Fühle mich einsam und alleine - was kann ich tun? Tipps?

C

cleo
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Hallo,

ich poste das jetzt mal hier...
Also es ist so, dass ich mich schon immer wieder, aber momentan besonders einsam fühle... die Ferienzeit verschlimmert das wohl. 172.gif
Kann es mir leider nicht leisten in Urlaub zu fahren. Und so hocke ich viel zuhause rum... In der ersten Ferienwoche habe ich mich noch öfter verabredet, aber nun sind einige im Urlaub und alle anderen Kontakte sind für mich eher mit (emotionaler) Anstrengung verbunden. Hätte zwar auch etwas zu arbeiten, darauf kann ich mich aber nicht konzentrieren und letztendlich vertrödele ich den Tag ziemlich sinnlos (bis darauf, dass ich mit dem Hund rausgehe und mich kümmere) und bin in einer ziemlich miesen Stimmung.
Ich schaffe es nicht mal, ein Buch zu lesen. Höchstens ein paar Seiten... Zu viel Zeit und Raum um zu grübeln, und mich in negative Gedanken reinzusteigern. Und ich fühle mich eben einfach einsam (wohne auch allein, ziehe aber bald in eine WG). Meine Freundinnen sind teilweise weggezogen mit Freund/Mann, manche haben inzwischen schon Kinder und wenig Zeit für mich. Oft fühle ich mich auch total ausgeschlossen, weil sie sich nur noch mit anderen befreundeten Pärchen treffen und ich als Single nicht dazu eingeladne werde. Wenn ich dann noch vom Familienleben erzählt bekomme, könnte ich manchmal nur noch heulen.
Von einigen Freunden habe ich mich mit der Zeit aber auch distanziert, da es keine guten Freundschaften waren. Und mit meiner Familie ist es ja leider sowieso schwierig bzw. besteht nur wenig Kontakt- z.T. gewollt, z.T. ungewollt.

Habe zwar ein paar neue Kontakte geknüpft, worauf ich auch stolz bin, aber bisher sind die eher oberflächlich. Ich lade auch nur ganz selten jmd. zu mir ein, das ist mir meist zu viel ist und es bedeutet für mich auch viel Vertrauensbeweis, jmd. in meine Wohnung zu lassen. Leider war ich gerade in letzter Zeit wieder häufig menschlich enttäuscht (obwohl es auch erfreuliche Entwicklungen gab). Ich zweifle dann so sehr an mir, wenn ich Abweisung erfahre. Ich versuche mir zwar x-mal am Tag zu sagen, diese Menschen haben vielleicht Gründe für ihr abweisendes Verhalten, die nichts mit mir zu tun haben müssen - aber es kommt nicht so richtig an; es bleibt doch ein Gefühl des Ungeliebtseins, und das zieht mich total runter...

Mir fällt auch auf, dass ich, wenn ich mich zwar länger mit Bekannten getroffen und unterhalten habe, ich trotzdem hinterher das Gefühl habe, an dem Tag kaum mit jmd. gesprochen zu haben. Das ist ganz seltsam... Irgendwie scheint das dann so sehr an der Oberfläche zu bleiben (wahrscheinlich bin ich dann auch mehr in einer Rolle und zeige nicht, wie es mir wirklich geht?!), dass es sich anfühlt, als hätte ich den Tag allein verbracht. D.h. ich fühle mich trotzdem einsam!

Oft vermisse ich einen Partner; andererseits denke ich dann, der wäre wahrscheinlich völlig überfordert mit meinen Problemen?! Ich weiß nicht, ob es mit einem Partner besser würde...ein bisschen vielleicht schon. Das ist doch eine andere Art von Nähe, als die mit Freunden oder Bekannten.
Manchmal hab ich echt Angst, dass ich eine komische Eigenbrötlerin werde (oder es schon bin?!) und seltsam werde, ohne es zu merken. icon_eek.gif

Jetzt hab ich hier sehr viel getextet, daran merkt man wohl schon, dass ich grad niemand zum reden habe.

Geht es noch jmd so wie mir?

