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Achtsamkeit - was ist das?

Resi
So, jetzt hätte ich da noch was.

Ich habe ein Problem mit dem Wort "achtsam".

Bedeutet das, ich sorge für mich?
Bedeutet das, ich bin aufmerksam?
Bedeutet das, ich achte darauf, nicht die Kontrolle zu verlieren?
Bedeutet das, ich nehme mir, was ich brauche- und woher weiß ich das?

27.06.2019 15:55 • x 8 #1


maya60
Liebe Resi, ich kenne den Begriff "gib Acht", "Achtung!" aus meiner Kindheit als Ruf, der zur Vorsicht mahnte. "Sei achtsam!" hieß dann, "sei vorsichtig!" Da steckte natürlich auch drin: Sei fokussiert, aufmerksam, beherrscht, fürsorglich, damit die Vorsicht nicht nachlässt.

Dann später, als östliche Religionen und Bewusstseinsübungen in Mode kamen in den 60er, 70er, 80er Jahren und alle Welt nach Indien fuhr zur Bewusstseinserweiterung, da lernte ich eine andere Bedeutung von "Achtsamkeit" kennen, die die Vorsicht mit der zweiten Bedeutung des Wortes "Achtung" verband, nämlich seiner Umwelt "Achtung" im Sinne von Respekt und Wertschätzung zu erweisen.

Diese neuere Doppelbedeutung fand dann überall Eingang, wo es um vorsichtige, aufmerksame und respektvolle, würdigende Haltungen und Handlungen geht.

Sehr oft ist auch die Vorstellung mittlerweile damit verbunden, nicht voreingenommen auf etwas zuzugehen, nicht überrollend, sondern so behutsam, dass man das Gegenüber überhaupt wahrnehmen kann in seinen ganz leisen Tönen, Emotionen, Düften, Bedürfnissen, Wünschen, Persönlichkeitsbesonderheiten. Achtsames Handeln geht darauf ein, ganzheitlich.

Also sich still und offen und unvoreingenommen vorsichtig und voller Achtung für den anderen voll fokussiert und aufmerksam annähern. Achtsamer Umgang mit mir selber bedeutet dieselbe Haltung: In mich hineinlauschen mit dieser Haltung und natürlich auch meine Bedürfnisse aufspüren und ihnen Raum schaffen.

Macht das Sinn?

Liebe Grüße! maya

27.06.2019 16:19 • x 6 #2


Resi
Das macht auf jeden Fall Sinn, danke dir.

Ich weiß nicht, warum ich bisher solche Widerstände habe gegen das Wort.
Manchmal empfinde ich es als so "salbungsvoll", daß ich mich am liebsten umdrehen und mich im Schlamm suhlen würde.

Ich kenne jemanden, die ist so "achtsam" mit sich, daß ihre Welt sich nur um sich dreht.
Und jemand anders, der "achtsam" essen will- da muß es bei Tisch so ruhig wie möglich sein.
Zitat von maya60:
nämlich seiner Umwelt "Achtung" im Sinne von Respekt und Wertschätzung zu erweisen.

Oh, liebe Maya- da ist der Idealfall für Frieden und Gerechtigkeit.

Geht es darum?

Nach innerem Frieden zu streben und in Frieden mit sich und seiner Umwelt zu leben?
Ist das wirklich machbar und umsetzbar?

27.06.2019 16:37 • x 5 #3


ZeroOne
Toller Thread, @Resi !

Früher bedeutete Achtsamkeit z.B. für mich, dass ich beim Fortbewegen auf meine Füße und den Weg achte, dass es mich nicht auf die Fresse haut!

Heute umfasst es viel mehr für mich, dass ich mir sehr schwer tu, es in eine alle abdeckende Definition zu packen. Das fängt für mich bei einfachen Übungen an, die z.B. in diversen Therapien standardmäßig vermittelt werden (Atmung, Body-Scan, Gewahrsein, etc.) und endet in einer der höchsten Stufen meines Bewusstseins - eine höhere Ebene der Existenz.

