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Keiner mag mich - fühle mich von allen abgelehnt

C

CleosEndzeit
Gast

Hallo.

Bei mir herrscht gerade ein wenig Endzeit-Zeit-Stimmung. Ich hab die Hilfsmaßnahmen ausprobiert die sich anboten. Leider nicht erfolgreich. Momentan mache ich nichts um meine Ängste & die Depression in den Griff zu bekommen. Die Angst vor dem Scheitern ist kaum tragbar für mich geworden.

Mein allergrößtes Problem ist die andauernde Einsamkeit. Keine richtigen sozialen Kontakte. Bis auf meine Familie mit denen ich nicht über meine Probleme reden. Und meinem besten Freund, denn ich jedoch nur online kenne gibt es niemanden. Zumindest niemanden den ich als Freund bezeichnen könnte. Versuche Leute in meiner Stadt kennen zu lernen sind gescheitert.

Die online Gespräche laufen immer auf ein bestimmtes Ende hinaus, was mir sehr Angst macht da ich es auch nicht verhindern kann. Weil ich das Problem nicht sehe. Es läuft darauf hinaus, dass sich der Gedanke/das Gefühl "Niemand mag/will mich" in mir immer fester verankert & ich dadurch immer mehr in die Depression & Suizidgedanken rutsche. Ich bin erst 20 aber schon an einen Punkt gelangt wo ich nicht weiß wie oder ob es weiter gehen soll. Die Versuche doch noch ins richtige Leben zu finden Scheitern immer wieder kläglich.

Ich hab zu viel geschrieben.

x 1 #1


47 Antworten ↓
F

Frederick1
Gast

lieber Atzenking,

ich vermute das du wie ich Probleme mit deinem Selbstvertrauen hast. Das du aus einem bestimmten Grund kein Vertrauen zu dir selbst hast. Das nutzen leider viele Menschen aus, bestimmen über dich und dein Leben. Du leistest viel in deinem Leben, gibst anderen Menschen sehr viel, aber nur deshalb, damit du selbst auch etwas bekommst.

Und wenn du nicht genug zurück erhältst, bist du verbittert, unzufrieden usw.

Deshalb brauchst du in erster Linie Vertrauen zu dir selbst, das du dir deines Wertes immer mehr bewusster Mensch. Du bist ein einmaliger Mensch, einzigartig, unvergleichlich. Du musst dich nicht mit anderen vergleichen, du darfst dir selbst Annahme und Liebe schenken. Du musst nicht vorher etwas leisten, etwas tun, um Annahme, Liebe, ein Lob usw. zu bekommen.

Wenn du dich selbst von Herzen lieb hast, dann musst du nicht um Liebe bei anderen Menschen betteln. Du tust Dinge aus Liebe für andere Menschen, weil du dich selbst annehmen und lieb haben kannst.

Leider haben schon viele Menschen dein minderwertiges Denken über dich selbst ausgenutzt, da musst du ganz feste aufpassen, du entscheidest über dich und dein Leben, nicht andere Menschen.

So wünsche ich dir den Mut, dich anzunehmen, so wie du bist, mit allen deinen Stärken, aber auch deinen Schwächen.

Nicht nur das Starke ist wertvoll, als Mensch sind auch deine Schwächen wertvoll, lehne dich bitte nicht ab.

Entscheidend ist, das du dich mit allem annimmst was du bist.

Ein gutes Selbstwertgefühl heißt für mich, auch schwach sein zu dürfen, denn kein Mensch ist perfekt.

Und du darfst mit Humor auf deine Schwächen schauen, dich nicht ablehnen.

Viele machen heute auf cool, doch das ist nicht echt, nur vorgespielt. Ein kleiner Pikser, und die Luft ist raus!

Aber es ist ein langer Weg, das du dich mit deinem Leben versöhnst, aussöhnst, mit allem dem was du bei dir entdeckst. Wage es trotzdem, es wird dich sicherer und stärker machen.

