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Depressiver Ehemann / unsere Familie zerbricht - was tun?

Liebe Alexandra2,
ich fahre morgen nur unserem Sohn zuliebe mit, der sich seit so vielen Wochen darauf freut. Ich freue mich im Moment gar nicht und würde am allerliebsten hier bleiben. Aber ich habe heute Hilfe angefragt und hoffe, dass der Psychologe, der uns schon kennt, mir bald antwortet und schnell einen Termin gibt. Ich merke, dass ich absolut an meine Grenzen stoße und das ohne Hilfe bestimmt nicht schaffe.
Was Du durch gemacht hast kenne ich auch der leibliche Vater meiner Tocher hatte weder Lust auf ein Kind (obwohl er nach 2 Jahren Ehe und noch mehr Jahren Zusammenleben immer gesagt hat, dass er mindestens 3 Kinder haben möchte), noch auf Verantwortung und Verpflichtung, er hat massiv getrunken und ist dann auch sehr ausfallend geworden oder hat Dinge an mir vorbei an die Wand geworfen. Als das mehr wurde bin ich auch gegangen. Das ist heute nicht so - der Alk. spielt in den Auswirkungen nicht so eine große Rolle, aber das Verhalten - ganz schlimm sind die Kälte, der Zynismus/Sarkasmus und die Unfreundlichkeit, die er wahrscheinlich selber nicht bemerkt.
Liebe Grüße
Claudia

29.05.2019 21:47 • #46


Alexandra2
Liebe Claudia,
Mir wird immer gesagt, ich soll in Ich Botschaften reden. Du sprichst vom Wir, das nicht eintritt. Das zu verdrängen kostet viel Kraft. Vielleicht helfen Dir ein paar "Standardsätze", hier Ideen;

Ich bin völlig erschöpft und brauche Hilfe
Ich kann mich jetzt um die Kinder und mich kümmern. Für mehr habe ich keine Kraft
Ich brauche Ruhe und möchte mich erholen
Ich brauche RUHE und Zeit für mich, deshalb. . .
Ich fühle mich alleingelassen
Ich bin traurig, weil das was ich sage nicht bei Dir ankommt

Ich wünsche Dir Ruheinseln im Urlaub und daß Du Zeit für Dich findest.
Liebe Grüße Alexandra

29.05.2019 22:01 • x 4 #47


Hallo Alexendra2,

Deine Beispielsätze haben mir sehr geholfen! Ich habe den Tipp mit den "Ich-Botschaften" auch schon bekommen - aber nicht so ausführlich. Jetzt verstehe ich, was damit gemeint ist! Ich danke Dir!
Ich werde versuchen das umzusetzen. Ich habe versucht mir Hilfe zu holen und warte auf Antwort und einen Termin. Als ich gemerkt habe, dass ich an meine Grenzen komme, bin ich erst hierhin gekommen und dank euch allen hole ich mir jetzt auch professionelle Hilfe. Wenn ich das tue gibt das vielleicht auch meinem Mann einen Anstoß.

Vielen lieben Dank nochmal!
Claudia

29.05.2019 22:32 • x 1 #48


Alexandra2
Moin Claudia,
Das ist schön zu hören.
Ich möchte Dich darauf aufmerksam machen, daß es in aller aller allererster Linie um Dich geht, Paragraph 1.
Paragraph 2 wurde ersatzlos gestrichen. Paragraph 3 besagt, daß Paragraph 1 in Kraft tritt.
Es geht um Dich und Deine Gesundheit, ob etwas für Deinen Mann dabei herauskommt ist unwichtig. Dieses Muster kann ihn veranlassen, selbst nichts zu regeln. Du machst das schon, so kennt er Dich. Lasse los, er ist erwachsen.
Liebe Grüße Alexandra

