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Depressiver Ehemann / unsere Familie zerbricht - was tun?

Liebe Alexandra2,

ja, es ist stressig, dass ich versuche allen irgendetwas zu erklären, die Wogen zu glätten, um Verständnis zu bitten. Und ich merke, dass ich da langsam aber sicher an meine Grenzen komme. Und das kann ich mir in allererster Linie wegen der Kinder und in zweiter Linie wegen meiner Arbeit nicht erlauben.

Ärger? Ja, auch. Wenn ich hier am Vormittag alleine bin und arbeite, dann kommt oft das leise Gefühl von Ärger. Viel mehr aber (leider) noch ganz viel Mitleid mit allen - also den Kindern, aber auch ihm. Und ganz oft das Gefühl der Hilflosigkeit - "was soll ich nur machen?" Dann auf jeden Fall auch das verletzt sein - denn ich kann einfach diese Unfreundlichkeit und den Sarkasmus nur ganz schwer aushalten. Ich merke im Gespräch aber auch immer, dass er das gar nicht mitbekommt wie er mit mir oder den Kindern spricht.

Er braucht dringend Hilfe - und weil er das nicht so sieht fühle ich mich so hilflos. Ich kann ihm einfach nicht klar machen wie schlecht sich alle fühlen und dass er der Auslöser ist. Irgendjemand hat mir mal gesagt, dass man einem psychisch kranken Menschen keine Vorhaltunge machen dürfte. Und so stehe ich wieder da und weiß nicht wie ich ihm die Situtation aus unserer Sicht klar machen soll.

Liebe Grüße
Claudia

28.05.2019 21:18 • x 1 #31


Lisa1962
Hallo FC2012
Das Verhalten Deines Mannes scheint mir vor allem vom Alk. hervorgerufen zu werden. Dass jemand versucht, mit diesem seine Depression zu verbessern, ist ganz häufig. So lange er Alk. trinkt, kannst Du ihn kaum seelisch erreichen. Am ehesten wäre ein Weggang von Dir und den Kindern erfolgsversprechend, weil er sich dann entscheiden muss, weil Deine Unterstützung wegfällt. Falls er wirklich abhängig ist. ich würde Dir raten zu einer Beratungsstelle zu gehen. Dein Weggangs solltest Du dann so planen, dass er nichts merkt.Alk. verzweifeln total, wenn man sie verlässt. sie werden oft aggressiv. Du könntest für ihn Hilfe organisiere die ihn dann kontaktiert. Es tut mir weh, Dich so leiden zu sehen. Aber da Du ihn nicht mehr im Gespräch erreichen kannst, wäre Abstand und Schutz für Dich und die Kinder das einzig hilfreiche. Audi für ihn .er will das ja sicherlich auch nicht, nur falls er abhängig vom Alk. ist, dann kann er momentan nicht denken/Gefühle spüren ausser Angst. Vielleicht habe ich es ja auch falsch gelesen, dass er jeden Tag trinkt? Dann entschuldige, dann wären meine Gedanken nicht richtig. Alles Gute. Lisa

28.05.2019 22:00 • x 4 #32


Hallo Lisa1962,

doch, Du hast richtig gelesen. Am Wochenende holt er sich B. sobald er sich in "sein Zimmer" setzt. Also ab vormittags/mittags. Ich habe aber mittlerweile auch schon mitbekommen, dass er sich morgens B. in die Tasche für die Arbeit gesteckt hat.

Ich denke, dass hier die Depression mit dem "ertränken der Probleme" zusammen geht, oder?

Weggehen? Läuft das alles darauf hinaus? Das ist eigentlich das, was ich gar nicht will.