Andere Menschen, wie die eigene Partnerin, entdecken eher meine Schattenseiten, meine verdrängten Bedürfnisse, meine unterdrückten Gefühle. Deshalb stehen immer zu dir und zu deinem Leben.

Sich selber annehmen, sich mit seiner Lebensgeschichte versöhnen.

Nicht nur jammern über schwere Kindheit usw., sondern versuchen es anzunehmen, das Beste daraus zu machen.

Und vergleiche dich nicht so mit anderen Menschen, da verlierst du nur. Oft siehst du da nur das Äußere, die Fassade, die Kosmetik.doch wenn du da näher hinschaust.

Und dann wertest du die anderen ab, um dich selbst aufzuwerten, das hilft dir auch nicht.

Beziehe dein Selbstvertrauen nicht von anderern Menschen, sondern aus dir selbst. Du selbst bist ein wertvoller Mensch, hast ein Recht zu leben, und so glücklich wie nur möglich zu werden.


liebe Grüße an dich,

Frederick

01.04.2019 18:42 • x 2 #47


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A


Hallo CleosEndzeit,

Keiner mag mich - fühle mich von allen abgelehnt

x 3#3


E

Ellis
Gast

@Pilsum

Zitat von Pilsum:




Wie glaubst Du, erkennst Du, dass die anderen Menschen Dir ein schlechtes Gefühl geben.
Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass dies immer so ist.



Die Frage wurde bereits beantwortet. Wenn Leute (va Freunde) auf Abstand gehen (ohne konkrete Gründe dafür zu nennen) gibt mir das nunmal ein schlechtes Gefühl. Ich würde mal vermuten, dass dies sogar bei den meisten Menschen so ist, unabhängig davon ob man depressiv erkrankt ist oder nicht.


Zitat von Pilsum:
Kann es auch sein, dass Dich Dein Eindruck oft täuscht?


Nein, und ich habe auch kein Interesse daran, dass fremde Personen meine subjektive Auffassung hinterfragen!


Zitat von Pilsum:


Deine Therapeuten werden weitgehend Recht haben. Warum bringt Dir das nichts?
Glaubst Du, Du kannst Dein Auftreten gegenüber anderen nicht etwas verändern?



Wieso sollten die Therapeuten automatisch recht haben, sind die allwissend und unfehlbar? Deiner Meinung nach anscheinend ja, sonst würdest du nicht so spontan eine solche Aussage machen mit derart wenig Hintergrundinformationen.

Es hat absolut nichts mit dem Auftreten zu tun, es liegt ausschließlich an meiner Erkrankung, die zwar für Außenstehende weitestgehend unsichtbar sein mag, dennoch eine immens abschreckende Wirkung hat. Es gibt viele Menschen mit Depressionen, wo je nach Schweregrad die sozialen Kontakte verloren gehen und nein es ist nicht immer nur so, dass der Depressive sich zurück zieht (wg sozialer Phobie zb) ,es geht auch andersrum.
Ich hatte vor Jahren noch einen relativ großen Freundeskreis, als die Krankheit noch nicht so ausgeprägt war wie heute. Je stärker die Depression wurde, desto einsamer wurde ich... für mich besteht da ein eindeutiger Zusammenhang!
Ich weiß ich bin eher ein Einzelfall, was die schwere meiner Symptomatik angeht, ich kenne im echten Leben niemand bei dem es so extrem ist...
Ich war bereits bei etlichen Therapeuten und in Kliniken, es gibt auch Menschen, bei denen die Schulmedizin an ihre Grenzen stößt, denen man mit konventionellen Methoden nicht helfen konnte, und ich bin einer davon...

