Gutachteneinsicht bei Erwerbsminderungsrente? Welcher Paragraph?

Goldfield

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Hallo zusammen,
Mal ein kleines Update zwar nichts mit Rente zu tun, aber ein neuer Thread lohnt nicht dafür denke ich, auch wenn ich nicht viel im Forum schreibe, lese ich dennoch öfter mit:)

Bin mittlerweile 600 km umgezogen in die Nähe vom Meer in einen kleinen Ort, mein Arzt sprach sich auch für den Umzug aus, da ich dort mehr zur Ruhe kommen würde, bin auch tatsächlich nicht mehr ganz so aufgedreht und den ganzen Tag in Negativen Gedanken versunken auch wenns noch ein langer harter weg ist, aber jeder kleine Schritt ist auch ein Schritt:), denke aber immer noch jeden Tag daran was wohl Ende 2015 raus kommt, bei der nächsten Verlängerung lässt mir keine Ruhe auch wenns noch 2 Jahre sind.
Habe eine feste Partnerschaft, wo mich so nimmt wie ich bin, worüber ich stolz auf Sie aber auch auf mich bin, das ich mich Binden ( Ich nicht mehr laufen gehe ) konnte , auch wenn mir manchmal etwas zuviel wird ich nicht immer Liebe zeigen kann, ich Sie aber nicht mit Belaste eigentlich ist das kaum Thema bei uns, klar sie merkt es manchmal aber nicht oft an meinen Reaktionen zb.reagiere mal Kalt bzw.möchte nicht immer Nähe, oder das ich öfter liege bzw Kraft schnell nachlässt, was für Sie aber keinerlei Problem darstellt, sie treibt mich auch öfter mal aus der Wohnung im Positiven Sinne, so das ich/wir nun etwas mehr unternehnem als wo ich noch allein war.
Kurzum Sie treibt mich in kleinen Schritten und im Positiven an, gibt mir aber auch die nötige Ruhe, hab hier am neuen Wohnort auch schon 1-2 Freunde gefunden, was vorher unvollstellbar war, das es Sie auch nicht allzu sehr Belastet zeigt mir auch das sie ankam und Heiratswunsch äusserte, nicht ich.


Natürlich weiß ich es sind ganz ganz kleine Schritte und werde wohl nie mehr so wie"normale"sein, aber auch kleine Schritte macht es schon Lebenswerter was ich geniesse, wenns nur 20-30 % von damals wären, wäre ich zufrieden.Step by Step.

Gab aber auch Rückschritte auf einem anderen Gebiet was nichts nicht Physche zu tun hat, ich lag im Sommer in einer Herzklinik wo eine Herzinsuffizienz, links eingeschränkte Pumpfunktion und Dyspnoe festgestellt wurde wo ich nun mehrmals am Tag verschiedene Medikamente nehmen muss, trotz der Medikamente hat sich vorgestern und gestern bei den Untersuchungen rausgestellt das es sich leider verschlechtert hat, habe Mitte Dezember wieder eine Echokardiografie untersuchung, wo sich rausstellen wird ob ich wieder in eine Herzklinik muss.

Die Dyspnoe geht soweit das ich selbst im Ruhestand und beim Reden teilweise Probleme habe, beim Gehen und bei Belastungen erst Recht, worauf ich demnächst wohl versuchen werde meinen Grad der Behinderung zu erhöhen ( Hab 50 % auf Physche unbefristet ) und evtl. versuche Merkzeichen zu erhalten, zuerstmal stehen aber noch ein paar Untersuchungen an ( Lunge März 14 ), ob die Dyspnoe auch wirklich allein nur vom Herzen kommt oder auch an der Lunge liegt , dann seh ich weiter, eins nachdem anderen, ohne Druck.

Auch da steht Sie wie ein Fels in der Brandenburg hinter mir, ich glaub nein ich weiß diese Frau ist wie ein 6 er im Lotto für mich.

Sollte es wirr warr rüberkommen Sorry hab grade eine Mischung beim Schreiben zwischen Freude und betrübter Nachdenklichkeit.

Wie ihr lesen könnt, hat sich einiges getan im Positiven wie im Negativen.

Aber ich möchte nicht Meckern, tut nur mal gut es niederzuschreiben, ich nehm es an wie es kommt und lass mich nicht unterkriegen.:-)


Wünsche euch schöne Weihnachstage und einen guten Rutsch.

