunden werden, in dem Moment in dem ich über sie Nachdenke. Und eigentlich ist klar, sie werden auch nicht angenehmer, wenn ich sie lediglich „zerdenke“. Allerdings habe ich für mich festgestellt, wenn aus dem Denken ein Handeln resultierte und etwas aus dem Handeln resultierte, egal ob es dann ein gewünschtes Ergebnis erbracht hat oder vielleicht auch nicht, ich habe jedenfalls im Rahmen meiner Möglichkeiten etwas getan und kann dann diese Sache auch erstmal abhaken. Und es obliegt mir alleine, wie ich dann mein Handeln oder das Ergebnis bewerte. Ich habe aber für mich selbst festgestellt, dass es sich besser anfühlt, wenn ich was getan habe, als nur darüber nachzudenken etwas tun zu sollen, oder müssen. Meiner Meinung nach kann man immer etwas tun, statt sich zu fragen, weshalb man etwas nicht kann. Unabhängig davon, wie man es anschließend dann bewertet. Natürlich muss man aber körperlich in der Lage sein, oder zumindest entsprechende Hilfsmittel nutzen können. Und natürlich muss man auch wollen wollen, wenn man es zumindest vom Prinzip her können kann, was zumindest der Fall ist, wenn lediglich nur Gedanken einen davon abhalten. Erfahrungsgemäß wird man sich trotzdem nicht immer gut fühlen bei dem was man tut, wie auch immer dann dieses Gefühl sich äußern würde. Es besteht aber zumindest die Möglichkeit sich gut zu fühlen, wenn am es dann getan hat und es erledigt ist, beziehungsweise der Kopf diesbezüglich frei(er) ist.
Die Frage danach, weshalb oder warum kann ich etwas nicht, ist eigentlich sinnlos wenn es tatsächlich nicht generell verhindert wird, es wenigstens zu versuchen. Selbst wenn ich scheitere bei einem Versuch, so muss das ja nicht bedeuten, dass es beim nächsten nicht doch klappen könnte.