Komme nicht von einer Person los - wie loslassen?

kompers

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ja pyxidis,

denn das mit der wut hatte sie mir auch gesagt, und das ich mich ihrer meinung nach beim empfänger der wut beschweren sollte. genau dieser mechanismus hat sich dann gegen sie gerichtet, denn sie hatte mir verraten das sie starken verrat an mein vertrauen verübt hat (sie hat mich aus irgendeinem grund kontrolliert- illegal- aber sie hat es mir irgendwann gesagt. trotzdem war ich sauer, fühlte mich total missbraucht und hab eben auf ihren vorherigen ratschlag zurückgeschlagen- daher auch mein verdacht das dieses ganze drama komplett inszeniert war [kann natürlich auch in die paranoia-ecke verbannt werden- keine ahnung]) . eine mobbingspirale mit grosser hebelwirkung war geboren.

warum ich keinen therapeut suche? naja, bisserl such ich ja schon. aber therapeuten sind ja auch nur menschen. therapeuten sollten möglichst neutral zu ihren patienten sein. die können das aber nicht. ich mit meinen feinen antennen............ausserdem bekomm ich sowieso nicht viel auf die reihe. bin grad vorm sozialgericht ; seit 5 monaten ohne eigene wohnung. bin froh wenn das endlcih mal über die bühne ist. etc.

viele grüße

16.11.2012 16:32 • #16


kompers


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hallo achtsamkeit,

der psychiater bei dem ich den termin hab ist auch therapeut. ich war zuletzt vor 1 1/2 jahren bei einem therapeuten für 4 gespräche. dann sollte ich in eine gruppentherapie. ......ich mit 9 anderen 90 minuten jede woche in einem raum. das klappt nicht. ich such jetz einzeltherapieplatz. bin nur kassenpatient.

viele grüße

16.11.2012 16:41 • #17


Pyxidis

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Hallo Kompers,

Zitat:
denn das mit der wut hatte sie mir auch gesagt, und das ich mich ihrer meinung nach beim empfänger der wut beschweren sollte. genau dieser mechanismus hat sich dann gegen sie gerichtet, denn sie hatte mir verraten das sie starken verrat an mein vertrauen verübt hat (sie hat mich aus irgendeinem grund kontrolliert- illegal- aber sie hat es mir irgendwann gesagt. trotzdem war ich sauer, fühlte mich total missbraucht und hab eben auf ihren vorherigen ratschlag zurückgeschlagen- daher auch mein verdacht das dieses ganze drama komplett inszeniert war [kann natürlich auch in die paranoia-ecke verbannt werden- keine ahnung]) . eine mobbingspirale mit grosser hebelwirkung war geboren.


ne ne ne, ich glaube nicht, daß ich das so meine wie "Deine Freundin". Du sollst Dich gar nicht beim Empfänger Deiner Wut beschweren. Kannst Du machen, mußt Du aber nicht. Die Wut ist Dein Gefühl. Aber das führt hier zu weit. Du benötigst einen Therapeuten.

Das was Du da von ihr schreibst, ist das allerletzte, was sie da mit Dir gemacht hat, war nämlich Manipulation aufs Übelste.

Gut, daß Du sie los bist, bevor sie noch mehr in Deiner Psyche herumgefuhrwerkt hätte.

Zitat:
therapeuten sollten möglichst neutral zu ihren patienten sein.


Wo hast Du das jetzt wieder her????

Mach Dir nicht so viele Gedanken, wer wie wo zu sein hat. Suche Dir einen Therapeuten und schaue, ob die Chemie stimmt und höre auf Dein Gefühl und vergiss vor allen Dingen, was diese "Pscheudotherapeutin" Dir erzählt hat und sei ein bisschen offen.

