Paroxetin 3 mal einschleichen

Kimbamaus-

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Hallo zusammen ich bin neu hier . zu meinem Thema Problem ich hab 7 Jahre das paroxetin 10mg genommen im Dezember kam so eine heftige Attacke morgens hoch das ich in Panik geraten bin hab dann allerdings nur 3-4tage auf 20 mg erhöht die nw waren nicht von schlechten Eltern naja hab dann dorekt Panik bekommen daraufhin bekam ich von meinem Arzt doxepin was nach einer Zeit ganz gut gewirkt hat bis im februar da kam mein Psychiater auf die Idee mein altes Antidepressiva das paroxetin wieder dazu zu nehmen dies tat ich dann auch allerdings nur 4-5 Tage dann kamen Panik und unruhe hoch naja daraufhin hab ich es abprubt abgesetzt ja und nach ein paar Tagen kam der dicke Knall so heftige Ängste hatte ich noch nie und die unruhe naja daraufhin bin ich ins kh gekommen die haben mich dann versucht auf citalopram und mirtazapin einzustellen 7 wochen nichts tat sich an meinem Zustand die unruhe morgens beim aufwachen die Ängste alles geblieben naja kurz bevor ich entlassen wurden bin haben die mich wider auf null gestellt so jetzt eine Frage ich bin das paroxetin wieder am einschleichen also das 3.mal meint ihr das würde jetzt noch mal wirken bzw mein Körper würde es annehmen oder bin ich jetzt durch die anderen Medikamente so sensibilisiert das es nicht mehr wirken würde?
Über eine Antwort würde ich mich echt freuen
LG

08.08.2018 18:53 • #1


opa

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Hallo Kimbamaus, ich bin noch neuer als neu hier. Aber solche Fragen solltest Du lieber mit den Ärzten klären. Gut, in so einem Forum kann man nach Erfahrungen fragen. Mach ich auch. Aber letztendlich ist nur der Doc der Richtige.

Viel Gück, opa

08.08.2018 19:02 • #2


Kimbamaus-


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Ja ich warte einfach mal vielleicht hat ja einer in der Sache erfahrungen... soll das paroxetin ja wieder mit tavor einschleichen hab nur Angst weiß ja nicht ab wann es gefährlich wird :-/
Lg

08.08.2018 19:19 • #3


opa

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oh gott, da gehen alle Alarmsignale bei mir hoch. Tavor hab ich als Notfallmedi. Davor hab ich Angst. Es hilft toll, aber ich hab jetzt in meinen 3 Jahren vielleicht 10 pillen genommen. Das macht schwer abhängig. Klär das bitte mit Deinem Doc. Es gibt anderes...

LG

08.08.2018 19:30 • #4


Kimbamaus-


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Ja ich hab ja schon gefragt der Arzt meinte es gäbe zum einschleichen nichts besseres als tavor :-/ und ich brauch was zum einschleichen sonst packe ich das nicht :-( ab wann macht es den abhängig? Die einen sagen 10-14 Tage andere sagen max 4-8 Wochen nehmen was stimmt den nun? :-/ ich weiß das es noch atosil etc gibt aber die bringen bei mir nichts oder diazepam? Vorallem weiß ich ja gar nicht ob mein Antidepressiva nochmal wirkt :-/
Lg

08.08.2018 19:46 • #5


opa

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Kimbamaus, ich bin kein Arzt. Als es bei mir losging, hab ich meinem Doc gesagt, er möge mir was verschreiben, was wirkt wie ne Flasche Jacky ohne Alk.. Da gabs Tavor mit der Ansage, daß man ab der 6. Pille an der Nadel hängt. Da hab ich einfach nur Angst vor. Wie gesagt, wenn es garnicht geht,nehm ich schon mal eine. Es fährt Panikattacken sofort runter. Aber auf Dauer, ich sag mal Finger weg. Es gibt wunderbare Antidepressiva´s ohne große Nebenwirkungen. Da stellen sie Dich in der Klinik gut drauf ein. Sie wirken erst nach ein paar Wochen, aber dafür bist Du ja in der kKinik und sie kümmern sich um Dich.
Also ich als Laie sag mal, alle Experimente mit Antidepressiva´s nur in der Klinik und Hände weg von Tavor...

LG opa

08.08.2018 20:10 • #6


CeHaEn

CeHaEn

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Zitat von opa:
Da gabs Tavor mit der Ansage, daß man ab der 6. Pille an der Nadel hängt.

