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Aufräumen - Wie schafft Ihr es euch zu motivieren?

die beste Motivation ist für mich, Gäste einzuladen. Am besten die Eltern oder so. Wirkt Wunder für die Motivation, aufzuräumen! ):-)

01.07.2019 17:00 • x 2 #16


Eis
Genau das habe ich in der Psychotherapie lernen müssen, dass ich das NICHT mache. Es war FÜR MICH wichtig, dass ich dazu stehe, wenn es mal ausschaut bei mir. Deshalb mache ich gerade das nicht mehr.

01.07.2019 17:07 • x 3 #17


Machara
Ich sehe das wie Eis. Wenn ich putze dann für mich und nicht für Besuch.
Da ich gern als Minimalist lebe fällt mir aufräumen nicht schwer.

Je weniger ich habe desto weniger
kann rumliegen und zustauben. Umso schneller bin ich dann mit dem putzen durch.

01.07.2019 17:46 • x 2 #18


Resi
Zitat von Machara:
Ich sehe das wie Eis. Wenn ich putze dann für mich und nicht für Besuch.
]

Das ist natürlich dann die Königsdisziplin
Wenn man sich so wertschätzt, daß man das nur für sich tut: Ordnung schaffen.

Klasse

Davon bin ich noch ein paar Meter entfernt, leider

01.07.2019 19:48 • x 3 #19


MelodieSyren
Mir ist das sehr peinlich.
Ich lebe in einer kleinen mini 1-Zimmer Wohnung.

Da sagen alle sofort: Dass du die nicht sauber kriegst!?

Aber ja.keine Ahnung. Mich kommt niemand besuchen.Es gibt also keinen "Ansporn" für irgendwen mal aufzuräumen.

Noch dazu bin ich hier wo ich wohne tot unglücklich. Die Wohnung ist zu klein. Ich weiß einfach nicht wo ich mein ganzes Zeug unterbringen soll. Ich räume auch, doch dann stehen die Sachen statt rechts einfach links im Weg.

Das ist der Horror.

01.07.2019 23:32 • x 1 #20


Mandinka
Diesen Druck am Freitag oder Samstag das weg zu arbeiten, was ich in de Woche nicht gemacht habe, verspüre ich immer noch, obwohl mir bewußt ist, daß das eigentlich nicht richtig ist und ich meine Freizeit endlich mal mehr mit schönen Erlebnissen füllen sollte.
Auch sitzt mir immer eine gewisse Angst im Nacken, daß sich ein Berg von Arbeit anhäufen könnte, der mir dann über den Kopf wächst, wenn ich nicht kontinuierlich dagegen ankämpfe wie Don Quichote gegen die Windmühlen.

Andererseits hab ich allerdings auch hinterher, wenn ich nach getaner Arbeit weiß, dies oder das ist jetzt wieder sauber oder aufgeräumt, ein herrlich gutes Gefühl.

02.07.2019 07:52 • #21


Mandinka
Das mit den vielen Sachen und dem zunehmenden Platzmangel kenne ich. Deshalb verspüre ich auch immer wieder den Drang, auszumisten. Am liebsten würde ich mal die Müllabfuhr kommen lassen und denen sagen, nehmt alles mit. Mein Mann ist nach zwanzig Jahren Beziehung in ein neues Leben entschwunden und nahm nur das mit, was er wirklich wollte. Den ganzen Schiet, den er nicht mehr wollte, ließ er einfach zurück und der verstopft heute noch so manche Ecke bzw. meinen Keller.

Heute überlege ich wirklich drei Mail hin und her, ob ich etwas kaufe oder nicht. Weil mich all der Plunder irgendwann nur noch nervt und belastet.

02.07.2019 07:58 • x 2 #22


Resi
Zitat von Mandinka:
. Am liebsten würde ich mal die Müllabfuhr kommen lassen und denen sagen, nehmt alles mit. .

