Zitat von Marylu: Zum einen wird es sicher daran liegen, dass ich denke, viel machen zu müssen, nicht faul sein zu dürfen
Das hast Du ja schon gut für Dich erkannt.
Ich weiß, dass gerne Slbstfürsorge u. die eigenen Grenzen achten, oft mit Müsiggang , gar Faulheit u. Bequemlichkeit
verwechselt wird.
Da laufen so alte Programme in einem ab, die erst überwunden werden wollen !
Mir persönlich hilft die Achtsamkeit - Achtsamkeit in den ganz normalen Alltag zu integrieren.
Achtsam auf meine Selbstfürsorge zu schauen - achtsam im Umgang mit mir u. achtsam meine Grenzen
zu achten u. sie auch gegen Außen nicht verletzen zu lassen !
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Zitat von Marylu: zum anderen liegt es sicher daran, dass es bei meinen Eltern immer sehr beschaulich regelrecht langweilig zu ging.
Ich weiß ja nicht , wie es zu Hause bei euch war u. wie Du "beschaulichkeit" definierst.
Beschaulich zu leben, bedeutet für nicht nicht langeweile, sondern kann auch bedeuten, seine Grenzen zu kennen,
villt. auch unbewusst u. dann das Leben danach auszurichten. (war jetzt so ein pers. Gedanke von mir).
Ich kenne Menschen, die brauchen immer Aktion u. Drama u. übernehmen sich nicht selten dabei.
Wenn es mal bei ihnen gemächlicher zugeht, fallen sie in eine Unzufriedenheit.
Erkennen dabei nicht, dass Körper-Geist u. Seele nicht immer auf 100% laufen können u. es eine Phase
geben muss, wo Energie wieder aufgefüllt wird. (So wie das Smartphone, was auch immermal wieder
an die Steckdose muss).