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Loslassen - aber wie ?

Jedi

Jedi

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Möchte hier einmal meine Gedanken zu einem Thema, dass mir auf meinem Heilungsweg sehr oft
begegnet ist u. nicht nur hier im Forum, auch Anderswo immer wieder begegnet u.
dass ist dasThema vom "Loslassen" !

Alles was wir nicht loslassen wollen u. können, bindet sich an uns dauerhaft u. hält sich an uns fest !

Halten wir an Etwas fest, nehmen wir dem Leben die Lebendigkeit u.
nehmen uns dabei oft selbst aus dem Fluss des Leben.

Nicht loslassen können oder wollen, hat schon sehr viel menschliches Leid verursacht.
Wir können oft nicht loslassen von unseren Kindheitserfahrungen
- unseren Glaubenssätzen denen wir, als eine unserer Wahrheiten geglaubt haben
- von unseren Ängsten, den Ohnmachtsgefühlen,
- unserer Wut u. Schuldgefühlen,
- so auch von Partnern/Partnerinnen, die uns schon lange nicht mehr gut tun,
- gar auch von Jobs, in denen wir uns überfordert fühlen, wo wir keine Wertschätzung erfahren, wo es an Anerkennung u.
auch Lob fehlt. - uvm. !

Dabei behindert uns der Gedanke, eine falsche Entscheidung zu treffen u. scheuen uns,
altes, vertrautes u. bekanntes, aber oft auch, was für uns schon lange gar nicht mehr gut ist-war davon loszulassen.
Ent - Scheidung bedeutet immer, das es zu einem scheiden kommt, besonders von bestimmten Gewohnheiten,
die uns für lange Zeit als Sicher galten.

Ur-Vertrauen ist eine Basis, den eigenen Entscheidungen zu vertrauen u. loslassen zu können, um wieder frei zu sein,
für Neues -neuen Job, neuen Partner/in, uvm. !
Die Menschen, denen ein Ur-Vertrauen nicht mit ins Leben mitgeben wurde, werden eher immer Misstrauisch sich
verhalten, - immer versuchen sich selber zu schützen - werden versuchen alles zu kontrollieren u. abzusichern.
Sie betrachten das Leben als einen Kampf u. empfinden sich am falschen Platz in diesem Leben.
Ein solches Denken, blockiert uns, sich auf etwas Neues einzulassen, darauf zu vertrauen, etwas besseres zu finden
u. damit aufzuhören, Energie zu verpulvern, ständig im Kampfmodus zu sein.

Aus der Hirnforschung wissen wir, dass unser Hirn ein Energiesparprogramm ist u. dazu neigt, alles zu routinieren !

Warum ist Loslassen so schwer ?
- da sind unsere Gewohnheiten u. nur wenn wir bereit sind, den Kontext zu verändern, können wir auch von
bestimmten Gewohnheiten loslassen. - uns trauen, etwas mal anders zu machen !
- dann ist da ein Gedanke, ich habe nun schon so viel Investiert - in die Partnerschaft/ Beziehung - in den Job,
in die Familie, und und und, nun soll ich das alles verlieren (loslassen).
- oder wir haben uns mit einigen Dingen Identifiziert: "Ich bin die Frau/ der Mann von . . "; "Ich bin der Chef/ Vorgesetzte von. ";
"Ich bin der Besitzer von. . ", uvm. !
Eine solche Identifikation, blockiert auch ein loslassen u. so verharren nicht wenige Menschen in einer eher toxischen lieblos gewordenen Beziehung/ Ehe oder in einem Job - in einer Position, die einem nur noch nervt, - an ,
voller Stress, Überforderung u. Gemeinheit, gar Missgunst steckt.

Loslassen bedeutet nicht etwas Los werden, sondern beginnt mit dem bewussten Annehmen was ist.
Ein "Nein" zudem was schon ist - was da war, führt dazu, dass es bei uns bleibt u. für Neues kein Platz ist.
Erst wenn wir bereit sind anzunehmen, nicht weiter zu ignorieren, was schon da ist - da war, können wir auch davon
loslassen u. so wird Platz für Neues - für einen neuen Job - gar für einen neuen Menschen an unserer Seite.

In der Beziehung wird ein neuer Partner so lange seinen Platz bei uns nicht einnehmen können,
solange wir noch nicht von der alten Beziehung/ Partner/ in losgelassen haben.
Ist nicht selten, dass darum eine neue Beziehung schnell ein Ende wieder findet.
So auch nicht selten in dem neuen Job !
Halte ich noch am alten Job fest, wird es schwieriger sein, überhaupt sich einen neuen Job zu suchen u.
abzuwägen, was verliere ich eventuell - aber was gewinne ich auch.