Das erinnert mich an ein Buch ("cosi fan tutte"), dessen Inhalt in etwa so ist:
Ein Paar geht in die Oper, währenddessen wird die gemeinsame Wohnung von Dieben komplett ausgeräumt.
Während der Mann mit der Verrohung der Welt hadert und sich mit der Versicherung streitet, empfindet die Frau die leere Wohnung als Chance, etwas Neues zu beginnen, fernab der bisher bekannten Wege als gutsituiertes Ehepaar.

Mandinka, und wenn du dir einmal in der Woche eine Stunde abzwackst und in der Zeit wirklich entrümpelst?

02.07.2019 11:42 • x 2 #23


Blume71
Hallo,

Zitat von MelodieSyren:
Ich räume auch, doch dann stehen die Sachen statt rechts einfach links im Weg.


Verzeih MelodieSyren, da ist es nur allzu verständlich, dass es bei aller Mühe nicht ortendlich aussieht. Wenn der Platz und Stauraum fehlt, bekommt es niemand hin Ordnung zu schaffen. Da kannst Du Dich noch so viel anstrengen.
Wenn Du Dich so unwohl fühlst, gibt es keine Möglichkeit etwas zu ändern? Eine neue Wohnung vllt.?

Zitat von Mandinka:
Andererseits hab ich allerdings auch hinterher, wenn ich nach getaner Arbeit weiß, dies oder das ist jetzt wieder sauber oder aufgeräumt, ein herrlich gutes Gefühl.


Das geht mir ganz genauso,irgendwie scheint sich die äussere Ordnung auf das innere Gleichgewicht auszuwirken und schließlich kann man stolz auf sich sein, dass man es geschafft hat.

Zitat von Mandinka:
Das mit den vielen Sachen und dem zunehmenden Platzmangel kenne ich. Deshalb verspüre ich auch immer wieder den Drang, auszumisten. Am liebsten würde ich mal die Müllabfuhr kommen lassen und denen sagen, nehmt alles mit. Mein Mann ist nach zwanzig Jahren Beziehung in ein neues Leben entschwunden und nahm nur das mit, was er wirklich wollte. Den ganzen Schiet, den er nicht mehr wollte, ließ er einfach zurück und der verstopft heute noch so manche Ecke bzw. meinen Keller.


Den "ganzen Schiet" zu entsorgen, das kann ich nachvollziehen. Irgendwie belastet es doch auch, die alten Dinge immer noch um sich zu haben und nett ist das von Deinem Mann nicht gewesen. Ich kann mir sogar vorstellen, dass es Spass macht, alles zu entsorgen - sozusagen Platz für Neues

Lieben Gruß Blume

02.07.2019 11:53 • x 2 #24


Eis
Hallo Mandinka

Ich würde das alte Gerümpel von deinem Mann entsorgen. Das wird dir guttun!

LG Eis

02.07.2019 14:58 • x 5 #25


maya60
Hmm, maya und Aufräumen, 2 Welten begegnen sich!

Ich bin eine kreative Chaotin und finde Ordnung steril, ungemütlich und unlebendig und Lebenszeitverschwendung! Da ich dann auch noch in meiner Herkunftsfamilie mit zwangsneurotischen Putz- und Ordnungsfanatikern geschlagen war und mit Bakterienphobikern, belegte ich die Gegenposition.

Mit folgenden Ausnahmen:

Mein Arbeitsplatz ist immer übersichtlich und ordentlich. Arbeite ich auswärts, dann mehr als daheim, so dass Kollegen auch alles schnell finden.
Also sind auch daheim die Räume, die wir alle nutzen, in Ordnung im Sinne von kreativem Chaos, aber nicht Messi.

Lebensmittel liegen nirgendwo herum und Müll auch nicht.

Hier im großen Haus müssen alle mitmachen, sonst ist es mir zuviel!

Wenn selbst mir zuviel rumliegt und zuviel sich ansammelt und selten geputzt wird, liegt das an meiner Depression. Leider vertrage ich aber auch keine Putzhilfe im Haus wegen meiner schnellen Überreizung.

