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Ständig Angst vor Krankheiten - was dagegen tun?

Alexandra2
Du kannst auch einmal zu cranio sacralen
Therapie gehen, hier ist das auch eine Physiotherapeutin. Bei dieser Methode werden Schmerzen gelindert und wenn sie gut ist, kann sie sagen, wo was "gestört" ist. Wobei, eigentlich müssten das alle sagen können, das Erspüren von veränderten Strukturen gehört zur Methode dazu.
Ich habe es mir einmal geleistet und war dann 1 Woche schmerzfrei. Herrlich

16.08.2019 07:21 • #76


Zitat von Alexandra2:
Du kannst auch einmal zu cranio sacralen
Therapie gehen, hier ist das auch eine Physiotherapeutin. Bei dieser Methode werden Schmerzen gelindert und wenn sie gut ist, kann sie sagen, wo was "gestört" ist. Wobei, eigentlich müssten das alle sagen können, das Erspüren von veränderten Strukturen gehört zur Methode dazu.
Ich habe es mir einmal geleistet und war dann 1 Woche schmerzfrei. Herrlich



Ich würde mich schon mal über einen Tag freuen wo ich einfach mal keine Schmerzen habe.

Ich habe auch schon so vieles durch, Bauch akupunktur, bauchmassage usw. Aber bisher hat nichts geholfen

16.08.2019 09:36 • #77


Juju
Darf ich Dich fragen ob in Deinem Umfeld alles okay ist?

16.08.2019 16:00 • #78


Das übliche würde ich mal sagen.
Aber vom Stress kann es nicht kommen.
Ich bin ein sehr ehrgeiziger und perfektionistischer Mensch.
Ich mache mir schon immer selbst Stress um voran zu kommen.

Sonst klar ich habe 2 kleine Kinder, einen Mann der 50-60 Stunden die Woche arbeitet (Führungsposition in einem Unternehmen), meine Eltern sind beide schon gestorben und meine Schwiegereltern sind recht egoistisch.

16.08.2019 16:12 • x 1 #79


Alexandra2
Liebe Kleinefee, bist Du mal vom Rheumatologen auf Fibromyalgie untersucht worden?
Liebe Grüße Alexandra

16.08.2019 21:05 • #80


Zitat von Alexandra2:
Liebe Kleinefee, bist Du mal vom Rheumatologen auf Fibromyalgie untersucht worden?
Liebe Grüße Alexandra


Ich arbeite bei einem Rheumatologen.
Und Fibromyalgie ist ja mehr oder weniger eine Ausschluss Diagnose.
Wenn es das, das und das nicht ist, dann nennt man das irgendwann Fibromyalgie.
Ich habe in den 9 Jahren jetzt schon viele gesehen mit dieser "Diagnose".
Und das kann ich so eigentlich ausschließen.

16.08.2019 21:20 • #82


Alexandra2
Nein, das stimmt so nicht. Es genügt schon 3/4 der schmerzhaften Tenderpoints zu haben, erschöpft zu sein und die lähmende Müdigkeit zu haben.
6 Ärzte haben die Krankheit bei mir nicht erkannt, alles Fachleute und noch schlimmer wird in der richtigen Behandlung. Da wissen noch weniger Bescheid. Und nein, Fibromyalgie ist nicht psychisch, es wird ein enger Zusammenhang zu (bereits in der Kindheit beginnendem) chronischem Stress gesehen.

16.08.2019 21:41 • #83


Zitat von Alexandra2:
Nein, das stimmt so nicht. Es genügt schon 3/4 der schmerzhaften Tenderpoints zu haben, erschöpft zu sein und die lähmende Müdigkeit zu haben.
6 Ärzte haben die Krankheit bei mir nicht erkannt, alles Fachleute und noch schlimmer wird in der richtigen Behandlung. Da wissen noch weniger Bescheid. Und nein, Fibromyalgie ist nicht psychisch, es wird ein enger Zusammenhang zu (bereits in der Kindheit beginnendem) chronischem Stress gesehen.


Dann hätten die Ärzte uns in der Weiterbildung etwas falsches erzählt und auch in den Broschüren würde nicht die Wahrheit stehen.
Aber ich will hier keine Diskussion starten oder so.
Kann ja sein, dass sich in den letzten 2 Jahren was geändert hat.
Nur weiß ich für mich, dass es das nicht sein kann, da ich an diesen Punkten keine Schmerzen habe. Bzw. Gelegentlich mal an 2.

