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Ich möchte wieder in die Psychiatrie - wer kennt das?

Irgendeine
Zitat von traumaland:
Selbst wenn du jetzt nicht weißt, wie du das hinbekommen sollst, dann denke daran, dass eine Sache bald erledigt ist, die es erschwert: deine Ausbildung.
Du solltest also dir vor Augen führen, dass wenn die Ausbildung dir so wichtig ist, sie bald geschafft ist und du dich vollends auf dich konzentrieren kannst.

Ich hoffe auch, dass es nach der Ausbildung besser wird. Aktuell ist es eknfach so viel Druck. Aber ohne Ausbildung keine Perspektive. Und ohne Perspektive kein Lebenswille. Genau diese Situation (keine Perspektive, weil Ausbildung nicht bestanden) hatte ich ja schon mal.

13.01.2020 22:24 • x 1 #76


Irgendeine
Zitat von Liselotte:
Dein Hausarzt scheint ja ein wirklich Guter zu sein.

Ich hoffe auch, dass man Dich jetzt ruhigen Gewissens ziehen lassen kann.
Aber Du hast da ja immer Ansprechpartner, supi.

Mein HA ist super. Und meine Psychiaterin scheinbar besser, als erwartet. Ende der Woche telefoniere ich noch mal mit ihr und vielleicht schiebt sie mkch noch irgendwie dazwischen.
Meine Suizidgedanken sind zwar da, aber das sind sie ja meistens. Mal mehr, mal weniger.
Zitat von Liselotte:
Das musst Du wirklich überprüfen, denn ein Einsatz auf einer Intensivstation ist meiner Ansicht nach in Deinem momentanen Zustand nicht möglich. Meine Meinung.
Du kannst nicht für sehr kranke Patienten auf einer Intenivstation da sein, wenn es Dir selbst so schlecht geht.

Als allererstes hast Du Verantwortung für Deine Gesundheit und Dein Wohlergehen.
Erst wenn es Dir wieder besser geht, kannst Du Dich weiter mit Deiner beruflichen Zukunft beschäftigen.
Meine Meinung.

Ich kann verstehen, dass das hier so rüberkommt. Aber wie ich schon mal schrieb, stabilisiert die Arbeit mich eigentlich (wenn es nicht gerade in der Psychiatrie ist). Auf diesen Einsatz freue ich mich schon lange. Es wird anstrengend werden, aber irgendwie muss ich da durch. So viel Zeit alleine zu Hause ist auch nicht gut, da dreh ich irgendwann durch. Wenn ich arbeiten gehe, habe ich wenigstens halbwegs Tagesstruktur und soziale Interaktion.
Und vor allem: Ohne Ausbildung keinerlei Perspektive und ohne Perspektive kein Lebenssinn.
Viel länger als 2 Wochen würde meine Notlüge an die Schule auch nicht greifen.

13.01.2020 22:34 • x 1 #77


Hallo,

das wundert mich, dass die Ärzte bei Lithium zurückhaltend sind. Bei mir sind sie voll davon überzeugt. Aber ich habe ja auch die Diagnose bipoar.

Um das Ganze abzukürzen, zieh Deine Ausbildung durch, wenn Dich die Intensivstation interessiert, Hut ab, das ist keine leichte Arbeit aber sicher auch eine sehr erfüllende. Ich drücke Dir auf jeden Fall alle Daumen und Zehen und sonst noch was

Gestern 12:41 • x 2 #78


Irgendeine
Hallo,

danke fürs Daumen drücken.
Ich werde meine Ärztin morgen mal anrufen. Mir geht es eher schlechter, als besser und ich bin dauermüde.
Zusätzlich gab es heute 2 Ereignisse (hab ich in meinem TB geschrieben), die mich völlig aus der Bahn geworfen haben.
Meine Kollegin war sehr unfreundlich und unhöflich zu mir, das hat mich sehr verletzt.

Gestern 21:07 • x 1 #79


Hallo,

hast Du schon mit Deiner Ärztin gesprochen?

Vor 4 Stunden • #80


Irgendeine
Nein, ich habe leider vergessen, dass sie heute nur bis 13:00h auf hat.

Vor 2 Stunden • #81





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