ohneFunktion
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Im diesem Jahr werden unsere Luxus-Kinder eigene Zimmer bekommen. Dh unser Schlafzimmer kommt weg und wir ziehen ins Wohnzimmer um.
Was für andere der planke Horror ist, erfüllt mich mit Vorfreude: Es muss alles reduziert werden, damit es nicht zu eng wird. So bin ich zum Beispiel gezwungen den Inhalt meines Kleiderschranks so zu minimieren, dass auch mein Partner sein Gewand dort deponieren kann. Außerdem wird die Couch dem Bett weichen.
Und darüber freue ich mich, vermutlich genauso, wie andere sich freuen, wenn sie ihren Besitz vergrößern.
Ich freue mich, dass wir unsere alten Möbel behalten und gegebenenfalls umfunktionieren, dass wir wenig konsumieren und trotzdem alles haben, was wir brauchen.
Und an dieser Stelle bin ich meinen Eltern dankbar, dass Besitz nie angestrebt wurde und aus der Not eine Tugend werden konnte. Bescheidenheit.
Ein gutes Gefühl in einer Zeit, in der Themen wie Reduktion und "Nicht-Konsum" mehr als nur angebracht sind.
Schön! 😌
Endlich mal. 😉