Viele Grüße
Pyxidis

16.11.2012 18:04 • #18


kompers


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hallo pyxidis,

wollte das nicht so darstellen als wenn du das gleiche wie sie gesagt hast. bin halt der meinung das gefühle irgendwo hinführen, hinwollen. so wie liebe und anerkennung bewirkt auch wut etwas. wut kann ich gegen meine aussenwelt richten oder gegen mich. gegen mich ; wie war das...... aggression gegen mich......selbstschädigung durch sucht, sonstigem destruktiven verhalten oder sonstwas was einem schädigt. what ever. oder ich fahr hin, trete die tür ein und randaliere. das wär dann kriminell . würd ich wohl auch nicht bringen....aber vllt war das so gewollt...->bezgl. manipulation. es gab ihrerseits sogar motive denk ich.

und jetzt kommts: ich war sogar schon der meinung das sie es gut mit mir meinte als sie den kontakt abbrach damit das ganze nicht noch schlimmer wird. .....so wie du es ja auch meinst. .......nunmal bin ich an dieser stelle hängengeblieben. unbewusster masochismus meinerseits? bei ner komplexen liegt ja viel drin.

du bist also auch der meinung das sie mich manipulierte. ich auch. und ich könnt darüber noch ne menge schreiben. aber ist eh alles gelaufen. ist wirklich ne blöde situation wenn man in not ist und dann dermassen verkaspert wird. .......naja


das mit dem neutralen therapeuten hab ich von c.rogers:

"""nondirektive Gesprächstherapie

Bedingungslose positive Wertschätzung gegenüber der Person des Ratsuchenden mit ihren Schwierigkeiten und Eigenheiten. Das Bedürfnis nach bedingungsloser positiver Wertschätzung gehört auch zu den personzentrierten Grundannahmen über die Natur des Menschen. Die bedingungslose positive Wertschätzung gegenüber dem Klienten kann verschiedene konkrete Interaktionsformen annehmen. So gehört das vorbehaltslose Annehmen des vom Klienten Ausgedrückten dazu, das Ermutigen der ratsuchenden oder leidenden Person ist ebenso eine Grundform des bedingungslosen Wertschätzens wie das Ausdrücken von Solidarität mit dem Klienten"""

ich find das ganz gut!

viele grüße

16.11.2012 20:07 • #19


Katie

Katie

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Hallo Kompers,

nun, da du "Rogers" zitierst, möchte ich mich doch auch zu Wort melden. Ich lese hier schon länger mit.

Natürlich verstehe ich, dass du nicht durch eine Art Hass-Liebe weiterhin an die Frau gebunden sein möchtest.

Ich habe eine Frage; und zwar war sie ja eindeutig keine Therapeutin, wie du in deinem einleitenden Absatz geschrieben hast.
Hat sie im Sinne des "Peer Counseling" anfangs den Kontakt zu dir aufgebaut? Ich verstehe deine vagen Beschreibungen eher in
dieser Richtung.
Das eröffnet natürlich ganz andere Ebenen als das rein professionelle Therapieren bei wem auch immer. Allerdings auch andere
Risiken.

Das Buch "der neue Mensch" von Carl Ransom Rogers ist dir vielleicht auch bekannt?
Gibt es Selbsthilfegruppen in deiner Umgebung, die jemanden als psychologischen Berater auf der Grundlage der Gesprächstherapie
nach Rogers bei sich haben?
Der Kontakt könnte vielleicht hilfreich für dich sein, bis du den Termin bei deinem Psychiater im nächsten Jahr hast.

16.11.2012 20:44 • #20


kompers


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hallo katie,

hassliebe-beziehung wär sicher auch nicht grade mein favorit. das schlimmste ist das ich überhaupt garkeinen kontakt zu ihr habe. zumindest keine realen.

nach peercounceling musste ich erstmal googlen. und ich geb dir recht das sie wohl zunächst oder überhaupt nur auf mich zugekommen ist weil sie möglicherweise hilfestellung zu meiner problematik leisten wollte, weil sie, wie ich erst im nachhinein von ihr erfuhr, große probleme hat [ich erinnere mich das auch sie von mir hilfe wollte, hab aber nicht verstanden wobei ich ihr helfen sollte was mich dann immer mehr verzweifeln ließ]. später leugnete sie meine probleme und meinte das ich gefälligst wie jeder andere normale mensch arbeiten gehen soll. das erinnerte mich ans drama-dreieck-,nur eben zu zweit.

das buch "der neue mensch" kannte ich noch nicht. finde das sehr interessant. wunsch nach authenzität ohne mehrdeutigkeiten. besagte dame hatte mich fast ausschliesslich mit undurchsichtigen vieldeutigkeiten gequält.---werde mich am tage mit dem buch, soweit es über google geht , beschäftigen. (wow,das buch könnte von mir sein)

das es solch spezielle selbsthilfegruppen geben könnte hätte ich nicht gedacht. auch diesbezüglich werd ich am tage recherchieren.


viele grüße

17.11.2012 02:59 • #21


Katie

Katie

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Hallo Kompers,

in bezug auf deine Bekannte kam mir sogleich beim ersten Lesen der Spruch in den Sinn: "Diejenigen, denen wir eine Stütze sind, geben uns den Halt im Leben."

