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Depressiver Ehemann / unsere Familie zerbricht - was tun?

FC2012

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Liebe Alexandra2,

ja, es ist stressig, dass ich versuche allen irgendetwas zu erklären, die Wogen zu glätten, um Verständnis zu bitten. Und ich merke, dass ich da langsam aber sicher an meine Grenzen komme. Und das kann ich mir in allererster Linie wegen der Kinder und in zweiter Linie wegen meiner Arbeit nicht erlauben.

Ärger? Ja, auch. Wenn ich hier am Vormittag alleine bin und arbeite, dann kommt oft das leise Gefühl von Ärger. Viel mehr aber (leider) noch ganz viel Mitleid mit allen - also den Kindern, aber auch ihm. Und ganz oft das Gefühl der Hilflosigkeit - was soll ich nur machen? Dann auf jeden Fall auch das verletzt sein - denn ich kann einfach diese Unfreundlichkeit und den Sarkasmus nur ganz schwer aushalten. Ich merke im Gespräch aber auch immer, dass er das gar nicht mitbekommt wie er mit mir oder den Kindern spricht.

Er braucht dringend Hilfe - und weil er das nicht so sieht fühle ich mich so hilflos. Ich kann ihm einfach nicht klar machen wie schlecht sich alle fühlen und dass er der Auslöser ist. Irgendjemand hat mir mal gesagt, dass man einem psychisch kranken Menschen keine Vorhaltunge machen dürfte. Und so stehe ich wieder da und weiß nicht wie ich ihm die Situtation aus unserer Sicht klar machen soll.

Liebe Grüße
Claudia

28.05.2019 22:18 • x 1 #31


Lisa1962

Hallo FC2012
Das Verhalten Deines Mannes scheint mir vor allem vom Alk. hervorgerufen zu werden. Dass jemand versucht, mit diesem seine Depression zu verbessern, ist ganz häufig. So lange er Alk. trinkt, kannst Du ihn kaum seelisch erreichen. Am ehesten wäre ein Weggang von Dir und den Kindern erfolgsversprechend, weil er sich dann entscheiden muss, weil Deine Unterstützung wegfällt. Falls er wirklich abhängig ist. ich würde Dir raten zu einer Beratungsstelle zu gehen. Dein Weggangs solltest Du dann so planen, dass er nichts merkt.Alk. verzweifeln total, wenn man sie verlässt. sie werden oft aggressiv. Du könntest für ihn Hilfe organisiere die ihn dann kontaktiert. Es tut mir weh, Dich so leiden zu sehen. Aber da Du ihn nicht mehr im Gespräch erreichen kannst, wäre Abstand und Schutz für Dich und die Kinder das einzig hilfreiche. Audi für ihn .er will das ja sicherlich auch nicht, nur falls er abhängig vom Alk. ist, dann kann er momentan nicht denken/Gefühle spüren ausser Angst. Vielleicht habe ich es ja auch falsch gelesen, dass er jeden Tag trinkt? Dann entschuldige, dann wären meine Gedanken nicht richtig. Alles Gute. Lisa

28.05.2019 23:00 • x 4 #32



Hallo FC2012,

Depressiver Ehemann / unsere Familie zerbricht - was tun?

x 3#3


FC2012

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Hallo Lisa1962,

doch, Du hast richtig gelesen. Am Wochenende holt er sich B. sobald er sich in sein Zimmer setzt. Also ab vormittags/mittags. Ich habe aber mittlerweile auch schon mitbekommen, dass er sich morgens B. in die Tasche für die Arbeit gesteckt hat.

Ich denke, dass hier die Depression mit dem ertränken der Probleme zusammen geht, oder?

Weggehen? Läuft das alles darauf hinaus? Das ist eigentlich das, was ich gar nicht will.

Liebe Grüße
Claudia

28.05.2019 23:46 • x 3 #33


Lisa1962

Liebe Claudia wenn Du weggehst mit dem Gedanken ihm wirklich eine Chance zu geben, um wieder zusammen die Probleme zu lösen, dann tust Du es doch auch für ihn, oder nicht? Wenn Du weggehst und Du spürst, jetzt ist alles gut und Du willst nicht mehr zurück dann weisst Du, es wäre eh nicht mehr gut gekommen. Nur bitte sag ihm davon nichts, es kann wirklich ausgehen in Gewalt. Falls Du weggehen willst suche Dir vorher Begleitung durch eine Fachperson und plane langfristig. Hast Du eigentlich auch einen Arzt/ Psychiater oder so? Das wäre sehr gut dann wärst Du auch nicht mehr alleine mit dem Problem. Wie viele Monate trinkt Dein Mann so oft und viel? Hat er sich mit dem Alk. so verändern (bösartig, zynisch) oder war das schon vorher so? Nur zum Überlegen. aber das sollte eigentlich Dein Arzt überlegen, was da vor sich geht. Entscheide ganz ruhig und überlegt. Ziehe Deinen Man nicht ein dabei , er hat jetzt nicht die Kraft dazu. Wie hat er sich in den letzten Tagen entwickelt? Siehst Du einen Trend? Das hilft zum entscheiden.gutes Beobachten.
Ich wünsche Dir viel Kraft. Lass Dich unbedingt beraten. Alles Gute Lisa

