13

Mobbing - ich finde keine Unterstützung für mein Recht

julienne

253
10
162
Hallo,
vielleicht hab ich ja Glück und jemand hat einen Tipp für mich.

Um zu verstehen, welche Tragweite das Mobbing für mich hat, muss ich etwas weiter ausholen.
Nach S. Missbrauch in früher Kindheit, wurden vom Kinderarzt Maßnahmen getroffen, die mir schadeten. Da der Täter ein Nachbar war, musste ich mit meinen Eltern in einen anderen Stadtteil umziehen. Ich musste sechs Wochen ohne meine Eltern eine Kur auf einer Insel machen. In der Kur durchlebte ich harte Bestrafungen für Nichtigkeiten. Meinen Eltern wurde angeraten, das Thema Missbrauch nie wieder zu erwähnen. Ich hatte jedoch an dem Tag, als der Missbrauch meinen Eltern bekannt wurde, sehr oft gehört, dass der Mann ins Gefängnis käme.
Ich fühlte mich schuldig und alle Maßnahmen bestärkten mich darin, da ich sie als Strafe für meinen Verrat auslegte.

Wegen dieses Schuldgefühls, ging ich jedem Konflikt aus dem Wege - bloß keinen Streit, bloß niemandem die Laune verderben, bloß nicht auffallen . ich wollte stumm, dumm und hässlich sein, um nie wieder einen Mann in Schwierigkeiten zu bringen.

Einige Jahrzehnte später machten sich Panikattacken bemerkbar. Mit Hilfe von einem Therapeuten bekam ich es wieder in den Griff und konnte die wichtigsten Alltagspflichten - auf meine Weise - leisten.

Vor ein paar Jahren kehrte ich in meinen Beruf zurück und arbeitete als Verwaltungsbeamtin. Die Personalstelle sprach von einem Team. Klingt nett, dachte ich, so nach "fair" und "alle sind füreinander da" und so . Trotz mehrerer Standortwechsel traf ich an meiner neuen Dienststelle auf alte Kollegen und Kolleginnen, die ich noch von vor der Beurlaubung her kannte. Eine Kollegin darunter riet mir an meinem ersten Arbeitstag im Team: Hier kannst du niemandem trauen!
Beim ersten Kontakt mit dem Personalrat hörte ich den eindringlichen Rat: Niemals Gespräche mit dem Chef unter vier Augen! Vorsicht, wenn der Chef zu einem harmlosen Plausch ins Zimmer kommt und die Tür geschlossen wird!

Diese Warnungen verunsicherten mich sehr und die romantische Vorstellung von einemTeam verflog.

29.05.2018 23:53 • #1


julienne


253
10
162
In den drei folgenden Jahren erfuhr ich von meinem Chef und der Personalstelle keinerlei Wertschätzung. Stattdessen wurde ständig nach Verhaltensauffälligkeiten gesucht, die einen Untersuchungsauftrag für eine Feststellung der Dienstfähigkeit rechtfertigen könnten. Ich musste mir Beleidigungen seitens meines Chefs anhören, die auf meine geistige Gesundheit abzielten. Im Kollegenkreis fiel auch auf, dass der Chef mich ständig auf dem Kieker hatte und ich darunter litt. Sie forderten mich auf, mich zu wehren. Doch ich wollte ja keinen Konflikt . ich wollte einfach nur meinen Job machen.
Eine Kollegin befeuerte mich immer mächtig, mir die Ungerechtigkeiten nicht gefallen zu lassen. Nachdem wir ein Jahr lang Wand an Wand gearbeitet hatten, traute ich mich, ihr von meinem Problem mit den Panikattacken zu erzählen. Sie erfuhr einiges aus meiner Lebensgeschichte. Nach einem Umbau wurden aus den Einzelbüros dann Doppelbüros. Die Kollegin freute sich nach eigener Aussage darauf, künftig mit mir in einem Zimmer zu arbeiten.

