Nee, sooo ruhig waren die Tage leider nicht. Besonders ich selbst war heute
vor dem Telefonat mit dem Anwalt sehr unruhig und jetzt
nach dem Telefonat steigert sich die Unruhe extrem. Traurigkeit und Wut buhlen noch um die Vorherrschaft.
Der Arbeitsrechtler hatte die vorläufige Versorgungsauskunft geprüft und kam auch zu dem Schluss, dass mir die Mindestversorgung zusteht. Inzwischen erhielt ich den Festsetzungsbescheid. Der war leider nicht eindeutiger. Klarer wird es wohl erst, wenn irgendein Betrag auf meinem Konto eingeht.
Zitat von Mayke1:Vorerst musste ich ein dickes Fragebogengeheft durcharbeiten und zurücksenden.
Da kann man mal wieder sehen, wie unterschiedlich dies in den Bundesländern gehandhabt wird. Ich musste einfach nur einen seltsamen Antrag auf Berücksichtigung der Kann-Zeiten stellen. JETZT mit dem Festsetzungsbescheid kam dann noch ein Wust an Anträgen, Fragebogen und Informationsblättern. Da muss ich mich noch durchwurschteln.
Zitat von Mayke1:Wenn nicht dieser Arbeitsrechtler dich vertreten möchte, dann vielleicht ein anderer?
Ja, dieser lehnt es ab, weil er mir nicht unnötig Geld aus der Tasche ziehen möchte. Ich solle mir jemanden suchen, der mehr dahintersteht, meinte er.
Hoffentlich dauert's bei dir nicht mehr so lang, bis du Klarheit bekommst.
Ach ja, bei dem Festsetzungsbescheid war ein Plastikkärtchen beigefügt, damit ich mich als Empfänger von beamtenrechtlichen Versorgungsbezügen ausweisen kann

Das Ding wird mir nicht viel nützen, weil oftmals Rentnervergünstigungen eher an ein bestimmtes Alter gebunden sind.
Angenehmen Tag noch,
Julienne