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Erwerbsminderungsrente wie oft verlängern lassen?

Löckchen73

Löckchen73

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Hallo

Ich bin seit 2013 rückwirkend in Erwerbsminderungsrente
Am Freitag war der Antrag für die Verlängerung in der Post
Werde nachher beim VDK anrufen um das über die laufen zu lassen und Papierkram überfordert mich immer

Wie ist das bei euch gewesen?
Musstet ihr wieder zu einem Gutachter?
Oder kommt es auch vor das ich das nicht muß?
Müßt ihr alle 2 Jahre auch einen neuen Antrag ausfüllen?

26.05.2015 10:58 • #1


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Steffi

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Hallo Löckchen,

ich musste nicht erneut zum Gutachter. Meine vorerst befristete Rente lief drei Jahre, wurde dann auf Antrag und mit entsprechendem Attest meines Psychiaters in eine unbefristete Rente bis zum Eintritt der Regelalterszeit (2021) umgewandelt. Bei mir spielt sicher auch das fortgeschrittene Alter eine Rolle. Die DRV hat mir seinerzeit ein Formular für meinen behandelnden Arzt mitgeschickt. Er hat es zusammen mit mir ausgefüllt. Dieses Attest hat sicher den Ausschlag gegeben. Ich würde an Deiner Stelle mit Deinem behandelnden Arzt darüber sprechen und dafür sorgen, dass er das Formular schnellstmöglich ausfüllt.

26.05.2015 11:23 • #2


Löckchen73

Löckchen73

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Hallo Steffi

So ein Attest habe ich nicht in den Unterlagen
Das werden sie vielleicht dort hingeschickt haben?
Der VDK würde das für mich einreichen und nochmal drüber gucken
Ausfüllen muß ich das. Ist ja nur zum ankreuzen

Man kann auch noch ein Formular mitschicken um eine persönliche Einschätzung abzugeben
Aber auch das ist nicht dabei

26.05.2015 12:30 • #3


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Steffi

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Zitat von Löckchen73:
So ein Attest habe ich nicht in den Unterlagen
Das werden sie vielleicht dort hingeschickt haben?

das ist ziemlich unwahrscheinlich, da die DRV ja nicht wissen kann, wer dein derzeit behandelnder Arzt ist.
Es ist dieses Formular : http://www.deutsche-rentenversicherung. ... nFile&v=12
Zitat:
Man kann auch noch ein Formular mitschicken um eine persönliche Einschätzung abzugeben. Aber auch das ist nicht dabei

Das hatte ich auch, habe davon aber keinen Gebrauch gemacht. Das ist auch nicht notwendig.

26.05.2015 15:30 • #4


Löckchen73

Löckchen73

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Danke dir

26.05.2015 18:32 • #5


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Albarracin

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Hallo Löckchen,

das Verfahren bei Rentenverlängerung wird von der DRV individuell festgelegt - je nachdem, wie die Sachbearbeitung die gesundheitlichen Verbesserungsmöglichkeiten einschätzt. Von ein paar kurzen Fragen an die behandelnden Ärzte bis hin zu kompletter Neubegutachtung ist alles "drin".

27.05.2015 22:19 • #6


Löckchen73

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Hallo Wolfgang

Ja das habe ich mir schon gedacht

Werde heute den Antrag für den Arzt bei meinem Neurologen einreichen.
Einen Termin habe ich leider nicht bekommen

28.05.2015 09:52 • #7


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Goldfield

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Hallo,
Also ich musste bisher bei jeder Verlängerung zu einem Gutachter, bin Arbeitsunfähigkeit aus Reha entlassen worden kurz danach MDK von der Krankenkasse aus, wo schrieb dauerhaft, kurz danach trotz Reha und MDK-> DRV Gutachter->Rente 2 Jahre, Verlängerung beantragt wieder Gutachter Rente 2 Jahre, Verlängerung beantragt erneut Gutachter Rente 3 Jahre, hoffe hab keinen vergessen, hab da etwas den überblick verloren.
Nu muss ich erneut die Verlängerung beantragen und kann mir denken worauf es erneut hinausläuft->Gutachter.

Wünsche dir das du die Rente ohne eine Begutachtung erhälst.

02.06.2015 08:52 • #8


Löckchen73

Löckchen73

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Hallo

Das klingt ja gar nicht gut

Mein Neuro hat auch angegeben das keine Besserung besteht
Ich hoffe mir bleibt das erspart
Ansonsten muß ich da halt durch

Habe heute alles zur Rentenversicherung geschickt
Den Selbsteinschätzungsbogen habe ich mit reingelegt

02.06.2015 12:57 • #9


Löckchen73

Löckchen73

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Hallo

Bisher habe ich noch nichts gehört vom Rententräger.
Auch keine neue Begutachtung oder sonstiges
Das warten macht mich irre
Bis ende Oktober noch

11.09.2015 11:00 • #10


Löckchen73

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Habe heute bei der Rentenversicherung angerufen
Zum Glück ist meine Sachbearbeiterin sehr nett
Man war sich nicht einig ob es eine Dauerrente werden soll
Deswegen sollte ich noch zu einem Gutachter
Das ich bisher keinen Termin habe wunderte sie auch
Sie hat das schon im Juli in Auftrag gegeben
Also muß ich jetzt doch zum Gutachter

16.09.2015 15:35 • #11


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Steffi

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Gut, dass Du angerufen hast ! Das hört sich doch schon ganz positiv an.