30.05.2019 05:32 • x 4 #49


Liebe Claudia
Wie geht es Dir und Deiner Familie wohl?
Liebe Grüsse Lisa

12.06.2019 00:30 • #50


Liebe Lisa,
danke, für die Nachfrage. Ich habe die Tage nach dem "Kurztrip" ohne meine Tochter gebraucht um Gedanken zu sortieren. Nachdem wir (meine Tochter und ich) heute bei einer Psychologin waren, habe ich eben einen neuen Post eröffent. Darin siehst Du wie es mir geht. Leider bin ich im Moment einfach nur alleine und im Prinzip ziemlich verzweifelt - meine Kinder sind mir das Wichtiste auf der Welt und es soll ihnen gut gehen. Aber im Moment geht es niemand gut und das macht mir sehr, sehr zu schaffen. Ich bin eben zu sensibel.
Liebe Grüße
Claudia

17.06.2019 23:12 • x 1 #51


27.10.2019 22:49 • x 2 #52


Ylvi13
Hallo FC,
für mich gilt in einer Beziehung immer " in guten wie in schlechten Zeiten " . Und jetzt kommt das grosse ABER , das hat devinitiv seine Grenzen. Ich denke, deine Grenzen musst du ausloten, dich abgrenzen und ggf. Konsequenzen ziehen.
Ich leide selbst an Depression. Das, was du von deinem Mann schreibst, finde ich schon sehr grenzwertig. Eine Depression ist eine Krankheit, ganz klar, aber definitiv kein Freibrief. So, wie dein Mann mit dir und vor allem mit den Kindern umgeht, dass geht ja mal gar nicht. Dieser halbherzige Umgang mit der Krankheit würde mir zu denken geben. Medikament ja, Therapie nein, aus, wie ich finde, fadenscheinigem Grund . Überall wartet man mitunter sehr lange auf einen Therapieplatz. Das lässt mich schon an seinem echten Willen, gegen die Depression anzugehen, zweifeln.
Hast du vielleicht die Möglichkeit dich und die Kinder für eine kurze Zeit räumlich von deinem Mann zu trennen? Dann könntest du, relativ in Ruhe, über Pro und Kontra nachdenken. Die Gefahr einer Co-Depression ist nicht zu unterschätzen. Der Termin bei der Organisation ist super
Es ist sicherlich leicht daher geredet , aber ein schlechtes Gewissen musst du nicht haben. Du gibst und tust und machst, so gut und so viel du kannst. Mehr geht nicht. Du bist keine Maschine. Du hast , für mein Verständnis, jedes Recht der Welt, dich von deinem Mann abzugrenzen und ihn in seine Schranken zu weisen.
Bei allem darfst du nicht vergessen, in aller erster Linie musst du für dich sorgen. Nur dann kannst du uneingeschränkt für deine Kinder da sein. Hört sich komisch an, als ich das zum ersten Mal in der Therapie gehört habe, dachte ich nur " wie egoistisch ". Glaub mir, ist es nicht. Ich bin jetzt acht Jahre krank , immer noch verheiratet, und meine Tochter ist ein fröhlicher, pubertierender Teenager, der sogar mit Mama mal shoppen geht.
Und so platt wie es sich anhört, für Veränderungen ist es nie zu spät. Du wilst deine Kinder glücklich aufwachsen sehen.
Hab einen möglichst stressfreien Tag, lG

