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Hallo Mellie, ich kenne all deine Erfahrungen und Gedanken, die dich momentan umtreiben, auch alle so gut! Unsichtbare Schwäche und Zusammenbrüche, Gefühlstaubheit, psychosomatische Leiden, Gedankenkreisen, Zweifel an allem uvm. Und glaub´mir, das alles war eine Erschöpfungsdepression und zwar eine heftige!
Lies mal hier im Unterforum "Burnout", da findest du viel dazu und auch zu den Erfahrungen deines Mannes. Es ist nicht selten, dass gleich und gleich sich gerade auch im
Starksein bis es nicht mehr geht gesellen.
Niemand weiß genau, soweit ich als Nichtfachfrau weiß, ob die Neurotransmitter-Mängel hirnorganisch eine Begleiterscheinung von Depressionen sind oder die Ursache, das ist wie mit dem Huhn und dem Ei und immer gilt es bei Depressionen, die Verhaltensebene in Gegenwart und Vergangenheit sowie emotional-psychische Altlasten ebenso wichtig und gründlich zu behandeln wie die Hirnchemie.
Das Stärkerwirken als ich bin kenne ich auch und genau das hat mir in der Selbsterkenntnis viele interessante Prägungen aus meiner Kindheit offenbart, die Vor- und Nachteile haben.
Alle Antworten, die du hier bereits erhalten hast, finde ich sehr hilfreich und kann mich nur anschließen: Triff jetzt k e i n e Lebensentscheidungen aus deiner jetzigen depressiven Emotionalität heraus und habe bitte Geduld mit dir.
Vertraue dir auch! Du hättest keine Erschöpfungsdepression, wenn du nicht liebevoll, engagiert, verantwortlich und pflichtbewusst wärest. Jetzt hast du Überforderungsfolgen von Zuviel!
Denk also bitte bei allen deinen Zweifeln: Es geht n i c h t darum, ob dein Leben bisher erfolgreich war, das hast du schon bewiesen.
Es geht um eine Hochleistungsfolge! Wie bei Spitzensportlern. Es geht nicht ewig so anstrengend weiter.
Liebe Grüße! maya