29.05.2019 00:08 • x 4 #34


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sundancere20j

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Zitat von FC2012:
Hallo Lisa1962,

doch, Du hast richtig gelesen. Am Wochenende holt er sich B. sobald er sich in sein Zimmer setzt. Also ab vormittags/mittags. Ich habe aber mittlerweile auch schon mitbekommen, dass er sich morgens B. in die Tasche für die Arbeit gesteckt hat.

Ich denke, dass hier die Depression mit dem ertränken der Probleme zusammen geht, oder?

Weggehen? Läuft das alles darauf hinaus? Das ist eigentlich das, was ich gar nicht will.

Liebe Grüße
Claudia


Liebe Claudia,

das klingt schon in seit Deinem ersten Beitrag dieses Threads nach einem Suchtproblem. Ausgelöst, wodurch auch immer, wahrscheinlich eben wegen einer Depression.

Deswegen habe ich ein wenig meine persönliche Erfahrungsschublade geöffnet und Dir einen kleinen Teil meiner Kindheit preisgegeben.

Drehe und wende es wie Du möchtest, Du allein wirst ihm nicht helfen können, wenn er die Hilfe nicht annehmen möchte. Depressionen sind das eine, Sucht ist nochmal etwas ganz anderes. Gibt es denn niemanden in der Familie, dem Du die Problematik offen schildern kannst? Ich würde halt nichts mehr beschönigen und beschwichtigen, sondern das Kind beim Namen nennen.

Denk also an Dich und Deine Kräfte, denn Du bist, was für Dich zählen musst. Dann kommen Deine Kinder. Und wenn dann noch was übrig ist, kommt irgendwann Dein Mann.

Liebe Grüße
S.

29.05.2019 08:09 • x 4 #35


Ylvi13

Liebe Claudia,
ich bin ganz bei Alexandra, Lisa und S.
Für mich gilt immer der Grundsatz : Depression ist eine Krankheit und kein Freibrief, danach lebe ich. Es ist nicht immer leicht, kostet Kraft, aber es funktioniert. Und ich musste lernen, den Mund aufzumachen, mich mitzuteilen, meine Bedürfnisse zu formulieren.
Nach meiner Erfahrung gilt für Alk. und Depression gleichermassen, dass die/der Betroffene von sich aus Hilfe suchen und selbst aktiv werden muss , Angehörige können unterstützen. Man muss erkennen, krank zu sein.
Ich habe drei Jahre mit einem Alk. zusammen gelebt, habe geglaubt, er braucht meine Hilfe. Das ging am Anfang mit Zynismus und anschnauzen los bis hin zu körperlicher Gewalt, da habe ich dann in einer Nacht und Nebel Aktion die Flucht ergriffen., viel zu spät. Aus heutiger Sicht wäre meine Ansage ganz eindeutig Hör mit der Sauferei auf, oder ich bin weg .
Sorge gut für dich und deine Kinder, triff Entscheidungen die euch drei schützen. Ich wünsche dir Kraft und Mut.
Liebe Grüsse

29.05.2019 08:20 • x 5 #36


Ylvi13

P.S. Ich finde es super, dass deine Tochter bei deinen Eltern bleibt, es wird ihr in jeder Hinsicht gut tun. Es darf dir mit dieser Entscheidung gut gehen.
Ich wünsche dir entspannte Tage zum Kraft auftanken.

29.05.2019 08:32 • x 3 #37


FC2012

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Ich bedanke mich bei euch allen, für eure Antworten.
Ich habe gestern Abend versucht mit ihm zu reden. Ich habe ihm gesagt, dass ich Angst um unsere Familie habe. Und ich habe gesagt, dass ich Angst habe mich falsch auszudrücken. Daraufhin sagte er nur: Aha, es läuft darauf hinaus, dass ich an allem Schuld bin. Ihr solltet euch alle mal an die eigene Nase packen. Da wusste ich, dass es egal ist wie ich mich ausdrücke, er wird mich immer falsch verstehen. Hier ist niemand jemals unfreundlich zu ihm - das liegt gar nicht in unserer Natur. Seit er mir gesagt hat, dass er eine depressive Phase hat war ich ja noch vorsichtiger. Das einzige, was passiert ist, ist dass unsere Tochter sich komplett von ihm zurück gezogen hat. Sie ist aber nicht unfreundlich. Kann es denn wirklich sein, dass er wegen der Depression nicht merkt wie er mit uns spricht? Dass er wirklich ausnahmslos kurz angebunden, genervt, sarkastisch und auch unfreundlich ist. Merkt er das nicht? Er meinte jetzt, ich solle mir überlegen wie ich meine Sorgen mitteile und dann könnte ich es ja noch einmal versuchen. Ich glaube, er meint, dass ich mich mit den Kindern von ihm abgegrenzt habe, weil ich sie ständig verteidige und nicht zulassen möchte, dass er sie permanent so schlecht macht. Wenn man ihn reden hört, dann haben wir Kindern, die absolut unmöglich sind. Das stimmt aber absolut nicht. Wir haben tolle Kinder.
Jetzt bin ich noch unruhiger - was soll ich machen? Morgen wollen wir wegfahren, ich leide, weil unsere Tochter nicht mitkommt, ich weiß nicht wie das werden soll, denn jetzt ist alles nur noch schlimmer, weil ich mir überlegen muss wie ich ihm sage, was ich fühle und nicht weiß wie ich das richtig rüber bringen kann - in der Befürchtung, dass ich das nicht kann.