Das hat sich durch deine weitere Schilderung nun ziemlich bestätigt und wie mir scheint, hakt es eben genau da, auch bei dir.

Sie hätte als Sozialarbeiterin, oder -pädagigin Hilfe und Unterstützung erfahren können, hätte sie ihre Beratungen in einer Balint-Gruppe abgeglichen.
Die findet man in sehr vielen Orten. Wenn ich jemanden beratend begleite (das beschränkt sich auf Menschen nach schweren Unfällen und Schlaganfällen, weil ich selber gelähmt bin seit einem Unfall), brauche ist diesen Austausch und Beistand.

Ein jeder "schnappt" Gefühle des Gegenübers auf. So sind wir alle nun mal gestrickt. Das Problem ist aber verschärfend, dass wir alles mit unseren eigenen Erfahrungen abgleichen, dementsprechend fühlen, doch wenn das nicht aus anderer Warte mit-betrachtet wird, können Wirrungen entstehen.

So scheint es mir - entschuldige bitte die vage Vermutung- dass sich eure Probleme gegenseitig eher verstärken als dass ihr euch entlastet.

Ihr habt Beide Recht, Abstand zu halten ist im Grunde nur gut gemeint. Wenn es auch schwer fällt. Es ist ganz einfach wichtig, dass Menschen sich
trennen, bevor sie sich hassen. Lass es nicht so weit kommen. Ein guter Therapeut wird dir heraushelfen aus der Spirale, das Weitere findet sich später.

Ich bin nicht darüber informiert, ob es so etwas wie "peer couseling" in allen Selbsthilfegruppen gibt, bzw. geben kann. Eine psychische Stabilität ist nämlich wesentlich, wie du ja leider selbst durch deine Bekannte in negativer Hinsicht erfahren hast.

In meiner Gegend, richten Krankenhäuser gern Selbsthilfegruppen ein, die durch Fachvorträge verschiedenster Ärzte unterstützt und von Ärzten auch stets begleitet werden. Auch Apotheken nutzen dies als "Werbung" sozusagen.
Das Gesundheitsamt erteilt Auskunft und ist immer behilflich beim Einrichten neuer Gruppen.

Alles Gute und viel Erfolg, sicher dich nur stets durch Fachkräfte ab.

17.11.2012 14:30 • #22


kompers


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hallo katie,

tja, eigentlich hatten wir uns beide damals gegenseitig hinter den mond geschossen. ich dachte damit sei die sache erledigt. sie hatte mir aber so viel gegeben das hinterher ein riesiges loch übrigblieb. es war unerträglich. ich hatte seitdem auch immer wieder eine partnerin und zeitweise therapeuten. aber die haben nur zeitweise und nur in bruchteilen dieses loch gefüllt.
es gab auch zeiten in denen sie mir überhaupt garnicht fehlte, obwohl ich an sie dachte. jetzt, wo es mir schlecht geht , u.a. deswegen weil ich an menschen und umständen festhalte die mir wohl eher schaden als helfen, fehlt sie mir unerträglich extrem. und hier verstehe ich den umstand nicht das ich sie nicht kontaktieren darf. es gibt erklärungen, aber in zeiten des leids akzeptiere ich dieses nicht.