Grüße, g020
Cleo

#1


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sonnenschein8
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Hallo ihr Lieben,

ich bin heute durch Zufall auf das Forum gestoßen und ich schreib mir einfach mal alles von der Seele- vielleicht hat ja jemand einen Tipp für mich. Ich habe eine Ausbildung als Erzieherin gemacht und anschließend Frühpädagogik studiert. Während der Schul- und Studienzeit ging es mir sehr gut. ich bin nach Muc gezogen, hatte einen festen Freund (aber in der Heimatstadt)hab schnell Anschluss gefunden in meiner Klasse/Studiengruppe, die Inhalte haben mich interessiert und ich hab mich gut aufgehoben gefühlt. Allerdings habe ich immer Angst gehabt wenn ich an die berufliche Zukunft gedacht habe! Am Ende meines Studiums ist mein langjähriger Freund (8 Jahre!) nach Muc gezogen. Das Zusammenziehen war eine einzige Katastrophe. Er war schon länger schwer depressiv mit Burnout (erkenne ich im Nachhinein) und wir haben uns relativ schnell getrennt (6 Monate). Ich habe zu dem Zeipunkt das arbeiten angefangen, meine Bachelorarbeit fertig geschrieben und konnte mir die Wohnung nicht mehr leisten. Nach 8 Monaten bin ich zusammengeklappt, ich hatte vor allem Angst, hab mich erst in die Psychatrie und anschließend in eine psychosomatische Klinik einweisen lassen und war erstmal knapp ein Jahr von allen Alltagsaktivitäten draußen. Anschließend bin ich wieder in meine Heimatstadt gezogen, hab mir eine Arbeit gesucht und wieder eine Wohnung (sehr ländlich!) etc. Der Zusammenbruch ist nun knapp 4 Jahre her. und trotzdem geht es mir immer noch nicht wirklich gut. das Arbeiten stresst mich einfach wahnsinnig (es gibt eigentlich keine Probleme in meiner Stelle aber ich mache mir innerlich enorm Druck nicht gut genug zu sein, oder es nicht zu können). Manchmal glaube ich ich bin unterfordert und manchmal komplett überfordert. Außerdem hab ich so ein Misstrauen gegenüber Menschen entwickelt (alle "Freunde" haben mich gefühlt im Stich gelassen damals). Und ich habe das Gefühl ich muss etwas machen, damit es besser wird. also "Ich bin der Ursprung allen Erlebens" (quasi Gesetz der Anziehung) wobei das wrsl ein Kontrolldenken ist, dass mir das Gefühl gibt ich kann alles kontrollieren. Aber ich arbeite im sozialen Bereich! Oft habe ich das Gefühl das Erwachsenenleben zieht an mir vorbei. ich arbeite mit Kindern, d.h. ich bin auf der Kinderebene den ganzen Tag und abends nach der Arbeit bin ich zwar oft im Sport, Schwimmen etc. aber auch mehr mit wechselnden Leuten und auch mit wenig Austausch. Klar, habe ich hier in meiner Heimatstadt auch Bekannte aber diese haben alle Kinder, heiraten etc. Und das ist weiterhin ein Thema was mich einfach wahnsinnig macht. Weil ich mich einfach auch gerne aufgehoben fühlen würde und einen Partner, mit dem ich in Richtung Familie schauen kann. Und gleichzeitig denke ich, ich habe ja nicht mal mich selbst psychisch unter Kontrolle, wie soll ich es denn jemals auf die Reihe kriegen, selbst ein Kind großzuziehen Traurig. Ja das sind momentan meine Bausstellen und ich fühle mich permanent von diesen Themen getriggert (meine große Schwester hat erst ein Kind bekommen und wohnt quasi nebenan). Mir fehlt irgendwie die Richtung in meinem Leben, wo soll es hingehen etc. Momentan habe ich einen Job, der mich irre anstrengt, wenig Geld etc. aber gleichzeitig werde nicht so schnell einen Job auf der Kompetenzstufe finden (ich arbeite quasi als Kinderpflegerin) weil ich mir einfach nicht zutraue eine eigene Gruppe zu leiten aber natürlich extrem gut ausgebildet bin! Und irgendwie ist das zuviel für mich um mich wieder ins Gleichgewicht zu bringen. weil zu viel deprimierend ist und ich zu wenig schön finde, oder die notwendige Hilfe einfach fehlt! Und das ganze geht nun schon 4 Jahre! Ich habe einfach Angst, dass es niemals besser wird und ich mein komplettes Leben versäume. Es zieht immer noch alles an mir vorbei! Ich fühle mich einfach, als wäre ich weg, halte die Luft an und ich habe keine Ahnung, was ich dagegen tun kann. Und ich war einmal so stolz ich zu sein und war wirklich ein Lebensfroher, hübscher und liebenswerter Mensch.
Naja es hat mir schon einmal sehr gut getan, alles aufzuschreiben und vielleicht hat ja jemand einen Ratschlag, was ich tun kann. Ich bin in Therapie aber es bringt mir irgendwie auch nicht wirklich etwas!