Liebe Grüße

29.05.2019 09:11 • x 1 #38


Machara

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Hallo Claudia

ich möchte nur wiederholen was dir auch die Anderen vollkommen richtig geschrieben haben.
Schütze dich und deine Kinder.

Niemand hat das Recht dich so zu behandeln wie du es beschrieben hast.

Das was du beschreibst habe ich über Jahre mitgemacht. Ich habe eine Vorstellung davon was für eine Stimmung bei euch herrscht. Man überlegt sich jedes Wort und weiß wenn es falsch ist geht es wieder los.

Such dir bitte Hilfe.
Gibt es jemanden in deiner Familie mit dem du sprechen kannst wie es dir geht?

Was würdest du einer Freundin empfehlen wenn sie dir erzählen würde das es in ihrer Familie so zugehen würde wie jetzt bei euch ?

Sprich mit deinem Hausarzt . Ihr lebt in krankmachender Umgebung.

Es gibt Angehörigen Gruppen bei den AA`s Dort wirst Menschen finden denen es genauso geht wie dir.

Ich wünsch euch das ihr einen guten Weg für euch findet.
Bitte pass auf dich auf
Liebe Grüße
Machara

29.05.2019 10:03 • x 4 #39


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Pilsum

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Hallo Claudia,

eine Entscheidung, wie Du nun weiter vorgehen willst, kann Dir niemand abnehmen.
Eure Situation ist sehr schwierig.

Zitat:
Ich habe gestern Abend versucht mit ihm zu reden. Ich habe ihm gesagt, dass ich Angst um unsere Familie habe. Und ich habe gesagt, dass ich Angst habe mich falsch auszudrücken. Daraufhin sagte er nur: Aha, es läuft darauf hinaus, dass ich an allem Schuld bin. Ihr solltet euch alle mal an die eigene Nase packen. Da wusste ich, dass es egal ist wie ich mich ausdrücke, er wird mich immer falsch verstehen.


In seiner derzeitigen Situation wird er vieles nicht mehr realistisch sehen können.
Du kannst ihm sagen, Du weißt dass nicht er nur allein schuld ist.
Allerdings ihr seid gemeinsam in die Situation hinein gekommen, folglich könnt ihr nur gemeinsam da wieder herauskommen.
Ist er dazu bereit, dann solltet ihr schnell handeln, nicht nur darüber reden.

Frage ihn, wie er sich die nahe Zukunft vorstellt? Frage ihn, welche Probleme er sieht.
Und dann sage ihm, wenn er noch zuhören kann, welche Probleme Du siehst.
Zitat:
was soll ich machen? Morgen wollen wir wegfahren, ich leide, weil unsere Tochter nicht mitkommt, ich weiß nicht wie das werden soll, denn jetzt ist alles nur noch schlimmer, weil ich mir überlegen muss wie ich ihm sage, was ich fühle und nicht weiß wie ich das richtig rüber bringen kann - in der Befürchtung, dass ich das nicht kann.


Was willst Du viel überlegen. Ihr seid jahrelang verheiratet und Du sagst, Du weißt nicht
wie Du sagen kannst, was Du fühlst.
Was ist denn bei euch falsch gelaufen, wenn ihr nicht über eure Gefühle reden könnt?
Falsch kannst Du da kaum etwas machen.


