Liebe Mona,
vorweg noch mal kurz bemerken..ein Beitrag muss ja nicht immer inhaltliche Hilfe für andere bedeuten..du kannst auch einfach schreiben, was dich bewegt und ich lese und antworte trotzdem gerne!
Jetzt muss auch ich ein bißchen ausholen, versuche es kurz zu machen, wenn du dann noch Fragen hast können wir ja auf etwas näher eingehen...Angefangen, dass ich es richtig festgestellt und deuten konnte hat es 03mit Panikattacken...habe durch EIgentherapie, Hilfe meiner Eltern und einer Kurzzeitgruppentherapie immer ganz gut damit leben und keine Einschränkungen gehabt.. bis ich 05/06 durch eine "ungewollte" Schwangerschaft(heute möchte ich mein Sohn natürlich nicht mehr missen) in eine eigentlich noch ungewolltere Ehe geschlidert bin. In dieser habe ich mich selbst verloren und habe eine dicke Depression entwickelt..da ich aber fern ab davon war, mir das eingetstehen zu wollen& mein Scheinbild zu zerstörren..kam es irgendwann zu einem Totalzusammenbruch..es folgten 18Wochen Klinik, Scheidung, Aufenthaltsbestimmungsrechtsprozesse, Reha und so einiges mehr. 08 durch Reha und einen neue Liebe kam ich wieder zu Kräften,fiel aber wieder in einige alte Verhaltensmuster und überarbeite mich total. Neuer Zusammenbruch letztes Jahr..noch mal 5Wochen Klinik..seitdem bin ich krank geschrieben. Vor kurzen musste ich mich 3OPs unterziehen, die mit vielen Ängsten behaftet waren (Mehr dazu kannst du in meinem Tagebuch lesen..EInblick in mein Leben für mich &euch)
Bin also seit 7Jahren krank und ich kann dir eindeutig sagen, dass ich zwischendurch immer sehr gute Phasen hatte, mal mit einem kleinen Tief, aber auch Hochs und viel Grauzone. Das alles war ein langer Lernprozess und wenn ich wirklich alles berücksichtige, was ich über mich gelernt habe, dann geht es mir auch gut.
Verstehen warum es soweit gekommen ist, dass man so krank ist, war für mich persönlich sehr wichtig..
Dann begint die Erprobung im Alltag..Verhalten verändern, manchmal auch einen anderen Weg einschlagen..
Gerade Angstsymptome bringen mich manchmal immer noch an den Rand des Wahnsinns, aber nur kurz und ganz anders als früher..Ich lernte mit der Angst zu tanzen, nicht mehr so viel darüber nachzudenken, sondern als ein Teil von mir zu akzeptieren und dann geht sie auch wieder, weil es ihr zu langweilig wird!
So..jetzt muss du erstmal mit dem Lesen nachkommen
Gruß
Uni