28.10.2019 09:54 • x 1 #53


Hallo Ylvi13,
vielen Dank, für Deine Worte. Eine sehr gute Freundin von mir, die auch lange unter Depressionen gelitten hat, sagte mir auch, dass sie sich aber trotz allem nie so zu ihrer Familie verhalten hätte. Sie findet es auch nicht gut, dass er die Überweisung zur Psychotherpapeutin nicht in Anspruch nehmen möchte. Mein Mann hat in den vergangenen Monaten absoluten "Raubbau" mit sich selbst betrieben - er wiegt jetzt nur noch 55 kg bei knapp 1,80 m. Er isst einfach nichts. Hat aber permanent Durchfall (natürlich keinen richtigen, sondern nur Flüssigkeit) und übergibt sich permanent (Galle). Außerdem hat er seit er 16 Jahre alt ist Herzprobleme, hat aber in den vergangenen Jahren die halbjährlichen Kontrollbesuche nicht mehr wahr genommen und auch keine Tabletten genommen. Seit 14 Tagen hat er laut eigener Aussage Probleme - aber auch hier möchte er keinen Arzttermin vereinbaren. Ich mache mir große Sorgen um ihn. Manchmal habe ich aber das Gefühl, dass es das ist, was ihn davon abhält sich Hilfe zu holen. Aber langsam kann ich nicht mehr. Das frisst mich alles auf: Ich muss arbeiten damit ich vor allem unsere Schulden bezahlen kann, damit wir einkaufen können und unser Haus abbezahlen können. Dann die Sorge um meine Tochter, der es mit dieser Situation alles andere als gut geht. Gestern und heute war mein Mann auch nicht arbeiten. Er liegt im Bett. Als er vor 7 Jahren die Depression hatte war er 3 Monate in einer Tagesklinik (also abends zu Hause), aber da war er noch in einem Angestelltenverhältnis. Heute ist er (wie ich) selbstständig, wenn er also nicht arbeitet, dann verdient er auch nichts. Aber Hilfe möchte er nicht. Und ich fühle mich im Moment so hilflos. Ich weiß, dass ich etwas ändern muss, damit er hoffentlich da raus kommt und doch Hilfe in Anspruch nimmt und vor allem aber für meine Kinder. Ich möchte nicht, dass meine Tochter noch länger leidet. Sie möchte keine Freunde mehr mit nach Hause bringen, weil er im Beisein ihrer Freunde ihr gegenüber schon ein paar Mal sarkastisch war. Sie fühlt sich von ihm so ungeliebt, dass sie es noch nicht einmal erträgt in einem Raum mit ihm zu sein. Das alles zehrt an meinen Nerven. Ich muss stark sein und fühle mich doch so hilflos.
Liebe Grüße FC

29.10.2019 09:09 • #54


Ylvi13
Hallo FC,
ich verstehe, dass du dir Sorgen um deinen Mann machst, das würde mir auch so gehen. Leider sind aber irgendwo die Grenzen erreicht, sind die Möglichkeiten ausgeschöpft, die man als Angehöriger hat. Du kannst dir deinen Mann ja nicht unter den Arm klemmen und zum Arzt tragen. Davon mal abgesehen, er ist ein erwachsener Mann, er trägt Verantwortung für sich selbst und natürlich auch für seine Familie. Das er dich so hängen lässt, vorallem mit den Schulden, kann man nicht nur mit der Depression erklären und davon mal abgesehen, ist das wirklich unterste Schublade. Und du bist keine Maschine, die in Dauerschleife laufen und immer Höchstleistungen vollbringen kann.
Vielleicht solltest du darüber nachdenken, was dir wichtig ist und deinem Mann ein entsprechendes Ultimatum stellen und dann ggf. die Konsequenzen ziehen. So darf es auf keinen Fall weiter gehen.
LG