Bis zum nächstenmal,
Grüsse

04.12.2013 11:59 • #31


achtsamkeit

achtsamkeit

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Hallo Goldfield,

danke für Deinen Bericht wie es Dir inzwischen ergangen ist. Positives und "negatives" wereden uns immer begleiten, das gehört zum Leben. Aus Deinem Text lese ich aber heraus, dass Du in der Lage bist dieses Yin und Yang des Lebens anzunehmen. Ich denke, dass Du mit dem Umzug einen wichtigen Schritt nach Vorne gemacht hast.

LG Achtsamkeit

04.12.2013 12:44 • #32


Goldfield

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Hallo,
Wollte nochmals kurz berichten, schaue das ein oder andere mal rein aber schreibe nicht wirklich was, Physchisch gehts mir im moment so lala, hatte einen Veränderungsantrag bei der Schwerbehinderung gestellt, statt 50 hab ich nun einen GDB von 60 unbefristet allerdings ohne MZ, was die Ärtzte aber befürwortet hatten, dann hab ich einen Gelben Parkausweis ( Gibs wohl nicht in jedem Bundesland ) der ist ähnlich wie der Blaue Parkausweis, dazu bin ich mittlerweile bei Strecken ab ca 100 Meter auf einen Rollator angewiesen.
Gegen den Bescheid vom VA, hab ich Widerspruch eingelegt, ich warte nun auf die Kopien des VA und werde die Sache dann einem Anwalt übergeben, werde Berichten wie es ausging.
Aber möchte nicht jammern, es gibt viel mehr Menschen denen es schlechter als mir geht.

Wünsche euch noch einen schönen Tag.:)

Grüsse

07.08.2014 15:50 • #33


Goldfield

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Guten Morgen,
Mich beschäftigt in letzter Zeit wieder die nächste Verlängerung weil ich weiß das im Sommer der Antrag gestellt werden muss, zusätzlich musste ich Anfang September mit dem Notarzt ins Krankenhaus eingeliefert werden, da meine Lunge aufgrund meiner COPD nicht mehr ganz mit machte wo ich dann eine Woche lag.

Wegen der Schwerbehinderung kam heraus das die gar nicht alle Diagnosen Bewertet haben insbesondere die Lunge, mein Anwalt hat die Begründung abgeschickt mit neusten Berichten und meinte so einen fehlerhaften Bescheid hätte er lang nicht gesehen und es wäre ein leichtes da einen GDB von 80-90 und mindestens MZ G und B schon im Widerspruchsverfahren raus zu holen, er schrieb die ganzen Einschränkungen nicht nochmal, die hatte ich beim ( Neu ) Antrag ausführlich beschrieben.

Dann muss ich im Januar ins Schlaflabor um zu sehen ob ich für Nachts Sauerstoff benötige, im Krankenhaus wurde noch die Diagnose Gicht erstellt.

Wir müssen ja dringend umziehen weil ich halt nicht mehr die ganzen Etagen ohne Aufzug gehen kann, ansonsten kann Lunge schlapp machen wie erst letzten Monat geschehen, mit Attest vom Arzt, suchen nun schon über ein halbes Jahr es ist absolut nichts zu finden was von der Größe und den Kosten passen würde, hatte mich schon an die Landrätin gewendet, ohne Erfolg, dann beim Bürgerbeauftragten unseres Landes dieser wandte sich nochmals an die Landrätin ohne Erfolg, nun hat sich der Bürgerbeauftragte an unseren Bürgermeister gewendet um zu sehen ob er was machen kann, ehrlich gesagt ist die Chance aber sehr gering, was man uns einräumte wir könnten Deutschlandweit suchen und der Umzug würde Bezahlt, aber eigentlich wollen wir ja gar nicht weg hier.

Das alles zusammen gepaart, lässt meinen Kopf im moment wirr warr werden, ums mal so zu nennen, merke wie ich im moment abbaue was ich mir vorher mühseelig aufbaute, meine Hausärtztin merkt das und hat erstmal alle Untersuchungen die im moment nicht so eilen nach hinten geschoben und zur meiner Freundinn gesagt ich solle mich erstmal schonen bzw.neue Kraft sammeln da ich aktuell nicht in so einer guten Verfassung wäre.

Falls es wen interessiert, das schrieb mein Anwalt dem Versorgungsamt:
Zitat:
In obiger Angelegenheit wird hiermit die Vertretung der rechtlichen
Interessen des Herrn x. x., angezeigt.
Ordentliche Vollmacht wird versichert.

