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Warum soll man nicht aufgeben?

Hoffnungsloser7

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Es heisst ja immer man muss weiterkämpfen, man darf nicht aufgeben, man muss immer weitermachen.

Aber ich Frage mich ganz ernsthaft wozu? Denn ich habe nichts wofür es sich zu leben lohnt. Ich habe keine Zukunft, und bin einsam und werde nie ein erfüllendes Leben, leben können.

Warum soll ich trotzdem weitermachen?

02.11.2020 16:41 • x 2 #1


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Kate

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Hi Du,
Zitat von Hoffnungsloser7:
Warum soll ich trotzdem weitermachen?

Weil nur Du das erreichen kannst!
Was erwartest Du Dir denn nach dem Tod?
LG Kate

02.11.2020 16:56 • x 1 #2


Hoffnungsloser7

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Zitat von Kate:
Hi Du,

Weil nur Du das erreichen kannst!
Was erwartest Du Dir denn nach dem Tod?
LG Kate


Ich will aber nur noch schlafen und so st nichts tun. Aber selbst in der Psychiatrie wird man dazu gedrängt Dinge zu tun.

Warum?

02.11.2020 17:01 • #3


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Kate

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Zitat von Hoffnungsloser7:
Ich will aber nur noch schlafen

Schlafen ist aber nicht das Gleiche wie Tod sein.
Zitat:
Aber selbst in der Psychiatrie wird man dazu gedrängt Dinge zu tun.

Nur so kann es einem mit der Zeit besser gehen.
Zitat:
Warum?

Viele wünschen sich nach dem Tod Ruhe, oder ein besseres was auch immer.
Solche Wünsche erfüllt man sich lieber im Leben, denn da sind sie realistischer.

Ich kann Dich aber momentan wirklich gut verstehen.

02.11.2020 17:08 • x 3 #4


Hoffnungsloser7

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Zitat von Kate:
Schlafen ist aber nicht das Gleiche wie Tod sein.

Nur so kann es einem mit der Zeit besser gehen.

Viele wünschen sich nach dem Tod Ruhe, oder ein besseres was auch immer.
Solche Wünsche erfüllt man sich lieber im Leben, denn da sind sie realistischer.

Ich kann Dich aber momentan wirklich gut verstehen.


Sie sollen mich in Ruhe lassen, ich will nicht mehr aus der Psychiatrie. Das ist mein Zuhause, wenigstens muss ich nicht arbeiten.

02.11.2020 17:11 • #5


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Kate

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Zitat von Hoffnungsloser7:
Sie sollen mich in Ruhe lassen, ich will nicht mehr aus der Psychiatrie. Das ist mein Zuhause, wenigstens muss ich nicht arbeiten.

Du meine Güte!
Warum hast Du Dich denn hier angemeldet, wenn Du genau weißt was Du willst?
Wenn es ein Lebensziel ist in der Psychiatrie zu wohnen (zu erheblichen Kosten) und nicht arbeiten zu gehen läuft tatsächlich was gravierendes falsch.

Gibt man da nicht jegliche Form der Selbstbestimmung auf?

02.11.2020 17:15 • x 4 #6


Hoffnungsloser7

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Zitat von Kate:
Du meine Güte!
Warum hast Du Dich denn hier angemeldet, wenn Du genau weißt was Du willst?
Wenn es ein Lebensziel ist in der Psychiatrie zu wohnen (zu erheblichen Kosten) und nicht arbeiten zu gehen läuft tatsächlich was gravierendes falsch.

Gibt man da nicht jegliche Form der Selbstbestimmung auf?


Mag sein, dafür muss man auch nicht viel tun.

02.11.2020 17:16 • #7


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Pilsum

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Zitat von Kate:
Du meine Güte!
Warum hast Du Dich denn hier angemeldet, wenn Du genau weißt was Du willst?
Wenn es ein Lebensziel ist in der Psychiatrie zu wohnen (zu erheblichen Kosten) und nicht arbeiten zu gehen läuft tatsächlich was gravierendes falsch.

Gibt man da nicht jegliche Form der Selbstbestimmung auf?


Treffende Antwort finde ich. Danke.

02.11.2020 17:19 • x 2 #8


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Kate

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Zitat von Hoffnungsloser7:
Mag sein, dafür muss man auch nicht viel tun.