Nach fünf Tagen Zusammenarbeit nutzte sie meine Abwesenheit (Urlaub), um beim Chef vorzusprechen und anzugeben, dass eine weitere Zusammenarbeit mit mir unerträglich sei. Noch am selben Vormittag fand ein Gespräch mit ihr statt, an dem der Chef, die Personalstelle und Personalvertretungen teilnahmen. Fazit: 3 Tage später, an meinem ersten Arbeitstag, sollte ich eine Mail vorfinden, in der ich zum sofortigen Personalgespräch eingeladen werde. In dem Gespräch sollte mir dann mitgeteilt werden, dass ich raus bin.
Da auch meine Berufsbegleitung vom Integrationsfachdienst eine Einladung erhalten hatte, erfuhr ich von ihr noch in meinem Urlaub telefonisch von dem Tribunal, das mir bevorstand.

Dieser Verrat der Kollegin, die mich an den Chef ausgeliefert hatte, obwohl sie besser als kaum anderer die Zwistigkeiten zwischen ihm und mir kannte, riss mir den Boden unter den Füßen weg . Die Enttäuschung war so groß, dass ich direkt ins Loch fiel . kein Essen, kein Schlaf, aber 24 Stunden voller Adrenalinstrom . ich fühlte mich so elend, dass ich mich krankmeldete .

Das Tribunal konnte (vorerst) nicht stattfinden.

Fast sechs Wochen später erschien ich wieder zum Dienst. Mein Chef sagte mir, dass er NICHT mit mir über die Angelegenheit (Vorwürfe der Kollegin) sprechen will.
Diese Ablehnung traf mich vernichtend. Mir wurde die Chance verwehrt, mich zu verteidigen.

Es folgten 22 Monate Isolationshaft = Dienst in einem Büro, das sich abgeschottet von der bisherigen Abteilung befand; Kommunikationsverbot mit allen Kollegen und Kolleginnen; Telefonverbot; Verbot, an Dienstbesprechungen teilzunehmen; Diskriminierung bei der Arbeitszuteilung; Demütigungen; Beleidigungen; Schikanen; Ausgrenzung von Feierlichkeiten.

Die Personalstelle suchte nach einer anderen Einsatzmöglichkeit für mich - ich sollte irgendwo anders neu anfangen . neue Kollegin, neuer Vorgesetzter - dann wäre alles gut .
Ich dachte anders darüber .

Es sollte eine "leidensgerechte" Stelle gesucht werden . dazu sollte zunächst eine amtsärztliche Untersuchung erfolgen. In dem Gutachten empfahl die Amtsärztin eine stationäre Reha (psych.). Die Personalstelle machte aus der Empfehlung eine Zwangsmaßnahme.

30.05.2018 01:17 • #2


julienne


253
10
162
Mein Chef gewährt mir bis heute nicht das Recht, mich gegen die Vorwürfe der Kollegin zu verteidigen, weil mir die Vorwürfe nicht bekannt sind und er das klärende Gespräch ablehnt.

Laut einer Dienstvereinbarung (Konfliktbewältigung am Arbeitsplatz) wäre er jedoch zu einem Einzelgespräch mit mir als Konfliktbeteiligter verpflichtet.

Ich reichte eine Beschwerde darüber bei seinem Vorgesetzten ein. Es folgte kein Gespräch mit mir - weder mit meinem Chef noch mit seinem Vorgesetzten.

Mein Anwalt reichte an den nächsthöheren Vorgesetzten, dem Staatsrat, eine Beschwerde ein. Daraufhin klappte es zumindest mit einem Einzelgespräch mit Vorgesetzten meines Chefs. Über die Vorwürfe erfuhr ich trotzdem nichts.

Mein Therapeut wies als Facharzt in einer Bescheinigung hin, dass die Klärung des Konflikts unbedingt erforderlich sei, bevor ein Arbeitsplatzwechsel erfolgt. Die Personalstelle reagierte nicht darauf.

