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Aufräumen - Wie schafft Ihr es euch zu motivieren?

Pimbolina71
Das ist gerade auch ein grosses Thema bei mir. Ich habe so viel Ballast in meiner Wohnung, da muss ich endlich was machen. Mich motiviert meine Betreuerin, indem sie mir immer wieder zeigt, dass man auch in kleinen Schritten zum Ziel kommt. Ich bin nun in der Küche am werkeln, sprich eine Ecke ist nun aufgeräumt und das wiederum motiviert mich, weiter zu machen.

Tipp, den ich mal von jemandem erhalten habe: ich stelle mir den Wecker (15 Min.) und werkle dann in diesen Minuten und ich staune immer wieder, wie weit ich doch komme, wenn ich mal angefangen habe.

LG Pimbolina

09.09.2019 05:55 • x 6 #46


Lyane
Das kann ich soooo gut verstehen, geht mir absolut genauso. von einem zum anderen und dann erschlägt einen die Menge, die zu tun ist.
Mir bleibt leider gesundheitlich nur noch heute das, morgen dies, übermorgen jenes. Aber den Anfang zu finden. *seufz*

Das Problem ist ja nicht, einen Plan zu erstellen.
Sondern diesen auch anzufangen und durchzuhalten.

Ich denke oft - ich bin gaaanz kurz davor, es zu schaffen, aber dann vergehen wieder Tage oder mehr.

Was bleibt?
Es jeden Tag neu zu versuchen.

17.11.2019 13:16 • x 1 #47


Ich habe auch ein Problem mit dem aufräumen und ich mache es seit kurzem so,das ich mir 2 Sachen für einen Tag vor nehme. Ich mache einen kleinen Plan,den ich mir an die Tür hänge. Ich mache z.B montags fegen und wischen . Ich freue mich,wenn ich dann die erreichten Ziele abstreichen kann.
Ich möchte mein Schlafzimmer zum Schlaf/Hobbyraum umgestalten,aber vorher muss ich viel weg räumen und das wird dauern. Ich gehe es in kleinsten Schritten an,auch wenn es länger dauern wird.

08.12.2019 11:45 • x 1 #48


Pimbolina71
Gerade ist dieses Thema wieder sehr aktuell. Meine Küche ist überstellt mit Einkaufstaschen, leeren PET-Flaschen etc. und die Dame von der Haushaltshilfe hat mich gebeten, dies doch aufzuräumen, damit die Putzhilfe gut durchsaugen kann. Eine kleine Motivation oder doch eher Druck? Ich sehe es jetzt mal als Motivation an. So auch die Tasche fertig auspacken. Die steht nun schon seit einer Woche halb ausgepackt im Wohnzimmer. Das werde ich heute als Hauptaufgabe sehen und ja, ich kann mir auch max. 2 Sachen vornehmen und bin dann fast ein wenig stolz, wenn ich diese dann erreicht habe.

09.12.2019 06:49 • x 1 #49


Mayke1
Mir geht es oft auch so, dass tagelang irgendwo etwas herumsteht. Ich kann sehr schnell ein Chaos um mich herum verbreiten. Andererseits ist es bei mir nie uferlos oder dreckig. Man darf schon sehen, dass in unseren Räumen auch gewohnt wird.
Wenn es dann ans Aufräumen geht, habe ich festgestellt, dass mir einerseits der PASSENDE Stauraum für diese Dinge oder die Kraft bzw. beides fehlen. Auch wenn ich nicht gut laufen kann und mir schwindelig ist, bleibt es eher unaufgeräumt.
Nachdem ich rigoros ausgemistet habe und vorher entschied, diese Dinge nicht mehr zu brauchen, geht es mir viel besser.
Nun haben meine Sachen in den entsprechenden Schubladen, die ich beschriftet habe, ihren Platz gefunden. Dadurch, dass ich oft 3 Stockwerke innerhalb des Hauses überwinden muss, habe ich mir eine Umhängetasche angefertigt, in die ich Dinge legen kann, die ich mit nach oben oder unten nehmen muss. So habe ich dann auch die Hände fürs Treppengeländer frei. Bei jedem Gang ins Ober- oder Erdgeschoss nehme ich ein paar Sachen mit.

09.12.2019 12:10 • x 1 #50


ViolettaM
Zitat von Mayke1:
Ich kann sehr schnell ein Chaos um mich herum verbreiten

Oooh ja, ich auch! Darum hilft mir das System 'ich räume erstmal die eine Ecke auf, dann die nächste usw.' leider gar nicht. Denn sobald ich mich der nächsten Ecke zuwende, wird die schon aufgeräumte wie durch Zauberhand wieder unordentlich.

Es gehen bei mir nur ganze Räume. Und dafür fehlt mir die Energie, wenn ich arbeiten gehen muss. Leider auch jetzt, wo ich schon gegen 14:15 nach Hause komme. Als ich krankgeschrieben war, bin ich dem Chaos nach der ersten Erholungsphase zu Leibe gerückt. Motiviert habe ich mich durch Vorher-Nachher-Fotos Das hat echt gut geklappt.
Vor der Aufräumaktion sahen die Räume wirklich messie-mäßig aus. Die hätten für jede RTL-Show richtig was hergegeben Das Vergleichsfoto nach der Picobello-Behandlung anzugucken war dann schon ein Fest für mich. Und ich habe es auch geschafft, die Ordnung einigermaßen zu halten, jedenfalls so, dass ich die Wohnung jederzeit in einer halben Stunde in einen präsentablen Zustand bringen konnte.
Seit ich wieder arbeite, ist es wieder quasi explodiert.
Donnerstag kommt mich eine Freundin besuchen, also eine, die mich schon lange kennt. Dafür muss es nicht penibel ordentlich sein. Aber jetzt ist es so, dass ich mich selbst nicht wohlfühle. Hilft also nix, da muss ich dran.

09.12.2019 15:18 • x 1 #51


Pimbolina71
Zitat von Mayke1:
Ich kann sehr schnell ein Chaos um mich herum verbreiten. Andererseits ist es bei mir nie uferlos oder dreckig. Man darf schon sehen, dass in unseren Räumen auch gewohnt wird.



Das geht mir auch so. Ich sage immer, man darf sehen, dass hier gelebt wird. Aber für Mittwoch muss ich schon etwas aufräumen, damit die Putzhilfe in jede Ecke kommt, um zu putzen. Also heisst es morgen auch aufräumen und Sachen an den Ort stellen, wo sie hingehören.

09.12.2019 17:27 • #52





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