Dazu noch eine kleine Geschchte:
Ich liebe den Zirkus u. vorallen taten es mir immer die Trapezkünstler an.
Dies ist auch ein schönes Bild, denn zuerst steht der Trapezkünstler fest auf einen Vorsprung u. hält
die Trapetzstange fest in seinen Händen. - dies steht für festen Boden unter den Füßen, Sicherheit u.
Kontrolle (über die Trapezstange).
Auf der anderen Seite schwingt die andere Trapezstange hin u. her u. seht für das Neue - noch Unbekannte.

Nun löst sich der Trapezkünstler von dem festen Vorsprung (Entscheidung) u. schwingt zu der anderen Trapezstange herüber.
Wird er die alte Trapezstange nicht loslassen u. greift er aber auch nach der anderen Trapezstange,
wird er starr zwischen ihnen in der Luft hängen.
Lässt er aber die alte Trapezstange los - ergreift die andere Trapezstange, wird er für wenige Sekunden völlig frei in der Luft sein.

Dies ist oftmals auch bei uns Menschen genau die Situation, die erstmal Angst u. Unsicher macht,
wo der "innere Vermeider" das Wort in unserem Denken ergreift u. uns blockieren will.
Erst wenn wir den "inneren Vermeider " in uns erkennen u. seinem Geplapper keine Aufmerksamkeit schenken,
uns nicht einschüchten lassen, können wir vom Alten loslassen, uns auf das Neue konzentrieren u.
Erfahrung sammeln, umso dem Neuen unser vertrauen zu schenken.
So sollten wir im Neuen auch von alten Routinen loslassen, die oftmals schon lange nicht mehr nützlich waren,
aber auch durchaus neue Routinen erschaffen, die Nützlich sind !

"Mut Loszulassen bedeutet auch, dass wir feststellen werden, was uns festgehalten hat " !

LG Jedi

30.08.2020 16:30 • x 10 #1


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Mayke1

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Ich hoffe, auch vom Loslassen berichten zu können. Bin ja doch die Festhalterin.
Gespannt auf die Entwicklung dieses Threads bin ich sehr.
Mayke

30.08.2020 16:49 • x 2 #2


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Kate

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Hallo Jedi,
eine Entscheidung heißt im Grunde immer, zu was irgendwas definitiv NEIN zu sagen.
Selten sagen wir zu was JA. Mein Gefühl ist immer, ich entscheide mich bewusst gegen was, anstatt mich FÜR was zu entscheiden.
Ich glaube, dass ist ein Lernprozess in dem ich gerade erfolgreich mitten drin stecke.

Ein Beispiel: ich sage Nein zu Männern die mir schaden wollen (mittlerweile auch ganz klar) sage aber nicht Ja zu dem Mann, der mir Gutes tut (also sage ich im Grunde auch zu ihm nein) Solange man nicht JA zu was sagt, ist es immer ein NEIN. Verstehst Du mich?

Das nächste ist, man wählt sprichwörtlich das Übel was man kennt. Alles andere macht nämlich noch mehr Angst, und die gilt es zu vermeiden. Nicht gesund aber doch nachvollziehbar.
Ich denke, man benötigt erstmal so viel psychische Stabilität um sich dieser Angst des Ungewissen, des Neuem zu stellen, und die haben viele, mich eingeschlossen, schlichtweg (noch) nicht.
Auch nachvollziehbar.
Und dann gibt es so unzählige viele menschliche Prägungen, das man sowas wie (wähl einen neuen Job) nicht pauschalisieren kann. Zumal meist gar nicht der Job das Problem ist, sondern der Umgang des Menschen mit ihm. Und der ändert sich im neuen Job ja nicht automatisch mit.
So auch in Beziehungen. Mit ner neuen Frau wirds selten leichter, wenn man selbst zum großen Teil das Problem in der Beziehung ist.

Zu allererst gilt immer: komm mit Dir ins Reine und gut klar, dann kann man fast alles schaffen. Aber wer ist das schon.
LG Kate

30.08.2020 16:57 • x 5 #3


Auswegfinden

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Liebe kate Lieber yedi,

Ich habe eure Blogs gelesen und und kann euch beiden sagen das es genauso ist wie es jeder von euch in seinem Kontext ge-und beschrieben hat.
Es ist wahnsinnig wichtig sich in
die eigenen Gedanken zu finden um dann nach den für jeden einzelnen nach Wegen suchen zu können..