Vielen lieben Dank fürs Lesen!

17.04.2019 22:37 • x 1 #16


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Hallo cleo,

Fühle mich einsam und alleine - was kann ich tun? Tipps?

x 3#3


S

Serafina
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Von einigen Freunden habe ich mich mit der Zeit aber auch distanziert, da es keine guten Freundschaften waren. Und mit meiner Familie ist es ja leider sowieso schwierig bzw. besteht nur wenig Kontakt- z.T. gewollt, z.T. ungewollt.

Habe zwar ein paar neue Kontakte geknüpft, worauf ich auch stolz bin, aber bisher sind die eher oberflächlich. Ich lade auch nur ganz selten jmd. zu mir ein, das ist mir meist zu viel ist und es bedeutet für mich auch viel Vertrauensbeweis, jmd. in meine Wohnung zu lassen. Leider war ich gerade in letzter Zeit wieder häufig menschlich enttäuscht (obwohl es auch erfreuliche Entwicklungen gab). Ich zweifle dann so sehr an mir, wenn ich Abweisung erfahre. Ich versuche mir zwar x-mal am Tag zu sagen, diese Menschen haben vielleicht Gründe für ihr abweisendes Verhalten, die nichts mit mir zu tun haben müssen - aber es kommt nicht so richtig an; es bleibt doch ein Gefühl des Ungeliebtseins, und das zieht mich total runter...

Mir fällt auch auf, dass ich, wenn ich mich zwar länger mit Bekannten getroffen und unterhalten habe, ich trotzdem hinterher das Gefühl habe, an dem Tag kaum mit jmd. gesprochen zu haben. Das ist ganz seltsam... Irgendwie scheint das dann so sehr an der Oberfläche zu bleiben (wahrscheinlich bin ich dann auch mehr in einer Rolle und zeige nicht, wie es mir wirklich geht?!), dass es sich anfühlt, als hätte ich den Tag allein verbracht. D.h. ich fühle mich trotzdem einsam!

Oft vermisse ich einen Partner; andererseits denke ich dann, der wäre wahrscheinlich völlig überfordert mit meinen Problemen?! Ich weiß nicht, ob es mit einem Partner besser würde...ein bisschen vielleicht schon. Das ist doch eine andere Art von Nähe, als die mit Freunden oder Bekannten.
Manchmal hab ich echt Angst, dass ich eine komische Eigenbrötlerin werde (oder es schon bin?!) und seltsam werde, ohne es zu merken. icon_eek.gif


All das kenne ich nur zu gut und kann deine Gefühle sehr intensiv nachvollziehen.

Leider bleibt uns nicht viel Spielraum. Wir müssen unsere Ziele und Wege für uns festlegen und auch gehen.

Ich weiss, wovon du sprichst und welche Qualen du durchmachst.

Doch liegt es immer an uns. Wir müssen uns ändern und unsere Sichtweise. Andere ändern sich nicht, nur wir. Wir sind aber nicht die Opfer, sondern die Entscheider. Die Entscheider, wie es für uns weitergeht, die Entscheider unseres weiteren Lebens...

Steh zu deinen Gefühlen und Gedanken, lebe und steh zu ihnen.

Alles Gute für dich. Und viel Erfolg. a015

09.08.2012 22:43 • #2


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S
Von einigen Freunden habe ich mich mit der Zeit aber auch distanziert, da es keine guten Freundschaften waren. Und mit meiner Familie ist es ja leider sowieso schwierig bzw. besteht nur wenig Kontakt- z.T. gewollt, z.T. ungewollt.