Der ganze Ablauf ist für mich die Wiederholung dessen, was ich nach dem s. Missbrauch erlebte. Mir wird wieder eine Schuld suggeriert. Ich soll wieder weg - irgendwo neu anfangen. Wieder ist das eigentliche Thema ein Tabu, über das keiner mit mir sprechen will. Wieder soll ich wochenlang weit weg zur Kur/Reha.

30.05.2018 01:54 • #3


Timeless77

Timeless77

83
38
Hallo,

ah, es geht um dieses Thema:

angst-vor-dem-schreiben-einer-strafanzeige-t24599.html

Wurden bisher Fristen genannt? Was sagt dein Anwalt dazu wie es weitergeht?

Ich denke, es wäre für Dich und Deine Psyche besser, wenn Du mit dem Thema irgendwie Frieden schließen kannst. Mal angenommen, dein Chef bekommt eine Strafe, Du arbeitest woanders. Wirst Du dich dann besser fühlen oder geht es dann von vorne los? Das ist kein Vorwurf. Ich glaube nur, Du findest keinen Frieden.

30.05.2018 09:43 • x 1 #4


julienne


253
10
162
ja, richtig, die beiden Themen gehören zusammen

Es werden dauernd Fristen genannt ... und von der Gegenseite ignoriert ...
Der Anwalt erinnert dann wieder ...

Soetwas wie Gerechtigkeit wird es nicht für mich geben. Aber ich könnte erreichen, dass diese Führungskraft nie wieder so mit Mitarbeitern umgeht. Ich bin ja nicht die erste Mitarbeiterin, die weggelogen wurde. Es sind einige vor mir mit 'ner Menge Wut im Bauch gegangen. Sie nahmen sofort das Angebot wahr, woanders einen Neustart zu versuchen, und fanden wirklich gute Stellen, mit denen sie glücklich wurden. Auch mir wurde von Anfang des Konflikts an nahegelegt zu gehen. Da das in der Vergangenheit halt immer reibungslos im Interesse meines Chefs funktioniert hat, ging er auch diesmal davon aus, dass er mich in drei Monaten los sei.
Doch ich blieb. 22 Monate.
Jeder riet mir, an mich und meine Gesundheit zu denken, und einfach zu gehen. Aber genau das - einfach so schnell wie möglich zu gehen - machte es doch erst möglich, dass das Mobbing meines Chefs heute keine Grenzen mehr kennt.
Es ist wie auf dem Fußballfeld: Wenn der Schiri nicht von Anfang an klarstellt, dass er keine Fouls duldet, werden die Spieler immer ruppiger.

Meinen Frieden erlangte ich vielleicht, wenn man mir meine Würde zurückgäbe. Meine Gesundheit bekomme ich eh nicht zurück. Die 22 Monate mit extremem Schlafmangel und Angst bewirkten, dass zwei Herzklappen nicht mehr hundertprozentig einwandfrei arbeiten und ich hatte letztes Jahr zwei Krebs-OPs. Das sind gesundheitliche Schäden, für die es keine Wiedergutmachung gibt.

Einen Arbeitsversuch, also das Ausprobieren einer anderen Arbeitsstelle, habe ich bereits probiert. Es war schön. Nette Kollegen, nette Vorgesetzte, nette Personalstelle, nette Personalvertretung und interessante Tätigkeit. Aber die negativen Erinnerungen holten mich immer mehr ein, sodass immer mehr Panik entstand und ich am Ende nachts zum Heulen in den Wald ging und mich fragte: Warum kann ich nicht einfach tot umfallen, damit ich morgen nicht wieder zur Arbeit muss ...

Der Konflikt muss erst geklärt werden, damit es für mich einen Abschluss gibt. Erst dann macht es Sinn, einen Neustart zu wagen. Alles andere bedeutet nur, dass ich räumlich von dem alten Chef weg bin, aber nicht gedanklich.