Alles Gute

Bernhard

29.05.2019 10:16 • x 6 #40


Ylvi13

Liebe Claudia,
lass dich von deinem Mann nicht in eine Ecke drängen, du musst gar nichts. So wie ich das hier lese, machst du es gut, viel zu gut. Du musst nichts an dir ändern. Ecken und Kanten hat jeder. Dein Mann ist krank, was er euch verbal so anbietet und wie er mit euch umgeht, spricht aber dafür, dass er handlungsfähig ist. Pack ihn nicht in Watte. Wer sich daneben benimmt, muss mit den Konsequenzen leben.
Es stimmt, in der Depression kann die Wahrnehmung verfällscht sein, die Gedanken können verrückt spielen, die Gefühlswelt dreht am Rad und vieles mehr. Alles Symptome der Krankheit, aber keine Entschuldigung und auch keine Rechtfertigung. Dein Mann lässt sich, in meinen Augen, euch gegenüber gehen . Lasst euch das nicht gefallen.
Du leidest, weil deine Tochter nicht mitfährt, oh wie gut kann ich dich verstehen. Ich habe mir immer gesagt, ich übe das Loslassen und genau das ist es. Ich bin fest davon überzeugt, dass ich durch die ganze Überei halbwegs zurecht komme, wenn mein Kind sich abgenabelt hat. Und letztlich stärkt es das Vertrauen in unsere Beziehung, dass wir füreinander da sind.
Sprich mit deinem Mann, so wie du es immer getan hast, es war doch immer in Ordnung. Es gibt keinen Grund für eine nette Verpackung.
Vielleicht sagst du deinem Mann, was du dir für die Tage der Fahrt wünscht und entsprechend seiner Reaktion kannst du dann eine Entscheidung treffen.
Liebe Grüsse

29.05.2019 10:18 • x 5 #41


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Alexandra2

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Moin, ich würde gar nirgendwohin fahren mit ihm. Es wird nur eskalieren. Eure Gesundheit und Wohlergehen sind am Wichtigsten.
Als mein Ex sein Alk.Problem nicht einsah, habe ich mich sofort getrennt, unser Sohn war 8 Monate alt. Es war eine gute Entscheidung und eine harte Zeit, ohne Geld in Elternzeit.
Liebe Grüße

29.05.2019 10:58 • x 4 #42


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Liebe Machara.

ich habe in den letzten Monaten mit niemandem darüber gesprochen - wahrscheinlich auch, weill ich die Tragweite verleugnet habe und nicht wirklich wahrhaben wollte wie schlimm es schon ist. Und weil ich dachte, dass viele mich für verrückt erklären, wenn ich sage wie es uns geht. Ich habe nur in den letzten Tagen, seit unsere Tocher gesagt hat, dass sie jetzt nicht mit den Kurzurlaub kommen möchte und wir noch einmal vermehrt gesprochen haben, gemerkt, dass ich an meine Grenzen stoße.

Ich habe heute versucht einen Psychologen zu erreichen, der schon einmal während einer depressiven Phase für uns da war und der uns damals geholfen hat. Ich warte auf eine Antwort und hoffe auf einen schnellen Termin. Vielleicht kann er mir raten wie ich weiter machen soll, wie ich sprechen soll. Alleine schaffe ich das jetzt nicht mehr. Aber ich denke, Hilfe naht und hoffe darauf.

Liebe Grüße
Claudia

29.05.2019 22:31 • x 2 #43


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Hallo Bernhard,

ich kann sehr gut über meine Gefühle sprechen - aber ich merke seit Monaten, dass ich sie meinem Mann gegenüber ausdrücke wie immer, er das aber alles falsch versteht. Ich sage auch nie Du machst das falsch, sondern wie können wir da gemeinsam eine Lösung finden - aber ich werde von Tag zu Tag mehr geblockt. Und ich bekomme immer mehr das Gefühl, dass die Kinder und ich falsch sind. Dabei versuche ich immer alles um ihm zu verstehen zu geben, dass wir für ihn da sind und gemeinsam eine Lösung finden (zumindest er und ich) - aber das funktioniert nicht. Ich werde mir jetzt Hilfe holen - vielleicht merkt er ja, dass es mir abslut ernst ist alles zu retten und zieht mit. Ich hoffe, dass er sich dann auch Hilfe holt.

Liebe Grüße
Claudia

29.05.2019 22:36 • x 2 #44


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Liebe Ylvi13,

es fällt mir sehr schwer meine Tochter nicht dabei zu haben, aber wir haben heute viel gesprochen (das ist unsere Stärke und das was uns zusammenschweißt) und es ist in Ordnung. Ihr geht es so besser. Ich fahre morgen unserem Sohn zuliebe mit, der sich schon so lange darauf freut. Trotzdem bin ich seit einigen Tagen total neben der Spur und ich merke sehr, dass ich absolut an meine Grenzen stoße. Was ich vorher entschuldigt und verteidigt habe schwindet und ich merke, dass ich Hilfe brauche um hier einen klaren Kopf zu behalten, mich um unsere Kinder, das Haus und meine Arbeit zu kümmern. Wenn das nicht mehr geht, ist alles verloren. Also habe ich jetzt Hilfe angefragt und hoffe, dass ich schnell eine Antwort und einen Termin bekomme. Und das dann ein erster Schritt Richtung einer besseren Zukunft getan ist.