Sobald es mir wieder besser geht, klappt es mit dem Aufräumen dann auch von selber. Pläne sind mir ein rotes Tuch als kreative Chaotin.

Da ich immer depressiv bin, sind meine persönlichen Bereiche schon unordentlicher als mir passt derzeit, aber spätestens im Sommerurlaub, wenn die Männer auf Reisen sind, kommt das schon wieder klar.

02.07.2019 16:00 • x 4 #26


MelodieSyren
Liebe Blume71,

ich suche schon über ein Jahr nach einer neuen Wohnung.

Das gestalltet sich aber schwer.
Im Moment hab ich keinen Job, lebe also vom Amt. Noch dazu hab ich einen Hund und zwei Kater.

Für die meisten Vermieter ist das sofort ein Unding und sie sagen mir gleich ab.

Das weitere Problem ist, Wohnungen sind (hier) VERDAMMT teuer.Das kann ich mir nicht mal mit Arbeit leisten (Bin noch Azubi).

Ich wünschte ich könnte sofort in eine 2-Zimmer Wohnung umziehen. Bräuchte gar nicht mehr. Aber zumindest zwei Zimmer. Das ich sagen kann, das ist Schlafzimmer, das andere Wohnzimmer.

Weil hier habe ich alles in einem. Ein Raum der gleichzeitig Küche, Wohn- und Schlafzimmer ist.

Es ist so demütigend einfach keine neue Wohnung zu finden.

03.07.2019 01:29 • x 2 #27


Blume71
Guten Morgen,

da verstehe ich Dich völlig, @melodiesyren.

Wäre vllt. eine WG eine Idee oder mit einer Freundin/guten Bekannten zusammen zu ziehen?

Verliere die Hoffnung nicht, irgendwann findest Du bestimmt eine neue Wohnung, die 100% zu Dir passt. Vllt. auch erst, wenn die Ausbildung beendet ist und Du mehr Geld zur Verfügung hast.

Ich habe damals ganz vielen im Freundes- und Bekanntenkreis (u. Arbeitskollegen) mitgeteilt, dass ich auf Wohnungssuche war. Irgenwer weiß immer etwas und so kam der Tipp einer Freundin genau richtig. Da findet man eher was als aus der Zeitung o.ä. - so meine Erfahrung.

Liebe Grüße und einen sonnigen Tag für Dich.

03.07.2019 06:37 • x 1 #28


Alexandra2
Liebe MelodieSyren,
Die einzige Möglichkeit für mich ist, quadratmeterweise aufzuräumen, ca. für 30 Min. und am nächsten Tag dort weiter. Es dauert lange, bis ich fertig bin. Egal, Hauptsache ich fange an und bin irgendwann fertig. Das mache ich beim Putzen und Entrümpeln so. Beim Entrümpeln frage ich mich, ist das Ding schön und freue ich mich, es jeden Tag zu sehen oder ist es nützlich? Ist es keins von beiden, kommt es weg:verkaufen, verschenken oder Mülltonne.
Und Freunde, die das nicht verstehen, fragte ich, ob sie mir helfen. Wenn nicht, können sie ihre Gedanken für sich behalten.
Liebe Grüße Alexandra

03.07.2019 06:40 • x 3 #29


Resi
Ich kann das völlig verstehen, Alexandra, so mache ich das auch mit meiner Rumpelkammer und hab mich gestern wie Bolle gefreut, das ich das Auto voll hatte und zum Recyclinghof gefahren bin, u. a. mit einem alten Kärcher, den man "vielleicht noch hätte reparieren können"- vielleicht tuts jetzt jemand vom Recyclinghof, aber ich hab wieder eine Ecke frei.

Blume, die Idee mit der WG ist super .
Melodiesyren, dann hätten auch deine Tiere mehr Platz.
Ich drück die Daumen für eine gute Lösung deiner Wohn-Situation.

03.07.2019 06:52 • x 3 #30




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