Gegen den Bescheid vom 30.07.2014 hat unser Mandant bereits
fristgerecht Widerspruch eingelegt. Dieser wird nunmehr wie folgt
begründet.
Der Bescheid ist rechtswidrig. Der Grad der Behinderung ist
unzutreffend gewählt. Die Versagung der Nichtzuerkennung der
beantragten Merkzeichen ist fehlerhaft.

Bereits die von Ihnen berücksichtigten Behinderungen sind
unzureichend und unvollständig. Unser Mandant leidet ganz
offensichtlich an x.

Wir fügen den Bericht des Klinikums x. vom
11.09.2014, in Kopie als
Anlage A1,
anbei.
Hieraus ergeben sich zweifelsfrei diese sowie weitere Diagnosen.

In Kopie als
Anlagenkonvolut A2,
werden weitere Arztberichte abgereicht, aus denen sich ebenfalls
diese Diagnosen ergeben.

Des Weiteren wird im Bescheid ausgeführt, dass die Zuerkennung
des Merkmals G (erheblich gehbehindert) nicht möglich ist, da die
Voraussetzungen nicht vorliegen.
Auch dies entspricht nicht den Tatsachen.

Ausweislich des Attests der Frau Dr. x., in Kopie als
Anlage A3,
ist unser Mandant nicht in der Lage Wegstrecken von mehr als
100m zurückzulegen.
Aus diesem Grund war die Anschaffung einer Gehilfe (Rollator)
unvermeidbar. Die entsprechenden Rechnung, in Kopie als
Anlage A4,
anbei.

Vor diesem Hintergrund erhielt der Mandant kürzlich eine
Ausnahmegenehmigung (Parkausweis). Eine Kopie hiervon als
Anlage A5,
anbei.

Im Ergebnis sind damit die von Ihnen berücksichtigten
Beeinträchtigungen/Erkrankungen unzureichend bewertet und
ausgewertet.

Nachweislich leidet unser Mandant an x.. Allein
deshalb ist bereits der Grad der Behinderung zu erhöhen und die
Merkzeichen G und B zu vergeben.

Anbei erhalten Sie in Kopie, als Anlage A6,
das Rezept für entsprechende Mittel nach der Diagnose x.
Im Übrigen wird auf sämtliche Ausführungen des Mandanten
umfassend Bezug genommen.
Dem Widerspruch ist abzuhelfen.


Auch wenn ich nicht viel hier Schreibe im Forum, bin ich Dankbar das es das gibt, da man hier unbefreit Schreiben kann und man weiß hier sind ebenfalls Betroffene wo einen besser verstehen bzw.nachvollziehen können und das tut einem gut.

09.10.2014 07:31 • #34


Goldfield

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Das ging mal schnell, nach nichtmal 3 Wochen hab ich Bescheid bezgl.der Schwerbehinderung auf den Widerspruch wurde ein Abhilfebescheid von einem GDB von 80 und Merkzeichen G erlassen, damit werde ich erstmal zufrieden sein, was man hat das hat man

13.10.2014 11:56 • #35


Goldfield

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Hallo,
Es ist soweit im Dezember läuft die Rente erneut aus, so das die nächste und hoffentlich letzte Verlängerung ansteht, da die 9 Jahresfrist sich nähert, was die DRV bestimmt versucht zu verhindern oder nun nochmals 2 Jahre gibt, wobei hab die Rente im Dezember 7 Jahre und 4 Monate ( August 2008 ), ala Wunderheilung nach 7 Jahren- hab nun 2 mal 2 Jahre bekommen und die letzte waren 3 Jahre, musste bei jeder Verlängerung zu einem Gutachter.

Seit der letzten Verlängerung kamen leider neue Krankheiten hinzu COPD III mit Emphysem, Bluthochdruck-Rechtsherzschwäche und Psoritas Arthritis, nehme Täglich allein für die Lunge 4 versch.Medikamente ein, für das Herz 3 versch.und die PSA starke BTM Medikamente, also ein lebendes Chemiefass:)

Hinzu kommt das ich links wohl ein Hörgerät erhalten werde, wenn sich die Sache mit dem Hirntumor nicht bestätigt ( Positiv denken ), da war ich letzte Woche im MRT für.

Bei der letzten Verlängerung hatte ich einen GdB von 50, mittlerweile 80 und Mz.G unbefristet, was aber bei der DRV keine große Rolle spielt.