Liebe Grüße
Claudia

28.05.2019 22:46 • x 3 #33


Lisa1962
Liebe Claudia wenn Du weggehst mit dem Gedanken ihm wirklich eine Chance zu geben, um wieder zusammen die Probleme zu lösen, dann tust Du es doch auch für ihn, oder nicht? Wenn Du weggehst und Du spürst, jetzt ist alles gut und Du willst nicht mehr zurück dann weisst Du, es wäre eh nicht mehr gut gekommen. Nur bitte sag ihm davon nichts, es kann wirklich ausgehen in Gewalt. Falls Du weggehen willst suche Dir vorher Begleitung durch eine Fachperson und plane langfristig. Hast Du eigentlich auch einen Arzt/ Psychiater oder so? Das wäre sehr gut dann wärst Du auch nicht mehr alleine mit dem Problem. Wie viele Monate trinkt Dein Mann so oft und viel? Hat er sich mit dem Alk. so verändern (bösartig, zynisch) oder war das schon vorher so? Nur zum Überlegen. aber das sollte eigentlich Dein Arzt überlegen, was da vor sich geht. Entscheide ganz ruhig und überlegt. Ziehe Deinen Man nicht ein dabei , er hat jetzt nicht die Kraft dazu. Wie hat er sich in den letzten Tagen entwickelt? Siehst Du einen Trend? Das hilft zum entscheiden.gutes Beobachten.
Ich wünsche Dir viel Kraft. Lass Dich unbedingt beraten. Alles Gute Lisa

28.05.2019 23:08 • x 4 #34


sundancere20j
Zitat von FC2012:
Hallo Lisa1962,

doch, Du hast richtig gelesen. Am Wochenende holt er sich B. sobald er sich in "sein Zimmer" setzt. Also ab vormittags/mittags. Ich habe aber mittlerweile auch schon mitbekommen, dass er sich morgens B. in die Tasche für die Arbeit gesteckt hat.

Ich denke, dass hier die Depression mit dem "ertränken der Probleme" zusammen geht, oder?

Weggehen? Läuft das alles darauf hinaus? Das ist eigentlich das, was ich gar nicht will.

Liebe Grüße
Claudia


Liebe Claudia,

das klingt schon in seit Deinem ersten Beitrag dieses Threads nach einem Suchtproblem. Ausgelöst, wodurch auch immer, wahrscheinlich eben wegen einer Depression.

Deswegen habe ich ein wenig meine persönliche Erfahrungsschublade geöffnet und Dir einen kleinen Teil meiner Kindheit preisgegeben.

Drehe und wende es wie Du möchtest, Du allein wirst ihm nicht helfen können, wenn er die Hilfe nicht annehmen möchte. Depressionen sind das eine, Sucht ist nochmal etwas ganz anderes. Gibt es denn niemanden in der Familie, dem Du die Problematik offen schildern kannst? Ich würde halt nichts mehr beschönigen und beschwichtigen, sondern das Kind beim Namen nennen.

Denk also an Dich und Deine Kräfte, denn Du bist, was für Dich zählen musst. Dann kommen Deine Kinder. Und wenn dann noch was übrig ist, kommt irgendwann Dein Mann.

Liebe Grüße
S.

29.05.2019 07:09 • x 4 #35


Ylvi13
Liebe Claudia,
ich bin ganz bei Alexandra, Lisa und S.
Für mich gilt immer der Grundsatz : Depression ist eine Krankheit und kein Freibrief, danach lebe ich. Es ist nicht immer leicht, kostet Kraft, aber es funktioniert. Und ich musste lernen, den Mund aufzumachen, mich mitzuteilen, meine Bedürfnisse zu formulieren.
Nach meiner Erfahrung gilt für Alk. und Depression gleichermassen, dass die/der Betroffene von sich aus Hilfe suchen und selbst aktiv werden muss , Angehörige können unterstützen. Man muss erkennen, krank zu sein.
Ich habe drei Jahre mit einem Alk. zusammen gelebt, habe geglaubt, er braucht meine Hilfe. Das ging am Anfang mit Zynismus und anschnauzen los bis hin zu körperlicher Gewalt, da habe ich dann in einer Nacht und Nebel Aktion die Flucht ergriffen., viel zu spät. Aus heutiger Sicht wäre meine Ansage ganz eindeutig " Hör mit der Sauferei auf, oder ich bin weg " .
Sorge gut für dich und deine Kinder, triff Entscheidungen die euch drei schützen. Ich wünsche dir Kraft und Mut.
Liebe Grüsse

