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Paroxetin 3 mal einschleichen

CeHaEn

CeHaEn

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Woher soll ich wissen, ob du neben der Müdigkeit und dem "Kopf zu"-Gefühl auch noch Kopfschmerzen bekommst - und wie stark diese Kopfschmerzen sein werden?
DU nimmst die Medikamente. DU merkst doch, wie es dir damit geht und DU kannst hoffentlich beurteilen, ob andere Faktoren (zu wenig getrunken, zu viel geraucht, Verspannungen...) eine Rolle spielen könnten.

Ich kann dir nur sagen, dass so etwas bei der Einnahme solcher Medikamente auftreten kann; und dass sie bei mir nicht besonders stark waren.

Kimbamaus, du machst dich hier selbst richtig verrückt. Erstens wegen der Nebenwirkungen an sich, von denen einige häufiger und andere seltener auftreten. Von denen dir aber niemand mit Sicherheit vorhersagen kann, ob die bei dir auftreten werden und wie stark. Zweitens machst du dir zu große Gedanken um Extremfälle.
So wie bspw. die Angst vor Pflegebedürftigkeit wegen Tavor. Benzos können schwer abhängig machen, aber das passiert nicht von jetzt auf gleich. Das war ja schon auf der ersten Seite des Threads ein Thema. Es stellt sich doch die Frage, ob in deinem Fall überhaupt ein nennenswertes Risiko besteht. Da sollte die wichtigste Aussage von deinem Arzt kommen. Auf ihn solltest du dich am ehesten verlassen können.

Ich weiß, dass du diese Angst und Grübelei um das Thema nicht einfach abstellen kannst. Ich denke allerdings auch nicht, dass ich dir diese Angst nehmen kann. Ich weiß nicht, was du brauchst, um die Sache entspannter angehen zu können.
Ein Laie kann dir eigentlich zu jeder möglichen Nebenwirkung nur sagen "Kann passieren, muss aber nicht, sei achtsam und warte es ab." Ich möchte dir auch keinesfalls sagen, dass das alles super easy ist und dass gar nichts passieren kann, nur um dich zu beruhigen.

Deine Angst ist eine Baustelle für Profis und ich hoffe, dass du dieses Thema in deiner Therapie bearbeiten kannst.

23.08.2018 16:24 • #46


Kimbamaus-


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Ja ich weiß mir haben die gesagt das man nicht pflegebedürftig werden kann aber bin halt eine die Angst hat davor :-/

23.08.2018 16:28 • #47


CeHaEn

CeHaEn

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Ja, das merke ich stets aufs neue. ;)

Für eine tatsächliche Abhängigkeit müsstest du die Tavor aber sehr lange täglich einnehmen und ich bezweifle, dass du dafür überhaupt genug Tabletten bekommen hast. Außerdem sollte dein Arzt ein Auge auf die Rezepte haben, die er ausstellt.

Und dann kannst du die Tavor probeweise einfach mal weglassen und sehen, wie es sich mit deiner Unruhe verhält. Wenn du dann merkst, dass sie kein Problem mehr darstellt, dann kannst du auch weiterhin verzichten.

23.08.2018 16:42 • #48


Kimbamaus-


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Ja soll sie jetzt noch 11/2 Wochen nehmen weil wir auch noch nicht bei der zieldosis angekommen sind
Lg

23.08.2018 17:12 • #49


CeHaEn

CeHaEn

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So, damit sieht die Sache schon anders aus und es hätte nicht geschadet, wenn du das schon eher gesagt hättest.

Das wird dich auch nicht zum Pflegefall machen, aber bei so einem langen Zeitraum sind Gewöhnung und Abhängigkeit definitiv ein Thema. Da ist es umso wichtiger, dass sich dein Arzt damit auskennt und dass du dich primär an sein Wort hältst. Da können nämlich wirklich nur Menschen mit entsprechendem Wissen/Erfahrung sinnvoll mitreden. Es geht schließlich auch darum, dich wieder möglichst sanft von Tavor weg zu bekommen.

23.08.2018 17:49 • #50


Kimbamaus-


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Guten Morgen eine Frage kennt einer elontril? Soll ja auch antriebsteigernd wirken
Lg

24.08.2018 08:18 • #51


Kimbamaus-


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Huhu ihr Lieben sagt mal wie schnell Bildet sich eigentlich eine Toleranz und wie kann man sanft entziehen?
Lg

31.08.2018 10:27 • #52


Lajosh

Lajosh

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Hallo Kimbamaus

Das Elontril ist dasselbe wie Venlafaxin und ist antriebsfördernd.
Wie jedes Medikament kommt es auf einen Versuch an.

Grüsse
Lajosh

31.08.2018 13:41 • #53


Kimbamaus-


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Huhu wie ist das mit dem tavor ab wann bildet sich eine Toleranz? Nehme seid knapp 3 wochen 0,5mg lorazepam täglich zu meinem Antidepressiva
Lg

31.08.2018 16:33 • #54


Kimbamaus-


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Ich hab so eine Angst vor der Toleranz und dieser wirkumkehr von tavor kennt das einer?
Lg

03.09.2018 15:07 • #55


CeHaEn

CeHaEn

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Hast du mit deinem Arzt denn schonmal über diese Problematik gesprochen? Was hat er dir denn dazu gesagt?

Deine beiden Fragen kann man dir nicht hundertprozentig beantworten; nicht in dem Sinne "nach XX Tagen wird dies und jenes passieren und dann wirst du dich so und so fühlen". Dafür ist das viel zu individuell. Berichte im Internet reichen von "da gehst du durch die Hölle" bis "unangenehm, aber es ging eigentlich ganz gut".

Natürlich wird eine Toleranz wahrscheinlicher, je länger du das Lorazepam einnimmst. So lange kannst du einfach nur abwarten, was kommt - und ob überhaupt etwas kommt.

03.09.2018 16:07 • #56


Kimbamaus-


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Hmm ja das ist wohl war aber was ist mit dieser wirkumkehr was ist das?
Lg

04.09.2018 13:19 • #57


CeHaEn

CeHaEn

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Die Wirkumkehr entsteht durch die Gewöhnung. Ganz grob gesagt: Die alte Dosis bringt's nicht mehr. Deine 0,5 mg Lorazepam wären dann nicht mehr ausreichend und du hättest so eine Art Entzugserscheinungen, z.B. Schlafstörungen, Unruhe - Symptome, die das Lorazepam ja eigentlich lindern soll.

Zitat von CeHaEn:
Hast du mit deinem Arzt denn schonmal über diese Problematik gesprochen? Was hat er dir denn dazu gesagt?

:roll:

04.09.2018 14:32 • #58


Kimbamaus-


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Also ist das dann eigentlich die toleranzentwicklung wo man dann erhöhen müsste richtig?
Lg

04.09.2018 14:38 • #59


CeHaEn

CeHaEn

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Genau.
Über längere Zeiträume birgt dies wiederum die Gefahr, dass unerwünschte Wirkungen stärker in den Vordergrund treten. Es ist schließlich ein Unterschied, ob man beruhigt ist und keine Angst hat, oder ob man in der Ecke liegt und zu nichts mehr in der Lage ist. Grob gesagt.

04.09.2018 15:06 • #60




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