Kate hat es gesagt erstmal mit sich ins reine kommen und Jedi nochmal alles was du geschrieben hast sehe ich auch so aber erst nach dem ich mich in diverses eingelesen habe.

Ich stehe an einem Punkt mich nicht mehr selbst Verleumden zu wollen und ich denke das wurde mir durch den letzten Beziehungsbruch deutlich und ich will nicht mehr als jeder von uns verstehen was wie warum und deswegen geb ich nicht auf und wenn ich das so schreibe ist mir der weg noch nicht ganz klar aber es führen viele Wege nach Rom und jeder Ansatz auch durch solche Beiträge ist mir sehr wichtig und sehr willkommen und wie immer wichtig und richtig... Ein herzliches Danke dafür an euch.

30.08.2020 17:21 • x 1 #4


Jedi

Jedi

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Hi @Kate !

Zitat von Kate:
eine Entscheidung heißt im Grunde immer, zu was irgendwas definitiv NEIN zu sagen.


Nun, ich weiß aus eigener Erfahrung, immer wenn ich vor einer Entscheidung stehe, wird mir bewusst,
ich entscheide mich immer für Etwas, aber auch gleichzeitig immer auch gegen Etwas !
Fängt schon am Morgen an, ich entscheide mich aufzustehen u. gleichzeitig gegen liegen bleiben.
Ich entscheide mich für mein Müsli mit Saft u. gleichzeitig auch gegen es mit Milch anzurühren.
--------------------------------------------------------------
Zitat von Kate:
Ich glaube, dass ist ein Lernprozess in dem ich gerade erfolgreich mitten drin stecke.

War es für mich lange Zeit auch !
Aber es ist doch Super, dass Du es als ein Lernprozess begriffen hast u. deshalb Du auch erfolgreich darin
unterwegs bist.
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Zitat von Kate:
Ein Beispiel: ich sage Nein zu Männern die mir schaden wollen (mittlerweile auch ganz klar)
sage aber nicht Ja zu dem Mann, der mir Gutes tut (also sage ich im Grunde auch zu ihm nein)

Könnte man ein Dir möglich bekanntes Muster dahinter vermuten ?
Was fehlt Dir an einem Mann, der Dir gut tun würde ?
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Zitat von Kate:
Ich denke, man benötigt erstmal so viel psychische Stabilität um sich dieser Angst des Ungewissen, des Neuem zu stellen, und die haben viele, mich eingeschlossen, schlichtweg (noch) nicht.

Da gebe ich Dir absolut recht u. deshalb ist der Austausch in einem solchen Forum da, um Impulse zu erhalten,
von andere Erfahrungen u. Sichtweisen zu lesen.

Nie gibt es für mich hier ein Richtig oder Falsch, sondern nur andere Erfahrungen !

30.08.2020 17:48 • x 3 #5


Jedi

Jedi

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@Auswegfinden !

Zitat von Auswegfinden:
ich will nicht mehr als jeder von uns verstehen was wie warum


Ich habe aber auch aus meiner Therapieerfahrung mitgenommen, dass es auch Sinn machen kann,
vom "was - wie u. vorallem vom warum" loszulassen, um die Grübelgedanken nicht noch zu befeuern.
Denn auf der Suche nach dem, "was - wie u. warum", gesellen sich gerne unsere so schädlichen Grübelgedanken dazu
u. sorgen nicht gerade für ein starkes Selbstbewusstsein.

30.08.2020 17:56 • x 1 #6


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Kate

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Zitat von Jedi:
Könnte man ein Dir möglich bekanntes Muster dahinter vermuten ?
Was fehlt Dir an einem Mann, der Dir gut tun würde ?

Ne eigentlich nicht.
Momentan habe ich gar nicht die Kraft dazu. Ich bin seltsam, geben wir es mal zu, und deshalb möchte ich erstmal nur mit mir klarkommen.
Es gibt da eigentlich eine ganze Menge an Argumenten, warum ich derzeit keine Beziehung möchte.

Zitat:
Fängt schon am Morgen an, ich entscheide mich aufzustehen u. gleichzeitig gegen liegen bleiben.

Naja, also diese Entscheidung trifft definitiv mein Arbeitgeber jeden Morgen für mich

Zitat:
ich entscheide mich immer für Etwas, aber auch gleichzeitig immer auch gegen Etwas !