17.08.2019 06:41 • #84


Alexandra2
Moin Kleinefee,
Ich glaube, es wird noch im Dunkeln getappt bzgl Fibro
Meine Infos sind von der Rheumaliga, Spezialisten- Physiotherapeuten in einer Fibro Klinik, und der Rheumatologin, inzwischen Professor, die das letztlich diagnostizierte. Du weißt ja wie das ist, wenn die Schmerzen verniedlicht werden. Ich bin da sehr empfindlich, entschuldige bitte, wenn mein Ton aufbrausend gewesen sein sollte. Das war unabsichtlich.

Ich habe noch etwas anderes gefunden, das evtl passt
https://www.aerzteblatt.de/archiv/17361.andschmerz

In der craniosacralen Therapie fragte mich die Behandlerin während der Behandlung sowas wie 'haben sie Probleme mit der Blase. mit dem Magen?' sie erspürte die Problembereiche, und das brachte mich dazu, daß sie Dir so doppelt helfen könnte. Schmerzlinderung und bestenfalls Problembereich finden.
Was hilft jetzt gegen Schmerzen? Wärme/Kälte, Umstellung der Ernährung,?
Liebe Grüße Alexandra

17.08.2019 07:43 • #85


Zitat von Alexandra2:
Moin Kleinefee,
Ich glaube, es wird noch im Dunkeln getappt bzgl Fibro
Meine Infos sind von der Rheumaliga, Spezialisten- Physiotherapeuten in einer Fibro Klinik, und der Rheumatologin, inzwischen Professor, die das letztlich diagnostizierte. Du weißt ja wie das ist, wenn die Schmerzen verniedlicht werden. Ich bin da sehr empfindlich, entschuldige bitte, wenn mein Ton aufbrausend gewesen sein sollte. Das war unabsichtlich.

Ich habe noch etwas anderes gefunden, das evtl passt
https://www.aerzteblatt.de/archiv/17361.andschmerz

In der craniosacralen Therapie fragte mich die Behandlerin während der Behandlung sowas wie 'haben sie Probleme mit der Blase. mit dem Magen?' sie erspürte die Problembereiche, und das brachte mich dazu, daß sie Dir so doppelt helfen könnte. Schmerzlinderung und bestenfalls Problembereich finden.
Was hilft jetzt gegen Schmerzen? Wärme/Kälte, Umstellung der Ernährung,?
Liebe Grüße Alexandra


Was gegen die Schmerzen hilft wäre echt super zu wissen.
Oder wenn man wenigstens wüsste woher es kommt, dann könnte ich damit leben, aber so?
Bin ich jeden Tag am überlegen, ob ich wieder zum Arzt gehe. Vielleicht zu einem anderen, weil der vorher doch etwas übersehen hat?!.
Das kommt ja häufiger vor als man denkt.

18.08.2019 09:47 • #86


Alexandra2
Moin Kleinefee,
Ja, das ist sicher sinnvoll.
Nach > 1 Jahr Wartezeit bin ich in Schmerztherapie. Das niedrig dosierte Antidepressivum gegen die Fibro Schmerzen (Analgetika helfen nicht) musste leider wegen NW abgesetzt werden.
Jetzt weiß ich, Physiotherapie, Meditation, Sauna bis 80°, mittlere Muskelanspannung beim Sport, TENS, Kälte hilft. Das herauszufinden war ein langer Weg. Und wenn es sein muss, kritisiere ich beim Arzt, daß zu oft auf die Psyche geschoben wird und ich mich damit gedemütigt fühle. Das hat was bewirkt.
Inzwischen kenne ich den engen Zussmmenhang: Stress von kleinauf an wegen fortgesetzter Traumatisierung, Fluchtbereitschaft=hohe Muskelspannung, stress verändertes Nervensystem - beides ist zutiefst verinnerlicht und führt immer wieder zur Verspannungen, die die Position von Knochen verändern und zusätzliche Schmerzen bedeuten.
Psychotherapie hilft indirekt auch der Dauerspannung entgegen, die dann mal nachlassen kann. Angst = Fluchtbereitschaft=Schmerzen werden dadurch weniger.
Dieser enge Zusammenhang wird hier krass deutlich.
Suche weiter, bis Du einen Arzt gefunden hast, der Dich ernst nimmt und auf die Suche nach der Ursache Deiner Schmerzen geht. Wenn der Schmerz chronisch ist, melde Dich in der Schmerztherapie an. Ich dachte vor der Anmeldung, ich wäre nicht krank genug und würde jemand anderem den Platz wegnehmen. Das stimmt aber nicht.
Und lasse Dich nie abspeisen, wenn Du das Gefühl hast, hier stimmt etwas nicht. Ein abspeisender Arzt zeigt Dir, daß er nicht hilft. Die Gründe sind egal. Gehe zum nächsten, bis Du einen guten Arzt, der Dir hilft, gefunden hast. Du bist Expertin in Deinem Körper, in Deinem Selbst. Und auch in der Lage, die richtige Therapie zu finden, wenn Du einem Arzt gegenüber sitzt, mit dem Du ganz normal sprechen kannst und keine Angst haben musst, in eine Schublade gesteckt zu werden.
Liebe Grüße Alexandra