29.05.2019 07:20 • x 5 #36


Ylvi13
P.S. Ich finde es super, dass deine Tochter bei deinen Eltern bleibt, es wird ihr in jeder Hinsicht gut tun. Es darf dir mit dieser Entscheidung gut gehen.
Ich wünsche dir entspannte Tage zum Kraft auftanken.

29.05.2019 07:32 • x 3 #37


Ich bedanke mich bei euch allen, für eure Antworten.
Ich habe gestern Abend versucht mit ihm zu reden. Ich habe ihm gesagt, dass ich Angst um unsere Familie habe. Und ich habe gesagt, dass ich Angst habe mich falsch auszudrücken. Daraufhin sagte er nur: "Aha, es läuft darauf hinaus, dass ich an allem Schuld bin. Ihr solltet euch alle mal an die eigene Nase packen." Da wusste ich, dass es egal ist wie ich mich ausdrücke, er wird mich immer falsch verstehen. Hier ist niemand jemals unfreundlich zu ihm - das liegt gar nicht in unserer Natur. Seit er mir gesagt hat, dass er eine depressive Phase hat war ich ja noch vorsichtiger. Das einzige, was passiert ist, ist dass unsere Tochter sich komplett von ihm zurück gezogen hat. Sie ist aber nicht unfreundlich. Kann es denn wirklich sein, dass er wegen der Depression nicht merkt wie er mit uns spricht? Dass er wirklich ausnahmslos kurz angebunden, genervt, sarkastisch und auch unfreundlich ist. Merkt er das nicht? Er meinte jetzt, ich solle mir überlegen wie ich meine Sorgen mitteile und dann könnte ich es ja noch einmal versuchen. Ich glaube, er meint, dass ich mich mit den Kindern von ihm abgegrenzt habe, weil ich sie ständig verteidige und nicht zulassen möchte, dass er sie permanent so schlecht macht. Wenn man ihn reden hört, dann haben wir Kindern, die absolut unmöglich sind. Das stimmt aber absolut nicht. Wir haben tolle Kinder.
Jetzt bin ich noch unruhiger - was soll ich machen? Morgen wollen wir wegfahren, ich leide, weil unsere Tochter nicht mitkommt, ich weiß nicht wie das werden soll, denn jetzt ist alles nur noch schlimmer, weil ich mir überlegen muss wie ich ihm sage, was ich fühle und nicht weiß wie ich das richtig rüber bringen kann - in der Befürchtung, dass ich das nicht kann.

Liebe Grüße

29.05.2019 08:11 • x 1 #38


Machara
Hallo Claudia

ich möchte nur wiederholen was dir auch die Anderen vollkommen richtig geschrieben haben.
Schütze dich und deine Kinder.

Niemand hat das Recht dich so zu behandeln wie du es beschrieben hast.

Das was du beschreibst habe ich über Jahre mitgemacht. Ich habe eine Vorstellung davon was für eine Stimmung bei euch herrscht. Man überlegt sich jedes Wort und weiß wenn es falsch ist geht es wieder los.

Such dir bitte Hilfe.
Gibt es jemanden in deiner Familie mit dem du sprechen kannst wie es dir geht?

Was würdest du einer Freundin empfehlen wenn sie dir erzählen würde das es in ihrer Familie so zugehen würde wie jetzt bei euch ?

Sprich mit deinem Hausarzt . Ihr lebt in krankmachender Umgebung.

Es gibt Angehörigen Gruppen bei den AA`s Dort wirst Menschen finden denen es genauso geht wie dir.