Komisch, ich hatte da letztens erst darüber nachgedacht. Ich sage selten zu was ja. Aber nein klappt mittlerweile. Zumindest was meine Wünsche betrifft. Äußere menschliche Einflüsse mal davon ausgenommen.
Ich sage zum Beispiel nein zum Fernsehen...und dann gammle ich halt so rum, und dafür hatte ich mich aber nicht bewusst entschieden, ich wusste nur, ich wollte kein Fernsehen. Verstehst Du den Unterschied? Ich verwirre mich selbst gerade, ich bin zu ambivalent für eindeutige Festlegungen.
LG

30.08.2020 18:00 • x 2 #7


Auswegfinden

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[quote][/quote]

Danke für den Hinweis das ist auch logisch was du geschrieben hast...
Und gerade davon möchte ich weg vom grübeln

30.08.2020 18:10 • x 1 #8


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ClaraFall

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Es ist selten damit weiterzukommen, sich zu fragen warum man so oder so war.

Ein Weiterkommen bedingt, sich zu fragen, wer man wie sein will.

30.08.2020 18:15 • x 1 #9


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Pilsum

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Zitat von Kate:
Komisch, ich hatte da letztens erst darüber nachgedacht. Ich sage selten zu was ja. Aber nein klappt mittlerweile. Zumindest was meine Wünsche betrifft. Äußere menschliche Einflüsse mal davon ausgenommen.
Ich sage zum Beispiel nein zum Fernsehen...und dann gammle ich halt so rum, und dafür hatte ich mich aber nicht bewusst entschieden, ich wusste nur, ich wollte kein Fernsehen. Verstehst Du den Unterschied? Ich verwirre mich selbst gerade, ich bin zu ambivalent für eindeutige Festlegungen.
LG


Für mich scheint das völlig in Ordnung zu sein, wie Du es machst.

Der Weg zum eindeutig "ja" zu etwas zu sagen, ist am Anfang meistens schwierig. Deshalb denke ich,
Dein Weg wird so richtig sein.

30.08.2020 18:20 • x 5 #10


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111Sternchen222

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Herrlich dieser Thread. Ich als "gernefesthalter" übe mich täglich im Loslassen!

30.08.2020 18:32 • x 1 #11


Jedi

Jedi

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@ClaraFall !

Zitat von ClaraFall:
Ein Weiterkommen bedingt, sich zu fragen, wer man wie sein will.


Stimme Dir da absolut zu

In einem Achtsamkeits-Seminar sagte der Seminarleiter gleich am Anfang:
"Frag nicht danach, Wer Du heute bist, sondern Wer Du sein willst ?

Und in einem Buch von Byron Katie las ich, Wer bist Du, ohne Dein Drama im Kopf ?
Diese Frage hat mich schon früher zum Thema , "Loslassen" - aber wie gebracht.

30.08.2020 18:51 • x 3 #12


Jedi

Jedi

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Hi @111Sternchen222 !

Zitat von 111Sternchen222:
Herrlich dieser Thread. Ich als "gernefesthalter" übe mich täglich im Loslassen!




Villt. verlierst Du ja durch das lesen hier im Thread die Lust, gerne weiter festzuhalten

Schau einmal, was Du hier für Dich so mitnehmen könntest ?

LG Jedi

30.08.2020 18:55 • x 2 #13


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111Sternchen222

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@Jedi auch Knispel hab ich lange festgehalten.
Zitat von Jedi:
Wer bist Du, ohne Dein Drama im Kopf ?

.. und ich bin gespannt ob ich hier noch zum " gerneloslasser " werde.lg Sternchen

30.08.2020 19:00 • x 3 #14


Jedi

Jedi

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Hi @Mayke1 !

Zitat von Mayke1:
Gespannt auf die Entwicklung dieses Threads bin ich sehr.

Nun, dass liegt in unseren Händen, was wir daraus machen.
Kann interessant, gar infomativ oder ein spannender wohlwollender Austausch über ein Thema werden,
dass sicher viele von Uns hier im Forum, villt. gar schon länger beschäftigt.
-----------------------------------------------------------------------------------------------------
Zitat von Mayke1:
Bin ja doch die Festhalterin.

Nun Mayke, villt. bekommst Du hier ein Aha Erlebnis u. fängst Du möglicherweise an,
dass ein oder andere einmal davon loszulassen.

Würde dem Thread doch auch seinen Sinn verleihen !