Für sowas ist das Gesundheitssystem denke ich nicht gemacht.
Psychiatrische Einrichtungen versuchen einem im Normalfall wieder auf die Beine zu helfen. Wenn man dies will! Und sind keine Dauerlösung. (Ich rede jetzt von selbstständigen mehr oder weniger gesunden Menschen. Kinder und Behinderte Menschen, oder gravierende psychische Störungen nehme ich da jetzt mal raus.)
Ansonsten nutzt man das System nur gnadenlos aus.

02.11.2020 17:21 • x 2 #9


Hoffnungsloser7

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Zitat von Kate:

Für sowas ist das Gesundheitssystem denke ich nicht gemacht.
Psychiatrische Einrichtungen versuchen einem im Normalfall wieder auf die Beine zu helfen. Wenn man dies will! Und sind keine Dauerlösung. (Ich rede jetzt von selbstständigen mehr oder weniger gesunden Menschen. Kinder und Behinderte Menschen, oder gravierende psychische Störungen nehme ich da jetzt mal raus.)
Ansonsten nutzt man das System nur gnadenlos aus.


Tja, ich bin auch psychotisch, habe in einer psychotischen Episode in die Sonne gestarrt.

02.11.2020 17:31 • #10


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Kate

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Zitat von Hoffnungsloser7:
Tja, ich bin auch psychotisch, habe in einer psychotischen Episode in die Sonne gestarrt.


Ich weiß nun immer noch nicht, was genau Du von dem Forum erwartest oder Dir erhoffst?
Zustimmung wirst Du nicht finden.
Und warum Du weitermachen sollst, die Fragen kannst nur Du Dir beantworten.

Alles Gute für Dich.

02.11.2020 17:38 • x 2 #11


Hoffnungsloser7

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Zitat von Kate:

Ich weiß nun immer noch nicht, was genau Du von dem Forum erwartest oder Dir erhoffst?
Zustimmung wirst Du nicht finden.
Und warum Du weitermachen sollst, die Fragen kannst nur Du Dir beantworten.

Alles Gute für Dich.


Ich hase aber mein leben, und jetzt hab ich auch noch Augenschäden

02.11.2020 17:41 • #12


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Kate

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Zitat von Hoffnungsloser7:
Ich hase aber mein leben, und jetzt hab ich auch noch Augenschäden

Der Trick ist, glaub an das Licht ohne zur Sonne zu starren.
Casper

02.11.2020 17:52 • #13


Hoffnungsloser7

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Zitat von Kate:
Der Trick ist, glaub an das Licht ohne zur Sonne zu starren.
Casper


Ist jetzt eh zu spät

02.11.2020 18:00 • #14


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Kate

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Zitat von Hoffnungsloser7:

Ist jetzt eh zu spät

Alles was man tut hat Folgen.

02.11.2020 18:20 • #15


Hoffnungsloser7

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Zitat von Kate:
Alles was man tut hat Folgen.


Das ist mir bewusst

02.11.2020 18:24 • x 1 #16


Felidae

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Zitat von Hoffnungsloser7:

Ich will aber nur noch schlafen und so st nichts tun. Aber selbst in der Psychiatrie wird man dazu gedrängt Dinge zu tun.

Warum?


Eine Psychiatrie hat einen ganz bestimmten Auftrag und dieser ist dir zu helfen gegen die Krankheit und ihre Symptome anzukommen.
Und auf keinen Fall dich zu unterstützen noch tiefer zu sinken.

Der Wunsch nicht mehr zu leben bildet sich nicht in einem gesunden Gehirn und ist ein Symptom.

Ich persönlich stehe hinter der Aussage, dass Menschen die einen Todeswunsch haben eigentlich anfangen wollen zu leben.

Sie waren bisher auf irgendeine Weise daran gehindert und dies übt so einen Leidensdruck aus, dass das momentane Leben nicht mehr lebenswert ist.

Es ist oft schwer zu sehen, wenn man so tief wie du drin steckst, aber du willst nicht dein Leben ansich beenden, sondern dein Leben wie du es gelebt hast.

Du hast jeden Tag die Chance dich neu zu erfinden und findest vielleicht auf diese Weise etwas, was deine Seele wieder aufleben lässt.

Du wirst nicht plötzlich geheilt sein, aber du wirst Kraft schöpfen zu können weiter zu machen und dir das Leben zu schaffen, dass dich erfüllt/zufrieden macht.

Die Psychatrie erfüllt ihren Auftrag dadurch indem sie dir den Antrieb von Außen gibt, denn du von innen nicht hast.
Der einzige Weg um eine Chance zu haben.
Aus deinem Tief wieder herauszukommen und die Skills zu erarbeiten gegen diese heftige und hinterlistige Erkrankungen anzukommen.