Danke und liebe Grüße
Claudia

29.05.2019 22:41 • x 2 #45


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Liebe Alexandra2,
ich fahre morgen nur unserem Sohn zuliebe mit, der sich seit so vielen Wochen darauf freut. Ich freue mich im Moment gar nicht und würde am allerliebsten hier bleiben. Aber ich habe heute Hilfe angefragt und hoffe, dass der Psychologe, der uns schon kennt, mir bald antwortet und schnell einen Termin gibt. Ich merke, dass ich absolut an meine Grenzen stoße und das ohne Hilfe bestimmt nicht schaffe.
Was Du durch gemacht hast kenne ich auch der leibliche Vater meiner Tocher hatte weder Lust auf ein Kind (obwohl er nach 2 Jahren Ehe und noch mehr Jahren Zusammenleben immer gesagt hat, dass er mindestens 3 Kinder haben möchte), noch auf Verantwortung und Verpflichtung, er hat massiv getrunken und ist dann auch sehr ausfallend geworden oder hat Dinge an mir vorbei an die Wand geworfen. Als das mehr wurde bin ich auch gegangen. Das ist heute nicht so - der Alk. spielt in den Auswirkungen nicht so eine große Rolle, aber das Verhalten - ganz schlimm sind die Kälte, der Zynismus/Sarkasmus und die Unfreundlichkeit, die er wahrscheinlich selber nicht bemerkt.
Liebe Grüße
Claudia

29.05.2019 22:47 • #46


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Alexandra2

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Liebe Claudia,
Mir wird immer gesagt, ich soll in Ich Botschaften reden. Du sprichst vom Wir, das nicht eintritt. Das zu verdrängen kostet viel Kraft. Vielleicht helfen Dir ein paar Standardsätze, hier Ideen;

Ich bin völlig erschöpft und brauche Hilfe
Ich kann mich jetzt um die Kinder und mich kümmern. Für mehr habe ich keine Kraft
Ich brauche Ruhe und möchte mich erholen
Ich brauche RUHE und Zeit für mich, deshalb. . .
Ich fühle mich alleingelassen
Ich bin traurig, weil das was ich sage nicht bei Dir ankommt

Ich wünsche Dir Ruheinseln im Urlaub und daß Du Zeit für Dich findest.
Liebe Grüße Alexandra

29.05.2019 23:01 • x 4 #47


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Hallo Alexendra2,

Deine Beispielsätze haben mir sehr geholfen! Ich habe den Tipp mit den Ich-Botschaften auch schon bekommen - aber nicht so ausführlich. Jetzt verstehe ich, was damit gemeint ist! Ich danke Dir!
Ich werde versuchen das umzusetzen. Ich habe versucht mir Hilfe zu holen und warte auf Antwort und einen Termin. Als ich gemerkt habe, dass ich an meine Grenzen komme, bin ich erst hierhin gekommen und dank euch allen hole ich mir jetzt auch professionelle Hilfe. Wenn ich das tue gibt das vielleicht auch meinem Mann einen Anstoß.

Vielen lieben Dank nochmal!
Claudia

29.05.2019 23:32 • x 1 #48


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Alexandra2

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Moin Claudia,
Das ist schön zu hören.
Ich möchte Dich darauf aufmerksam machen, daß es in aller aller allererster Linie um Dich geht, Paragraph 1.
Paragraph 2 wurde ersatzlos gestrichen. Paragraph 3 besagt, daß Paragraph 1 in Kraft tritt.
Es geht um Dich und Deine Gesundheit, ob etwas für Deinen Mann dabei herauskommt ist unwichtig. Dieses Muster kann ihn veranlassen, selbst nichts zu regeln. Du machst das schon, so kennt er Dich. Lasse los, er ist erwachsen.
Liebe Grüße Alexandra

30.05.2019 06:32 • x 4 #49


Lisa1962

Liebe Claudia
Wie geht es Dir und Deiner Familie wohl?
Liebe Grüsse Lisa

12.06.2019 01:30 • #50


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Liebe Lisa,
danke, für die Nachfrage. Ich habe die Tage nach dem Kurztrip ohne meine Tochter gebraucht um Gedanken zu sortieren. Nachdem wir (meine Tochter und ich) heute bei einer Psychologin waren, habe ich eben einen neuen Post eröffent. Darin siehst Du wie es mir geht. Leider bin ich im Moment einfach nur alleine und im Prinzip ziemlich verzweifelt - meine Kinder sind mir das Wichtiste auf der Welt und es soll ihnen gut gehen. Aber im Moment geht es niemand gut und das macht mir sehr, sehr zu schaffen. Ich bin eben zu sensibel.
Liebe Grüße
Claudia