LG Jedi

30.08.2020 19:07 • #15


Jedi

Jedi

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Zitat von 111Sternchen222:
bin gespannt ob ich hier noch zum " gerneloslasser " werde


Super Sternchen

Na dann mal los !
----------------------------------------
Und nun hast Du "Knispel" allein zurückgelassen
Hast Du denn gar kein schlechtes Gewissen

LG Jedi

30.08.2020 19:11 • #16


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Kate

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Zitat von Jedi:
Wer bist Du, ohne Dein Drama im Kopf ?

Eine für mich echt traurige Frage.
Ich denke, ich löse mich in Luft auf. Wer ist man, wenn das Elend weg ist? Wenn man nur daraus besteht? Wenn man sein eigenes Selbst nicht anders kennt?

30.08.2020 19:28 • x 1 #17


Jedi

Jedi

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Was mir auch Menschen zudem Thema ,"Loslassen" von sich berichtet haben war,
dass sie bemerkt hatten, dass durch das Festhalten sie sich einen immer dickeren Panzer zugelegt hatten.
Dies führte dann dazu, dass sie ihre eigenen Gefühle damit eingesperrt hatten, aber auch nicht mehr Mitgefühl für Andere
spüren konnten. - Gefühle quasi innen u. nach Außen weggesperrt waren.

Das meinte ich damit, in meinem ersten Beitrag, dass nicht Loslassen können, schon für viel menschliches Leid gesorgt hat.

LG Jedi

30.08.2020 19:31 • #18


Auswegfinden

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Zitat von Kate:
Wenn man sein eigenes Selbst nicht anders kennt


Spontan würde ich gerne antworten
Angst vor der Zukunft die ich auch habe in Neugier und zwar positive Neugier zu verändern ich lerne mich neu kennen wenn ich mein altes ich verändere... Verstehst du wie ich es meine?
Zitat von Jedi:
Gefühle quasi innen u. nach Außen weggesperrt waren.


Gefühle dürfen niemals weggesperrt werden Gefühle machen uns aus so Und wie wir sind.. Das ist meine Meinung und keine Verurteilung deiner Aussage Jedi ich glaube es gibt solche Menschen aber richtig ist es Gefühle zu leben und manchmal auch zu kontrollieren wenn das wort dem gerecht wird

30.08.2020 19:41 • x 2 #19


Jedi

Jedi

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Zitat von Kate:
Eine für mich echt traurige Frage.

Aber das gibt es u. so ein paar Mitpatienten sind mir damals während meines Klinikaufenthalts schon über den Weg gelaufen.
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Zitat von Kate:
Wer ist man, wenn das Elend weg ist?

Was glaubst Du wohl, wie viele es gibt, die sich in die Opferrolle gut eingerichtet haben ?
----------------------------------------------
Zitat von Kate:
Wenn man sein eigenes Selbst nicht anders kennt?

Ich stelle es mir schrecklich vor u. es macht mich betroffen, wenn ich mitbekomme, dass es Personen gibt,
die ihr so sein, als ihr wahres Selbst wahrnehmen u. es nicht anders kennen.
Die können auch oft nicht daran glauben, dass es irgendwie möglich sein kann, ihr wahres "Ich", freilegen zu können.

30.08.2020 19:43 • x 1 #20


Jedi

Jedi

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Zitat von Auswegfinden:
Gefühle dürfen niemals weggesperrt werden

Aber ist wohl bei diesen Menschen , die mir von sich erzählt hatten, so passiert.

Aber u. dazu gibt es sicherlich keine zwei Meinungen, Gefühle, egal welche, wollen angenommen u. gefühlt werden !
Erst wenn wir unsere Gefühle angenommen haben, können wir sie auch loslassen.
Sagen wir zu unseren unangenehmen Gefühlen, - geht weg - ihr solltet nicht dasein oder wir versuchen sie zu verdrängen,
werden sie sich noch stärker u. intensiver präsentieren.
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Zitat von Auswegfinden:
keine Verurteilung deiner Aussage Jedi

Das war die Schilderung einiger Personen, die mir zudem Thema "Loslassen" von ihren Erfahrungen berichtet hatten,
dass sie durch den Panzer um sich herum, ihre Gefühle damit weggeperrt hatten.
Zitat von Jedi:
dass durch das Festhalten sie sich einen immer dickeren Panzer zugelegt hatten.
Dies führte dann dazu, dass sie ihre eigenen Gefühle damit eingesperrt hatten,

30.08.2020 19:57 • x 1 #21


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111Sternchen222

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Ich weiß eigentlich, dass das Loslassen befreiend wirkt.Oft halte ich Dinge und auch Gefühle fest, ohne es zu merken. Das ist oft anstrengend, aber ich merke es erst wenn ich mich bewusst reflektiere. Dann fällt auch die Anspannung ab.