es ist auch völlig seltsam. ich habe im moment fast garnix. ich hab zwar genug zu essen, viel freizeit, freunde mit denen ich eigentlich täglich ne sause machen könnte und ich hab ne freundin die ich jeden besuchen kann und auch gerne über nacht bleiben darf. ich hab einen sohn der nun leider etwas weiter weg wohnt und mir auch fehlt, aber es hindert mich niemand daran ihn zu besuchen, was ich auch tue, oder er kommt auch mal zu mir. hab sogar ein auto mit dem ich mobil bin solange spritgeld vorhanden ist.-mein umfeld ist der meinung das es mir deswegen gut geht und ich offensichtlich keiner hilfe bedürfe.- aber ich bin kaum produktiv, sehe mich in meiner entfaltung sehr eingeschränkt. niemand interessiert sich für meinen rat und schon garnicht für meine gefühle oder gedanken. es funktioniert garnichts -mir gelingen nicht die dinge die ein jeder sonst zum glücklich sein bewegt. obendrein bestreike ich vieles aus enttäuschung weil die einfachsten dinge nicht funktionieren. dazu gehört eben auch diese einfache sache der kommunikation.-okay, packe ich besagte dame in eine schublade oder lasse sie hinterm mond wo ich sie bereits hinbeförderte, und das würde ich am liebsten in dieser zeit, denn nach der starken unterstützung von PYXIDIS hier in diesem thread , fühle ich mich nicht mehr unendlich gebunden. meine erkenntnis aber :es gibt ersatz da draussen.

ihr , die mir hier schreibt seid schon ein teil dessen was sie mir gegeben habt.. denn ich hatte zuletzt eigentlich nur noch verlangt das sie das eine oder andere mal für mich da ist. nur ein treffen im monat. keine gespräche über gewesenes oder keine fragen. einfach nur dasein. auch das bekomm ich nicht von ihr, aber von euch. ich wünsche mir eigentlich nur ein stück weit normalität. klare aussagen oder ansagen wie von pyxidis zum beispiel oder kluge denkanstösse wie sie achtsamkeit gibt und interessante, fachliche informationen wie du sie mir schreibst. das nenne ich hilfe! sozial, kompetent, intelligent und solidarisch. nicht im ansatz mehrdeutig, verwirrend oder kritisch.

danke das ihr da seid!

17.11.2012 16:24 • #23


kompers


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okay,
danke das ihr daGEWESEN seid ihr seht, ich hab sogar schon wieder etwas humor.

also kathie, das mit der selbsthilfegruppe scheint mir auch hilfreich. hab mich erkundigt , und es gibt hier in der nähe und auch etwas weiter weg welche. bin lieber etwas anonymer unterwegs. der hinweis das eine gruppe einen berater haben kann erscheint mir wichtig und sinnvoll. wär ich von sellbst nicht drauf gekommen. und ganz wichtig: ich möchte nicht das so etwas wie mit der vielgenannten dame nicht irgendwo nochmal passiert, denn ich bin ja nicht unschuldig an der situation. und nun muss ich da noch anrufen....

gut wär ja auch wenn man dort jemanden kennenlernt mit dem man sich abstimmen kann bezgl. der gegenseitigen hilfe. ich kenne zwei junge frauen die absolut nicht alleine sein können. die haben immer irgendjemanden bei sich oder sind unter menschen da sie höllische angst vor dem allein sein haben. bei mir ist es noch schräger; ich muss am laufenden tag zeitweise ganz alleine sein, flüchte aus der stadt ins feld oder in den wald, und spüre aus kilometern entfernung schon andere auf die mir dort begegnen könnten. wenn ich dann genug allein war, setze ich meinen weg je nach umständen mit folgenden motiven fort: ich fahre dort hin wo ich derzeit wohntechnisch untergekommen bin und hoffe das dort niemand ist, oder ich stürze mich in die menge. shoppingcenter, einkaufspassage etc. die letzten 2 jahre gehörten auch discotheken am wochenende dazu, allerdings bin dazu seit etwa 7 wochen zu erschöpft. seit dieser zeit hab ich wieder panikattacken. --also was die beiden o.g. jungen frauen da machen das sie sich unter irgendwelche leute begebenweil sie sich einsam fühken hilft ja nun nicht wirklich weiter. daher mein "gefunden"-erlebnis mit der ebenso kranken frau vor ü 4 jahren bei der ich dann superanhänglich geworden bin. hm, ......ok, es scheint chancen zu geben einen zustand der sicherheit zu finden. boah, momentan sind diese überfallartigen depressionen direkt nach dem aufstehen anstrengend.

also bis später.