Habe zwar ein paar neue Kontakte geknüpft, worauf ich auch stolz bin, aber bisher sind die eher oberflächlich. Ich lade auch nur ganz selten jmd. zu mir ein, das ist mir meist zu viel ist und es bedeutet für mich auch viel Vertrauensbeweis, jmd. in meine Wohnung zu lassen. Leider war ich gerade in letzter Zeit wieder häufig menschlich enttäuscht (obwohl es auch erfreuliche Entwicklungen gab). Ich zweifle dann so sehr an mir, wenn ich Abweisung erfahre. Ich versuche mir zwar x-mal am Tag zu sagen, diese Menschen haben vielleicht Gründe für ihr abweisendes Verhalten, die nichts mit mir zu tun haben müssen - aber es kommt nicht so richtig an; es bleibt doch ein Gefühl des Ungeliebtseins, und das zieht mich total runter...

Mir fällt auch auf, dass ich, wenn ich mich zwar länger mit Bekannten getroffen und unterhalten habe, ich trotzdem hinterher das Gefühl habe, an dem Tag kaum mit jmd. gesprochen zu haben. Das ist ganz seltsam... Irgendwie scheint das dann so sehr an der Oberfläche zu bleiben (wahrscheinlich bin ich dann auch mehr in einer Rolle und zeige nicht, wie es mir wirklich geht?!), dass es sich anfühlt, als hätte ich den Tag allein verbracht. D.h. ich fühle mich trotzdem einsam!

Oft vermisse ich einen Partner; andererseits denke ich dann, der wäre wahrscheinlich völlig überfordert mit meinen Problemen?! Ich weiß nicht, ob es mit einem Partner besser würde...ein bisschen vielleicht schon. Das ist doch eine andere Art von Nähe, als die mit Freunden oder Bekannten.
Manchmal hab ich echt Angst, dass ich eine komische Eigenbrötlerin werde (oder es schon bin?!) und seltsam werde, ohne es zu merken. icon_eek.gif


All das kenne ich nur zu gut und kann deine Gefühle sehr intensiv nachvollziehen.

Leider bleibt uns nicht viel Spielraum. Wir müssen unsere Ziele und Wege für uns festlegen und auch gehen.

Ich weiss, wovon du sprichst und welche Qualen du durchmachst.

Doch liegt es immer an uns. Wir müssen uns ändern und unsere Sichtweise. Andere ändern sich nicht, nur wir. Wir sind aber nicht die Opfer, sondern die Entscheider. Die Entscheider, wie es für uns weitergeht, die Entscheider unseres weiteren Lebens...

Steh zu deinen Gefühlen und Gedanken, lebe und steh zu ihnen.

Alles Gute für dich. Und viel Erfolg. a015

#2


C
Herzlichen Dank für deine Worte und dein Verständnis, Serafina. Das hilft schon viel.
Ich werde noch ein bisschen weiter darüber nachdenken, was du geschrieben hast...

Auch dir alles Gute! a010

#3


Pandoras
Hallo cleo,

Zitat:
Ich zweifle dann so sehr an mir, wenn ich Abweisung erfahre. Ich versuche mir zwar x-mal am Tag zu sagen, diese Menschen haben vielleicht Gründe für ihr abweisendes Verhalten, die nichts mit mir zu tun haben müssen - aber es kommt nicht so richtig an; es bleibt doch ein Gefühl des Ungeliebtseins, und das zieht mich total runter...