30.08.2020 20:02 • x 3 #22


Jedi

Jedi

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Zitat von 111Sternchen222:
ich merke es erst wenn ich mich bewusst reflektiere. Dann fällt auch die Anspannung ab.






LG

30.08.2020 20:03 • x 2 #23


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ClaraFall

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Mir liegt noch auf der Zunge oder im Herzen, das wir alle unsere Erfahrung haben. Viel von dem Leid oder auch dem Glück anderer Menschen immer wieder erfahren haben und auch von unserem eigenen Leid und unserem eigenen Glück, viele von uns sind durch jahrelange Therapien hindurch.

Und wenn ich eins erkannt habe, dann: es gibt nicht den einen Weg, es gibt nicht den Weg der für alle der richtige ist. Es gibt kein so und so sollte es sein und wenn du diesen Weg noch nicht gehen kannst, dann bist Du dazu einfach nur noch nicht bereit oder noch nicht soweit wie ich oder jemand anders.

Es ist mir ein Bedürfnis, das zu schreiben.

Es gibt keine falschen Wege. Ich glaube, es gibt nur Wege die leichter zu laufen sind und Wege die schwerer zu gehen sind; Wege auf denen man Begleitung hat und Wege die man alleine gehen muss.

Loslassen kann eine Lösung sein.
Manchmal ist festhalten aber auch nicht der schlechteste Weg. das ist höchst individuell.

Und Leid es manchmal unumgänglich, die Frage ist wie wir dieses Leid annehmen können.

Und Achtsamkeit hat auch was damit zu tun, wie ich anderen meine Sicht vermitteln will. Es gibt eine sehr fließende Grenze zwischen wohlwollend klingen und vermessen sein.

30.08.2020 20:14 • x 9 #24


Jedi

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Zitat von ClaraFall:
Und wenn ich eins erkannt habe, dann: es gibt nicht den einen Weg, es gibt nicht den Weg der für alle der richtige ist. Es gibt kein so und so sollte es sein und wenn du diesen Weg noch nicht gehen kannst, dann bist Du dazu einfach nur noch nicht bereit oder noch nicht soweit wie ich oder jemand anders.

Es ist mir ein Bedürfnis, das zu schreiben.


30.08.2020 20:22 • x 2 #25


Jedi

Jedi

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Loslassen u. das "innere Kind" !

Das "innere Kind" steht für unser Unbewusstes u. unsere Gefühle.
Doch die heutige Psychologie zählt noch die Glaubenssätze hinzu.
Glaubenssätze sind tiefste innere Überzeugungen, die in den ersten Lebensjahren mit in unserem Lebensrucksack gepackt werden.
Glaubenssätze, wie "Ich bin OK-ich bin nicht OK" - "Ich bin willkommen-ich bin bei meinen Eltern nicht willkommen" -
"Ich genüge-ich genüge nicht" - "Ich bin richtig so wie ich bin-ich bin nicht richtig wie ich bin", lösen dann recht schnell die entsprechenden Gefühle bei uns aus u. wirken weit bis in unser Erwachsenen Leben hinein !

In der "innere Kind" Arbeit geht es darum, erlebte Verletzungen - Lieblosigkeiten - unerfüllte Bedürfnisse,
gar emotionale Vernachlässigungen noch einmal wahrzunehmen, das Kind, was wir einst waren zu trösten u.
als der heutige Erwachsene die Verletzungen zur Heilung verhelfen - heute Liebevoll dem "inneren Kind" zu begegnen -
die unerfüllten Bedürfnisse anzuerkennen u. sie in unser heutiges Leben zu integrieren u. sich dem "inneren Kind"
so zuzuwenden, dass es sich angenommen u. geliebt fühlen kann, umso die erfahrenen Vernachlässigung überwinden
zu können.

Dies hat für mich viel mit Loslassen, unserer frühen Kindheitserfahrung zu tun !

Nun mögen sich der/ die Ein od. Andere hier an dem Wort "inneres Kind" stoßen ?
Für mich steht es für eine Metapher, aber man könnte es auch unsere "frühe Kindheitserfahrung" nennen !
Wir wissen aus der Hirnforschung, dass die ersten 6 Lebensjahre sehr entscheidend für unsere Prägungen sind
u. da spielen die Glaubenssätze eine gewichtige Rolle.