Diesmal werd ich es anders machen, vorher hab ich mir immer Atteste/Bericht geholt und den Selbsteinschätzungsbogen ausgefüllt, das werd ich nun lassen, brachte sowieso nichts, ausser mir Arbeit- zu einem Gutachter musste ich so oder so immer, nun können sie direkt meine Hausärtztin anschreiben, sie hat alle Facharztberichte und Gutachten der DRV, mit ihr hab ich schon gesprochen.


Bin gespannt wie die DRV nun Reagiert, natürlich bin ich angespannt wobei ich das seit 2008 bin, sobald die Verlängerung durch war, dachte ich schon immer an die nächste Verlängerung, zusätzlich kam nun hinzu dasi ch durch die anderen Krankheiten nicht zur Ruhe kam und komme, bin mehr bei Ärtzten als sonstwas.

Gibt aber auch eine schöne Nachricht, in 17 Tagen am 19.6.werd ich Heiraten:)

Grüsse

02.06.2015 12:08 • #36


Albarracin

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Hallo Goldfield,

es gibt zwar keine absolute Sicherheit, da es immer Einzelfallentscheidungen sind, aber tendenziell wird mit jeder Verlängerung der Begutachtungsaufwand geringer - vor allem, wenn wie in Deinem Fall die ursprüngliche Krankheit sich nicht verbessert und neue Erkrankungen hinzugetreten sind, die sich ebenfalls auf die Erwerbsfähigkeit negativ auswirken.

Zitat:
Bei der letzten Verlängerung hatte ich einen GdB von 50, mittlerweile 80 und Mz.G unbefristet, was aber bei der DRV keine große Rolle spielt.


Es ist zwar richtig, daß der GdB erst mal nur wenig über die Erwerbsfähigkeit aussagt, aber die Anerkennung neuer Behinderungen durch das VA sowie die dadurch erfolgte Erhöhung des Gesamt-GdB ist natürlich ein wichtiges Indiz für die DRV. Deswegen solltest Du den kompletten aktuellsten Bescheid des VA beilegen und vorsichtshalber das VA ggü. der DRV von der Schweigepflicht entbinden.

05.06.2015 08:59 • #37


Goldfield

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Hallo Wolfgang,
Danke, Ja habe alles beigefügt, den Bescheid vom VA und auch Kopie des Ausweises.
Heute kam dann wieder was neues hinzu, habe heute nachdem ein Gehirntumor zum Glück ausgeschlossen wurde, für beide Ohren ein Hörgerät erhalten, das reiche ich nun noch nach.

Werde Berichten wie es weiter geht.

Grüße

09.06.2015 18:16 • #38


Goldfield

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Hallo,
Mal der aktuelle Stand, durch den Poststreik kam mein Antrag erst am 10.07 an.
Schrieb ja das ich nun keine extra Atteste schrieben liess, das man weiter für die Rente sei ect.da ich sowieso immer zum Gutachter musste, also tat ich nur die KH Berichte, Kopie Schwerbehindertenbescheid ect.dabei halt das was ich zuhause hatte.
Nachdem keine Eingangsbestätigung wie sonst immer kam, rief ich vorhin dort an.
Den Antragsverlauf aktuell hatte ich so bisher noch nicht, normal war bisher immer so bei mir:
Antrag gestellt-> SB schickte mir Zettel wo die Ärtzte ausfüllen mussten oder wurden direkt angeschrieben,->zurück zur SB-> zum Medizinischen Dienst-> ich musste zum Gutachter->erneut Medizinischen Dienst->zur SB-> zum DRV Juristen->erneut SB->Bescheid an mich.

Nun hab ich aufgrund der fehlenden Eingangsbestätigung und weil man hörte das durch den Streik viel Schindluder mit den Briefen passierte dort angerufen um zu Fragen ob er wirklich ankam, da keine Eingangsbestätigung wie sonst immer.
Da sagte man mir der Antrag kam an, er war schon beim Medizinischen Dienst, er läge nun beim Juristen, ohne das meine Ärtzte was ausfüllen mussten oder angeschrieben wurden, war am Freitag noch da und fragte, nun sitz ich hier und mache mir Gedanken ist das nun ein gutes Zeichen oder nicht, gutes weil eindeutig, schlechtes weil 9 Jahre voll nun unbefristet kommen müsste und die es erstmal versuchen abzulehnen, oder ist das nun neu das bevor man zum Gutachter geschickt wird die Akte auch zum Juristen muss?