In der Klinik fand ich Gespräche mit Patienten, denen es zumindest ähnlich geht wie mir, um einiges hilfreicher. Selten waren konkrete Tipps dabei, die ich praktisch nutzen konnte, aber das Gefühl, verstanden zu werden, auch auf emotionaler Basis, kann auch hilfreich sein...
das ist auch erstmal der Grund warum ich mich in diesem Forum angemeldet habe: Erfahrungsaustausch mit Betroffenen

Joa ich nehme Tipps an, eventuell, wenn sie hilfreich sind... aber so Standard-Sprüche wie du sie bringst nein danke sowas brauch ich nicht. Abgesehen davon finde ich es ziemlich dreist, wie du die Ansichten anderer Leute hinterfragst und indirekt als falsch darstellst!

01.12.2018 01:28 • x 1 #19


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Pilsum
Hallo Cleos,

bitte mache es nicht so kompliziert.
Zitat:
Es läuft darauf hinaus, dass sich der Gedanke/das Gefühl "Niemand mag/will mich" in mir immer fester verankert


Hier baust Du Dir eine eigene Denksperre auf.
Wenn Du Dich fair und offen verhältst, dann geht es nicht, dass Dich niemand mag.
Zitat:
Ich hab die Hilfsmaßnahmen ausprobiert die sich anboten.


Welche waren das?
Zitat:
Momentan mache ich nichts um meine Ängste & die Depression in den Griff zu bekommen.


Wie toll, dann wird sich auch nichts verbessern.
Zitat:
Versuche Leute in meiner Stadt kennen zu lernen sind gescheitert.


Warum sind Deine Versuche gescheitert? Was hast Du den Menschen angeboten, die Du näher kennen lernen wolltest?

Zitat:
Die online Gespräche laufen immer auf ein bestimmtes Ende hinaus,


Meistens ist das so. Deswegen sind persönliche Kontakte durch nichts zu ersetzen.

Viele Grüße

Bernhard

#2


H
Zitat:
Ich hab zu viel geschrieben.


Glaub ich nicht.

Du hast so viel (oder so wenig) geschrieben, wie dir danach war.
Dein nächster Beitrag wird kürzer sein? Gut.
Dein nächster Beitrag wird länger sein? Gut.

Du schreibst so viel oder so wenig, wie du es in dem Moment für richtig erachtest. Wie es sich für dich richtig anfühlt.

x 2 #3


C
@Pilsum
Inwiefern kompliziert?

Eine Zeitlang machen mir die Leute vor dass sie mich mögen, aber das ändert sich ganz schnell wieder. Die Erfahrung hat mir das oft genug gezeigt.

Ich war ambulant & statinoär in Behandlung. War bei einer SHG und wollte aufgrund des grossen Altersunterschied (Ich 16 damals & die Ü30) eine eigene Gründen. Ist nichts drauß geworden. Und hatte zwei Medikationen.

Momentan mache ich keine Therapie weil ich keine Lust mehr auf sinnlosen Gespräche habe. Es hat alles zu nichts geführt. Nicht jedem hilft eine Therapie. Ich muss einfach was anderes finden was mich da rausholt.

Ich bin freundlich, zuvorkommend & Aufmerksam. Anfangs bekomme ich auch positives Feedback aber das verhindert nicht dass sie dann doch einfach verschwinden. Also keine Ahnung was schief läuft. Hab wohl einfach Pech.

Im Moment sind keine persönlichen Kontakte möglich. Ich werde gemieden als hätte ich eine tödliche Krankheit.

#4


Pilsum
Hallo Cleos,
Zitat:
Inwiefern kompliziert?


meiner Meinung nach sind die Zusammenhänge anders, als Du sie schilderst.
Zitat:
Eine Zeitlang machen mir die Leute vor dass sie mich mögen, aber das ändert sich ganz schnell wieder.


Die Leute machen Dir nichts vor. Warum sollten sie das tun? Ich vermute, sie gehen normal, offen auf Dich zu.
Nach einiger Zeit merken sie aber offensichtlich, dass Du Dich so verhältst, das sie verunsichert werden. Und dann
ziehen sie sich wahrscheinlich zurück.

