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Angst vor dem Schreiben einer Strafanzeige

julienne

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Hallo,

ich bin neu hier . und platze hier gleich mit einer Frage herein :oops: .
Ich will eine Strafanzeige wegen Mobbing am Arbeitsplatz schreiben. Ich sehe darin meine einzige Chance auf Gerechtigkeit. Meine Angst und Panikattacken nutzte mein Vorgesetzter jahrelang gegen mich aus. Da ich, wie gesagt, meine ganze Hoffnung in die Strafanzeige stecke, will ich dabei nichts falsch machen. Am liebsten orientiere ich mich bei schriftlichen Arbeiten an Mustervorlagen, um nicht aufzufallen - aber für Strafanzeigen gibt es keine, da sie an keine Form gebunden sind.

Hat hier im Forum vielleicht schonmal jemand eine solche Anzeige geschrieben und kann mir Tipps geben?

Gruß
Julienne

10.04.2018 22:06 • #1


derfreund

das ist doch gut das es Strafanzeigen gibt, die an keine Form gebunden sind,also kannst du es so schreiben wie du es denkst , schreibe den Satz den du oben geschrieben hast, ( Strafanzeige wegen Mobbing am Arbeitsplatz ) und was und wann.dir alles passiert ist,datum Unterschrift,und fertig.

10.04.2018 22:26 • x 1 #2


julienne


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Danke für deine Antwort :-) so gesehen klingt es wirklich einfach ... allerdings bin ich schon bei der neunten DIN A4 Seite

10.04.2018 23:50 • #3


Tama

Tama

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@julienne Ich hoffe, du hast deine Anzeige fertig gebracht und vor allem auch den Mut aufgebracht, diese abzugeben.
Mich würde interessieren, wie es dir weiterhin ergeht :-) und ich hoffe, du hast auch Menschen, mit denen du darüber reden kannst, das allein hilft ja schon ungemein.
Lass dich nicht unterkriegen!

Lieben Gruß
Tama

04.05.2018 07:16 • x 2 #4


Timeless77

Timeless77

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Hallo,

willst Du noch weiterhin dort arbeiten? Falls ja, wirst Du dich nach der Anzeige wohl kaum noch wohlfühlen. Bist Du dir sicher, dass Du das, was du mit der Anzeige in Gang setzt, wirklich durchhalten kannst? Er wird dann vorgeladen, muss sich dazu äußern, wird sich einen Anwalt nehmen. Welche Beweise kannst Du vorbringen um nicht hinterher als die Verrückte dazustehen? Ist nicht böse gemeint aber das wird die Realität werden. Es werden Dir Briefe zugestellt. vielleicht sogar eine Gerichtsverhandlung. Sein Ruf wird in der Firma nachhaltig geschädigt. Du musst Dir also wirklich sicher sein, wenn du das alles machst. Vielleicht ist es auch heilsamer, wenn Du eine andere Arbeit wählst? Klar, die Gerechtigkeit ist dann nicht gegeben aber letztlich geht es um den Seelenfrieden.

Ich wünsche dir viel Kraft.

04.05.2018 08:24 • x 1 #5


julienne


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Hallo Bernd,

sooo viele Fragen ...
Nein, ich will an dem dortigen Arbeitsplatz nicht mehr arbeiten.
Nein, ich bin mir nicht sicher, dass ich das, was ich mit der Anzeige in Gang setze, wirklich durchhalten kann.
Als "die Verrückte" werde ich seit Jahren von meinem Vorgesetzten betrachtet und entsprechend behandelt.
Mir wurde meine Würde genommen. Dies geschah nicht einmal hinter verschlossenen Türen, sondern vor den Augen und Ohren übergeordneter Vorgesetzter, Personalstelle, Personalvertretungen. Es wurde dabei gegen Dienstvereinbarung und Gesetze verstoßen - doch niemand ahndet es. Ich fühle mich schutzlos und orientierungslos. Ein anderer Arbeitsplatz könnte mir meine Angst vor einer Wiederholung des Traumas nicht nehmen. Die einzige Chance für einen Neustart sehe ich nur in einer vollständigen Klärung der Angelegenheit.
Ich verstehe schon, dass deine Bedenken nicht böse gemeint sind :wink:

06.05.2018 15:31 • #6