Nun hab ich Angst und Hoffnung zugleich, noch mehr als sonst weil ich diesen Ablauf so nicht kenne.

10.08.2015 10:51 • #39


Albarracin

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Hallo,
Zitat:
Nun hab ich Angst und Hoffnung zugleich, noch mehr als sonst weil ich diesen Ablauf so nicht kenne.


das ist tendenziell der Ablauf, den ich Dir schon beschrieben habe. Falls Du eine Entbindung der Schweigepflicht ggü. dem Versorgungsamt wie von mir empfohlen, beigelegt hattest, kann es sein, daß die DRV nur die VA-Akten angefordert hat. Unter Behörden kann so was sehr schnell gehen.

Das sieht auf jeden Fall sehr stark nach Rentenverlängerung aus.

10.08.2015 21:40 • #40


Goldfield

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Hallo Wolfgang,
Danke.
Wurde erneut um 2 Jahre verlängert.

Nach 2 Jahren, erneut 2 Jahren, dann 3 Jahre kamen nun erneut 2 Jahre-also weniger als vorher, werde nun Prüfen ob sich ein Widerspruch gegen die Laufzeit lohnt, scheinen sie bei mir voll auszunutzen die 9 Jahre, muss es noch genauer Prüfen ob sie nicht doch über die 9 Jahresregelung gingen.

Weiß auch nicht ob ich mich Freuen soll, denn in 2 Jahren hab ich wieder diesen Druck.

13.08.2015 12:41 • #41


Albarracin

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Hallo Goldfield,

Du kannst dann einen Teilwiderspruch einlegen, soweit es die erneute Dauer und Befristung der Rente betrifft. In diesem Widerspruch verlangst Du dann Akteneinsicht. Dann kannst Du Dir die Gutachten des medizinischen Dienstes anschauen und auf Fehlerhaftigkeit prüfen.

Einen Widerspruch kann man jederzeit - solange kein Bescheid ergangen ist - ohne irgendwelche Kosten oder Nachteile zurücknehmen. Nach Gewährung der Akteneinsicht hast Du erneut 4 Wochen Zeit zur Begründung. Bei der DRV werden Akten idR nicht zugeschickt, sondern können nur vor Ort oder aber in einer Behörde Deines Wohnortes (zB Gemeindeverwaltung) eingesehen werden. Du kannst Dir aber (kostenpflichtige) Kopien machen, soviel du willst.

17.08.2015 07:56 • #42


Goldfield

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Hallo zusammen,
Wieder mal war es soweit, beim letztenmal hatte ich dann Akteneinsicht, bei der internen Stellungsnahme stand drin: Besserung wahrscheinlich dann JA oder Nein dort wurde nichts angekreuzt sondern ein"?" hinter gesetzt, weiter stand dann dort Befristet Ja bis 07.17, weiter stand dann da beim nächstenmal reicht ein Arztbericht.Hatte bei der letzten Verlängerung schon das Gefühl wenn die 9 Jahre rum sind, das die alles machen um eine Dauerrente zu vermeiden.Anfäng März kam dann von der DRV der Verlängerungsantrag den ich dann einschickte, mein Hausarzt wurde angeschrieben, heute kam dann die Bewilligung der Dauerrente, nach 9 Jahren Befristung.Bin mal gespannt wie oft bzw ob nun noch Nachprüfungen kommen, bin zum Glück nicht bei der DRV Bund, die das wohl generell alle 2 Jahre machen.

Ich danke dir nochmals Wolfgang, für deine Geduld und Ratschläge.

19.05.2017 14:37 • #43


Albarracin

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Hallo,

9 Jahre ist die maximale Befristungsmöglichkeit. Wenn die Rente nun unbefristet bewilligt ist, mußt du kaum noch mit Nachprüfungen rechnen.

20.05.2017 19:43 • #44


Eini95

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Hallo Goldfield!
Die Rentennachprüfungen bei unbefristeter Rente ist abgeschafft worden !!! Ich sag dazu nur: Gott sei Dank !!!
Ich hab auch immer geschwitzt, obwohl ich gleich eine Dauerrente erhalten habe.

Sie prüfen nur noch in Einzelfällen, aber generell nicht mehr.

Gratuliere dir und wünsch dir alles Gute !!!

Gruß von Annett

29.05.2017 17:31 • #45




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