Dies alles findet man leider nicht in seinem Bett sondern, muss es sich erarbeiten.
Auch die Tage/Stunden in denen man seine Batterien auffüllen muss durch herumlungern im Bett/ auf der Couch sind für viele wichtig und tragen auch zur Genesung bei, aber wenn man nicht irgendetwas macht, dann kommt man nicht voran.

Und sei es noch so klein oder lächerlich:
Im Zimmer herumtanzen, aus voller Kehle singen, Eine riesige Hand die einen Mittelfinger ausstreckt malen, einfach Strichmännchen zeichnen, irgendetwas krumm und schief zusammen nähen.

Der Auftrag der Psychatrie ist nicht, dir zu ermöglichen nichts mehr machen zu müssen, weil sich schon jemand um das wichtigste kümmert.
Der Auftrag ist dir eine Stütze zu sein, dir eine Richtung vorzugeben, damit du irgendwann ohne diese Hilfe Vorrang kommst.

Wie lange bist du schon Stationär?
Ist das dein erster Aufenthalt?
War das von Anfang an deine Motivation in die Psychatrie zu gehen, damit du einfach versorgt wirst?

02.11.2020 21:18 • x 2 #17


Hoffnungsloser7

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Zitat von Felidae:

Eine Psychiatrie hat einen ganz bestimmten Auftrag und dieser ist dir zu helfen gegen die Krankheit und ihre Symptome anzukommen.
Und auf keinen Fall dich zu unterstützen noch tiefer zu sinken.

Der Wunsch nicht mehr zu leben bildet sich nicht in einem gesunden Gehirn und ist ein Symptom.

Ich persönlich stehe hinter der Aussage, dass Menschen die einen Todeswunsch haben eigentlich anfangen wollen zu leben.

Sie waren bisher auf irgendeine Weise daran gehindert und dies übt so einen Leidensdruck aus, dass das momentane Leben nicht mehr lebenswert ist.

Es ist oft schwer zu sehen, wenn man so tief wie du drin steckst, aber du willst nicht dein Leben ansich beenden, sondern dein Leben wie du es gelebt hast.

Du hast jeden Tag die Chance dich neu zu erfinden und findest vielleicht auf diese Weise etwas, was deine Seele wieder aufleben lässt.

Du wirst nicht plötzlich geheilt sein, aber du wirst Kraft schöpfen zu können weiter zu machen und dir das Leben zu schaffen, dass dich erfüllt/zufrieden macht.

Die Psychatrie erfüllt ihren Auftrag dadurch indem sie dir den Antrieb von Außen gibt, denn du von innen nicht hast.
Der einzige Weg um eine Chance zu haben.
Aus deinem Tief wieder herauszukommen und die Skills zu erarbeiten gegen diese heftige und hinterlistige Erkrankungen anzukommen.

Dies alles findet man leider nicht in seinem Bett sondern, muss es sich erarbeiten.
Auch die Tage/Stunden in denen man seine Batterien auffüllen muss durch herumlungern im Bett/ auf der Couch sind für viele wichtig und tragen auch zur Genesung bei, aber wenn man nicht irgendetwas macht, dann kommt man nicht voran.

Und sei es noch so klein oder lächerlich:
Im Zimmer herumtanzen, aus voller Kehle singen, Eine riesige Hand die einen Mittelfinger ausstreckt malen, einfach Strichmännchen zeichnen, irgendetwas krumm und schief zusammen nähen.

Der Auftrag der Psychatrie ist nicht, dir zu ermöglichen nichts mehr machen zu müssen, weil sich schon jemand um das wichtigste kümmert.
Der Auftrag ist dir eine Stütze zu sein, dir eine Richtung vorzugeben, damit du irgendwann ohne diese Hilfe Vorrang kommst.

Wie lange bist du schon Stationär?
Ist das dein erster Aufenthalt?
War das von Anfang an deine Motivation in die Psychatrie zu gehen, damit du einfach versorgt wirst?


Nachdem ich meine Augen in einem psychotischen Anfall verletzt habe, will ich nur noch sterben.

Ich will nicht mit verletzten Augen leben.

Ich werde schon dafür sorgen, das ich nie normal leben kann und dort für immer bleibe.

03.11.2020 08:03 • #18


bones

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Sieht für mich schwer nach einer schizoaffekten Störung aus mit depressiver Episode.

Wie äußert sich denn deine Psychose? Außer dass du in die Sonne starrst?

