Zitat von ohneFunktion:
Was ist das für eine Frau!?
Sie soll Dir zuhören und Dich beraten bzw. Dich behandeln!
Ich hatte bis jetzt mit den Fachärzten, innerhalb wie außerhalb der Klinik, nur Pech.
Einer hat mir als Vetretungsarzt mein damaliges Antidepressivum sofort auf die Maximaldosis gesetzt, obwohl ich in der Praxis Suizidgedanken geäußert hatte. Resultat: Erster Suizidversuch und 4 Monate Klinik.
In der Klinik-Ambulanz haben die Ärzte ständig gewechselt. Eine wollte mir mein ADHS-Medi nicht mehr verschreiben, weil sie davon nicht "überzeugt" ist.
Meine jetztige Ärztin meinte letztens, dass meine körperlichen Beschwerden (Nebenwirkungen, die Neuroleptika nachgewiesenermaßen nun mal haben) ja hauptsächlich psychosomatisch seien und ich ja ständig irgendein Problem hätte. Von vielen Ärzten wurde/werde ich gefragt, was ich denn nun konkret erwarte. Aber ich gehe doch genau deswegen zum Arzt, weil ich das nicht weiß.
Meistens ist das einzige "Angebot" eine Klinikeinweisung.
Der einzige Arzt, dem ich wirklich vertraue, ist mein Hausarzt. Mit dem habe ich drüber gesprochen, dass dieser Einsatz schwierig für mich werden wird und er hat mir gesagt, dass er mich krankschreiben wird, wenn es nicht geht.
Meiner BeWo-Betreuerin habe ich vorhin geschrieben. Wir telefonieren wahrscheinlich morgen. Ich bin echt froh, dasd sie sich notfalls auch am WE Zeit nimmt.