Zitat:
Momentan mache ich keine Therapie weil ich keine Lust mehr auf sinnlosen Gespräche habe.


Hier zeigst Du einen nächsten wichtigen Punkt. Warum sollten Therapiegespräche sinnlos ein?
Zitat:
Nicht jedem hilft eine Therapie. Ich muss einfach was anderes finden was mich da rausholt.


Hier befürchte ich, siehst Du das völlig falsch. Es gibt nichts, was Dich aus Deiner Situation rausholt.

Du kannst Dich aber durch Veränderung Deiner Denkweise und dadurch, dass Du Dein Verhalten veränderst,
selbst befreien.
Zitat:
Ich bin freundlich, zuvorkommend & Aufmerksam. Anfangs bekomme ich auch positives Feedback aber das
verhindert nicht dass sie dann doch einfach verschwinden. Also keine Ahnung was schief läuft. Hab wohl einfach Pech.


Wie Du das beschreibst, klingt es sehr positiv. Andere sehen es bestimmt anders.
Hast Du schon einmal auf das geachtet, wie Dich andere beurteilen?
Vermutlich beurteilen sie Dein Verhalten nicht so positiv.
Zitat:
Im Moment sind keine persönlichen Kontakte möglich. Ich werde gemieden als hätte ich eine tödliche Krankheit.


Das kann ich mir kaum vorstellen. Zeigst Du den anderen durch Deine Körpersprache,
dass Du sie nicht in Deiner Nähe haben möchtest?

Viele Grüße

Bernhard

#5


K
Ich habe das Gefühl darauf eine Antwort geben zu müssen, ob gleich ich dann aber auch eher versuchen würde, nur sehr vorsichtig darauf einzugehen. Ich habe durch meinen Onkel zum ersten Mal von Depressionen mitbekommen. Wir liegen 8 Jahre auseinander und haben daher ein recht enges und gutes Verhältnis. Bei ihm kamen die Depressionen als Beigeschmack zum Burnout. Aktuell betrifft diese Depression aber meinen Sohn, wie man in meinen Bericht lesen kann. Daher versuche ich mich damit so gut es geht zu beschäftigen. Ich selber habe keine Depressionen, glaube ich zumindest, obwohl ich manchmal glaube da auch nicht mehr weit von weg zu sein. What ever.
Was ich aber versuchen kann hier beizusteuern, ist die Tatsache, dass es immer wichtig ist zu reden. Egal ob mit einem Therapeuten, einem Freund oder einem Teil der Familie. Da allein rauszukommen ist nahezu unmöglich. Sicherlich gibt es Menschen die es schaffen, da allein raus zu finden, aber ich denke, das ist eher selten.
Was ich auch noch sehr wichtig finde, ist die Sache mit den Menschen, die im Laufe eines Lebens in dein Leben kommen. Die meisten gehen auch wieder und geraten auch irgendwann mal in Vergessenheit. Ich bin jetzt 42 und hatte schon einige Menschen in meinem Leben kennengelernt, die ich auch als Freunde bezeichnet habe. Menschen die man privat kennen lernt, im Verein oder durch die Arbeit. Freunde kann man theoretisch immer und überall kennen lernen aber es ist völlig normal, dass die Meisten auch wieder aus deinem Leben verschwinden.

x 1 #6


C
@Pilsum
Woher weißt du dass die Zsmhänge anders sind? Das müsste voraussetzten dass du mich seit das angefangen hat ständig beobachtest.

Ich finde deine nächste Behauptung auch sehr gefährlich. Weil dies nämlich voraussetzten müsste dass du in meiner Haut steckst und all die Gespräche miterlebst. Ich habe von den gefühlt 100 Kontakten die die Konversation wortlos beendet haben 6 Personen mal nach dem Grund gefragt. Im Grunde fing alles gleich an: "Ich hab eigentlich gerne mit dir geschrieben..." Und dann folgten Ausflüchte, wirre Erklärungen oder einfach die Antwort auf meine letzte Nachricht (was das letzte war was ich von denen wollte). Es lief alles gut. Ich bekam positives Feedback von den meisten. Es gab keine Verunsicherung. Und ich kann das wohl deutlich besser beurteilen als du, weil ich diese Gespräche geführt habe.....