So krass ist es zum Glück nicht. :) Bei Benzodiazepinen kann es aber tatsächlich nach mehreren Wochen - ich habe mal was von 6-7 Wochen gelesen) der regelmäßigen (täglichen?) Einnahme zu einer Gewöhnung und dadurch zur Abhängigkeit kommen. Auf jeden Fall sollte man sich an die Dosierungsanweisung des Arztes halten. Und wenn man das Gefühl hat, dass die Dosierung nicht hoch genug ist bzw. die ursprüngliche Wirksamkeit nachgelassen hat, dann sollte man die Dosis nicht eigenmächtig erhöhen.

Heißt für dich, Kimbamaus: Achte weiterhin darauf, wie du dich mit den Medis fühlst und was sich bei dir verändert. Opa hat es ja schon richtig gesagt: Antidepressiva entfalten ihre volle Wirkung üblicherweise erst nach Wochen. Wenn du nun schon mit SSRI eingestellt bist, dann kann es durchaus sein, dass dein "altes neues" Paroxetin fast nahtlos die Wirkung aufrechterhält. Nun ist es zwar ein SSRI genau wie Citalopram und wirkt daher ähnlich, aber nicht zwingend zu 100% gleich. Möglicherweise wirst du bei der Umstellung - ähnlich wie bei einer Höherdosierung - kurzfristig Nebenwirkungen haben. Im Grunde die selben Nebenwirkungen, die du vielleicht schon von der ersten Einnahme kennst. Normalerweise legen sich die meisten Nebenwirkungen allerdings im Laufe der Zeit. Diese Unruhe, die du beschrieben hast, kann eine solche Nebenwirkung sein und da soll dir das Lorazepam/Tavor helfen - wenn es für dich unerträglich wird. Du kannst es natürlich weg lassen, wenn du mal das Gefühl hast, mit der Unruhe auch so klar zu kommen.

08.08.2018 20:41 • #7


opa

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Hey CeHaEN, Ihr seid hier die Profis. Aber ich war mal notgedrungen in einer Rehaklinik. Da gab es einen Teil für ca 50 "Normalverrückte" und einen Teil für ungefähr 500 Suchtkranke wegen Benzos. Das war ne Erfahrung fürs Leben...

LG opa

08.08.2018 20:55 • #8


CeHaEn

CeHaEn

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Die Abhängigkeit von Benzos ist gewiss ein Problem. Da kommen meines Wissens aber mehrere Faktoren zusammen, sofern das Zeug nicht zum Spaß geschmissen wird. So urplötztlich passiert das nicht. :)

08.08.2018 21:07 • #9


opa

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Ich habs als Notfallmedi. Mußte es mal 3 Tage hintereinander nehmen. Bin loßgekommen, weil mir ein netter Anästesist ne Woche Brandy verordnet hat...

08.08.2018 21:25 • #10


Kimbamaus-


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Hallo ihr Lieben
Ja soll halt mein altes Antidepressiva wieder einschleichen wovor ich eigentlich Angst habe ist das es jetzt beim 3.mal nicht mehr wirkt bei mir weil ich ja wo ich es das 2.mal angesetzt hatte unruhe und Panik bekommen habe nach 4-5 tagen und dann abprubt abgesetzt hatte ja und dann ging es ja los mit der heftigen unruhe und Ängste ja und dann haben die mir ja da versucht neue Medikamente zu geben das citalopram und das hat alles noch schlimmer gemacht :-( ja und da ich jetzt schon so lange von dem paroxetin weg bin und im Dezember bin ich ja mit ner heftigen panikattake wach geworden hatte die ganzen Jahre nur 10mg genommen und als ich dann auf 20mg gegangen Bin zur Erhöhung ging's gut ab und :-( meint ihr das paroxetin würde mir nochmal helfen? Die anderen Medikamente hatte ich 7 wochen genommen und bevor ich entlassen wurden bin haben die diese ja wieder abgesetzt weil die es nicht besser gemacht haben:-( also so wie ich weiß wirken die schon unterschiedlich oder? Wie lange sollte ich den dan warten und gucken ob es noch wirkt? Hab so eine Angst weil bei dem citalopram hatte ich richtig heftige nw selbstmordgefanken Ängste unruhe :-( welche Faktoren hängen den davon ab ob man abhängig wird? Ich hab so eine Angst das das paroxetin nicht mehr wirkt oder anders ka
Lg

09.08.2018 07:49 • #11


CeHaEn

CeHaEn

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Wie gesagt: Du schleichst das Paroxetin jetzt wieder langsam ein; in der Dosierung, die dein Arzt angewiesen hat. Wenn sich wieder Panik und Unruhe einstellen - und wenn es gar nicht anders geht - dann hast du für diesen Fall die Tavor. Wenn die Tavor-Tabletten einen Schlitz haben, dann lassen sie sich auch teilen und du kannst z.B. nur eine halbe nehmen. Vielleicht reicht das dann sogar.
Jedenfalls solltest du das Paroxetin nicht einfach wieder nach ein paar Tagen absetzen. Es wird sich erst nach einigen Wochen zeigen, ob es dir wirklich hilft.