18.06.2019 00:12 • x 1 #51


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27.10.2019 23:49 • x 2 #52


Ylvi13

Hallo FC,
für mich gilt in einer Beziehung immer in guten wie in schlechten Zeiten . Und jetzt kommt das grosse ABER , das hat devinitiv seine Grenzen. Ich denke, deine Grenzen musst du ausloten, dich abgrenzen und ggf. Konsequenzen ziehen.
Ich leide selbst an Depression. Das, was du von deinem Mann schreibst, finde ich schon sehr grenzwertig. Eine Depression ist eine Krankheit, ganz klar, aber definitiv kein Freibrief. So, wie dein Mann mit dir und vor allem mit den Kindern umgeht, dass geht ja mal gar nicht. Dieser halbherzige Umgang mit der Krankheit würde mir zu denken geben. Medikament ja, Therapie nein, aus, wie ich finde, fadenscheinigem Grund . Überall wartet man mitunter sehr lange auf einen Therapieplatz. Das lässt mich schon an seinem echten Willen, gegen die Depression anzugehen, zweifeln.
Hast du vielleicht die Möglichkeit dich und die Kinder für eine kurze Zeit räumlich von deinem Mann zu trennen? Dann könntest du, relativ in Ruhe, über Pro und Kontra nachdenken. Die Gefahr einer Co-Depression ist nicht zu unterschätzen. Der Termin bei der Organisation ist super
Es ist sicherlich leicht daher geredet , aber ein schlechtes Gewissen musst du nicht haben. Du gibst und tust und machst, so gut und so viel du kannst. Mehr geht nicht. Du bist keine Maschine. Du hast , für mein Verständnis, jedes Recht der Welt, dich von deinem Mann abzugrenzen und ihn in seine Schranken zu weisen.
Bei allem darfst du nicht vergessen, in aller erster Linie musst du für dich sorgen. Nur dann kannst du uneingeschränkt für deine Kinder da sein. Hört sich komisch an, als ich das zum ersten Mal in der Therapie gehört habe, dachte ich nur wie egoistisch . Glaub mir, ist es nicht. Ich bin jetzt acht Jahre krank , immer noch verheiratet, und meine Tochter ist ein fröhlicher, pubertierender Teenager, der sogar mit Mama mal shoppen geht.
Und so platt wie es sich anhört, für Veränderungen ist es nie zu spät. Du wilst deine Kinder glücklich aufwachsen sehen.
Hab einen möglichst stressfreien Tag, lG

28.10.2019 10:54 • x 1 #53


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Hallo Ylvi13,
vielen Dank, für Deine Worte. Eine sehr gute Freundin von mir, die auch lange unter Depressionen gelitten hat, sagte mir auch, dass sie sich aber trotz allem nie so zu ihrer Familie verhalten hätte. Sie findet es auch nicht gut, dass er die Überweisung zur Psychotherpapeutin nicht in Anspruch nehmen möchte. Mein Mann hat in den vergangenen Monaten absoluten Raubbau mit sich selbst betrieben - er wiegt jetzt nur noch 55 kg bei knapp 1,80 m. Er isst einfach nichts. Hat aber permanent Durchfall (natürlich keinen richtigen, sondern nur Flüssigkeit) und übergibt sich permanent (Galle). Außerdem hat er seit er 16 Jahre alt ist Herzprobleme, hat aber in den vergangenen Jahren die halbjährlichen Kontrollbesuche nicht mehr wahr genommen und auch keine Tabletten genommen. Seit 14 Tagen hat er laut eigener Aussage Probleme - aber auch hier möchte er keinen Arzttermin vereinbaren. Ich mache mir große Sorgen um ihn. Manchmal habe ich aber das Gefühl, dass es das ist, was ihn davon abhält sich Hilfe zu holen. Aber langsam kann ich nicht mehr. Das frisst mich alles auf: Ich muss arbeiten damit ich vor allem unsere Schulden bezahlen kann, damit wir einkaufen können und unser Haus abbezahlen können. Dann die Sorge um meine Tochter, der es mit dieser Situation alles andere als gut geht. Gestern und heute war mein Mann auch nicht arbeiten. Er liegt im Bett. Als er vor 7 Jahren die Depression hatte war er 3 Monate in einer Tagesklinik (also abends zu Hause), aber da war er noch in einem Angestelltenverhältnis. Heute ist er (wie ich) selbstständig, wenn er also nicht arbeitet, dann verdient er auch nichts. Aber Hilfe möchte er nicht. Und ich fühle mich im Moment so hilflos. Ich weiß, dass ich etwas ändern muss, damit er hoffentlich da raus kommt und doch Hilfe in Anspruch nimmt und vor allem aber für meine Kinder. Ich möchte nicht, dass meine Tochter noch länger leidet. Sie möchte keine Freunde mehr mit nach Hause bringen, weil er im Beisein ihrer Freunde ihr gegenüber schon ein paar Mal sarkastisch war. Sie fühlt sich von ihm so ungeliebt, dass sie es noch nicht einmal erträgt in einem Raum mit ihm zu sein. Das alles zehrt an meinen Nerven. Ich muss stark sein und fühle mich doch so hilflos.
Liebe Grüße FC