19.11.2012 18:17 • #24


Katie

Katie

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Hallo Kompers,

zum Übergang habe ich noch einen Tipp, mit dem du evtl. etwas anfangen kannst.

ich nutze bei meinen Gesprächen seit einiger Zeit gern die Hilfe, die ich in dem Buch "Interaktives SkillsTraining für Boderline-Patienten" von Martin Bohus und Martina Wolf aufgezeigt fand. Es beinhaltet nämlich auch eine Cd. Manchmal greife ich selbst auch darauf zurück, wenn ich zu viele Emotionen aufgenommen habe und mich irgendwie "erden" möchte, jedoch nicht mehr die Energie habe, mich auf etwas wirklich zu konzentrieren.

Es ist auffallend, wie häufig sich Syptome überschneiden, so dass Menschen, bei denen nie eine BPS diagnostziert worden ist, in Krisen doch auch super gut mit einem individuellen Skills Training ihre Situation entschärfen, sich von ihren Ängsten, oder Unruhe Zuständen selbst ablenken und sich beruhigen können.

Im Vorwort heißt es auszugsweise über dieses Buch ..." Es versteht sich daher als Komponente der Dialektisch-Behavioralen Therapie (DBT), geht aber auch deutlich darüber hinaus.
Zum einen wurde der Aspekt der Selbsthilfe durch die Konzeptualisierung der CD-ROM deutlich gestärkt, zum anderen wurde das gesamte Programm inhaltlich stark überarbeitet und erweitert. Dies betrifft insbesondere die Module zur Emotionsregulation und zur Verbesserung des Selbstwertes."

Wenn du gern auch mal zurückgezogen für dich an dir arbeiten magst, könnte dieses Buch eine Hilfe sein. Es ist immer noch über Amazon zu beziehen.
Vielleicht wäre es noch vorteilhafter, wenn du deinen Psychiater vorab fragst, was er von dieser Idee hält.

Alles Gute weiterhin!

19.11.2012 21:27 • #25


kompers


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hallo katie,

danke für den tip! ich hab die fährte zu der cd aufgenommen. aber am liebsten würde ich garkeine ärzte irgendwas fragen müssen.

ist jetzt vielleicht etwas weit hergeholt, aber damals hatte mich meine therapeutin auf die idee gebracht meine familie zu verlassen. erst fand ich die idee ganz gut und habs ja dann auch gemacht. hab 1 1/2 jahre gebraucht um wieder einigermassen klarzukommen danach. heute bereue ich es schon, denn das bekomm ich nicht wieder und ein großteil der familieninternen probleme waren wohl durch mich. -eine spätere therapeutin hatte die goldenen idee das ich ne neue familie gründen soll. was sollte das? ich komm ja nichtmal mit mir selbst klar. wie soll ich mich da um ne neue familie kümmern. also ärzten und therapeuten gegenüber bin ich auch nicht mehr vorbehaltlos.

ich hab für mich die beste therapie schon vor längerer zeit gefunden: der umgang mit "normalen" leuten. also entweder gesunde menschen, oder menschen die es wertschätzen gesunde zeiten zu haben. damit meine ich leute die mir hier schreiben. wenn ich noch ne handvoll menschen wie hier in einer shg finde wär ich sicher schon gut versorgt.

viele grüße

20.11.2012 22:53 • #26


kompers


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emotionsregulation.........für mich ein genauso wichtiger begriff wie "zwangsgedanken" und "manipulation". mir wird so einiges klar. und beim therapeuten bekommt man solche hinweise überhauptgarnicht.

22.11.2012 13:25 • #27


kompers


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okay, ich hab nachgedacht.....

es wird so gewesen sein das sie im rahmen des peercounseling mit mir zusammenarbeiten wollte. sie hat viele hinweise darauf gegeben, aber ich wusste ja nicht das es überhaupt so etwas gibt und meine eigene diagnose kannte ich in dem umfang auch noch nicht. mein problem war das ich überhaupt nicht verstanden hatte was sie von mir will; dauernd dieses mehrdeutige, auf alles mögliche beziehbare gerede. null erklärungen. obwohl ich schon zu derzeit in therapie war hat mir ja niemand erklärt das es therapeutische beziehungen gibt die mit dem restlichen leben nichts zu tun haben. naja, dann fand sie es wohl lustig das ich komplett durcheinander gekommen bin. ....diese erkenntnis schafft mir noch weitere auflösung und abstand. (was nicht heisst das ich mehrmals täglich rückfällig werde).

"zwangsgedanken, abhängigkeit, manipulation, schaden durch sie" sind begriffe die mich dabei unterstützen das ich mir nicht allein die schuld in die schuhe schieben muss.