Nicht alle Therapie-Gespräche. Bloß die die ich geführt hatte. Es wurden mir Übungen empfohlen zu denen ich nicht bereit war & wie es scheint gibt es auch keine zu denen ich bereit wäre. Zumindest hab ich diese noch nicht gefunden. Die Sache geht einfach viel zu tief.

Es gibt genügend Menschen die es auch ohne Therapie geschafft haben. Die Denkweise & das Verhalten kann ich wohl nur dann ändern wenn die Leute mir das Gefühl geben dass es auch etwas nützt. Da befinde ich mich wohl in einem Teufelskreis.

Noch eine völlig absurde, unbegründete Behauptung. Aber vielleicht haben wir beide eine unterschiedliche Definition von "positiver Beurteilung". Ich bin mir sicher folgendes fasst du als negativ auf:
"Du bist sehr sympathisch."
"Ich schreibe gerne mit dir./Mit dir zu schreiben macht viel Spaß."
"Du bist für mich ein Engel."
"Mich wirst du nicht so leicht los."
usw, usf
Du siehst das bestimmt negativ. Und das sind alles Anzeichen für dich dass die Konversation den Bach runter geht. Ich meine keiner zwingt sie dazu das zu schreiben. Und mittlerweile interessiert es mich auch nicht was die schreiben weil es dann letztlich nur eine Lüge bleibt.

Wenn ich versuche ein Gespräch zu beginnen und sie abblocken kann ich sie nicht dazu zwingen. Oder würdest du das etwa tun?...

Ich bin mir nicht sicher ob deine Beiträge hilfreich sein sollen. vielleicht ja, aber vielleicht ist dir langweilig & du willst einfach unbedingt recht haben & drängst deine Überzeugungen rein damit es ja so ist. Dabei stellst du, einer Person gegenüber die du gar nicht kennst, die dämlichsten Überzeugungen auf. Solche Kanditaten gibt es wirklich nur zu genüge in Foren. Und ich finde es immer wieder traurig dass solche Menschen scheinbar nichts besseres zutun haben. Nur weil etwas nicht so funktioniert wie sie es sich vorstellen und dann einfach jemand die Schuld geben der nichts dafür kann.
Einfach traurig.


@Kodi
Mein Hauptproblem ist weniger die Depression als die soziale Phobie. Dadurch kann ich nunmal nicht die Leute kennen lernen die mir dann eine Stütze sind.

#7


E
Zitat von CleosEndzeit:
Ich bin mir nicht sicher ob deine Beiträge hilfreich sein sollen. vielleicht ja, aber vielleicht ist dir langweilig & du willst einfach unbedingt recht haben & drängst deine Überzeugungen rein damit es ja so ist. Dabei stellst du, einer Person gegenüber die du gar nicht kennst, die dämlichsten Überzeugungen auf.



Ok auch wenn das jetzt vielleicht etwas hart rüber kommt - wenn du mit den Leuten so schreibst - wie du gerade hier schreibst wundert es mich nicht.
Keine Ahnung ob es dir auffällt - wenn Du mir so eine Antwort gegeben hättest wie Pilsum - wäre ich stinksauer und würde Dir vermutlich nicht mehr antworten.
Du drehst Dir die Worte so zurecht wie Du es für dich gerne möchtest um zu sagen - siehst Du der mag mich auch nicht.

