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Gedanken zur N8

hlena
Das finde ich gar nicht witzig, manchmal kommt man sich vor wie eine lahme Ente.

x 2 #61


Caro66
Zitat von hlena:
Ich auch!

Das find ich ja mega...ich zweifle regelmässig an mir, ob normal oder nicht.
Wahrscheinlich hab ich mich u.a.jahrzehntelang nie "gebunden"auch deshalb....Katastrophe Frieden
Ich wollte einfach nie früh raus ,erst bei Betreten der Firma legte ich gezwungenermaßen das Eisgesicht ab .
Mein Spitzname war lange ...die Eiskönigin ....soviel mal dazu Headspin

#62


A


Hallo Lost111,

Gedanken zur N8

x 3#3


hlena
QUOTE="Caro66"] die Eiskönigin [/QUOTE]

freunde

x 1 #63


Caro66
Später wurde daraus queen mum, weil lauter junge Männer mit und unter mir im Team waren...ich bekam früh 8 Uhr Kaffee an den Platz und sie stellten mir als Laufschrift übers Desktop ein...der Kaffee ist fertig.
Dann musste ich wohl Kaffee Mädchen rofl

#64


Grenzgaenger
Mal eine Blöde Frage:
Zitat von Lost111:
In einer Welt derzeitigen Welt ohne Gefühle.
Und es dient dem Druck-Abbau. Ich stehe ständig unter innerer Anspannung.

Gibt es da nicht positive Emotionen?

Meist - und das ist völlig Frei von jeder wertung - sind es die Negativen Dinge die man sich dann antut....

Nur warum nicht einfach mal versuchen, sich selbst positiv zu fühlen - völlig egal wo durch?

Wie zum Beispiel mit Kitzeln um sich selber zu spüren?

Ist aber vielleicht auch nur so ein blöde Idee... Kopf kratzen

#65


Lost111
Zitat von Grenzgaenger:
Gibt es da nicht positive Emotionen?

Nein, die gibt es eben nicht. Es gibt gar keine.

Zitat von Grenzgaenger:
Nur warum nicht einfach mal versuchen, sich selbst positiv zu fühlen - völlig egal wo durch?

Wie zum Beispiel mit Kitzeln um sich selber zu spüren?

Das versuche ich immer wieder. Und meine Katzen geben mir viel Liebe und überhaupt.
Das ist immer ein kurzer Moment. Den ich natürlich sehr schätze und der mit so gut tut!
Äh - leider kann man sich selber nicht kitzeln. gg
Nee, ist gar keine blöde Idee, geht aber leider nicht.

x 2 #66


Kate
Zitat von Lost111:
Und meine Katzen geben mir viel Liebe und überhaupt.
Das ist immer ein kurzer Moment.

Haustiere sind und können so viel mehr. Ich sehe das auch so freunde

x 2 #67


Grenzgaenger
Zitat von Lost111:
Das versuche ich immer wieder. Und meine Katzen geben mir viel Liebe und überhaupt.
Das ist immer ein kurzer Moment.

Für mich eher ein sehr langer Moment den ich dann wahrlich auch genieße....
Zitat von Lost111:
Das versuche ich immer wieder.

Das wollte ich auch gar nicht in Frage stellen Frieden

Nur leider - und da spreche ich eben auch aus Erfahrungen - ist es eben leichter die Negativen Emotionen zu zulassen und alles und sich selber in Frage zu stellen....

Deshalb wünsche ich mir und auch allen anderen, das die Positiven Emotionen genau so leicht greifbar wären.

x 1 #68


Lost111
Zitat von Grenzgaenger:
Nur leider - und da spreche ich eben auch aus Erfahrungen - ist es eben leichter die Negativen Emotionen zu zulassen und alles und sich selber in Frage zu stellen....

Warum erinnert man sich meistens eher an die negativen Erfahrungen/Emotionen als an die positiven?
Weil die doller einschlagen sozusagen? Oder weil man mehr negatives als posivites erlebt?
Ich habe das bis heute nicht wirklich verstanden.

#69


hlena
Warum das so ist,weiß ich auch nicht.
Ich glaube aber nicht,daß man mehr Negatives als Positives erlebt.

#70


Ziva
Zitat von Lost111:
Warum erinnert man sich meistens eher an die negativen Erfahrungen/Emotionen als an die positiven?
Weil die doller einschlagen sozusagen? Oder weil man mehr negatives als posivites erlebt?


Negative Erfahrungen haben eine hohe emotionale Wucht. Das heißt nicht, dass positive Erlebnisse weniger wert sind – sie hinterlassen nur oft subtilere Spuren. Wir grübeln eher über negative Dinge. Durch dieses mentale Wiederholen werden die Erinnerungen immer weiter verstärkt. Positive Erlebnisse genießen wir oft kurz – und dann geht’s schon weiter.

Viele Menschen erleben objektiv genauso viel Positives wie Negatives – aber das Gehirn gewichtet es unterschiedlich. Es ist also eher eine Frage der Verarbeitung, nicht der Menge.