29.10.2019 22:03 • x 1 #55


. vielen, lieben Dank. ich denke, die ganze Zeit, dass es die Depression ist und ich ihn mit Samthandschuhen anfassen muss - vor allem weil ich mir auch totale Sorgen mache. Er macht was, dann wieder nicht. Er sucht auf einmal - Jahren die Nähe zu mir, die Kinder sind außen vor. Er nimmt die Tabletten, will aber keine Gespräche. Er sagt, dass er zu seinen Kunden freundlich sein muss und bei uns alles rauslassen kann, geht aber seit Tagen nicht arbeiten. Ich bin so traurig, dass er keine Hilfe annimmt. Dann wieder lese ich, dass er das wohl nicht kann. Sofort denke ich wieder, dass ich Fehler mache, nicht weiß wie ich mit ihm und der Depression umgehen soll. Was richtig ist und was falsch. Ich versuche zu arbeiten, meinen Kindern, meinem Mann und der Depression gerecht zu werden. Ich will alles richtig machen. Und ich bin verzweifelt. Und dann wieder denke ich: Was versucht er? Was macht er, damit unsere Familie nicht zerbricht. Einen Anfang hat er gemacht - er nimmt die Antidepressiva. Und danach macht er dicht. Er scheint es toll zu finden, dass ich mir Sorgen mache - jetzt. Ich sage ihm seit Monaten, dass ich mir Sorgen mache, da war ihm das egal. Aber jetzt findet er das auch nur toll - aber nicht auf dem Level, dass er da etwas machen sollte. Und prompt kommt das schlechte Gewissen: Er hat eine Depression, er kann nichts machen. Und schon bin ich mittendrin im Teufelskreis. Aber das will ich nicht, weil meine Kinder leiden. Ich leide. Und ich weiß einfach nicht, was ich machen soll. Was richtig ist. Ich will meinen Mann nicht hängen lassen, aber meine Kinder noch weniger. Ja, er ist ein erwachsener Mann und er hat ganz freiwiliig die Verantwortung für eine Familie übernommen (mich gab es nur mit den beiden Kindern und das wusste er lange im voraus). Aber kann er das unter der Depression realisieren?
Liebe Grüße, FC

29.10.2019 22:24 • #56


Ylvi13
. . . . . was man unter der Depression realisieren kann, hängt sicherlich auch davon ab, wie tief man in die Depression gerutscht ist. Ich habe mich von schwerster Depression und selbstmordgefährdet, da habe ich nur auf dem Sofa gehockt und riesige Löcher in die Luft gestarrt, zur mittelschweren Depression gearbeitet. Ich habe mit Hilfe einer Verhaltenstherapie gelernt, dass ich mein Leben umgestalten und meiner Krankheit Rechnung tragen muss und je nachdem, wie es mir geht, kann ich meiner Verantwortung gerecht werden.
Die Depression hat deinen Mann sicherlich verändert, aber er muss definitiv nicht mit Samthandschuhen angefasst werden. Er ist krank und darauf nimmt man Rücksicht, das ist selbstverständlich. Aber er hat ja definitiv die Möglichkeit, etwas dafür zu tun, damit es ihm besser geht. Versteh mich bitte nicht falsch, aber vielleicht mag er es so, wie es jetzt ist. Du rackerst dich kaputt, gerätst vielleicht in eine Co-Depression und er ist krank. Dein Mann geht mit dir und den Kindern in einer Art und Weise um, die völlig inakzeptabel ist, ich denke ein Stück weit wird er seiner Verantwortung gerecht werden und auch was machen können.
Vielleicht machst du hin und wieder einen Fehler, das darfst du auch, weil es völlig normal ist. Jeder der lebt, macht den einen oder anderen Fehler, draus kann man lernen. Wenn dein Mann gesprächsbereit wäre, könnte man sich ja austauschen und einen gangbaren Weg finden. Aber so, du bist doch kein Hellseher und du musst auch kein schlechtes Gewissen haben. Du solltest vielmehr daran denken, dass deine Kräfte nicht unendlich verfügbar sind. Du musst rechtzeitig die Notbremse ziehen ! ! ! !
Vielleicht schaffst du es, dir jetzt etwas Freiraum zu schaffen und dann erstmal den Termin bei dieser Organisation wahrzunehmen. Ich gehe davon aus, dass du dort Informationen und Anregungen bekommst und Möglichkeiten aufgezeigt werden, was du machen kannst.
LG