Und nicht nur in dem von mir gequotet Teil - sondern eigentlich in der ganzen Antwort.

x 4 #8


C
Zitat von florica:


Ok auch wenn das jetzt vielleicht etwas hart rüber kommt - wenn du mit den Leuten so schreibst - wie du gerade hier schreibst wundert es mich nicht.
Keine Ahnung ob es dir auffällt - wenn Du mir so eine Antwort gegeben hättest wie Pilsum - wäre ich stinksauer und würde Dir vermutlich nicht mehr antworten.
Du drehst Dir die Worte so zurecht wie Du es für dich gerne möchtest um zu sagen - siehst Du der mag mich auch nicht.

Und nicht nur in dem von mir gequotet Teil - sondern eigentlich in der ganzen Antwort.


Alles klar...

#9


K
Ich denke ich kann dich ein wenig verstehen. Auch wenn ich ein sehr offener Typ bin und eigentlich auch mit jedem klar komme, habe ich so meine Probleme Bekanntschaften zu machen. Der Gedanke daran, dass andere Menschen mit mir nicht klar kommen würden, beeinflusst das ganze doch sehr. Es ist bei weitem nicht vergleichbar mit deiner Situation aber ich denke dass sich das irgendwie so anfühlt. Nur eben wesentlich extremer. Dir den Rat zu geben es dann einfach zu versuchen und einfach über deinen Schatten zu springen, halte ich da auch für kompletten Schwachsinn. Ich kann Dir auch nicht sagen, ob es was bringen würde, immer wieder kleine Versuche zu starten, auf Menschen zu zu gehen oder eben die damit verbundenen Gefühle zu zu lassen. Theoretisch würde ich sagen "Versuch macht klug", solange es einen positiven Effekt hat, ist das auch in Ordnung. Die Frage ist nur, was ist wenn solche Versuche negativ ausgehen. Es ist einfach verdammt schwierig jemanden einen Rat zu geben, wenn man die Situation nicht schon selber erlebt hat.
Ob Dir das was bringt weiß ich nicht, aber ich denke dass Du viele kleine Schritte in die richtige Richtung machen solltest. Mit anderen Worten. Wenn Du auf Menschen zugehst, dann mit kleinen Schritten und mit dem Versuch wenigstens einen Teil deiner Angst zu kontrollieren. Und wenn es nicht klappt, dann brich den Versuch ab. Aber wichtig wäre da dran zu bleiben. Ähnliches würde ich für deine Gefühle versuchen. Lasse sie zu, aber versuche es zu kontrollieren.

x 1 #10


C
@Kodi
Mir ist sehr bewusst dass ein Versuch auch Fehlschläge mit sich bringt. Diese Angst davor zu verlieren ist mein Problem im Moment. Und auch wie bzw wo ich es noch versuchen könnte. Die Negativität meiner Gedanken ist momentan einfach viel zu groß. Ich hoffe aber dass ich da noch eine Möglichkeit finde.

#11


feyre
glaub mir es geht weiter Smile mal besser mal schlechter,aber es geht.und selbst wenn du es schaffen würdest freundschaften aufzubauen.heißt es nicht das du dich weniger einsam fühlst.ich bin verheiratet,hab 4 kinder,2 hunde und fühle mich einsam.auch ich rede mit niemanden über meine probleme.ich denk immer ich vergraule alle mit meinem ständigen rumgejammer das es mir nicht gut geht.
wie verbringst du denn deinen tag?
gehst du arbeiten,hast du hobbys?haustiere?
es gibt so viel wo man sich einbringen könnte und wo über lange sicht auch gemeinschaften und freundschaften entstehen.aber alles braucht ebend zeit und solange du so sehr an dir selber zweifelst wirst du nicht offen sein können für freundschaften die halten.geh in ein verein,erschaffe dir rituale wie z.b. jeden morgen der gleiche bäcker.auf dauer gesehen kommt man auch da ins gespräch und wenn man nur ein freundliches lächeln bekommt .mit einem lächeln fängt alles an.ich selber bin immer in ein und das selbe cafe gegangen und habe ...geübt....

