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Ist das eine Depression? Habe wirre Gedanken

B

bk82
Mitglied

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Ich hänge seit 3 Monaten in einem Tief.
Ich war vor 5 Jahren bereits an einer mittelschweren Depression erkrankt, hatte aber zwischenzeitlich eine gute Zeit. Nach viel Trubel stecke ich nun wieder drin. Diesmal stellt sich das aber anders dar. Damals habe ich mehr grübelnde Gedankenschleifen gehabt, konnte diese stoppen und nach 7-8 Monaten ging es mir besser. Ich konnte auch stets leichte Aktivitäten machen und hatte minimal Antrieb.
Aktuell sind meine Gedanken NICHT grübelnd. Entweder meine Gedanken sind komplett LEER ohne jede Idee, oder aber sie sind rasend und springen von Thema zu Thema aus meinem halben Leben blitzartig. Ab und an sogar so wirr dass es nur wenig Zusammenhang dieser Gedanken gibt. Diese Leere in den Gedanken mündet dann logischerweise in völliger Antribslosigkeit, da gedanklich kein Plan was ich tun könnte. KENNT DAS IRGENDWER? Wenn ja, wann und wie wurde es besser? Ach ja, und einen massiven Kopfdruck sowie im Körper habe ich auch dauerhaft.

#1


20 Antworten ↓
F

Frederick1
Gast

lieber bk 82,

habe keine Angst und fürchte dich nicht, nach jeder Angst kommt wieder ein Licht.

oh, Angst gehört leider auch zu unserem Leben. In immer neuen Abwandlungen begleitet sie uns von Geburt an, bis zu unserem Tode. Angst gehört zu unserer Existenz. Das muss ich akzeptieren, mich so gut es geht meinen Ängsten stellen, sie nicht verdrängen. Denn das kann ich auch sehr gut, meine Ängste verdrängen. Aber so wie ich das Ende meines Lebens nicht verdrängen kann, denn der mein Tod bleibt trotzdem.

Meine Angst tritt immer dort auf, wenn ich mich gewissen Situationen in meinem Leben nicht mehr gewachsen fühle. Jeder neue Schritt, jede Veränderung ist oft auch mit Angst verbunden.

Angst kennt jeder Mensch, doch niemand möchte sie haben. Die Angst um unser Leben, unsere Existenz begleitet mich von der Wiege bis zur Bahre. Angst nicht akzeptiert zu werden, meine Angst vor dem allein sein, Angst vor inneren Verletzungen, das ich ein Versager bin, Angst vor dem Verlust meines Arbeitsplatzes , Angst vor allem Unbekannten, Unerwarteten.

Das ich mich bewähren muss, das ich stark sein muss, das sich Bewähren als Familienmann, als Vater usw.

Angst vor dem Alter, vor meinem körperlichen Verfall usw.

Nein, die Angst gehört zu unserem Leben dazu, sie ist uns aber nicht immer bewusst. Doch sie kann sofort wieder in mein Leben kommen, wenn ich vor einer mir angst machenden Situation stehe. Als Mensch weichen wir gerne aus, wollen die Angst verdrängen, zu überspielen, zu betäuben, sie verleugnen usw.

Jeder Mensch hat Angst, auch wenn der das nicht zugibt. Trotz aller Fortschritte haben wir "modernen" Menschen Angst.

Überforderung im Beruf, steigender Leistungsdruck, Stress in unseren Beziehungen.

Angst vor Kriegen, Umweltzerstörungen usw.

Und jeder Mensch ist mit seiner Angst oft allein.Angst vor Menschen, Tieren, usw,,,

Tiefe Kränkungen, Mobbingerfahrungen, Schockerlebnisse, Traumas. Als Mensch fühlst du dich ausgeliefert, entwürdigt, verletzt.

Mein Atem ist beklemmend, Schwindel, fühle mich benommen, ich schwitze, Übelkeit, Hitzewallungen.

Ich fühle mich irgendwie ausgeliefert, kann mich nicht wehren, fremd bestimmt.

Und ich frage mich, wer bin ich denn, was ist meine Identität.wie bekomme ich wieder Kraft, Selbstvertrauen, Stehvermögen.