29.10.2019 10:09 • #54


Ylvi13

Hallo FC,
ich verstehe, dass du dir Sorgen um deinen Mann machst, das würde mir auch so gehen. Leider sind aber irgendwo die Grenzen erreicht, sind die Möglichkeiten ausgeschöpft, die man als Angehöriger hat. Du kannst dir deinen Mann ja nicht unter den Arm klemmen und zum Arzt tragen. Davon mal abgesehen, er ist ein erwachsener Mann, er trägt Verantwortung für sich selbst und natürlich auch für seine Familie. Das er dich so hängen lässt, vorallem mit den Schulden, kann man nicht nur mit der Depression erklären und davon mal abgesehen, ist das wirklich unterste Schublade. Und du bist keine Maschine, die in Dauerschleife laufen und immer Höchstleistungen vollbringen kann.
Vielleicht solltest du darüber nachdenken, was dir wichtig ist und deinem Mann ein entsprechendes Ultimatum stellen und dann ggf. die Konsequenzen ziehen. So darf es auf keinen Fall weiter gehen.
LG

29.10.2019 23:03 • x 1 #55


FC2012

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. vielen, lieben Dank. ich denke, die ganze Zeit, dass es die Depression ist und ich ihn mit Samthandschuhen anfassen muss - vor allem weil ich mir auch totale Sorgen mache. Er macht was, dann wieder nicht. Er sucht auf einmal - Jahren die Nähe zu mir, die Kinder sind außen vor. Er nimmt die Tabletten, will aber keine Gespräche. Er sagt, dass er zu seinen Kunden freundlich sein muss und bei uns alles rauslassen kann, geht aber seit Tagen nicht arbeiten. Ich bin so traurig, dass er keine Hilfe annimmt. Dann wieder lese ich, dass er das wohl nicht kann. Sofort denke ich wieder, dass ich Fehler mache, nicht weiß wie ich mit ihm und der Depression umgehen soll. Was richtig ist und was falsch. Ich versuche zu arbeiten, meinen Kindern, meinem Mann und der Depression gerecht zu werden. Ich will alles richtig machen. Und ich bin verzweifelt. Und dann wieder denke ich: Was versucht er? Was macht er, damit unsere Familie nicht zerbricht. Einen Anfang hat er gemacht - er nimmt die Antidepressiva. Und danach macht er dicht. Er scheint es toll zu finden, dass ich mir Sorgen mache - jetzt. Ich sage ihm seit Monaten, dass ich mir Sorgen mache, da war ihm das egal. Aber jetzt findet er das auch nur toll - aber nicht auf dem Level, dass er da etwas machen sollte. Und prompt kommt das schlechte Gewissen: Er hat eine Depression, er kann nichts machen. Und schon bin ich mittendrin im Teufelskreis. Aber das will ich nicht, weil meine Kinder leiden. Ich leide. Und ich weiß einfach nicht, was ich machen soll. Was richtig ist. Ich will meinen Mann nicht hängen lassen, aber meine Kinder noch weniger. Ja, er ist ein erwachsener Mann und er hat ganz freiwiliig die Verantwortung für eine Familie übernommen (mich gab es nur mit den beiden Kindern und das wusste er lange im voraus). Aber kann er das unter der Depression realisieren?
Liebe Grüße, FC

29.10.2019 23:24 • #56


Ylvi13

. . . . . was man unter der Depression realisieren kann, hängt sicherlich auch davon ab, wie tief man in die Depression gerutscht ist. Ich habe mich von schwerster Depression und selbstmordgefährdet, da habe ich nur auf dem Sofa gehockt und riesige Löcher in die Luft gestarrt, zur mittelschweren Depression gearbeitet. Ich habe mit Hilfe einer Verhaltenstherapie gelernt, dass ich mein Leben umgestalten und meiner Krankheit Rechnung tragen muss und je nachdem, wie es mir geht, kann ich meiner Verantwortung gerecht werden.
Die Depression hat deinen Mann sicherlich verändert, aber er muss definitiv nicht mit Samthandschuhen angefasst werden. Er ist krank und darauf nimmt man Rücksicht, das ist selbstverständlich. Aber er hat ja definitiv die Möglichkeit, etwas dafür zu tun, damit es ihm besser geht. Versteh mich bitte nicht falsch, aber vielleicht mag er es so, wie es jetzt ist. Du rackerst dich kaputt, gerätst vielleicht in eine Co-Depression und er ist krank. Dein Mann geht mit dir und den Kindern in einer Art und Weise um, die völlig inakzeptabel ist, ich denke ein Stück weit wird er seiner Verantwortung gerecht werden und auch was machen können.
Vielleicht machst du hin und wieder einen Fehler, das darfst du auch, weil es völlig normal ist. Jeder der lebt, macht den einen oder anderen Fehler, draus kann man lernen. Wenn dein Mann gesprächsbereit wäre, könnte man sich ja austauschen und einen gangbaren Weg finden. Aber so, du bist doch kein Hellseher und du musst auch kein schlechtes Gewissen haben. Du solltest vielmehr daran denken, dass deine Kräfte nicht unendlich verfügbar sind. Du musst rechtzeitig die Notbremse ziehen ! ! ! !
Vielleicht schaffst du es, dir jetzt etwas Freiraum zu schaffen und dann erstmal den Termin bei dieser Organisation wahrzunehmen. Ich gehe davon aus, dass du dort Informationen und Anregungen bekommst und Möglichkeiten aufgezeigt werden, was du machen kannst.
LG