x 2 #12


Pilsum
Hallo Cleos,

Zitat:
Woher weißt du dass die Zsmhänge anders sind? Das müsste voraussetzten dass du mich seit das angefangen
hat ständig beobachtest.


nein, dazu brauche ich Dich nicht zu beobachten.
Aus Deinen Texten glaube ich vieles herauslesen zu können. Natürlich kann ich mich in Teilbereichen auch irren.
Mein Wissen ergibt sich aus dem jahrelangen Beobachten von den Zusammenhängen
zwischen Ängsten und Depressionen zu der Art und Weise, wie man mit anderen Menschen kommuniziert.

Zitat:
Die Denkweise & das Verhalten kann ich wohl nur dann ändern wenn die Leute mir das Gefühl geben dass
es auch etwas nützt
.

Was bitte sollen andere dazu beitragen, damit Du Dein Denken veränderst.

Zitat:
Ich bin mir nicht sicher ob deine Beiträge hilfreich sein sollen.


Es ist Dein gutes Recht das anzuzweifeln.
Zitat:
aber vielleicht ist dir langweilig & du willst einfach unbedingt recht haben & drängst deine Überzeugungen
rein damit es ja so ist.


Ich habe Dich verstanden. Sieh mal, das ist auch eine Art von Kommunikation, die alle sinnvollen Kontakte abbricht.

Wenn Du wüsstest, mit wie viel Energie und Zeitaufwand ich hier in so einem Forum schreibe, dann würdest Du
nie so einen Satz schreiben.

Ich werde Dich aber nicht weiter langweilen. Suche Deine Lösung weiter allein.
Zitat:
Dabei stellst du, einer Person gegenüber die du gar nicht kennst, die dämlichsten Überzeugungen auf.


Verbindlichsten Dank!

Bernhard

x 1 #13


C
Zitat von feyre:
wie verbringst du denn deinen tag?
gehst du arbeiten,hast du hobbys?haustiere?


Schule. Und ansonsten nur zuhause. Sehr oft am Handy. Schaue Serien, Filme oder schreibe Leuten. Wenn ein gutes Buch da ist lese ich auch viel. Ansonsten nichts. Wie jetzt gerade ist mir ziemlich langweilig. Und ich halte Vereine wegen der SP für keine gute Idee. Mit den Ritualen/Übungen müsste ich einfach schauen.

@Pilsum
Wenn du nur falsche Behauptungen anstellen kannst ohne mich zu kennen anstatt einfach ganz normal & sachlich nachzufragen, finde ich es eine sehr gute Idee wenn du auf meinen Thread nicht mehr antwortest.
Und das letzte war bloß eine Provokation meinerseits, um dir (zugegeben leicht extreme Weise) deutlich zu machen was du mir schreibst. Nämlich unbegründete Behauptungen die keiner wissen kann außer man selbst. Ich bin mir sicher das war deine Art "hilfreich" zu sein. Aber mit dieser Art von Hilfe kam ich noch nie klar. Weil sie absolut falsch ist. Abgesehen davon kann man Menschen nicht alle gleich stellen. Erfahrungen sibd schön und gut aber manches kann auch einfach von dem Abweichen was man sonst so kennt...

x 1 #14


A


Hallo CleosEndzeit,

x 4#15


issabella
Hallo. Cleo,
wenn Du Problem hast - bitte ganz mit Einzelheiten schreiben.
Es ist Forum für Menschen, die Depressiv sind oder das vermuten.

Pilsum hat schon richtig geschrieben, ich gebe noch drauf: man darf Menschen mit psychischen Krankheiten nicht verpönen.
Ich weiss nicht, ob Du Probleme hast, oder nur einfach uns beschäftigt.
Entscheide Dich.

Gerade wegen solchen Beschreibungen nimmt man die Probleme der anderen nicht immer war.

Überlegt es Dir.

MfG
i.

x 2 #15

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