Wie bekomme ich wieder mein inneres Gleichgewicht, Ziele und Sinn für mein Leben, Verantwortung tragen, aber auch mal wieder los lassen können.

Doch ich darf mich auch nicht immer überfordern. Meine Angst muss bewältigt werden, in kleinen Schritten. Indem ich mich meiner Angst immer wieder stelle, so wie ich jeden Morgen in meinen Spiegel schaue, mein Spiegelbild annehme wie es ist.

Ich vertraue wieder mir selbst, neues Selbstvertrauen. Oder das andere Menschen an mich glauben, mit mir hoffen.

Ich brauche ein gesundes Maß an Selbstvertrauen, um mit mir selbst, anderen Menschen in Beziehung zu kommen. Aber ich muss mich auch abgrenzen, um mich nicht selbst zu verlieren.

Mich meinen Ängsten stellen. Aber auch die Bereitschaft, mein Erreichtes im Leben wieder los lassen zu können, mein gewohntes und Vertrautes.Nur wenn ich auch einmal los lassen kann, kann ich auch meine Ängste loslassen. Wir müssen nicht immer alles krampfhaft festhalten, das kostet so viel Kraft.

Deshalb, lasse auch mal wieder los, entspanne dich, .

Denn du kannst das, du packst das, du weißt das es geht.Mache dir nicht zu viele Sorgen.das meiste über das du dir Sorgen und Gedanken machst, wird nie eintreffen. Hinterher bist du oft schlauer und klüger, das merke ich immer wieder bei mir. Sage deinen negativen Gedanken gute Nacht.


viele liebe Grüße an dich,

Frederick

23.06.2019 20:51 • x 2 #18


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A


Hallo bk82,

Ist das eine Depression? Habe wirre Gedanken

x 3#3


F

Frederick1
Gast

lieber bk 82,

erstmal ein herzliches Willkommen hier im Forum. Deine Symptome hören sich schon nach einer Depression an, die ich auch aus meinem Leben kenne. Oft kommt diese Depression von jetzt auf nachher. Und oft ist sie nicht immer gleich, sondern unterschiedlich. Und du hast ja auch geschrieben, das deine Zeit nicht einfach war, du viel Trubel hattest.

Hast du dir diesen Trubel selbst gemacht, oder kam er einfach zu schnell auf dich zu, du hattest keine Zeit mehr gut zu reagieren. .Selbst komme ich auch ganz gerne in Stress, und da muss ich immer wieder aufpassen, wie ich leben, was ich mir zumute und was nicht.

Mir hilft da ein leichtes Lauftraining, oder Fahrrad fahren, um wieder "runter zu kommen", wieder ruhiger und ausgeglichener zu werden.

Oder das du mehr auf dich selbst achtest. Denn das beeinflusst dein Wohlbefinden, dein Denken, dein Leben und Handeln. Das du dich wieder etwas wert fühlst, das du dir nicht mehr alles von anderen Menschen gefallen lassen musst. Oft siehst du dich so, wie die anderen dich sehen. Je mehr aber dein reales Bild von dir selbst, und dein für dich ideales Selbstbild übereinstimmt, um so selbstbewusster lebst und bist du.

Aber dein Selbstverständnis, dein Selbstvertrauen kann sich auch schnell wieder verändern. Durch Enttäuschung über dich selbst, andere Menschen haben dich enttäuscht.

Am Besten ist es wenn du weißt, du bist von einem oder mehr Menschen bedingungslos angenommen und geliebt, so wie du bist, nicht so wie man dich haben möchte.

Nein, du musst alles andere als perfekt sein, aber wenn du dich und dein ganzes Leben annehmen und lieben kannst, das ist der beste Schutz gegen deine Depression.

Schaue nach, prüfe nach, was oder wer hat deine Depression ausgelöst. Und dann versuche in Liebe zu dir selbst,, zu handeln, zu reagieren.


liebe Grüße an dich,

Frederick

19.06.2019 17:13 • x 2 #3


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B
Ergänzung seit gerade.
Ich habe jetzt für den nächsten Monat einen Termin beim Psychiater. Zusätzlich Sorge macht mir der permanente Druck im zentralen Nervensystem mit Druck, Zug und Bewegung sowie Kribbeln und Vibrieren im Brust- und Bauchraum. Kann dazu, genau wie zu den eingangs beschriebene Symptomen wie Gedankenleere etc. jemand etwas zu sagen!?

