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Burnout und schwere Beine

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gwendolin

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@Rocker Ja, das denke ich auch, dass man sich das irgendwann gar nicht mehr vorstellen kann.

Cool, das ist doch schon die halbe Miete, wenn du davon träumst ... das hilft bei der Genesung bestimmt, wenn man die Arbeit so gern mag, dass man sie vermisst. Das Glück hat ja auch nicht jeder.

Also dann, ich wünsche dir viele gute Momente in den nächsten Wochen, das wird schon

05.07.2022 17:43 • x 1 #91


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Mit180gen0

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@Rocker
Zitat von Rocker:
Ich habe halt auch ein wenig Sorgen um meinen Arbeitsplatz

...und ich will auf keinen Fall an meinen Arbeitsplatz zurück und weiss nicht wohin mit mir, weil ich nicht weiss, wie es weiter gehen kann...

05.07.2022 18:40 • x 1 #92



Hallo Rocker,

Burnout und schwere Beine

x 3#3


Rocker

Rocker

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Nach wie vor ist es ein stetes auf und ab bei mir, aber vorgestern war ich dank meiner Frau und mit hilfe eines Rollators das erste mal seit fast drei Jahren wieder auf einem Konzert. Dank des Rollators konnte ich mich hinsetzen während Matthias Reim seine Klassiker gesungen hat. So lange stehen wäre unmöglich gewesen.

24.07.2022 15:54 • #93


Rocker

Rocker

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Bin heute um 3:15 erschrocken aufgewacht, weil ich dachte mir bleibt die Luft weg. Scheinbar war es aber nur einer meiner Herzstolperer. Natürlich hatte ich dann auch einen hohen Puls, der kaum zu beruhigen war. Hab dann kaum noch geschlafen, selbst wenn ich mich im Bett nur umgedreht hab schoss der Puls in die Höhe. Jetzt bin ich ganz schwach auf den Beinen, jede Bewegung oder das Gehen strengen mich an. Blutdruck ist in Ordnung, aber der Puls spielt verrückt. Es fühlt sich auch ein wenig so an als ob der Körper innerlich zittert oder vibriert, am meisten in den Unterschenkeln und im Brustkorb. Der Zustand macht mir echt Sorgen. Kennt das jemand von euch? Ich gehe noch zum Arzt, aber ich weiß genau dass da wieder nichts rauskommt.

25.07.2022 13:32 • #94


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Tobit

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Zitat von Rocker:
Bin heute um 3:15 erschrocken aufgewacht, weil ich dachte mir bleibt die Luft weg. Scheinbar war es aber nur einer meiner Herzstolperer. Natürlich ...


Kenn ich, zu gut, leider...
Das ist nichts anderes als eine Panikattacke. Alles was du beschrieben hast, deutet genau darauf hin, Herzrhythmus, Schweißausbrüche, etc. Das sind alles symptome dafür...
Hatte ich M 35, über die letzten 3 Jahre in immer wiederkehrenden Abständen. Das geht Mal länger und Mal kürzer. Einfach Entspannungsübungen machen wie progressive Muskelentspannung oder dergleichen, das hilft in solchen Fällen ungemein. Und der beste Tipp den ich in solchen Situationen gelesen habe, ist bewusst atmen. Meist fängt man unbewusst an zu hyperventilieren. Und das treibt den Puls noch mehr in die Höhe.
Irgendwann kennt man diese Panik und das hilft einem auch damit besser klar zu kommen, man ist nicht mehr so unvorbereitet.

06.08.2022 08:09 • x 1 #95


MüdesMädchen

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Hallo Rocker,

ich finde nicht, dass sich dein Zustand wie ein klassisches Burn-out anhört. Bei einer Belastungsintoleranz und fehlender Antriebslosigkeit auch an CFS denken! Die meisten Leute mit CFS sind hochmotiviert und wollen wieder Sport treiben, längere Spaziergänge machen, arbeiten gehen etc., jedoch können sie nicht wegen der Belastungsintoleranz (das hört sich ziemlich nach dir an, da du schreibst, du willst, aber dir geht es nach Belastung schlechter!). Auch die orthostatische Intoleranz (du sagst, du kannst nicht mehr lange stehen) ist ziemlich typisch. Ich habe mich hier angemeldet, weil ich selber CFS habe und ein paar Leute in diesem Forum mir wie typische CFS-Kandidaten wirken. Bei CFS ist es äußerst wichtig, die Belastungsgrenzen nicht zu überschreiten, da das zu einer irreversiblen Verschlechterung führen kann.

LG!

17.09.2022 11:56 • x 1 #96


Rocker

Rocker

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@MüdesMädchen Danke für deine ausführliche Antwort. Stimmt, ich bin zusammen mit meiner (anderen) Psychologin auch der Meinung, dass es sich bei mir keineswegs um einen klassischen Burnout handelt, da die Symptome einfach nicht zusammenpassen. Mittlerweile bin ich schon über 5 Wochen auf Reha (nächsten Donnerstag gehts wieder heim) und bin wieder besser auf die Beine gekommen. Selbst Sport treiben konnte ich wieder. Leider habe ich es gestern auf dem Ergometer übertrieben (mein Ehrgeiz halt...) und jetzt hat es mich wieder etwas zurückgeworfen. Ich muss auf jeden Fall sehr vorsichtig sein was sportliche oder auch andere körperliche Belastungen angeht. Mit dem Begriff CFS habe ich mich noch nicht auseinandergesetzt, aber die Symptome würden passen. Was unternimmst du dagegen? Ich habe mir vor dem Reha-Aufenthalt viel Ruhe gegönnt, was aber im nachhinein auch nicht so gut gewesen ist, weil ich gar nicht mehr richtig auf die Beine gekommen bin.
Danke nochmal für deine Antwort.

17.09.2022 16:01 • #97


MüdesMädchen

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Ja genau, einfach vorsichtig sein bei körperlicher Belastung. Zu viel Belastung ist nicht gut, keine aber auch nicht. Alles, was in einer mehrtägigen Erschöpfung endet, war zu viel. Am nächsten Tag darf es dir nicht schlechter gehen. Ich halte mich an ein gutes Energiemanagement (Spaziergänge gehen, Sport jedoch nicht) und nehme einige Nahrungsergänzungsmittel (L-Carnitin, D-Ribose, NADH, B-Vitamine etc.) für die Mitochondrien. Ebenfalls mache ich aktuell eine IHHT-Therapie. Der Weg zur Besserung ist jedoch recht langwierig bei CFS, aber es kann über die Jahre besser werden.

17.09.2022 20:17 • x 1 #98

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