01.06.2018 01:00 • #5


julienne


253
10
162
... und wieder ein Schlag ins Gesicht ... Gesamtpersonalrat stellt seine Bemühungen zur Konfliktbewältigung ein ... die Gegenparteien halten ein klärendes Gespräch für nicht sinnführend - also findet es auch nicht statt. Meine Meinung dazu interessiert niemanden.

Die Würde eines Menschen ist kein Gespräch wert.

05.06.2018 16:04 • #6


Albarracin

Albarracin

1200
24
157
Hallo,

zuerst einmal eine Frage:
es ist aufgrund deiner Formulierung unklar, ob Du Beamtin oder Angestellte bist.

Und warum verweigerst du dich so ausdrücklich einer Reha ?

09.06.2018 11:29 • #7


julienne


253
10
162
Hallo,
ich bin leider Beamtin. Die Reha sollte erzwungen werden und das war der Knackpunkt. Auf freiwilliger Basis von mir, wäre ich eher dazu bereit gewesen. Unter Zwang kommen die Erinnerungen an traumatische Erfahrungen aus einer Kinderkur wieder hoch, weil man mir damals auch keine Wahl ließ.

Gruß
Julienne

09.06.2018 13:57 • #8


Sanni

352
2
7
Liebe Julienne.
Hast du auf Grund deiner Krebserkrankungen einen Grad der Behinderung?
Wenn ja, gibt es für dich das Integrationsamt (?) heißt es glaube ich, dass sich auch für dich einsetzen könnte.
Wie hoch wäre dein Grad der Behinderung?

Viele liebe Grüße,

Sanni

30.06.2018 18:25 • #9


julienne


253
10
162
Liebe Sanni,
sorry, dass ich dir erst jetzt antworte, aber gesundheitlich war es mir leider nicht früher möglich
Nein, ich habe einen Grad von 30 wegen der Angsterkrankungen und Panikattacken. Eine Berufsbegleitung vom Integrationsfachdienst hatte ich bis letztes Jahr. Der Einsatz konnte jedoch nicht verhindern, dass ich meinen Arbeitsplatz verlassen musste, und falls ich juristisch wegen des Mobbings vorgehen will, verweigert die Berufsbegleiterin ihre Aussage.

Viele, liebe Grüße,
Julienne

05.01.2019 21:17 • #10


Ex-Mitglied

Gibt es bei dir einen Sozialverband?
Irgendwie erscheint es mir sinnvoll - jemand anderes deinen Kampf kämpfen zu lassen. Und zwar jemanden der das ohne Bedingungen macht.
Ich verstehe nicht wie eine Berufsbegleiterin dich erpressen kann, gehört die auch irgendwie zu der Behörde?

Und verstehe ich das richtig, du arbeitest immer noch dort? Also immer noch bei dem Chef - oder hast du noch mal gewechselt?

05.01.2019 21:35 • #11


julienne


253
10
162
Ich hatte mit einem Sozialverband zu tun, als es um die Gleichstellung zu schwerbehinderten Menschen ging. Ich hatte einen Antrag eingereicht und eine Ablehnung erhalten. Es musste also ein Widerspruch geschrieben werden. Ich erhoffte mir Hilfe vom Sozialverband, der ja extra eine juristische Abteilung und Erfahrung mit Widersprüchen hat. Bei dem Gespräch vor Ort lehnte der Jurist sich weit im Sessel zurück, grinste breit, verhöhnte mich übel arrogant, weil ich - eine Beamtin - zu ihm kam, und gab mir mit klaren Worten zu verstehen, dass er mich - eine Beamtin - auf gar keinen Fall unterstützen will und wird und ein Widerspruch eh zum Scheitern verurteilt wäre.
Ich verließ das Büro völlig desillusioniert und traurig. Am letzten Tag der Widerspruchsfrist reichte ich dennoch meinen Widerspruch ein - halt ohne juristische Hilfe. Die Behörde beriet meinen Antrag neu und ich bekam meine Gleichstellung