Wenn wir unserem "inneren Kind" begegnet sind, dann können wir als der heutige Erwachsene von den Erfahrungen u.
Erlebten loslassen u. müssen uns dann nicht immer wieder damit beschäftigen.
- denn manche Menschen beschäftigen sich immer aufs neue mit diesen alten Erfahrungen u. Erlebnissen u.
geraten in einen Kreisel, aus dem sie nicht mehr herausfinden u. was die krankmachenden Gedanken, Erfahrungen u.
Gefühle immer weiter aufrecht erhält.

Es ist ein Prozess u. braucht sicher das ein oder andere mal die Begegnung mit dem Kind was wir einst waren u.
so können wir es Trösten, es Wertschätzen, Annehmen, auch sagen, Du bist Willkommen,
ihm/ ihr als der heutige Erwachsene das geben, was es von den damaligen Erwachsenen so sehr vermissen musste.

Allein die Möglichkeit, dass wir das als der heutige Erwachsene können, macht es überhaupt möglich,
von diesen Erfahrungen u. Erlebnissen loszulassen.
(das heißt nicht, dass diese Erfahrungen u. Erlebnisse von einst damit gelöscht sind, aber wir brauchen uns nicht immer wieder
damit zu beschäftigen - was für eine bessere seelische Balance sorgt)

"Heute entscheide ich mich loszulassen u. zu vergeben !
Nicht, weil ich gutheiße was passiert ist,
sondern, weil meine Seele Frieden verdient
".

31.08.2020 11:53 • x 3 #26


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ClaraFall

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Die ersten 6 Jahre waren die einzig normalen in meinem Leben.

Ich muss wohl eher die junge Frau in mir trösten:/

31.08.2020 15:52 • x 3 #27


Jedi

Jedi

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@ClaraFall !

Zitat von ClaraFall:
Die ersten 6 Jahre waren die einzig normalen in meinem Leben.

Bei mir leider nicht, da meine Eltern, Gewalt gegenüber ihren Kindern, als eine moderne Erziehungsmethode
für sich erschaffen hatten.
Dahinter stand für sie immer der Satz: "Nur die die abgehärtet sind, werden sich im Leben behaupten u.
durchsetzen können". -
--------------------------------------------
Zitat von ClaraFall:
Ich muss wohl eher die junge Frau in mir trösten:/

Dann solltest Du das auch tun, denn ein Anderer wird es möglicherweise nicht tun !

31.08.2020 16:38 • x 1 #28


Jedi

Jedi

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Aber auch von diesen Erfahrungen habe ich lange u. mühsam gelernt, Loszulassen !

31.08.2020 16:57 • x 3 #29


Jedi

Jedi

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Loslassen in einer Beziehung/ Ehe u. nach einer Trennung !

Was uns oft nicht bewusst ist, gar villt. niemals so wirklich bewusst war, dass alles immer im Fluss ist.
Dies können wir, wenn wir Aufmerksam sind, genau in der Natur beobachten.
Auch die Wolken am Himmel, zeigen uns ein schönes Schaupiel, von Wolken kommen zusammen kommen
u. vereinen sich, um sich dann wieder auseinander zu reißen u. ihren Formen sich zu verändern.

Vergleichbar mit uns Menschen, wir kommen zusammmen, verlieben uns in eine andere Person,
entscheiden uns zusammenzubleiben, geben uns dabei unser Wort, "wie in guten, so auch in schlechten Tagen" !

Wir vergessen nur sehr häufig dabei, dass alle Schwüre u. Zusagen, auch einem stetigen Wandel unterzogen ist.
So, wenn wir den Partner/ in durch unsere rosarote Brille betrachten, wir alles verzeihen können u. über
so manche Eigenschaft, die wir villt. nicht so klasse finden, einfach hinwegsehen können.

Nun sind wir vernunftbegabte Menschen, zumindestens sollten wir es sein u. nicht immer können wir uns selbst u.
nicht den Partner/ in steuern oder darüber die Kontrolle behalten.
Nun können wir aber auch wissen, dass jedes Umfeld eine prägende Wirkung auf uns hat.
Das kann durch den Job - durch Freunde/ Bekannte - unsere Hobbies u. Familie bedingt sein.

