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Ständige Angst vor Angina Pectoris / Infarkt

Alexandra2
Mensch ist das Klasse! Ich freue mich mit Dir! freuen

x 1 #136


Juju
@mutmacher

Du hast doch beim Kardiologen gearbeitet, wenn ich mich recht erinnere.
Nimmst Du Medikamente für den BD. waren denn Deine Werte auch erhöht damals oder hattest Du nur Angst davor?
Ich meine, ein unentdeckte hoher Blutdruck kann ja schon schwere Folgen mit sich ziehen.
Da ist wieder meine Angst.

#137


A


Hallo Juju,

Ständige Angst vor Angina Pectoris / Infarkt

x 3#3


mutmacher
Ausbildung hab ich beim Chirurgen gemacht, später dann OP-Berichte und medizinische Sachen geschrieben, Cardiologie war ich nie.
Blutdrucktabletten (Betablocker) bekam ich damals von besagtem altem HA, die ich immer noch in gleicher Dosierung nehme. Sehr selten misst mir mal ein Doc den BD, der ist dann in der Regel nur sehr gering erhöht, aber gerade heute muss ich eine BD-Spitze gehabt haben (vermutl. als Folge eines starken Schmerzzäpfchens, das ich aber brauchte), aber inzwischen ist er sicher wieder unten.
Wie gesagt, ich messe überhaupt nicht mehr selbst, das würde mich zu sehr stressen. Rate ich Dir auch. Ich hab noch gelernt: 100 plus Alter (z.B. 60 Jahre - 160/80). Meine Oma hat mit 80 Jahren und einem BD von 180 jahrzehntelang sehr gut gelebt. Versuch, nicht daran zu denken, wenn möglich. gähnen

x 1 #138


Juju
Danke für Deine schnelle Antwort.
Ich nehme ja kein Medikamente.
Ich glaube, ich sollte alles dem Schicksal überlassen.
Wäre toll, wenn ich das einmal verinnerlichen könnte.
ooooohmmmmm

x 2 #139


Juju
Habe gerade meine Themen durchgelesen und kann mit Freude schreiben, dass ich diese Geschichte hinter mir gelassen habe und sehr gut damit umgehen kann.

x 2 #140


Sifu
Habe mal gelesen, das hinter einer Herzphobie eine nicht aufgelöste Mutterbindung steht.

#141


HDD
Zitat von mutmacher:
Wie gesagt, ich messe überhaupt nicht mehr selbst, das würde mich zu sehr stressen. Rate ich Dir auch. Ich hab noch gelernt: 100 plus Alter (z.B. 60 Jahre - 160/80). Meine Oma hat mit 80 Jahren und einem BD von 180 jahrzehntelang sehr gut gelebt. Versuch, nicht daran zu denken, wenn möglich.

Das würde heute als viel zu hoch betrachtet werden. Angestrebt werden <140 (systolisch) zu <80 (diastolisch). Optimal wäre 120 zu <80.

Wenn man das mal (oder auch öfter mal) überschreitet, ist das kein Problem. Also keine Panik! Nur jahrelang, die ganze Zeit (vor allem nachts) sollte der Blutdruck halt nicht dauerhaft hoch sein, das ist nicht gut für die Blutgefäße und vor allem nicht fürs Herz (das dann zu stark arbeiten muss und sich dadurch mit der Zeit negativ verändert).

Und hohen Blutdruck spürt man nicht! Ich messe regelmäßig meinen BD (teils mehrmals am Tag), weil ich rausfinden will, wie (und ob!) ich meine BD-Tabletten (Candesartan, für mich besser als Betablocker) am besten nehme. Nicht dass das unbedingt nötig wäre, aber es interessiert mich halt, nachdem ich festgestellt habe, dass die Dosis, die mir der Arzt verschrieb, für mich zu hoch ist - mein BD sackte dadurch zu stark ab.

Wenn der BD mal hoch ist (bei mir meist spät abends), dann merke ich davon nichts. Zu niedrigen Blutdruck (bei mir z.B. 100 zu 60) merkt man dagegen - man ist dann müde und beim Aufstehen kann einem schon mal schwummrig werden.

x 1 #142


Sifu
Das Problem ist, das mit leichtem Hochdruck meine Depressionen besser werden. Also habe ich für mein Leben die Wahl zwischen:

lang und schlecht oder
kurz und gut zu fühlen.

x 1 #143


mutmacher
@HDD
Oh, lb. HDD, wo hast Du mich denn da ausgegraben ? Müsste schon älter sein. Mein Zitat ist natürlich insofern richtig, daß man in früheren Zeiten so dachte und die Pharmaindustrie mit der Erniedrigung der BD-Werte natürlich weltweit mit einem Schlag einen Milliardenverdienst gemacht hat.
Richtig ist aber eben auch, dass ein ständig erhöhter BD-Wert, wie Du hier ja auch schreibst, schlecht ist.
- Candesartan hat den guten Nebeneffekt, dass es etwas entwässernd wirkt. Bisoprolol dagegen nach jahrelanger Einnahme und ständigem Reizhusten in einem Bronchialschaden enden kann.

x 2 #144


mutmacher
Was ich da ganz oben geschrieben habe:
".....ich messe überhaupt nicht mehr selbst, das würde mich zu sehr stressen...."

würde ich so locker heute auch nicht mehr schreiben 🤓 Inzwischen misst mir die Tochter 1 x tägl. den BD.
Zu meiner damaligen Situation war dieser Ausspruch aber stimmig....

x 1 #145


A


Hallo Juju,

x 4#11


HDD
Zitat von mutmacher:
Candesartan hat den guten Nebeneffekt, dass es etwas entwässernd wirkt.

Die Erfahrung habe ich nicht gemacht. Es hat aber andere Vorteile (z.B. weniger Auswirkungen auf Libido & Herzfreuquenz), das war für mich wichtig.
Zitat von mutmacher:
Oh, lb. HDD, wo hast Du mich denn da ausgegraben ? Müsste schon älter sein.

Guckst du z.B. hier:
https://www.praktischarzt.de/untersuchu...ruckwerte/
https://herzstiftung.de/herz-sprechstun...hypertonie
https://de.wikipedia.org/wiki/Blutdruck

Ich habe da nirgends eine Abhängigkeit vom Alter gelesen. Es mag so sein, dass ältere Menschen (mit gealterten, starreren Blutgefäßen) die von dir genannten altersabhängigen Werte aufweisen - aber das wären Istwerte, keine Sollwerte. Und man sollte sich doch nach den Sollwerten richten.

Was den Stress angeht: So eine Messung ist eine simple, schnell erledigte Sache. Eigentlich nicht stressig. Wenn da trotzdem Stress aufkommt, dann, weil man sich selber welchen macht. Und ja, dann sollte man vielleicht auf die Messung verzichten.

Zitat von Sifu:
Das Problem ist, das mit leichtem Hochdruck meine Depressionen besser werden.

Dann ist das genau richtig für dich. Leichter Bluthochdruck ist nicht so tragisch. Aber spätestens bei 160 sollte man sich dann vielleicht doch überlegen, mal was dagegen zu tun.

x 2 #146

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