cleo
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habe im Forum zum Austausch für Angehörige etwas zu dem Problem geschrieben... vielleicht mögt ihr euch es ja mal durchlesen.
Im Moment kommt mal wieder einiges zusammen, dann steht mir auch noch mein Geburtstag bevor - das ist immer mit einigen negativen Gedanken für mich verbunden.
Bin aber froh, dass die körperlichen Beschwerden im Moment weiterhin besser werden - dass ich mich gestern seit Ewigkeiten mal wieder getraut habe samstags (!) in der Fußgängerzone zu bummeln, ist ein gutes Zeichen. (Heute bin ich allerdings ziemlich kaputt und müde...)
Trotzdem haben mich die Krankheitsängste arg im Griff; ist vielleicht die schlechte Gesamtstimmung.
@ Mona: noch zu deiner Frage : Ja, ich würde schon sagen, dass es mir mittlerweile ab und zu gelingt, meine Gedanken umzulenken bzw. mich selbst zu beruhigen, z.B. bei beängstigenden Symptomen, das habe ich aber erst durch die Therapie gelernt (wie, kann ich gar nicht so genau sagen); vorher wusste ich zwar vieles schon theoretisch, konnte es aber nicht umsetzen. Aber natürlich fällt es mir nach wie vor noch schwer, wenn ich einmal tief in der Gedankenspirale drin bin, wieder herauszukommen.
@Uni: ich drücke dir die Daumen, dass es bald keinen triftigen Grund mehr gibt, weshalb du zum Arzt musst!
Schönen Abend noch, Cleo
PS: Mona, ich kann mir vorstellen, dass die Erkrankungen deines Mannnes und Sohnes viele Ängste in dir ausgelöst haben.
In meiner Familie gab es auch einige schwere Krankheiten; mein Bruder war als Kind sehr krank - das alles hat mich leider sehr geprägt.
oder Komödien). Und auch sonst achte ich mehr darauf, was ich lese (wenn ich mich überhaupt konzentrieren kann), mit welchen Menschen mir der Kontakt guttut, wann ich mich zurückziehen muss, mir alles zu viel wird etc. Klar, passiert es auch oft genug noch, dass ich mich überfordere, dass meine Gedanken destruktiv sind oä, und das schlägt sich dann auch wieder körperlich nieder, aber es wird weniger.