Du wirst kaum einer Psychiatrie ein lebenslang bleiben können. Eher wird man dir, sollte gewiss Merkmale bzw Beeinträchtigungen festgestellt werden im alltäglichen Leben, eine Einrichtung in Frage kommen. Aber auch da hast du gewiss Aufgaben zu meistern. Du wirst nirgends sehen, wo du der Meinung bist , nix machen zu wollen.

Es ist jetzt erstmal wichtig dass du stabil wieder wirst in der Klinik und keinen Anfall wieder bekommst.

03.11.2020 09:49 • x 2 #19


Hoffnungsloser7

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Zitat von bones:
Sieht für mich schwer nach einer schizoaffekten Störung aus mit depressiver Episode.

Wie äußert sich denn deine Psychose? Außer dass du in die Sonne starrst?

Du wirst kaum einer Psychiatrie ein lebenslang bleiben können. Eher wird man dir, sollte gewiss Merkmale bzw Beeinträchtigungen festgestellt werden im alltäglichen Leben, eine Einrichtung in Frage kommen. Aber auch da hast du gewiss Aufgaben zu meistern. Du wirst nirgends sehen, wo du der Meinung bist , nix machen zu wollen.

Es ist jetzt erstmal wichtig dass du stabil wieder wirst in der Klinik und keinen Anfall wieder bekommst.


Eine Einrichtung? Ich lach mich schlapp, darauf lasse ich mich nicht ein, da kann ich genauso in der Psychiatrie bleiben. Ist das gleiche.

03.11.2020 10:05 • #20


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DownTown

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Zitat von Hoffnungsloser7:
Es heisst ja immer man muss weiterkämpfen, man darf nicht aufgeben, man muss immer weitermachen.

Aber ich Frage mich ganz ernsthaft wozu? Denn ich habe nichts wofür es sich zu leben lohnt. Ich habe keine Zukunft, und bin einsam und werde nie ein erfüllendes Leben, leben können.

Warum soll ich trotzdem weitermachen?


Ich denke mal dieses Gefühl von "ich kann nicht mehr, ich will nicht mehr, ich gebe auf" kennt jeder hier von uns. Das ist nichts besonderes, also halte mal den Ball flach.
Ist schon klar, dass du dich fragst warum du nicht aufgeben sollst. In der Psychiatrie abhängen und nach Möglichkeit nur schlafen, ist jetzt auch nicht gerade lebenserfüllend. Vor allem ist es sehr kurz gedacht. Bei allem Respekt vor deiner Krankheit und deiner Situation. Ich finde das ehrlich gesagt bissl assi von dir. Hier im Forum und nicht nur hier gibt es viele Menschen, die auf einen Platz warten, weil sie Hilfe wollen, im Gegensatz zu dir. Das was du suchst wirst du in der Psychiatrie nicht finden, weil deren Auftrag ein anderer ist.
Also entweder du machst dir mal ernsthaft Gedanken was du willst und kooperierst oder bist so fair und gibst den Platz jemand anderem.
Sorry für die Ansage, aber ich habe den Eindruck dass man dir mit "das Leben hat noch viel mit dir vor, blabla" nicht kommen braucht.
Grüße
DownTown

03.11.2020 10:47 • x 3 #21


Hoffnungsloser7

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Zitat von DownTown:

Ich denke mal dieses Gefühl von "ich kann nicht mehr, ich will nicht mehr, ich gebe auf" kennt jeder hier von uns. Das ist nichts besonderes, also halte mal den Ball flach.
Ist schon klar, dass du dich fragst warum du nicht aufgeben sollst. In der Psychiatrie abhängen und nach Möglichkeit nur schlafen, ist jetzt auch nicht gerade lebenserfüllend. Vor allem ist es sehr kurz gedacht. Bei allem Respekt vor deiner Krankheit und deiner Situation. Ich finde das ehrlich gesagt bissl assi von dir. Hier im Forum und nicht nur hier gibt es viele Menschen, die auf einen Platz warten, weil sie Hilfe wollen, im Gegensatz zu dir. Das was du suchst wirst du in der Psychiatrie nicht finden, weil deren Auftrag ein anderer ist.
Also entweder du machst dir mal ernsthaft Gedanken was du willst und kooperierst oder bist so fair und gibst den Platz jemand anderem.
Sorry für die Ansage, aber ich habe den Eindruck dass man dir mit "das Leben hat noch viel mit dir vor, blabla" nicht kommen braucht.
Grüße
DownTown


Geht eh nicht, die schmeissen mich wieder raus weil ich nicht ab der Therapie teilnehmen will.