18.08.2019 10:37 • x 2 #87


Zitat von Alexandra2:
Moin Kleinefee,
Ja, das ist sicher sinnvoll.
Nach > 1 Jahr Wartezeit bin ich in Schmerztherapie. Das niedrig dosierte Antidepressivum gegen die Fibro Schmerzen (Analgetika helfen nicht) musste leider wegen NW abgesetzt werden.
Jetzt weiß ich, Physiotherapie, Meditation, Sauna bis 80°, mittlere Muskelanspannung beim Sport, TENS, Kälte hilft. Das herauszufinden war ein langer Weg. Und wenn es sein muss, kritisiere ich beim Arzt, daß zu oft auf die Psyche geschoben wird und ich mich damit gedemütigt fühle. Das hat was bewirkt.
Inzwischen kenne ich den engen Zussmmenhang: Stress von kleinauf an wegen fortgesetzter Traumatisierung, Fluchtbereitschaft=hohe Muskelspannung, stress verändertes Nervensystem - beides ist zutiefst verinnerlicht und führt immer wieder zur Verspannungen, die die Position von Knochen verändern und zusätzliche Schmerzen bedeuten.
Psychotherapie hilft indirekt auch der Dauerspannung entgegen, die dann mal nachlassen kann. Angst = Fluchtbereitschaft=Schmerzen werden dadurch weniger.
Dieser enge Zusammenhang wird hier krass deutlich.
Suche weiter, bis Du einen Arzt gefunden hast, der Dich ernst nimmt und auf die Suche nach der Ursache Deiner Schmerzen geht. Wenn der Schmerz chronisch ist, melde Dich in der Schmerztherapie an. Ich dachte vor der Anmeldung, ich wäre nicht krank genug und würde jemand anderem den Platz wegnehmen. Das stimmt aber nicht.
Und lasse Dich nie abspeisen, wenn Du das Gefühl hast, hier stimmt etwas nicht. Ein abspeisender Arzt zeigt Dir, daß er nicht hilft. Die Gründe sind egal. Gehe zum nächsten, bis Du einen guten Arzt, der Dir hilft, gefunden hast. Du bist Expertin in Deinem Körper, in Deinem Selbst. Und auch in der Lage, die richtige Therapie zu finden, wenn Du einem Arzt gegenüber sitzt, mit dem Du ganz normal sprechen kannst und keine Angst haben musst, in eine Schublade gesteckt zu werden.
Liebe Grüße Alexandra


Das Problem bei den meisten Ärzten ist, die Fragen was wann gemacht wurde und machen dann nichts mehr, wenn das nicht schon 3 Jahre her ist.
Beim Psychotherapeut war ich auch schon. Das hat an den Beschwerden nichts geändert, dafür habe ich dann noch panikattacken und Angstzustände dazu bekommen.
Also habe ich das wieder gelassen und siehe da, die Attacken waren weg.

18.08.2019 14:59 • #88


Monesie
Hallo kleinefee123,
Zu deinen Beschreibungen der Bauchschmerzen:
Ich habe selbst ähnliche Symptome, aber ich hatte Thorax-Operationen. Seitdem habe ich eine Neuralgie durch die Verletzung der Nerven. Ähnlich einem Herpes Zoster. Vielleicht solltest du dir nicht so viele Sorgen darüber machen, was es sein könnte. Die Symptome sind schlimm, aber man kann damit leben. Versuche herauszufinden, was dich ablenkt und welche Behandlungen dir helfen. Es gibt Hitze- oder Kälteanwendungen. TENS Geräte, Massagen und Heiltees helfen sicherlich ein wenig. Wenn bisher bei den Untersuchungen nichts gefunden wurde, hilft nur abwarten und sich nicht selbst immer wieder runter zu ziehen. Ich habe selbst die Erfahrung gemacht, dass es nicht immer für alles eine Ursache gibt.
Ich hoffe du brauchst keine Schmerztherapie.
Gute Besserung!

19.08.2019 17:14 • x 1 #89