"paartherapie" ist nach diesen erkenntnissen ist wohl etwas zu hoch gegriffen, trotzdem hatte ich mir sehr gewünscht das wir wenigstens schlichten und uns aussöhnen. sie hat wohl eine technik um ohne aussöhnung klarzukommen . mir hätte es geholfen. sehr sogar. demnach muss der schaden, den ich bei ihr angerichtet habe beträchtlich gewesen sein ?. wer weiß. aber auch darum werde ich mir nicht mehr den kopf zerbrechen. sie hatte von anfang bis ende die fäden in der hand; war die überlegene und wissende. letztendlich wieder so eine destruktive beziehung in der es mindestes einen, wenn nicht zwei verlierer gibt.

23.11.2012 12:40 • #28


Katie

Katie

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Hallo Kompers,
zunächst einmal: "peer counseling" findet überall statt. Hier in diesem Forum ebenso wie in örtlichen Selbsthilfe Gruppen, in Kliniken, wenn Patienten ihre Erfahrungen und Interessen aus ihrem Alltag austauschen, usw.

Deinen Therapeuten wirst du normalerweise nicht beratend unterstützen, während er dich unterstützt.

Das macht den Unterschied zum peer counselor.

Aber peer counseling hat auch klar umrissene Bereiche, die man sich sehr wohl aussucht.

Ich hatte jahrelang junge Mütter bei praktischen Dingen um die Babypflege, oder um das Leben und die Organisation mit schulpflichtigen Kindern unterstützt,
wenn sie teilweise gelähmt, oder an multipler Sklerose erkrankt waren. Denn genau in diesem Bereich kenne ich mich aus eigener Erfahrung aus, bzw. nahm selbst auch gern einen Tipp mit. Es ist eindeutig, dass Frauen, die mit einem Handicap leben und doch eine Familie versorgen, besonders auch psychische Unterstützung in Alltag benötigen, um ihre innere Balance und das Selbstbewusstsein zu bewahren. Darum hatte ich mich als psychologische Beraterin zusätzlich ausbilden lassen.
Ich hätte mich jedoch nicht in alle möglichen Probleme und Konflikte mit einbeziehen lassen. Zuhören kann man wohl und u.U. den Rat geben, professionelle Hilfe zu suchen.
Man tut gut daran, seine Grenzen genau zu kennen, denn man hat auch ein Privatleben, das nichts mit dem Bereich des "peer counseling" zu tun hat.
Meinen Freundeskreis grenze ich auch ganz klar vom beruflichen "peer counseling" ab, auch wenn sich manche Gespächsinhalte überschneiden können.


Der Kontakt zu deiner Bekannten scheint mir eindeutig nicht im therapeutischen Bereich gelegen zu haben, bestenfalls kannte sie das "peer counseling" aus ihrer Berufserfahrung. Ihr hattet es nach meiner Meinung mit eurem Privatleben vermischt.
Vielleicht könntest du eine stationäre Reha beantragen und dort dieses Thema aufarbeiten?

23.11.2012 20:50 • #29


kompers


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hallo kathie,

ja sicher , wir hatten es irgendwie vermischt. ---eine stationäre reha hat mir vor ca. 16 jahren eine erstmalig besuchte psychologin angeraten. meine damalige lebensgefährtin sagte dazu das sie nicht mit solchjemanden zusammen sein möchte der in die klinik muss. also hätte ich es gelassen. die nachfolgenden therapeuten waren nicht der meinung das ich in die kinik sollte. ich selbst finde die idee ganz gut und bin derzeit eh frei

wie finde ich eine geeinete klinik/therapie?


(heute hab ich drei einladungen bekommen: meine freundin hat mich zu sich nachhause eingeladen zu abendbrot, film schauen und übernachten. freunde haben mich zu einer ganz excellenten privatparty eingeladen mit champus und interessanten gästen. eine verehrerin hat mich zu sich nach hause eingeladen zum gegenseitigen kennenlernen. ich könnt jetzt auch zu meinem bruder um seinen geburtstag nachzufeiern-----nichts von dem will ich----ich bin der meinung das ich erst jemanden brauche der mich versteht {ich schreib das nicht um mitleid ernten zu wollen; ich versteh mich nur nicht})

24.11.2012 18:54 • #30




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