Ich bin schon wieder fertig mit der Welt!
In der Therapie sprachen wir heute darüber, dass ich bei meinem nächsten
Besuch beim HA am 08.02. sehr wahrscheinlich über die Wiedereingliederung
sprechen werden. Nun sollte eruiert werden, ob ich dafür wirklich schon bereit bin.
Wenn ich mich dazu entschließen würde, wäre ich ja nach wie vor im Krankenstand.
Ich würde unentgeltlich einige Stunden arbeiten gehen. Vielleicht würde es klappen.
Aber es würde mich natürlich auch unter Druck setzen. Und ich könnte schnell wieder
in den Modus "funktionieren'" rutschen. Andererseits hätte ich einen geregelten
Tagesablauf und - wahrscheinlich - das Gefühl, was "geleistet" zu haben.
Aber was wäre, wenn ich die WE abbrechen müsste?
Die fiese körperliche Reaktion beim HA letzte Woche fand unmittelbar nach einem Anruf bei
meinem AG statt (ich musste anrufen wegen der weiteren Krankmeldung).
Ich wollte das nicht! Ich mag es überhaupt nicht, im Mittelpunkt zu stehen!
Mein Therapeut meinte, das wäre schon ein deutliches Zeichen.
Unglücklicherweise kam heute auch Post vom AG (nix schlimmes, aber es hat mir ein
ungutes Gefühl gemacht). Eben schaute ich auf die Webseite - das hätte ich besser sein
lassen sollen.
Jetzt sitze ich hier und habe diesen Drang...
Ich wollte es ganz am Schluss der Therapiestunde noch erwähnen, habe mich dann
aber doch nicht getraut. Dann solle ich es ihm mailen, sagte er.
Mehr als schwer. Ich habe niemanden in RL, mit dem ich darüber reden könnte.
Und wer versteht das auch schon (bitte keine Nachfragen)?!
Fazit: über die Arbeit nachzudenken tut mir aktuell gar nicht gut.
Ich weiß, dass der Zeitpunkt kommen wird, wo ich mich damit auseinander
setzen
muss, aber ich kann das (noch) nicht. Das ganze Thema baut einfach zu viel Druck auf.
Die negativen Gedanken überschwemmen mich.
Stumme Schreie.