Danke und Gruß
bk

#2


F
lieber bk 82,

erstmal ein herzliches Willkommen hier im Forum. Deine Symptome hören sich schon nach einer Depression an, die ich auch aus meinem Leben kenne. Oft kommt diese Depression von jetzt auf nachher. Und oft ist sie nicht immer gleich, sondern unterschiedlich. Und du hast ja auch geschrieben, das deine Zeit nicht einfach war, du viel Trubel hattest.

Hast du dir diesen Trubel selbst gemacht, oder kam er einfach zu schnell auf dich zu, du hattest keine Zeit mehr gut zu reagieren. .Selbst komme ich auch ganz gerne in Stress, und da muss ich immer wieder aufpassen, wie ich leben, was ich mir zumute und was nicht.

Mir hilft da ein leichtes Lauftraining, oder Fahrrad fahren, um wieder "runter zu kommen", wieder ruhiger und ausgeglichener zu werden.

Oder das du mehr auf dich selbst achtest. Denn das beeinflusst dein Wohlbefinden, dein Denken, dein Leben und Handeln. Das du dich wieder etwas wert fühlst, das du dir nicht mehr alles von anderen Menschen gefallen lassen musst. Oft siehst du dich so, wie die anderen dich sehen. Je mehr aber dein reales Bild von dir selbst, und dein für dich ideales Selbstbild übereinstimmt, um so selbstbewusster lebst und bist du.

Aber dein Selbstverständnis, dein Selbstvertrauen kann sich auch schnell wieder verändern. Durch Enttäuschung über dich selbst, andere Menschen haben dich enttäuscht.

Am Besten ist es wenn du weißt, du bist von einem oder mehr Menschen bedingungslos angenommen und geliebt, so wie du bist, nicht so wie man dich haben möchte.

Nein, du musst alles andere als perfekt sein, aber wenn du dich und dein ganzes Leben annehmen und lieben kannst, das ist der beste Schutz gegen deine Depression.

Schaue nach, prüfe nach, was oder wer hat deine Depression ausgelöst. Und dann versuche in Liebe zu dir selbst,, zu handeln, zu reagieren.


liebe Grüße an dich,

Frederick

x 2 #3


B
Frederik, vielen Dank für deine Worte. Sehr gute Hinweise. Ich muss mal sehen, was ich in meinem akuten Stadium davon umgesetzt bekomme.

Mit Trubel meine ich, viel zu viele Dinge gleichzeitig gestemmt haben zu wollen und viel falscher Ehrgeiz so dass einiges auf der Strecke geblieben ist. Ausgelöst wurde die Episode dann von Angst in einer Alltagssituation sowie "falschen" Kommentaren die mich fesselten.
Danach war bei mir NICHTS mehr möglich. Du sagst du hattest es selber. ich für meinen Teil bin so naiv an die Sache heran gegangen, dass Depression immer gleich Depression sein müsste. es ist also möglich, auch aus deiner Erfahrung(?), dass sich eine zweite Episode so chaotisch in den wilden Gedanken als auch mit Gedankenleere und diesen abnormen Körperempfindungen, an den Stellen wo eigentlich Gefühle sitzen, zeigen kann?

Daurch, dass das so anders ist habe ich mir bereits eine Psychose eingeredet und erschrecke immer wieder vor den wilden Gedanken, die manchmal Engelchen und Teufelchen zugleich sind. ist das auch bekannt oder in so einer Phase "normal" dazu?

Wie ich meinem Antrieb, geschweige denn meine Lebensfreude wiedererlange, weiß ich aktuell nicht. Auch wenn ich bereits eine Episode erfolgreich durch habe, so ist die zweite dennoch mit Hoffnungslosigkeit gespickt jemals wieder fühlen zu können. Aber was sind schon drei Monate. vielleicht kannst du (oder jemand) dazu auch etwas sagen!?

Danke und dennoch sonnige Grüße
bk

x 1 #4


F
lieber bk82,

oh ja, dieser falsche Ehrgeiz, den kenne ich nur zu gut in meinem eigenen Leben. Aber wenn du älter wirst lässt das nach, zumindest war das bei mir so, durfte etwas gelassener und ruhiger werden.