29.10.2019 23:07 • x 2 #57


Hallo Ylvi,
Du hilfst mir wirklich mit Deinen Worten!
Ich bin so durcheinander. und ich merke, wie meine Kräfte schwinden. Aber das will ich nicht, da ich zwei wundervolle Kinder habe, die mich brauchen. Ja, mein Mann hat 1. meine Rückhalt und das sage ich ihm auch und 2. die Überweisung zu der Psychologin, die er schon kennt und die ihn sicher nicht sechs Wochen auf einen Termin warten lässt. Heute morgen habe ich ihn gebeten sie anzuschreiben oder anzurufen, die Antwort war "Schauen wir mal".
Ich glaube Du hast Recht: Er mag es wie es ist. Ich arbeite um unsere Schulden zu bezahlen, ich schmeiße den Haushalt und kümmere mich um die Kinder (die ich liebe). Aber: Ich mache seit 6 Wochen seine Post nicht mehr auf. Ich habe auch keine Ahnung, was da alles liegt (er muss es sehen) und ich möchte es auch nicht wissen, da ich keine Kraft mehr habe mich auch noch darum zu kümmern. Ich kann nicht mehr. Ich hoffe auf einen schnellen Termin für die Beratung "Angehöriger". Bislang habe ich leider noch keine Rückmeldung, aber ich bleibe am Ball. Ich habe nur sehr viel Angst, weil ich merke, dass ich mit hinunter gezogen werde und meine Kraft nachlässt.
Liebe Dank noch einmal und ich finde es so toll, dass Du so stark bist, trotz der Depression!

Liebe Grüße
FC

30.10.2019 23:21 • x 1 #58


Ylvi13
Hallo FC,
Zitat von FC2012:
Ich bin so durcheinander. und ich merke, wie meine Kräfte schwinden. Aber das will ich nicht, da ich zwei wundervolle Kinder habe, die mich brauchen.

Entschuldige, wenn das jetzt sehr hart klingt . . . . dann zieh die Notbremse ! ! !
Dein Mann ist erwachsen und kann für sich selbst sorgen. Deine Kinder können das nicht, sie brauchen dich wirklich.
Seine Post nicht mehr zu öffnen ist ein guter, erster Schritt. Du solltest nun versuchen, dich noch weiter abzugrenzen.
Hast du schon einmal darüber nachgedacht, eine Schuldnerberatung zu kontaktieren. Wenn du das wirklich allein wuppen musst, was ich nicht verstehe wenn es eure Schulden sind, dann kann man dort mit dir zusammen einen gangbaren Weg finden, der dir etwas Luft lässt.
Was hälst du davon, in eine Beratungsstelle für Menschen mit Depression zu gehen oder auch zum sozialpsychiatrischen Dienst. Du kannst auch das Krisentelefon nutzen. Du merkst, dass du mit hinunter gezogen wirst, für mein Verständnis bist du dort an der richtigen Adresse um Hilfe zu bekommen. Den Termin bei dieser Organisation solltest du trotzdem wahrnehmen, schon wegen deiner Kinder.
Was noch einen Versuch wert wäre ist die Aufgabenverteilung im Haushalt. Wenn ihr das schon macht, super. Wenn nicht, würde ich das versuchen. Die Kinder kriegen kleine Aufgaben, du was und dein Mann auch. Wer sich so rüpelhaft benimmt, hat auch die Kraft, im Haushalt mit anzufassen. Er lebt ja nicht im Hotel. Bei mir zu Hause gilt sichtsauber und es ist unterteilt nach wichtig und hat Zeit. Und dann mache ich das, was meine Kraft zu lässt , aber ich mache etwas. Und bisher hat auch noch keiner gemeckert. Besser so, die Antwort dürfte bekannt sein " du kannst es gern selbst machen "
Legst du ganz bewusst kleine Pausen ein, z.B. nur du und dein Kaffee, ohne Störung durch Dritte. Das hört sich vielleicht putzig an, aber bis heute handhabe ich das so. Durch diese ganz klare Abgrenzung ist man nicht permanent auf dem Sprung. Meine Tochter hat das relativ fix akzeptiert, weil ich da auch sehr konsequent war. Natürlich ist diese Idee nicht auf meinem Mist gewachsen, das habe ich in der Therapie gelernt.
Ich freue mich, wenn dir mein Geschreibsel hilft.
Eine gute Nacht und liebe Grüsse

31.10.2019 00:31 • x 3 #59





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