Das geht mir oft ganz genauso wie Dir!! Ich nehme mir momentan auch sehr, sehr vieles zu Herzen, egal was es ist und sei es nur ein dummer Kommentar von jemandem Fremdes. Der es vielleicht auch garnicht so gemeint hat oder wie auch immer. Aber der Versuch, es locker zu nehmen geht mir selbst ebenso wenig leicht von der Hand und vieles beschäftigt mich auch Tage danach.... wie schön wäre es, wenn man es einfach ignorieren könnte huh

Zitat:
Oft vermisse ich einen Partner; andererseits denke ich dann, der wäre wahrscheinlich völlig überfordert mit meinen Problemen?! Ich weiß nicht, ob es mit einem Partner besser würde


Da kann ich ebenso zustimmen. Ich hätte mittlerweile auch sehr gern einen Partner.... aber die Ängste lassen es nicht zu! Das ist schon so ein verstärktes Bedürfnis, jemaden zu haben, der einen einfach mal fest in den Arm nimmt - was man vielleicht so mit oberflächlichen Kontakten eher nicht machen könnte - und einem sagt, dass er einen so respektiert, wie man ist und einen auch genau deswegen liebt wie man ist.
Das ist ein schwieriges Unterfangen. Das zuzulassen, so eine Person kennenzulernen. Und besonders die Offenheit, mit dieser Person über seine Probleme sprechen zu können, ohne dass man Angst hat, oder sich das einredet, demjenigen womöglich zur Last zu fallen.

Gerade weil Menschen wie wir auch mal einen tiefergehenden Kontakt bräuchten.... für mich ist Oberflächlichkeit einfach nix! Ich mag das nicht so sehr. Das ist ja auch zur Bestätigung wichtig, dass man doch was wert ist - gerade in den Augen anderer.

Liebe Grüße
g020

#4


C
Hallo Pandoras,

vielen Dank noch für deine Antwort! Leider brauche ich manchmal etwas, bis ich wieder schreiben kann...

Zurzeit lerne ich gerade einen Mann kennen, aber ich bin sehr unsicher... und meine Ängste gerade sehr stark (dass nichts draus wird, er mich am Ende doch fallenlässt etc.). Es fühlt sich fast bedrohlich an. icon_eek.gif Ich kann das Schöne daran leider kaum genießen. :-/ Dazu kommt meine eigene Angst vor Nähe und vereinnahmt zu werden.
Denke dann oft, es wäre vielleicht sogar besser, wenn es nichts wird. wall

LG, Cleo

#5


Pandoras
Hallo cleo,

ja, für mich fühlt das sich auch immer sehr bedrohlich an, sobald sich etwas mehr entwickelt als ich das eigentlich möchte. Komisch oder? huh Auch wenn da letztenendes eigentlich überhaupt nichts dramatisches bei ist. Das mit der Angst bei zuviel Nähe ist auch mein größtes Hauptproblem :-/ Ich fühle mich sofort zu sehr eingeengt, meist ohne Grund.

LG
e025

#6


V
Hallo ihr Zwei!

Ich habe Cleos Thread gelesen und dachte, das wäre ich. Es geht mir ganz genauso wie euch. Alle haben einen Partner, sind glücklich und ich habe Angst. Mein letzter Freund ist weg g050 en.der Krankheit abgehauen, das tat sehr weh.

Ich habe auch große Angst davor immer und überall Ablehnung zu erfahren, obwohl es meist gar nicht so ist. Ich habe tolle Freunde, das merke ich jetzt wo ich krank bin. Aber dennoch fühlt man.sich irgendwie einsam.

Es tut so gut zu wissen, dass man.mit seinem Problem nicht alleine ist!

LG Vroni g020

#7


Pyxidis
Hallo Vroni,

Zitat:
Alle haben einen Partner, sind glücklich


ui da sieht wohl jemand durch die rosarote Brille und nicht die Realität. Mal abgesehen davon, daß ich Single bin, wie auch sehr viele andere Menschen auch, gibt es wohl Gründe, daß jede zweite Ehe geschieden wird. Es gibt viele Menschen, die Single sind und es gibt viele Menschen, die einen Partner haben und die Beziehung läuft schlecht.

Im Prinzip siehst Du nur die Fassade und wie es dahinter aussieht erfährt man meistens nicht.

Viele Grüße
Pyx

#8


M
Zitat von Pyxidis:
und es gibt viele Menschen, die einen Partner haben und die Beziehung läuft schlecht.


Das sehe ich wie Pyx, ein Partner allein macht nicht glücklich. Das glauben sehr viele und halten deshalb auch oft an Partnerschaften fest, in denen es nicht gut läuft.

Ein Partner wäre auch nicht dazu da, dich glücklich zu machen. Das klappt nicht. Es ist unfair, solche Anforderungen an einen Menschen zu stellen, weil er das nicht erfüllen kann.