16.09.2015 17:46 • #12


Löckchen73

Löckchen73

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Ich weiß nicht bin jetzt nicht mehr so positiv gestimmt
Der medizinische Dienst dort oder Gutachter beim Rententräger reichte es wohl nicht.
Ich hoffe ich hoffe

16.09.2015 19:53 • #13


Simba12

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Hallo Löckchen73

Nicht den Kopf hängen lassen. Für mich war die letzte Verlängerung auch ein reiner Nervenkrieg, alles wurde gut , und nun bin auch ich im nächsten Verlängerungsantrag.
LG simba

19.09.2015 13:40 • #14


Löckchen73

Löckchen73

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Hallo

Bin froh wenn der Termin geschafft ist
Muß am 5 Oktober zum Gutachter

19.09.2015 15:26 • #15


Löckchen73

Löckchen73

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Meine Rente wurde wieder für zwei Jahre verlängert.
Man das hat jetzt aber lange gedauert.

25.10.2015 12:38 • #16


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Steffi

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25.10.2015 13:36 • #17


Dennis80

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Eine Frage: Im April nächstes Jahr läuft beine befristete Rente ab, ich habe vor ca. einem Monat Antrag auf Verlängerung mit dem VDK gestellt. Wann kann ich denn mit einer Entscheidung rechnen? Erhält man eine Entscheidung, so sie denn getroffen wurde, auch beispielsweise drei, vier Monate vor Ablauf der Rente oder bekommt man die Entscheidung immer erst beispielsweise einen Monat vor Ablauf mitgeteilt?

21.11.2016 11:49 • #18


Körnchen

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Also bei mir war es immer ziemlich knapp mit dem Informiert werden. So etwa, zu dem Zeitpunkt, an dem die ursprüngliche Rente beendet wäre. Aber ich denke, da gibt es kein einheitliches Verhalten.

Hab ich das richtig verstanden, Du hattest jetzt Rente und nicht weiter genehmigt bekommen und deshalb einen neuen Antrag gestellt ?
Also ich kenne es so, daß die sich melden und eine Überprüfung angkündigen. Diese Ankündung kam jeweils zu einem früheren Zeitpunkt, weil ja auch Gutachten gemacht werden müssen. Das hat sich, 2 oder 3 mal wiederholt und dann bekam ich den Bescheid, daß die Rente jetzt unberfistet ist. Was aber wiederum nicht heißt, daß sie nicht doch irgendwann wiedermal prüfen.

22.11.2016 16:07 • #19


Dennis80

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Ich habe befristete Rente, die jetzt halt im nächsten Jahr ausläuft. Ich habe, bevor die sich melden, bereits einen Antrag auf Verlängerung gestellt. Wollte nicht zu lange warten... Ich frage mich halt nur, ob ich jetzt sozusagen bis kurz vor Ablauf der genehmigten Rente, nämlich April nächsten Jahres, auf heißen Kohlen sitzen muss, oder es sein kann, dass ich auch bereits beispielsweise zwei Monate vorher die Entscheidung erhalte.

22.11.2016 19:04 • #20


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Steffi

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Hallo Dennis80,

meine erste Rentenbewilligung war befristet bis 31.08.2014.
Am 03.03.2014 schrieb mich die DRV an wegen der Weiterbewilligung.
Am 10.03.2014 nötigte ich meinen Psychiater regelrecht, die notwendige Bescheinigung sofort in meinem Beisein auszufüllen.
Am 18.03.2014 erhielt die DRV meinen Weiterbewilligungsantrag.
Am 03.04.2014 - damit 5 Monate vor Beendigung der Rente - wurde die Rente unbefristet verlängert.

Du wirst wissen, dass jeder Fall anders ist. Ganz entscheidend ist sicher die Bescheinigung des behandelnden Facharztes. In meinem Fall - ich bin bipolar und nehme eine Vielzahl an Medikamenten - gab es gar keine andere Möglichkeit, als die Rente erneut - und diesmal unbefristet - zu bewilligen.

Ich wünsche Dir viel Glück, würde an Deiner Stelle aber mit dem Neuantrag noch etwas warten. Die DRV vergisst dich nicht.

23.11.2016 16:55 • #21


Dennis80

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Vielen Dank!

23.11.2016 20:02 • #22


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Albarracin

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Hallo Dennis,

was Steffi geschrieben hat, ist leider eine Ausnahme. Bei befristeten Renten wartet die DRV gerne lange ab mit der Entscheidung. Allerdings hast Du einen Weiterzahlungsanspruch, wenn sich die Entscheidung über den Endtermin hinauszieht - selbst dann, wenn die Rente letztendlich nicht weitergewährt wird.