30.10.2019 00:07 • x 2 #57


FC2012

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Hallo Ylvi,
Du hilfst mir wirklich mit Deinen Worten!
Ich bin so durcheinander. und ich merke, wie meine Kräfte schwinden. Aber das will ich nicht, da ich zwei wundervolle Kinder habe, die mich brauchen. Ja, mein Mann hat 1. meine Rückhalt und das sage ich ihm auch und 2. die Überweisung zu der Psychologin, die er schon kennt und die ihn sicher nicht sechs Wochen auf einen Termin warten lässt. Heute morgen habe ich ihn gebeten sie anzuschreiben oder anzurufen, die Antwort war Schauen wir mal.
Ich glaube Du hast Recht: Er mag es wie es ist. Ich arbeite um unsere Schulden zu bezahlen, ich schmeiße den Haushalt und kümmere mich um die Kinder (die ich liebe). Aber: Ich mache seit 6 Wochen seine Post nicht mehr auf. Ich habe auch keine Ahnung, was da alles liegt (er muss es sehen) und ich möchte es auch nicht wissen, da ich keine Kraft mehr habe mich auch noch darum zu kümmern. Ich kann nicht mehr. Ich hoffe auf einen schnellen Termin für die Beratung Angehöriger. Bislang habe ich leider noch keine Rückmeldung, aber ich bleibe am Ball. Ich habe nur sehr viel Angst, weil ich merke, dass ich mit hinunter gezogen werde und meine Kraft nachlässt.
Liebe Dank noch einmal und ich finde es so toll, dass Du so stark bist, trotz der Depression!

Liebe Grüße
FC

31.10.2019 00:21 • x 1 #58



Hallo FC2012,

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Ylvi13

Hallo FC,
Zitat von FC2012:
Ich bin so durcheinander. und ich merke, wie meine Kräfte schwinden. Aber das will ich nicht, da ich zwei wundervolle Kinder habe, die mich brauchen.

Entschuldige, wenn das jetzt sehr hart klingt . . . . dann zieh die Notbremse ! ! !
Dein Mann ist erwachsen und kann für sich selbst sorgen. Deine Kinder können das nicht, sie brauchen dich wirklich.
Seine Post nicht mehr zu öffnen ist ein guter, erster Schritt. Du solltest nun versuchen, dich noch weiter abzugrenzen.
Hast du schon einmal darüber nachgedacht, eine Schuldnerberatung zu kontaktieren. Wenn du das wirklich allein wuppen musst, was ich nicht verstehe wenn es eure Schulden sind, dann kann man dort mit dir zusammen einen gangbaren Weg finden, der dir etwas Luft lässt.
Was hälst du davon, in eine Beratungsstelle für Menschen mit Depression zu gehen oder auch zum sozialpsychiatrischen Dienst. Du kannst auch das Krisentelefon nutzen. Du merkst, dass du mit hinunter gezogen wirst, für mein Verständnis bist du dort an der richtigen Adresse um Hilfe zu bekommen. Den Termin bei dieser Organisation solltest du trotzdem wahrnehmen, schon wegen deiner Kinder.
Was noch einen Versuch wert wäre ist die Aufgabenverteilung im Haushalt. Wenn ihr das schon macht, super. Wenn nicht, würde ich das versuchen. Die Kinder kriegen kleine Aufgaben, du was und dein Mann auch. Wer sich so rüpelhaft benimmt, hat auch die Kraft, im Haushalt mit anzufassen. Er lebt ja nicht im Hotel. Bei mir zu Hause gilt sichtsauber und es ist unterteilt nach wichtig und hat Zeit. Und dann mache ich das, was meine Kraft zu lässt , aber ich mache etwas. Und bisher hat auch noch keiner gemeckert. Besser so, die Antwort dürfte bekannt sein du kannst es gern selbst machen
Legst du ganz bewusst kleine Pausen ein, z.B. nur du und dein Kaffee, ohne Störung durch Dritte. Das hört sich vielleicht putzig an, aber bis heute handhabe ich das so. Durch diese ganz klare Abgrenzung ist man nicht permanent auf dem Sprung. Meine Tochter hat das relativ fix akzeptiert, weil ich da auch sehr konsequent war. Natürlich ist diese Idee nicht auf meinem Mist gewachsen, das habe ich in der Therapie gelernt.
Ich freue mich, wenn dir mein Geschreibsel hilft.
Eine gute Nacht und liebe Grüsse

31.10.2019 01:31 • x 3 #59

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