Aber diese Ängste in der Depression, die gehen leichter nicht so leicht. Mit diesem täglichem Phänomen müssen wir uns immer wieder auseinander setzen. Die Angst in unserem Kopf, die sich auf unseren Körper und Innerstes auswirkt.

Da hilft es mir wieder, meiner Angst körperlich davon zu rennen. Da werde ich wieder ruhiger, gelassener, selbstbewusster.

Wenn die Angst wieder hoch kommen möchte, vor dem Versagen, vor Bloßstellung, Trauer, Angst vor Verlust, Angst vor meiner Unlust zum Leben.

Da würde ich dir in deinem Leben wünschen, das du so etwas wie Liebe, Annahme, Geborgenheit finden darfst. Gemeinsam ist die Angst leichter zu tragen, leichter zu ertragen. Die Schwester der Angst ist für mich die Depression, das gehört leichter zusammen.

Wenn deine Ängste kleiner wird, dann wird auch deine Depression kleiner. Deshalb finde ich es so wichtig, das deine eigene Identität, dein Selbstbewusstsein immer größer wird. Dadurch wird auch deine Angst weniger.

Wer denkt hat Angst, und wenn du zu negativ über dich und dein Leben denkst, dann hast du noch mehr Angst.

Doch der Grundangst kannst du widerstehen, wenn du für dich einen ganz bewussten Sinn für dein Leben findest.

Finde einmal eine Antwort auf die Frage, für was lebst du. Für etwas was du besonders gut kannst, für zum Beispiel den Umweltschutz, die Natur, Tiere.

Wenn du einen Sinn für dein Leben findest, sind deine Gedanken eher auf diesen Sinn konzentriert. Du hast dann gar nicht mehr so die Zeit für deine Depression.


liebe Grüße an dich,

Frederick

x 2 #5


B
Wow. Da sind viele Ansätze dabei, die ich mir anschauen werde.

Vielleicht hast du auch deshalb bewusst nicht über Symptome gesprochen!? Hier ist aktuell viel Gedankengut bei mir und mich würden dennoch 1-3 Sätze dazu von dir interessieren inwiefern ich beruhigt gegen eine Depression kämpfen kann! Diese Symptome machen mir Sorge.

Erst dann kann ich in Ruhe nach einem Sinn für meinen weiteren Weg suchen.

Grüße
bk

x 1 #6


B
Gut gut. Sonst noch jemand, der mir auf der Symptomebene Mut machen kann? Verharre sehr stark darin und komme schwer von weg. Was hat noch geholfen?

Danke
bk

#7


Alexandra2
Liebe/r bk,
Bei mir gibt es all das, was Du beschrieben hast. Gedanken, die einsam im Hirn rumgeistern bis zu so vielen gleichzeitig, die sich gegenseitige überholen, sehr laut und sehr anstrengend sind. Ich weiß nun, daß das durch chronischen Stress verursacht wurde, neben mieser Kindheit. Das Nervensystem von chronisch gestressten Menschen kann nicht mehr unter das mittlere Errergungsniveau gelangen. Es kreist dauerhaft Adrenalin im Körper, daß zur Unruhe treibt und viele Symptome auslösen kann. Es ist wichtig, die eigenen Reaktionszweisen kennen zu lernen und gegen zu steuern. Bei mir ist das Ruhe, kurze Aktivitäten und Tage an den gar nichts geht, zu akzeptieren und NICHT über meine Grenzen zu gehen. Das ist zwar langweilig, aber für mich der einzige Weg.
Das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom wurde entdeckt während der Depression. Liebe Grüße Alexandra

x 2 #8


B
Super, danke Alexandra.
Kennst du auch die beschriebenen Leibgefühlstörungen mit Zug und Druck oder Kribbeln und Ziehen im gesamten Körper bzw. im zentralen Nervensystem? Dieser Druck hält einen von allem fern, so leblos.
Meine Gedanken bekomme ich immer besser kontrolliert, aber für das körperliche fehlt mir jede Idee. Gut die wirren auftauchenden Gedanken kontrolliere ich auch nicht, aber vieles geht.