Soweit ich weiß, ist die volle Wirkung solcher Medikamente meistens nach drei bis sechs Wochen da. Das ist von Patient zu Patient unterschiedlich. Ich selbst habe z.B. bei Escitalopram und Venlafaxin nach zwei-drei Wochen schon eine leichte Verbesserung bemerkt. Achte also darauf, wie sich dein Zustand verändert und vergleiche das mit der Zeit, in der du keine Medikamente genommen hast. Der Kram braucht Zeit und es sind auch keine Wundermittel, die einfach alles wegzaubern. Wenn du nach vier Wochen noch gar nichts poisitives bemerkst, dann sprich mit deinem Arzt darüber.

Kümmere dich in der ganzen Zeit auch aktiv um dich selbst; mach etwas, was dir gut tut. Die Medikamente sind nämlich nur ein Mittel, um dir dabei zu helfen.

09.08.2018 09:12 • #12


Kimbamaus-


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Huhu ja ich weiß mein Arzt hat mir aber nicht gesagt wie lange ich auf einer dosis bleiben soll :-/ und meine Angst ist einfach das es jetzt beim 3.mal nicht mehr bei mir anschlägt . oder halt anders und das es mir nicht mehr hilft. Wie gesagt beim 2.mal einschleichen hatte ich schon unruhe und Panik bekommen nach 4-5 tagen :-( und im Dezember haben die 10mg auch nicht mehr gewirkt nach 7jahren dann bin ich ja hoch auf 20mg und da ging die Post ab deswegen hatte ich es ja dann auch abgesetzt:-( und jetzt nach den Einnahmen von den anderen Medis citalopram nach 7wochen wieder abgesetzt hab ich halt Angst das das paroxetin bei mir nichts mehr bringt und genauso heftige nw macht wie beim citalopram deswegen hab ich ja gefragt ob es da schon Unterschiede gibt
Bin ja schon lang vom paroxetin weg und dann beim 2.mal auch noch abprubt abgesetzt
Ich bin jetzt bei 7mg hab mit einer feinwaage angefangen heute nehme ich 8mg wenn ich es nicht mehr vertragen würde hätte ich das den schon gemerkt und wie merke ich das also eine Unverträglichkeiten? Mache das jetzt schon 3wochen so also so quasi mg für mg. bis jetzt fühle ich mich sediert und gefühllos also merke nichts:-( die unruhe beim wach werden und die Ängste sind auch noch weiterhin unverändert hab halt Angst das es jetzt nicht mehr anschlägt bei mir oder anders. :-/ oder noch andere nw dazu kommen und es die unruhe und Ängste nicht mehr besser macht
Lg

09.08.2018 09:21 • #13


Kimbamaus-


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Und wie gesagt beim citalopram hatte ich richtig heftige nw und deswegen Frage ich ob es da Unterschiede gibt

09.08.2018 09:34 • #14


CeHaEn

CeHaEn

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Dann machst du deine Waage jetzt sauber und stellst sie anschließend in den Schrank - da bleibt sie auch.
Und dann rufst du deinen Arzt an und bittest ihn darum, dir die Dosierung noch einmal genau zu erklären.

Denn es ist ganz sicher nicht so gedacht, dass der Patient mit einer Feinwaage die 20- oder 40mg-Tabletten zerbröselt.
Die Größen/Wirkstoffgehalte, in denen die Tabletten hergestellt werden, haben schon ihren Sinn. Sie bilden übliche therapeutische Dosierungen ab. Möglicherweise hast du das Paroxetin also wochenlang viel zu gering dosiert.
Ich weiß nicht, wie deine Tabletten aussehen. Deswegen nochmal: Wenn sie in der Mitte einen Schlitz haben, dann lassen sie sich bei Bedarf ganz einfach halbieren. Der Schlitz ist eine Sollbruchstelle.

Ob das Medikament anschlägt oder nicht, sieht man daran, ob die beabsichtigte Wirkung eintritt. Das kannst du nur abwarten. So ähnlich ist es auch mit Unverträglichkeiten. Wenn die Nebenwirkungen lange bestehen bleiben oder so stark sind, dass sie den positiven Effekt des Medikaments überwiegen, dann sollte man mit dem Arzt sprechen. Es wäre z.B. nicht so toll, wenn deine Ängste zwar gelindert würden, du dafür aber wochenlang permanent Durchfall hättest.

Nochmal: Lass bitte die Waage stehen und sprich mit deinem Arzt. Stell ihm jede Frage, die dir im Kopf herumschwirrt und lass dir alles genau erklären. Dafür ist er da.

09.08.2018 10:28 • #15




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