Das bewusste, absichtsvolle, aber nicht wertende Erleben des Augenblicks. Auch vermeintlich Negatives anerkennen, akzeptieren und anschauen, wie Ärger, Trauer, Verlust, Einsamkeit, Angst, Panik, Erschöpfung, Mangel, etc.

Was mich betrifft: an manchen Tagen klappt es besser, an anderen weniger.
Und an wieder anderen Tagen will ich mich nicht damit beschäftigen.

Die oberste Stufe der Achtsamkeit wird wohl nie erreichbar sein. Es gibt Mönche, die verbringen ihr Leben in buddhistischen Klöstern, um Achtsamkeit zu erlernen. Das Thema Achtsamkeit ist im Buddhismus schon 2000 - 3000 Jahre alt.

Aber ich glaube - wenn ich mich richtig an das "alte Forum" erinnere, ist @Jedi ein sehr kompetenter Ansprechpartner für das Thema Achtsamkeit.

Wenn du mal viel Zeit und Muße hast, dann empfehle ich dir diesen Vortrag von Hr. Goldstein (einem angesagten Achtsamkeitstrainer und Lehrer der Vipassana-Meditation gem. dem frühbuddhistischen Theravada), in dem er sich in gut 1,5 Stunden (Meditation inklusive) dazu auslässt, was Achtsamkeit ist und was nicht.

Auch ganz nett (und schnelle, leichte Kost auf Deutsch) ist eine "etwas andere" Darstellung der Achtsamkeit durch Ulrike Hirsch mit ihrer "Speisekarte für die Seele".

LG
ZeroOne

27.06.2019 16:44 • x 6 #4


ZeroOne
Zitat von Resi:
Ich weiß nicht, warum ich bisher solche Widerstände habe gegen das Wort.
Manchmal empfinde ich es als so "salbungsvoll", daß ich mich am liebsten umdrehen und mich im Schlamm suhlen würde.




Schön gesagt, @Resi ! Hätte ich nicht besser ausdrücken können!

Ging mir früher aber auch so (und tut es teilweise heute noch) Ich hatte auch mal eine Achtsamkeitstrainerin, bei der hab ich vor meinem innerlichen Auge nur die *beep* zugedröhnte Peace-Schwester, mit verfilzten Haaren, unrasiert, in Sandalen, fern der Heimat in Woodstock vor ihrem mit bunten Blümchen bemalten VW Bulli sitzen sehen. Aber dummerweise sind das genau die Vorurteile und Vorgefühle, die man im Rahmen von Achtsamkeit nicht haben sollte!

LG
ZeroOne

27.06.2019 16:52 • x 4 #5


Resi
"Mindfulness" klingt für mich aber schon mal viel, viel schöner als Achtsamkeit- werd ich mir dieser Tag mal anhören, da hab ich nämlich Zeit.

Also, ich gestehe, daß ich definitiv Vorurteile habe- ich wünschte mir sehr, es wäre anders.
Nun gut, ich bin dann eben auf einer eher niedrigen, spitituellen Ebene und darf noch dazu lernen.

27.06.2019 16:57 • x 4 #6


maya60
Zitat von Resi:
Das macht auf jeden Fall Sinn, danke dir.

Ich weiß nicht, warum ich bisher solche Widerstände habe gegen das Wort.
Manchmal empfinde ich es als so "salbungsvoll", daß ich mich am liebsten umdrehen und mich im Schlamm suhlen würde.

Wenn dauernd das Wort "Achtsamkeit" gesagt wird wie eine religiös aufgeladene Sache, dann kann ich es mir "salbungsvoll" vorstellen. Wer es dauernd im Mund führt, wäre mir eh schon verdächtig. Ich habe es vorwiegend als Haltung bei anderen erlebt, wo ich kein Wort für ihre Haltung fand und hinterher Achtsamkeit passte.
Auch einen bestimmten tiefen Aufmerksamkeitsfokus, wenn ich den bei mir spüre, ist das für mich Achtsamkeit, das geht dann schon fast ein bisschen ins Meditative hinein. Überhaupt verschwimmt für mich bei der Achtsamkeit irgendwie meine Intuition mit meiner meditativen Versenkung, egal, wie andere damit umgehen.
Achtsamkeit gehört für mich auch zu den Haltungen und Handlungen, die immer ein bisschen utopisch bleiben, aber als solches auch ein guter Maßstab, mich daran zu orientieren ohne Stress.