Gruß
bk

x 1 #9


F
hallo lieber bk,

diesen Druck kenne ich auch, dieses Ziehen im ganzen Körper, du fühlst dich fast nicht mehr, hast keine Beziehung mehr zu dir, bist verwirrt, kannst nicht mehr so klar denken, Schweißausbrüche usw.

Wie schon geschrieben, mir hilft da oft, ich laufe meiner Angst davon. Ja es gibt Probleme die ich lösen muss, denen ich auf Dauer nicht ausweichen kann, auch nicht durch Ablenkung, Dro., Dauersport usw.

Aber aus meiner eigenen Erfahrung, Sport gerade am frühen morgen lässt mich wieder klarer denken, diese negativen Symptome werden weniger.

Meine Angststörungen, Panikattacken, werden weniger, je fitter ich körperlich bin. Nein, ich muss auch noch Tabletten nehmen, denn unbehandelt kannst du Alk., Suchtprobleme, Beruhigungsmittelsucht usw. bekommen.

Es kommt zu Beeinträchtigungen in deinem beruflichen und privaten Bereich, Probleme mit dem anderen Geschlecht usw.

Ängste können vererbt sein. Oder Trennungsängste in deiner Kindheit. Oder du hast zu große Erwartungen an dich und dein Leben. Situationen wo du im Stress bist belasten dich mehr. Gut helfen dir da Entspannungsübungen.

In der Regel fehlen uns da auch Botenstoffe im Gehirn, die durch gute Medizin ausgeglichen werden kann. Psychopharmaka sind da nicht nur negativ, sondern können dir da ganz feste helfen.

Manche Menschen sind dann auch wieder in der Lage, auf die Tabletten zu verzichten. Selbst nehme ich heute auch viel weniger als am Anfang meiner Depri. Aber ganz verzichten kann ich nicht.

Lasse dir helfen, schäme dich nicht für die Tabletten, die dir echt helfen können. Mir war das früher echt peinlich. Heute kann ich eher dazu stehen.


viele liebe Grüße an dich,

Frederick

x 1 #10


Alexandra2
Hallo bk,
Ich kenne das Kribbeln und eine wahnsinnig hohe Muskelspannung. Dagegen hilft mir gleichmäßige längerzeitige Bewegung, wie Spaziergang oder Radfahren von mind 30 Min.,
Sauna und Meditation.
Die Symptome zeigen eigentlich, daß es viel zu spät für ein Auffangen der Symptome ist. Deshalb bin ich dazu übergegangen, Bewegung prophylaktisch in die Woche einzubauen.
Das hilft gut!
Liebe Grüße Alexandra

x 2 #11


B
Danke für eure Antworten!

Ich kämpfe mit starken körperlichen Symptomen, der Kopfdruck lässt eine Konzentration auf eine Sache kaum zu. Beim TV schauen bspw. fühlt es sich so an als gucke ich durch den Fernseher durch. manchmal sogar schwer dem geschehen zu folgen. habt ihr das auch?

Auf der gedanklichen Ebene kann ich diese LEERE nicht gut aushalten, ich kann kaum Informationen speichern noch abrufen, vergesse viel. Ist das auch bekannt und wird das besser?

Zudem habe ich wenn ich die Augen zu mache und in den Ruhemodus wechseln will, plötzlich tausend Gedanken gleichzeitig. Teilweise negative Gedanken zu Familie oder Partnerin obwohl dort alles gut ist. Das ist echt anstrengend, gibt es da auch parallelen bei euch?

Und als letztes diese fortwährende Hoffnungslosigkeit welche mit keinem Zureden verschwindet, manchmal mit lebensmüden Gedanken. Ich kann darüber nichteinmal trauern, weinen und Tränen sind kaum möglich. Kann da auch jemand von euch zu berichten?

Ich wünsche mir meine Alltagsgedanken zurück, meine Lebensfreude. Mut weg, Stolz weg, Gefühle weg. Mein Leben am seidenen Faden.

Danke für euer Feedback
bk

x 1 #12


B

#13


mutmacher
Dro. in irgend einer Form ?

x 1 #14


A


Hallo bk82,

x 4#15


B
Keine Dro. Einfach viel Angst gehabt.

#15

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