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Zitat von Alexandra2:Der Maßstab, wann ich mich krank fühle, bin ich selbst
Ein wichtiger, richtiger Satz @Alexandra2 ...den unterschreibe ich sofort.
@Lost111 - wenn es dich auf irgend eine Art und Weise beruhigt: das kennen wir (fast) alle! Was sagen die Kollegen? Sie müssen dann mehr arbeiten, wenn ich nicht da bin. Ich schäme mich so. Gedankenkarussell....alles schon gehabt und gehört. Denk wirklich an dich! Du nutzt (sorry, hört sich furchtbar an) niemandem was, wenn du dich so sehr reinhängst in die Arbeit, dass du irgendwann gar nicht mehr kannst. Möglich, dass Kollegen, die fit sind (oder still leiden) das anders sehen, aber bevor es zum kompletten Lockdown kommt, solltest du dich schonen und erholen. Ohne schlechtes Gewissen, denn deine Kollegen/Freunde/Bekannten müssen DEIN Unwohlsein ja nicht teilen, sie können froh sein, wenn solche Gedanken sie nicht plagt. Du trägst genug mit dir rum und wenn die Last zu schwer wiegt, dann ist es Zeit für eine Auszeit oder manchmal sogar Zeit, zu überdenken, ob der eingeschlagene Weg wirklich der Richtige ist oder ob es auch mit ein bisschen weniger (Arbeit, Geld) geht, dafür aber mit der Gesundheit und dem Wohlbefinden wieder bergauf geht.
Es ist immer schwer, hier mitzulesen und zu verfolgen, wie manche erzählen, wie es immer weiter in die Ratlosigkeit geht.....und ich hoffe, dass dir allein schon die Gemeinschaft hier, die wir das Ganze auch in der einen oder anderen Form kennen, gut tut und du davon zehren kannst, indem du die Unterstützung bekommst, dass du dich eben NICHT schämen musst, im Moment nicht so fit zu sein, wie erwartet wird. Du hast jedes Recht der Welt, einen (oder 2) Gang runter zu schalten und nur an dich und das, was dir gut tut, zu denken! Bei einigen Postings hier, fällt mir auf, würde ich mich am Liebsten ins Auto setzen und mit dem/derjenigen von "Depri zu Depri" zu sprechen und zu trösten und Mut zu machen! Alles Gute für dich.
25.09.2020 12:39 •
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