Ich kenne jemanden, die ist so "achtsam" mit sich, daß ihre Welt sich nur um sich dreht.
Und jemand anders, der "achtsam" essen will- da muß es bei Tisch so ruhig wie möglich sein.

Ja, wenn andere dabei nicht dabei sein müssen.


Oh, liebe Maya- da ist der Idealfall für Frieden und Gerechtigkeit.
Ja, Ideal oder Utopie halt für mich auch, aber a bissl was geht immer.

Geht es darum?

Nach innerem Frieden zu streben und in Frieden mit sich und seiner Umwelt zu leben?
Ist das wirklich machbar und umsetzbar?


Ja, darum geht es da, wo es mir möglich ist mit Leichtigkeit. Diese Vorgabe habe ich persönlich, damit Perfektionsnerverei, Verbissenheit, Übermenschliches von Vornherein für mich nichts da zu suchen haben. Wenn jemand, ohne sich damit aufspielen zu wollen, ohne damit missionieren zu wollen, ohne sich als Guru aufzuspielen und ohne eben damit aufdringlich zu sein, ein bisschen was von der Haltung hat, dann erkenne ich das als sehr angenehm. Dieser Mensch hat aber klar seine Grenzen und lässt sich nicht hetzen.

27.06.2019 17:22 • x 2 #7


Mandinka
Achtsamkeit - darauf wurde ich während meiner Therapie aufmerksam gemacht. Ich schilderte meiner Therapeutin nämlich eines Tages, daß ich kurioserweise plötzlich Spaß bzw. Entspannung dabei fand, Laub zu harken (es war gerade Herbst). Ich hatte damals noch einen Garten und stellte zu meiner Verwunderung plötzlich fest, wie gut ich beim Harken des Laubes abschalten konnte. Diese simple Arbeit einfach zu machen, Stück für Stück, Meter für Meter ohne Stress, Beeilung, mir große Gedanken zu machen, sondern mich einfach der Arbeit hinzugeben. Und als ich dann fertig war, quasi wieder "aufzutauchen" und befriedigt das Ergebnis, nämlich den "sauberen" Garten vor sich zu haben, war dann das i-Tüpfelchen.

Nachdem ich der Therapeutin davon erzählt hatte und verwundert ich über mich selbst war, weil mir früher solche ARbeiten nichts gegeben hatten, klärte sie mich darüber auf, daß ich "Achtsamkeit" geübt hatte, und sie erklärte mir auch die Geschichte von den Buddhisten und was es damit auf sich hatte.

27.06.2019 17:40 • x 7 #8


maya60
Zitat von ZeroOne:



Schön gesagt, @Resi ! Hätte ich nicht besser ausdrücken können!

Ging mir früher aber auch so (und tut es teilweise heute noch) Ich hatte auch mal eine Achtsamkeitstrainerin, bei der hab ich vor meinem innerlichen Auge nur die *beep* zugedröhnte Peace-Schwester, mit verfilzten Haaren, unrasiert, in Sandalen, fern der Heimat in Woodstock vor ihrem mit bunten Blümchen bemalten VW Bulli sitzen sehen. Aber dummerweise sind das genau die Vorurteile und Vorgefühle, die man im Rahmen von Achtsamkeit nicht haben sollte!

LG
ZeroOne





Die salbungsvolle, reinlichkeitsfanatische, haarige Peace-Schwester, die dir zugedröhnt achtsam Hennamuster auf den Arm malt im schlecht gelüfteten Blumen-VW-Bulli in Woodstock, während du dich bei der Achtsamkeitsübung in ihre Aura einfühlen sollst, die du noch nie gesehen hast, nie sehen wolltest und nie sehen würdest, während du dich nach einem kühlen B. und Schlammbad sehnst. So in etwa, Resi? Jetzt ist mir auch schlecht.

