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Freundschaft zerbricht

wer

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Wir sind eine Freundesgruppe von 5 Mädels seit 10 Jahren (Ehemals 6 Mädels). Eine Freundin war schon immer besonders und anders als die anderen. Sehr zurückgezogen, aggressiv, mürrisch etc. Wir haben sie sber so akzeptiert, anders kannten wir sie nämlich nicht. Seit 2018 und dann 2020 hat sich meine Freundschaft zu den andereb verstärkt. Nur zur einen nicht, weil sie im Gruppenchat kaum was geschrieben hat oder generell nie auf Nachrichten reagiert hst, Treffen abgesagt hat etc. Dieses Jahr haben wir im Freundeskreis über die besagte Freundin geredet und durch einzelne Bausteine, die sich in einem Kopf vervollständigt haben, habe ich realisiert, dass sie Depressionen hat (und das wahrscheinlich seit Jahren bereits). Gleichzeitig war ich aber dieses Jahr an einem Punkt, wo ich es nicht mehr als eine Freundschaft gesehen habe. Ich (und die anderen auch) hatte das Gefühl viel mehr zu geben als zurückzubekommen,

Nunja, jetzt ist ein halbes Jahr vergangen, sie hat eine Diagnose und ist bereits in psychologischer Therapie. An der Freundschaft hat sich aber nichts verändert. Sie ist immer noch schnell aggressiv, reagiert auf Kleinigkeiten sehr sehr emotional und angegriffen. Jede Konversation mit ihr oder auch Treffen raubt mir jegliche Energie und Lust auf sie. Entweder schäme ich mich für ihr Verhalten oder es kotzt mich einfach an.

Ich sehe mich in einer Zwickmühle gefangen. Ich weiß, dass sie krank ist und viele Verhaltensweisen darauf zurückzuführen sind. Gleichzeitig sehe ich mich aber nicht dafür geeignet und in der Lage das mit ihr durchzustehen. Sie hat noch einen langen Weg vor sich.


Was kann ich als Freundin machen? Was kann ich für mich machen? Das Theme belastet mit periodisch seit mehreren Monaten, weil ich darüber viel nachdenke und oft negative Gefühle empfinde. So war ich nie.

15.11.2022 11:59 • #1


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blossom79

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Hallo @wer,

als allererstes sollst du auf DICH achten!

Klingt einfach und logisch, ist es aber leider nicht immer.

Höre und spüre in dich hinein…

15.11.2022 14:06 • #2



Hallo wer,

Freundschaft zerbricht

x 3#3


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aurora333

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Hallo @wer, ich sehe es wie @blossom79 ..eine Freundschaft kann man nicht erzwingen. Auch nicht aus Mitleid, weil das Gegenüber psychisch krank ist. Die Beziehung wäre dann auch nicht mehr gegenseitig und authentisch. Ich rate Dir ,Dich mit Freundinnen zu treffen mit denen es Dir grundsätzlich Spass macht zusammen zu sein.

15.11.2022 16:02 • #3


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bones

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Das seh ich etwas anders. Mal so gefragt an dich, wie würdest du denn empfinden, wenn du das hättest?

Wenn dir was an der Freundschaft was liegt, würde ich schon etwas Rücksicht auf sie nehmen. Ihr anbieten, wenn was ist, dass sie zu dir kommen kann usw.

15.11.2022 16:16 • x 2 #4


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Marylu

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Hallo wer,
wenn du hier im Forum etwas gelesen hast, bekommst du vielleicht eine Ahnung davon, was es heißt Depressionen zu haben und das meist über einen langen Zeitraum. Wenn die die Freundschaft am Herzen liegt, frag sie doch, wie es ihr geht, was sie sich wünscht...
Habt ihr überhaupt schon Mal mit ihr darüber gesprochen?

16.11.2022 22:01 • x 3 #5


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Alexandra2

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Liebe @wer,
Es ist egal, ob und woran jemand erkrankt ist. Eine Freundschaft zeichnet sich dadurch aus, immer wieder eine Hand zu reichen ins Dunkel. Es gibt so viele psychische Krankheiten, die ein Miteinander schwierig machen. Es ist nicht angebracht, darüber zu spekulieren, finde ich. Ich finde wichtig, mit ihr, anstatt über sie, zu sprechen. So spürt sie, dass jemand es ernst meint mit ihr. Das beinhaltet aber nicht, sich selbst hintan zu stellen.
Für sein eigenes Wohlbefinden zu sorgen, ist immer gut. Das hast Du vielleicht etwas vernachlässigt bei Dir und kann jeden Tag geändert werden.
Pass gut auf Dich auf, liebe Grüße Alexandra

17.11.2022 08:34 • x 3 #6

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