Ich wünsch euch das ihr einen guten Weg für euch findet.
Bitte pass auf dich auf
Liebe Grüße
Machara

29.05.2019 09:03 • x 4 #39


Pilsum
Hallo Claudia,

eine Entscheidung, wie Du nun weiter vorgehen willst, kann Dir niemand abnehmen.
Eure Situation ist sehr schwierig.

Zitat:
Ich habe gestern Abend versucht mit ihm zu reden. Ich habe ihm gesagt, dass ich Angst um unsere Familie habe. Und ich habe gesagt, dass ich Angst habe mich falsch auszudrücken. Daraufhin sagte er nur: "Aha, es läuft darauf hinaus, dass ich an allem Schuld bin. Ihr solltet euch alle mal an die eigene Nase packen." Da wusste ich, dass es egal ist wie ich mich ausdrücke, er wird mich immer falsch verstehen.


In seiner derzeitigen Situation wird er vieles nicht mehr realistisch sehen können.
Du kannst ihm sagen, Du weißt dass nicht er nur allein schuld ist.
Allerdings ihr seid gemeinsam in die Situation hinein gekommen, folglich könnt ihr nur gemeinsam da wieder herauskommen.
Ist er dazu bereit, dann solltet ihr schnell handeln, nicht nur darüber reden.

Frage ihn, wie er sich die nahe Zukunft vorstellt? Frage ihn, welche Probleme er sieht.
Und dann sage ihm, wenn er noch zuhören kann, welche Probleme Du siehst.
Zitat:
was soll ich machen? Morgen wollen wir wegfahren, ich leide, weil unsere Tochter nicht mitkommt, ich weiß nicht wie das werden soll, denn jetzt ist alles nur noch schlimmer, weil ich mir überlegen muss wie ich ihm sage, was ich fühle und nicht weiß wie ich das richtig rüber bringen kann - in der Befürchtung, dass ich das nicht kann.


Was willst Du viel überlegen. Ihr seid jahrelang verheiratet und Du sagst, Du weißt nicht
wie Du sagen kannst, was Du fühlst.
Was ist denn bei euch falsch gelaufen, wenn ihr nicht über eure Gefühle reden könnt?
Falsch kannst Du da kaum etwas machen.


Alles Gute

Bernhard

29.05.2019 09:16 • x 6 #40


Ylvi13
Liebe Claudia,
lass dich von deinem Mann nicht in eine Ecke drängen, du musst gar nichts. So wie ich das hier lese, machst du es gut, viel zu gut. Du musst nichts an dir ändern. Ecken und Kanten hat jeder. Dein Mann ist krank, was er euch verbal so anbietet und wie er mit euch umgeht, spricht aber dafür, dass er handlungsfähig ist. Pack ihn nicht in Watte. Wer sich daneben benimmt, muss mit den Konsequenzen leben.
Es stimmt, in der Depression kann die Wahrnehmung verfällscht sein, die Gedanken können verrückt spielen, die Gefühlswelt dreht am Rad und vieles mehr. Alles Symptome der Krankheit, aber keine Entschuldigung und auch keine Rechtfertigung. Dein Mann lässt sich, in meinen Augen, euch gegenüber gehen . Lasst euch das nicht gefallen.
Du leidest, weil deine Tochter nicht mitfährt, oh wie gut kann ich dich verstehen. Ich habe mir immer gesagt, ich übe das Loslassen und genau das ist es. Ich bin fest davon überzeugt, dass ich durch die ganze Überei halbwegs zurecht komme, wenn mein Kind sich abgenabelt hat. Und letztlich stärkt es das Vertrauen in unsere Beziehung, dass wir füreinander da sind.
Sprich mit deinem Mann, so wie du es immer getan hast, es war doch immer in Ordnung. Es gibt keinen Grund für eine nette Verpackung.
Vielleicht sagst du deinem Mann, was du dir für die Tage der Fahrt wünscht und entsprechend seiner Reaktion kannst du dann eine Entscheidung treffen.
Liebe Grüsse