Also, wie schon geschrieben, lernte ich das Wort Achtsamkeit mehr durch die Haltung einiger Leute kennen, die ich nicht beschreiben konnte. Und wo ich dann fand, das passte gut, während diese Leute es nie sagten. Das waren Leute, die irgendwie in sich ruhten und entschleunigt sich eher zurückhielten und klar ihre Grenzen setzten, um das, was sie machten, richtig mitzukriegen.
Zur Achtsamkeit kann es durchaus auch gehören, sauer zu werden und eine klare Meinung zu haben und einfach eben ein Mensch zu sein. Menschen aber auch zu mögen, wenn auch nicht alle. Und immer.

27.06.2019 17:42 • x 3 #9


maya60
Zitat von Mandinka:
Achtsamkeit - darauf wurde ich während meiner Therapie aufmerksam gemacht. Ich schilderte meiner Therapeutin nämlich eines Tages, daß ich kurioserweise plötzlich Spaß bzw. Entspannung dabei fand, Laub zu harken (es war gerade Herbst). Ich hatte damals noch einen Garten und stellte zu meiner Verwunderung plötzlich fest, wie gut ich beim Harken des Laubes abschalten konnte. Diese simple Arbeit einfach zu machen, Stück für Stück, Meter für Meter ohne Stress, Beeilung, mir große Gedanken zu machen, sondern mich einfach der Arbeit hinzugeben. Und als ich dann fertig war, quasi wieder "aufzutauchen" und befriedigt das Ergebnis, nämlich den "sauberen" Garten vor sich zu haben, war dann das i-Tüpfelchen.

Nachdem ich der Therapeutin davon erzählt hatte und verwundert ich über mich selbst war, weil mir früher solche ARbeiten nichts gegeben hatten, klärte sie mich darüber auf, daß ich "Achtsamkeit" geübt hatte, und sie erklärte mir auch die Geschichte von den Buddhisten und was es damit auf sich hatte.


Das finde ich ein super Beispiel, Mandinka!

27.06.2019 17:47 • x 4 #10


Alexandra2
Achtsamkeit ist nach vielem Überlegen, was das eigentlich ist, die einzige Möglichkeit mich vor Reizen abzuschirmen. Ich achte bewusst nur auf eins zB. den Atem, und versuche dorthin zurück zu kehren. Das fällt mir sehr schwer, weil es die innere und äußere Reizüberflutung gibt, die Achtsamkeit verhindert.

27.06.2019 18:33 • x 4 #11


maya60
Liebe Alexandra, ist zwar jetzt OFFtopic, aber hast du mal versucht, alles zu übertönen, indem du Kopfhörer mit guter Musik zum Träumen aufsetzst? Wenn ich Zappelphilippa mich auf was konzentrieren m u s s, dann geht das schonmal gar nicht. Dann nehme ich nur alle anderen Nervreize noch schlimmer wahr. Aber wenn ich als Fokus gute Musik zum Träumen nehme, dann bin ich in meiner Welt damit und kann mich da hineinfallen lassen. Und die Kopfhörer sind so nah, dass die Musik zu mir gehört, wie aus mir selber als Fokus kommt, das klappt irgendwie.
Schreiben und absichtslos in Stille bleiben, geht bei mir auch. Offtopic Ende

Das, was für mich Achtsamkeit ist, und ich glaube, dass sie eben so angenehm ist, weil sie eben nicht nach der Definition anderer als einem selbst geht, ist niemals schwer. Das ist Konzentration für mich.

Wie Mandinka auch beschrieben hat, geschieht etwas mit einem, was man auch gar nicht planen kann, man fällt auf einmal in die Achtsamkeit ein bisschen hinein wie Mandinka beim Laubharken. Plötzlich ist man ganz tief an eine Situation hingegeben und die ganzen Gedanken und Bemühungen bleiben außen vor und hinterher taucht man irgendwie aus der Achtsamkeit auf, wie Mandinka es auch beschreibt.
Darum meinen ja auch einige, dass Achtsamkeit von selber kommt und dass sie irgendwie auch zu einer höheren oder tieferen Form der Wahrnehmung gehört.