Für sein Glück ist jeder allein verantwortlich.

Vroni, wenn es an der Zeit ist, wird sich auch für dich der passende Partner finden. Und vielleicht hättest du jetzt auch nicht wirklich die Möglichkeit, dich intensiv um einen Partner zu kümmern - du hast ja sehr viel mit dir selber zu tun. g020

#9


V
Das stimmt Pyx, aber ich rede mir ein, dass sie glücklich sind, aber Du hast Recht. Ich hätte zwar auch gerne wieder einen Partner, aber dann auch einen Vernünftigen, nur das weiss man ja vorher nie. Zumindest haben die Leute mit Partner Jemanden zum kuscheln, der mir wohl gerade fehlt. huh

Als ich noch in einer Beziehung war lief auch nicht alles rund und ich dachte mir oft "Ich wäre gerne wieder alleine", aber dann war es wohl nicht der Richtige.

Wahre Freunde fürs Leben zu haben ist mir derzeit wichtiger als ein Partner. Muss erstmal wieder mit mir selbst klar kommen.

Es nervt nur immer ständig überall dieses Wir zu hören. mandman.gif

Ich weiss auch nicht was es ist...

#10


V
Oh, Antwort erst jetzt gelesen, Martina.

Mit deinem letzten Satz hast Du sowas von Recht. Der Satz tut.gut mit dem gut "Wenn es an der Zeit ist...".

Danke a015

#11


M
Liebe Vroni,

ich war nach der Scheidung 3 Jahre alleine mit meinem Sohn. Nicht, dass ich niemanden kennen gelernt hätte aber es war eben nicht an der Zeit. Ich wollte einfach nicht.
Meinen jetzigen Mann habe ich an einem Ort und in einer Situation kennen gelernt, wie ich es nie für möglich gehalten hätte. Suchen bringt nichts, das Schicksal findet einen schon. g020

#12


S
echt? Dann bin ich mal gespannt ob das Schicksal bei mir auch mal wieder zuschlägt!?????? e025
Bin schon über 6 Jahre Single und sehe auch ständig die glücklichen Paare und Familien, da hat man echt das Gefühl der einsamste Mensch auf der Welt zu sein huh Und jünger werde ich auch nicht.
Ich hätte gerne einen lieben Freund zum Kuscheln, der ab und zu für mich kocht, mit dem ich was unternehmen und meine Zukunft planen kann etc......träum.....ein Wunschgedanke..... 088.gif

lg
sunbeam

#13


V
Hallo Martina,

ich weiss, unverhofft kommt oft, das war bei meinem letzten Partner auch so. Aber manchmal fühlt man sich einfach so einsam, dass man ungewollt am suchen ist, ich jedenfalls. huh

@ sunbeam: Kopf hoch, dein Prinz kommt schon, da bin ich mir ganz sicher! Man darf nie den Mut verlieren!

Vielleicht solltest du mal beim einkaufen die Augen offen halten, das rät meine Therapeutin mir immer, aber damit wären wir ja dann wieder beim Thema SUCHEN. Verdammt... 070.gif

#14


A


Hallo cleo,

x 4#15


C
Hallo!

Ich habe Deinen Text gelesen und verstehe Dich sehr gut, da es mir genauso geht. Ich mache zwar noch meine Hausarbeit, aber danach bin ich immer so leer. Jetzt habe ich mir vor kurzem überlegt vielleicht irgendetwas kreatives zu machen. Ich habe jetzt angefangen zu malen, was für mich unheimlich entspannend ist. Ich fühle mich schon um einiges besser. Ich nehme auch Antidepressiva jeden Tag. Ich habe auch Tage wo ich nur heulen könnte und immer sehr traurig bin. Jeder Tag ist anders. Ein Buch lesen kann ich auch nicht mehr, das habe ich mittlerweile aufgegeben. Das habe ich aber vor einigen Monaten auch gemacht, da ging es noch. Vielleicht konnte ich Dir ein bisschen helfen, das würde mich sehr freuen. Viele liebe Grüße und ganz viel Kraft wünscht Dir Chrissymausi72.

#15

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