03.11.2020 13:11 • #22


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Mira13

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Hallo.
Ich wünsche dir sehr, dass du dich stabilisierst und aus diesem Zustand herausfindest. Gib die Hoffnung nicht auf, dass es Bergauf gehen kann.
Du beschreibst, dass du eine Psychose hast. Ich habe in den letzten 5 Jahren 2 schwere Psychosen meines Exmanns mitgemacht. Hab ihn eingewiesen, begleitet und das Drumherum erledigt. Das war eine schwere Zeit! Ihm ging es nach und nach deutlich besser, die depressiven Episoden sind weniger geworden. Er hat angefangen sich mit sich selbst zu beschäftigen, ist Christ geworden und er nimmt diese schwere Zeit jetzt an, sieht sie als Geschenk. Das ist das Positive an seiner Veränderung. Er hätte nie im Leben gedacht, dass er das mal sagen würde. Es ist krass, wieviel ein Mensch aushalten kann. Gut, er sagt er wurde getragen. Für uns im Glauben hat da das Leid auch eine andere Bedeutung. Er hat natürlich auch eine stationäre Therapie und Psychotherapie gemacht. Das fand er anstrengend am Anfang, aber mit der Zeit total gut und hilfreich.
Dieser psychotische Zustand geht vorbei und es gibt alle Hoffnung. Du bist momentan sicher völlig durcheinander und erschöpft. Wenn sich dein Zustand ändert hast du ein anderes Bedürfnis, als dort zu bleiben.
Ich möchte dir Mut und Anteilnahme zusprechen.
Was ist denn mit deinem Auge?
LG
Mira

03.11.2020 13:35 • #23


Hoffnungsloser7

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Zitat von Mira13:
Hallo.
Ich wünsche dir sehr, dass du dich stabilisierst und aus diesem Zustand herausfindest. Gib die Hoffnung nicht auf, dass es Bergauf gehen kann.
Du beschreibst, dass du eine Psychose hast. Ich habe in den letzten 5 Jahren 2 schwere Psychosen meines Exmanns mitgemacht. Hab ihn eingewiesen, begleitet und das Drumherum erledigt. Das war eine schwere Zeit! Ihm ging es nach und nach deutlich besser, die depressiven Episoden sind weniger geworden. Er hat angefangen sich mit sich selbst zu beschäftigen, ist Christ geworden und er nimmt diese schwere Zeit jetzt an, sieht sie als Geschenk. Das ist das Positive an seiner Veränderung. Er hätte nie im Leben gedacht, dass er das mal sagen würde. Es ist krass, wieviel ein Mensch aushalten kann. Gut, er sagt er wurde getragen. Für uns im Glauben hat da das Leid auch eine andere Bedeutung. Er hat natürlich auch eine stationäre Therapie und Psychotherapie gemacht. Das fand er anstrengend am Anfang, aber mit der Zeit total gut und hilfreich.
Dieser psychotische Zustand geht vorbei und es gibt alle Hoffnung. Du bist momentan sicher völlig durcheinander und erschöpft. Wenn sich dein Zustand ändert hast du ein anderes Bedürfnis, als dort zu bleiben.
Ich möchte dir Mut und Anteilnahme zusprechen.
Was ist denn mit deinem Auge?
LG
Mira


Du verstehst nicht, ich bin depressiv weil es für mich keine Chance auf ein erfüllendes Leben habe.

Ich werde auch immer einsam bleiben.

Ich hab in die Sonne gestarrt während Psychose.

03.11.2020 13:41 • #24


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Mira13

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Warum hast du aus deiner Sicht keine Chance auf ein erfülltes Leben?

03.11.2020 14:03 • #25


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Mira13

171
2
357
Es ist nicht gesagt, dass du immer einsam bleiben wirst!

03.11.2020 14:04 • #26


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DownTown

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1474
Was bedeutet für dich "aufgeben"?

03.11.2020 14:17 • #27


Hoffnungsloser7

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Das Problem ich verzeihe mir diese Dummheit nicht.

03.11.2020 15:05 • #28


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Mira13

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Möchtest du das genauer beschreiben? Was für eine Dummheit?

03.11.2020 15:49 • #29


Hoffnungsloser7

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Zitat von Mira13:
Möchtest du das genauer beschreiben? Was für eine Dummheit?


Selbstverletzung, also in die Sonne gestarrt in einer psychotischen Episode.

03.11.2020 15:52 • #30

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