Deswegen sollen wir es ja auch üben - z.B. in dem du ein Sonnentagebuch schreibst oder dir im Spiegel drei nette Dinge über dich selbst sagst oder drei Dinge aufschreibst, die heute gut waren. Damit wiederholst du gute Dinge und dein Gehirn lernt, auch diese mehr wahrzunehmen.

Aktiv üben - dann wird es besser werden. Man muss damit "nur" anfangen und durchhalten.

x 4 #71


hlena
Das klingt logisch.
Überhaupt, finde ich,daß man positive Dinge als selbstverständlich nimmt und sie wenig wertschätzt.
Sind Sie aber nicht.

x 3 #72


Dys
Da gibts interessante Abhandlungen drüber, weshalb sich das Gehirn eher negatives merkt, als positives. Evolutionär betrachtet war das immer überlebenswichtig. Es ist zweckmäßiger sich zu merken, was einen schädigt oder gefährlich werden kann, damit man nicht versucht den berüchtigten Säbelzahntiger streicheln zu wollen, besonders wenn dieser hungrig ist, als sich diese eine Blume im Gedächtnis zu halten, die gut duftet. Es hat wohl auch damit zu tun, was eine schnelle Verfügbarkeit der Erinnerung betrifft und natürlich auch die Speicherkapazität spielt dabei eine Rolle. So ist es halt „gesünder“, schnell abrufen zu können was letztlich ungesund für mich ist, als das was mir gut tut und dass ja tatsächlich auch stattfindet. Deswegen nutzt es eigentlich wenig, sich etwas schlechtes schön zu reden. Umgekehrt betrachtet schadet es aber eher zusätzlich sich was eigentlich schönes schlecht zu reden, weil man sich das eben besser merkt und schneller wieder abrufen kann. Dann wird das schöne auch nicht mehr als solches bewertet.

x 4 #73


Grenzgaenger
Zitat von Lost111:
Oder weil man mehr negatives als posivites erlebt? Ich habe das bis heute nicht wirklich verstanden.

Hermann van Veen hat es mal in einem Lied (Die Bombe fällt nie) besonders hervor gehoben:
Wo bleibt die Lust am Untergang?
Ich denke - oder vermute - das eine gewisse Schwermut in uns schlummert, die immer wieder mal zum Vorschein kommt und kurz Hallo sagt, und dann dafür sorgt:
Zitat von hlena:
... daß man positive Dinge ... und sie wenig wertschätzt.

Weil man sie einfach für Selbstverständlich hält.
Und wenn diese Selbstverständlichkeit ins wanken gerät, überrollt einen als Negative auf einmal.
Hinzu kommt dann noch
Zitat von Dys:
Deswegen nutzt es eigentlich wenig, sich etwas schlechtes schön zu reden.

Was meiner Meinung nach schon immer einer der größten Fehler der Menschheit war. Herzfahne

Nur ob das wirklich den Unterschied zwischen Positiven und Negativen Gedanken klärt? huh

x 2 #74


A


Hallo Lost111,

x 4#15


Lost111
Zitat von Ziva:
Negative Erfahrungen haben eine hohe emotionale Wucht.

Das ist es wohl. Weil es mehr und tiefer geht. Leider.

Zitat von Ziva:
Deswegen sollen wir es ja auch üben - z.B. in dem du ein Sonnentagebuch schreibst oder dir im Spiegel drei nette Dinge über dich selbst sagst oder drei Dinge aufschreibst, die heute gut waren. Damit wiederholst du gute Dinge und dein Gehirn lernt, auch diese mehr wahrzunehmen.

Aktiv üben - dann wird es besser werden. Man muss damit "nur" anfangen und durchhalten.

Erstmal 3 Dinge finden. zwinkern
Nein, ich weiß natürlich, wie du das meinst.
Aber ich kann mir nicht wochenlang gute Dinge sagen. So funktioniert das bei mir einfach nicht.
Und auch wenn ich eins oder zwei gute Dinge am Tag finde, ist ok.
Aber der Tag danach ? Weißt du, wie ich das meine?

Zitat von Grenzgaenger:
Ich denke - oder vermute - das eine gewisse Schwermut in uns schlummert, die immer wieder mal zum Vorschein kommt und kurz Hallo sagt

Ja, das das mag schon so sein.
Alles andere wird als ganz normal angesehen. Ist eben so - abgehakt. "Ohne Wert".

Mein Tag war wieder grenzwertig. Ich war 2 Stunden unterwegs. Danach war ich fix und fertig. Und komme doch nicht wirklich zur Ruhe.
Und nachher habe ich Therapie. Ist schon soweit ok. Und ich hoffe nur, dass eine Verlängerung durchkommt, bevor ich Mist mache. Denn mein Therapeut ist ein echter Anker.
Aber die Vergangenheit holt mich immer wieder ein. Erst gestern wieder, wo es etwas zu klären gab. Ich hätte fast geheult. Und das hat mich durch den Tag begleitet. Und mir klargemacht, dass es immer noch schwer ist, damit klar zu kommen.

x 4 #75

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