29.05.2019 09:18 • x 5 #41


Alexandra2
Moin, ich würde gar nirgendwohin fahren mit ihm. Es wird nur eskalieren. Eure Gesundheit und Wohlergehen sind am Wichtigsten.
Als mein Ex sein Alk.Problem nicht einsah, habe ich mich sofort getrennt, unser Sohn war 8 Monate alt. Es war eine gute Entscheidung und eine harte Zeit, ohne Geld in Elternzeit.
Liebe Grüße

29.05.2019 09:58 • x 4 #42


Liebe Machara.

ich habe in den letzten Monaten mit niemandem darüber gesprochen - wahrscheinlich auch, weill ich die Tragweite verleugnet habe und nicht wirklich wahrhaben wollte wie schlimm es schon ist. Und weil ich dachte, dass viele mich für verrückt erklären, wenn ich sage wie es uns geht. Ich habe nur in den letzten Tagen, seit unsere Tocher gesagt hat, dass sie jetzt nicht mit den Kurzurlaub kommen möchte und wir noch einmal vermehrt gesprochen haben, gemerkt, dass ich an meine Grenzen stoße.

Ich habe heute versucht einen Psychologen zu erreichen, der schon einmal während einer depressiven Phase für uns da war und der uns damals geholfen hat. Ich warte auf eine Antwort und hoffe auf einen schnellen Termin. Vielleicht kann er mir raten wie ich weiter machen soll, wie ich sprechen soll. Alleine schaffe ich das jetzt nicht mehr. Aber ich denke, Hilfe naht und hoffe darauf.

Liebe Grüße
Claudia

29.05.2019 21:31 • x 2 #43


Hallo Bernhard,

ich kann sehr gut über meine Gefühle sprechen - aber ich merke seit Monaten, dass ich sie meinem Mann gegenüber ausdrücke wie immer, er das aber alles falsch versteht. Ich sage auch nie "Du machst das falsch", sondern "wie können wir da gemeinsam eine Lösung finden" - aber ich werde von Tag zu Tag mehr geblockt. Und ich bekomme immer mehr das Gefühl, dass die Kinder und ich "falsch sind". Dabei versuche ich immer alles um ihm zu verstehen zu geben, dass wir für ihn da sind und gemeinsam eine Lösung finden (zumindest er und ich) - aber das funktioniert nicht. Ich werde mir jetzt Hilfe holen - vielleicht merkt er ja, dass es mir abslut ernst ist alles zu retten und zieht mit. Ich hoffe, dass er sich dann auch Hilfe holt.

Liebe Grüße
Claudia

29.05.2019 21:36 • x 2 #44


Liebe Ylvi13,

es fällt mir sehr schwer meine Tochter nicht dabei zu haben, aber wir haben heute viel gesprochen (das ist unsere Stärke und das was uns zusammenschweißt) und es ist in Ordnung. Ihr geht es so besser. Ich fahre morgen unserem Sohn zuliebe mit, der sich schon so lange darauf freut. Trotzdem bin ich seit einigen Tagen total neben der Spur und ich merke sehr, dass ich absolut an meine Grenzen stoße. Was ich vorher entschuldigt und verteidigt habe schwindet und ich merke, dass ich Hilfe brauche um hier einen klaren Kopf zu behalten, mich um unsere Kinder, das Haus und meine Arbeit zu kümmern. Wenn das nicht mehr geht, ist alles verloren. Also habe ich jetzt Hilfe angefragt und hoffe, dass ich schnell eine Antwort und einen Termin bekomme. Und das dann ein erster Schritt Richtung einer besseren Zukunft getan ist.

Danke und liebe Grüße
Claudia

29.05.2019 21:41 • x 2 #45




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