So können wir uns im laufe der Beziehung/ Ehe verändern, bishin, dass einer plötzlich sagt, "Ich verstehe Dich nicht mehr"
oder "Du hast Dich sehr verändert" !
Das wir uns aber in alle in den Jahren, villt. nicht nur durch unsere Äußerlichkeit verändern ist wenigen bewusst,
weil unser Fokus, unsere Aufmerksamkeit auf den Partner/ in gerichtet ist.

Daber verbirgt sich oft kein böser Wille oder irgendeine Absicht dahinter, sondern nur ein normaler Wandel,
der sich durch das Leben zieht.
Die beste Methode, um mit den gemeinsamen Veränderungen umzugehen ist, immer im gemeinsamen Gespräch bleiben !
So erfahren wir etwas von unserem Partner/ in u. können ihn Notfalls unterstützen, da wo er/ sie es villt. braucht u.
schützen die Beziehung/ Ehe vor einer schleichenden Entfremdung u. vor Enttäuschungen.

--------------------
Begleiten wir unseren schwer erkrankten Partner/ in, so müssen wir oft auch lernen loszulassen, von einem Menschen, der nicht mehr so ist - bzw. sein kann, wie wir ihn mal kennengelernt haben.
Stirbt gar ein uns geliebter Partner/ in, dann ist das ganz besonders zu betrachten u. wenn wir durch die Trauer hindurchgehen,
wir auch mit dem Loslassen konfrontiert werden.

Loslassen eines schwer erkrankten Menschen u. loslassen in der Trauer, zu diesen Themen werde ich gesondert
noch etwas schreiben, da dort das loslassen können, noch einmal eine besondere Würdigung braucht.

-------------------
Bemerken wir die Veränderung bei dem Anderen u. wir können immer weniger Komprisse eingehen - können oftmals
diese Veränderung an dem Partner/in nicht mehr ertragen, gar akzeptieren u.
sprechen nicht mit Ihm/ Ihr darüber, was uns auffällt, gar stört, setzen die gegenseitigen Vorwürfe u. Schuldzuweisungen,
Neid - Wut, bis gar Hass können dann die Folgen sein.

Villt. können unsere Reaktionen so heftig ausfallen, weil wir immer noch ein Bild unseres Partner/ in imKopf
haben, was mit dem heutigen Bild nicht mehr übereinstimmt.
Da ist es hilfreich, sich dieses Bild von früher bewusst zu machen u. zu erkennen, nun sind wir 10-15, gar 20Jahre weiter
u. einmal von diesem Bild loszulassen.
Dann auf den Partner/in von heute zu schauen u. die Bereitschaft in sich zu entwickeln, damit Erfahrung zusammeln
u. bestenfalls daran zu wachsen.
Wichtig dabei ist auch, dass wir selbst erkennen können, dass auch wir nicht mehr der/ die vor 10-15 u. 20 Jahren sind !

Sollte es doch zu einer Trennung kommen, sind Schuldzuweisungen, Ärger, Wut, gar Hass schlechte Begleiter
für das Loslassen von dem Ex. Partner/ in u. der gemeinsamen Lebenszeit.
Denn Schuldzuweisungen, Ärger, Wut u. Hass binden uns weiter an den Ex., bzw. an der Ex. u. können wir solche
Gefühle nicht loslassen, werden wir noch lange Zeit mit unseren Ex. Partnern/ innen verbunden bleiben !
So bleiben manche Ex. Paare, auch wenn sie schon viele Jahre getrennt sind, durch diese noch nicht losgelassenen Gefühle verbunden.
Was aber auch tragisch daran werden kann, dass diese negativen Gefühle in die neue Beziehung mit einziehen,
natürlich oft unbewusst u. nicht selten bekommt der neue Partner/ in etwas zu spüren, was eigentlich dem Ex. gelten sollte !

- So ist da hilfreich, wo wir von einem alten Bild des Partners/ in loslassen können.
- Wenn auch wir unserer Veränderung bewusst sind u. auch von einem alten Selbstbild loslassen können.
- So auch nach einer Trennung, gar Scheidung von dieser Lebenszeit mit diesem Ex. Partner/ in loslassen sollten,
um uns nicht weiter mit unseren Ex. , - den vergangenen Erlebnissen u. Geschichten zu verstricken u.
uns so ganz auf das Neue einstellen zu können.

So heißt es auch, von den Altlasten des Lebens loszulassen, erhöht die Lust am Leben !

LG Jedi

02.09.2020 18:24 • x 4 #30

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