Wie Kinder, die auf einmal mit verschwommenem Blick vor sich hinträumen fühlt sich das für mich ein bisschen an, obwohl ich ganz wach bin und handle, aber irgendwie tief in Wohlbefinden und Entlastung.

Liebe Grüße! maya

27.06.2019 19:08 • x 4 #12


Jedi
Hallo Resi !

Zitat von Resi:
Ich habe ein Problem mit dem Wort "achtsam".

Für mich bedeutet Achtsam-keit, "den Moment achten, ohne zu bewerten !

Ich habe probleme mit meditieren u. so lernte ich die Achtsamkeit in den Alltag zu integrieren.
- wenn ich morgens aus dem Bett aufstehe, den Druck unter den Füßen zu spüren, wenn ich meine Füße auf den Boden stelle u. während ich noch auf der Bettkante eine kurze Weile sitzen bleibe.
- Dazu gehört für mich, beim Zähneputzen mich auf das bürsten zu konzentrieren u. nicht schon dabei, meine To- Do -Liste durchzugehen.
- beim morgendlichen duschen, an nichts anderes schon zu denken, nicht an Frühstück machen oder was ziehe ich gleich an, sondern den Hautkontakt spüren u. auf die Reaktion unserer Haut zu achten (unsere Haut ist das größte Sinnesorgan),
dass kann ein kribbeln sein, ein Gänsehautgefühl, aber auch ein Schmerz, gar ein wohliges Gefühl von Geborgenheit, uvm.
- wenn ich mir mein Müsli zubereite, dies ohne Radio zu tun u. nur auf die Zubereitung meine volle aufmerksamkeit zu richten.
Und so kann man den gesammten Tag, kleine Inseln der Achtsamkeit sich schaffen, da wo es möglich ist !
Kann mit der Zeit des Übens, zu einem tägl. Ritual werden !

LG Jedi

27.06.2019 20:11 • x 6 #13


Alexandra2
Leider leider plappert mein Geist unaufhörlich trotz Musik, bei Gesprächen, wenn er nicht abgelenkt ist. Und das ist er auch immer. Ich muss in eine Art Vorentspannung kommen, um weniger Reizen ausgesetzt zu sein. Dann kann ich versuchen, mich auf eins zu konzentrieren. Vielleicht reichen meine mageren mentalen Fähigkeiten nicht aus für Achtsamkeit. Ich kann mich kaum fokussieren, konzentrieren und bei nur 1 Gedanken bleiben.

27.06.2019 21:28 • x 4 #14


Blume71
Hallo,

für mich definiere ich Achtsamkeit, in dem ich bewusst wahrnehme, was um mich herum gerade passiert (ähnlich wie Jedi es beschreibt). Ich gehe morgens durch die Stadt zur Arbeit und sehe bewusst den Fluss über dessen Brücke ich gehe, ich nehme die Enten wahr und höre dem Konzert der V.ö.g.e.l zu.

Ich bin im hier und jetzt und sehe, fühle, höre usw im Moment und nehme auf, was mir begegnet, gehe weiter bis mir das nächste begegnet. Genauso kann es bei Malzeiten sein. Ich nehme ganz bewusst wahr und schmecke intensiv, genieße.

Genauso versuche ich es bei der Wahrnehmung meiner Gefühle zu handhaben. Das klappt aber noch nicht so gut. Meist versuche ich mir meinen momentanes Gefühl (wenn es vllt. gerade nicht in die Situation passt) zu erklären oder zu ergründen.

Ich habe aber schon gemerkt, wenn ich es einfach wahrnehme und innerlich annehme und zulasse (was nicht immer klappt) wird es auf einmal viel leichter oder verschwindet sogar.

Das wäre so meine Definition - wobei ich über das Thema bisher nur 1 Buch gelesen habe und mich auch nicht irgendwie anders darüber informiert habe.

Allen einen schönen Abend!

27.06.2019 21:53 • x 6 #15





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