@Idamarie
Zitat von Idamarie: Ich verstehe dass du viel durchgemacht hast und es unglaublich schwer sein muss, immer wieder aufzustehen und weiterzumachen. Mir tut es leid, dass dich dieses Gefühl der Müdigkeit so sehr belastet. Bitte glaub mir, ich denke ich weiß wirklich wie du dich fühlst. Bei mir war es über Jahre hinweg ähnlich, trotz mehrfacher Therapien.
Ja, es ist hart. Ich bin seit mindestens 2 Monaten sehr erschöpft. Und ich bin "froh", wenn ich das Notwendigste schaffe.
Mir wird wieder mehr und mehr (fast) alles egal.
Meine Tigerleins haben natürlich immer Priorität, das ist ganz klar. Da kann es mir noch so mies gehen, sie stehen immer an 1. Stelle.
Zitat von Idamarie: Darf ich fragen ob du aktuell eine Therapie machst ?
Ja. Und ich habe auch bereits mehrere Therapien hinter mir, Klinik, Tagesklinik.
Zitat von Idamarie: Das klingt, als ob es eine wichtige Phase in deinem Leben war. Darf ich fragen, was damals anders war oder was dazu geführt hat, dass sich dein Glaube an dich selbst verändert hat? Natürlich musst du dich nicht dazu äussern, auch dafür habe ich Verständniss.
Es liegt nicht an dir, aber darüber möchte ich nicht sprechen.
Zitat von Idamarie: Es tut mir leid zu hören, dass du gerade mit so intensiven Gefühlen zu kämpfen hast. Manchmal scheint es echt so, als ob die Dunkelheit und Leere einfach überwiegen, egal, was man auch versucht. Und weist du,es ist alles andere als seltsam, gleichzeitig leer und doch voller Gedanken zu sein ,das zeigt doch nur wie tiefgründig du als Mensch bist.
@Grenzgaenger
Zitat von Grenzgaenger: Sehe ich nicht so - denn es geht nicht darum wie oft man etwas versucht, sondern nur das man es versucht!
Entschuldige, war nicht böse gemeint.
Ein weiterer sinnloser Tag. Da ich bis kurz vor 7:00 noch wach war, lag ich dementsprechend lange im Bett. Aber damit kann ich leben. Ich konnte mich gerade noch dazu motivieren, einkaufen zu gehen. Ich wollte keine Menschen sehen, lässt sich aber nicht vermeiden.
Gegen 17:30 habe ich das erste Mahl des Tages gehabt. Essen scheint auch nicht mehr so wichtig zu sein.
Und ehrlich gesagt, möchte ich auch nicht mehr sprechen. Vorhin klingelte mein Telefon, meine Mutter war dran. Gut, ich hätte es ignorieren können, aber dann hätte sie wieder und wieder angerufen.

Und das hätte mich noch mehr genervt.