29.11.2016 11:25 • x 1 #23


Dennis80

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Hallo, vielen Dank. Und ich kann sogar verstehen, dass die abwarten, schließlich kann sich kurzfristig auch noch was ändern am Gesundheitszustand. Das ich einen Weiterzahlungsanspruch habe, wusste ich nicht, beruhigt aber natürlich.

02.12.2016 12:16 • #24


Löckchen73

Löckchen73

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Hallo
Ich habe 2017 wieder die Rente beantragt und es wurde wieder 2 Jahre verlängert.
Im Mai werde ich das gleiche wieder tun.
Letzte mal musste ich nicht zum Gutachter.
Ich hoffe es bleibt mir erspart.
Ich bin natürlich weiter in ärztlicher Behandlung.
Diesmal bin ich schon jetzt nervös. Obwohl es noch bis Oktober läuft und im Mai der neue Antrag vermutlich kommt.

02.02.2019 16:24 • #25


Löckchen73

Löckchen73

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Hallo

ich habe bei den letzten Verlängerungsanträgen immer die Formulare ausgedruckt und beim Neurologen abgegeben.
R3214 und R3215

Da die nie mitgeschickt wurden
Jetzt sagt mir jemand ich soll die nicht mitschicken.
Die würde kein Arzt sehen und ich würde eine ARbeitsmarktrente bekommen.
Die bekomme ich aber nicht. Nicht das ich wüsste. Hatte ja vorher ARbeit und einen Aufhebungsvertrag unterschrieben
Soll ich die nun weglassen?

11.02.2019 18:50 • #26


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Albarracin

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Hallo,

damit
Zitat:
R3214 und R3215

hast Du in der Tat nichts am Hut. Das versendet die DRV an den Arzt und auch nur dann, wenn sie überhaupt auf einen Befundbericht Wert legt.

Das hier
Zitat:
ich würde eine ARbeitsmarktrente bekommen.

gibt es nur bei Teilerwerbsminderungsrente, wenn der Arbeitsmarkt "verschlossen" (= hohe Arbeitslosigkeit) ist
sozialversicherung-kompetent.de/rentenversicherung/leistungsrecht/450-arbeitsmarktrente.html

14.02.2019 15:01 • #27


Löckchen73

Löckchen73

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Danke dir
Bisher wurde er tatsächlich nie mitgeschickt.
Und mein Neurologe hat auch nie einen bekommen.
Ich rufe beim nächsten mal dort an und frage nach warum sie den nicht brauchen.

15.02.2019 17:52 • #28


Moppilein

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Hallo Steffi.

du scheinst dich ja ein wenig besser auszukennen. Ich habe bis zur eigentlichen Rente noch 12 Jahre und bin nun seit gut 6 Monaten krank mit Überlastung, Depressionen und Panik- Attacken. Ein Antidepressivum nehme ich auch. Momentan versuche ich eine berufliche Wiedereingliederung schon im zweiten Monat. In meinem Job (Rezeptionsleitung in einem Hotel) ist eine stundenweise Beschäftigung nicht möglich, darum bin ich tageweise wieder eingestiegen, momentan 3 Tage pro Woche. Das bekomme ich so halbwegs hin, soll aber ab März auf 4 Tage erhöhen und davor habe ich Angst weil ich glaube dass mir das zuviel wird. An 5 Tage wie vorher ist nicht mal zu denken.
Darum denke ich natürlich auch daran wie es weitergehen könnte. Dauerhaft nur 3 Tage zu arbeiten kann ich mir finanziell nicht leisten (zuviele Altlasten und Verpflichtungen was mich natürlich zusätzlich unter Druck setzt- und überlege die Erwerbsminderungsrente zu beantragen. Wie funktioniert das genau und an wen wende ich mich zuerst? Und muss ich tatsächlich bei einem Psychiater in Behandlung sein? Im Moment betreuen mich diesbezüglich meine Hausärztin und meine Psychotherapeutin.

Ich würde mich freuen wenn du mir kurz antworten würdest. Liebe Grüße

15.02.2019 22:10 • #29


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Albarracin

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Hallo,

ich bin zwar nicht Steffi, aber Dein AG scheint da etwas grundsätzlich mißverstanden zu haben beim Thema stufenweise Wiedereingliederung.
Denn während der WE bist Du für den AG keine kostenlose zusätzliche Arbeitskraft, die ihm die Krankenkasse bezahlt.
Vielmehr darfst du während einer WE nur zusätzlich zur normalen Personaldisposition eingesetzt werden - d.h., der AG muß so planen, als wärst du gar nicht da. Du bist dann zusätzlich im Einsatz.
Unter diesen Bedingungen ist es dann auch möglich, daß Du, wie bei einer WE eigentlich zwingend erforderlich stundenweise im Rahmen des WE-Planes eingesetzt wirst.

24.02.2019 00:47 • x 3 #30

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