Nein, bei einem Sozialverband werde ich nicht noch einmal um Hilfe betteln. Ich wäre erleichtert, wenn ich nicht mehr alleine kämpfen müsste, aber nicht um den Preis gedemütigt zu werden.
----------

Die Berufsbegleiterin hatte mich nicht erpresst. Sie hatte mir nur mitgeteilt, dass sie nicht als Zeugin in einem juristischen Verfahren aussagen will.

----------
Jein, ich hätte nach dem gescheiterten Arbeitsversuch (Abordnung) zu meinem alten Chef zurück gemusst. Mein Anwalt hat dann aber bei der Personalstelle eine Freistellung erreicht, deshalb bin ich nun zu Hause. Inzwischen ging es jedoch mit meiner Gesundheit soweit bergab, dass eine Amtsärztin im Gutachten bestätigt hat, dass ich zurzeit nicht leistungsfähig bin.

06.01.2019 00:22 • #12


Edelle

Edelle

26
1
16
Liebe Julienne,

ich verstehe Dein Leiden, hatte selbst viel mit - sagen wir: ungünstigen Arbeitsstellen zu tun und habe auch direkt Mobbing miterleben müsse. Ich fürchte nur, ohne Dich noch mehr entmutigen zu wollen, Du kämpfst einen Kampf, den Du nicht gewinnen kannst. Leider sitzen die "Leute am anderen Ende" meist am längeren Hebel. Man muss schon ein hartes Kaliber sein, um sich auf diesem Schlachtfeld zu behaupten; Du bist aber eher ein sensibler Typ, oder?

Gib DICH trotzdem nie auf, Du bist ein Mensch und besitzt als solcher Würde. Dir kann niemand etwas anhaben, wenn Du es ihm nicht gestattest, Dein Innerstes zu betreten. Überlass den Chef seiner eigenen Gehässigkeit und reibe Dich nicht weiter daran auf.

Viele Grüße und alles Gute,

Edelle

06.01.2019 13:28 • x 1 #13


Ex-Mitglied

Zitat von julienne:
Die Berufsbegleiterin hatte mich nicht erpresst. Sie hatte mir nur mitgeteilt, dass sie nicht als Zeugin in einem juristischen Verfahren aussagen will.


Ok ich hätte es als Erpressung empfunden - ich denke man kann es sich nicht aussuchen ob man etwas bezeugt.

Und über den Sozialverband-Menschen hätte ich mich beschwert, denn es steht ja wohl nicht in den Satzungen, das Beamte ausgenommen sind.
Und du bettelst da ja nicht um Hilfe, das ist deren Job - und dann sind sie auch verpflichtet den zu machen.

Was passiert denn wenn du endlos weiter krank geschrieben wirst? Bekommst Du dann weiter deine Bezüge?

06.01.2019 14:30 • #14


julienne


253
10
162
Liebe Edelle,

keine Sorge - noch mehr entmutigen geht gar nicht. Ich bin in dieser Angelegenheit weder mutig noch hoffnungsvoll. Aber ich kämpfe weiter für eine Klärung, bis alle Möglichkeiten ausgeschöpft sind. Meine Würde nahm mein Arbeitgeber mir mit einer Verurteilung vor einem Tribunal und 22 Monaten Isolation (ein Anwalt nannte es kürzlich Isolationsfolter). Das geht nicht spurlos an einem vorbei. Ich habe nichts mehr zu verlieren und kann vielleicht helfen, dass dieser Chef nie wieder so mit Mitarbeitern umspringen darf.

Viele Grüße und lieben Dank

Julienne

07.01.2019 20:17 • x 1 #15




Ähnliche Themen

Hits

Antworten

Letzter Beitrag