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Wer hat Erfahrungen mit dem Medikament Citalopram?

Irgendeine
Zitat von bones:
Nicht nur bei SSRI . Sondern bei allen Antidepressiva. Tryzyklische,SRNI und SSRI neigen besonders dazu. Da gilt diese Gedanken mit neuroleptika zu dämpfen, falls man weiterhin solch Antidepressiva geben möchte. Erhöhen eines Antidepressiva macht allerdings in dieser Zeit kein Sinn. Davon profitiert keiner davon. Normal erst dann wenn die Suizidgedanken weg sind. Übrigens ,gehört zwar nicht direkt damit zusammen, aber bei einugen Antidepressiva kann auch durch erhöhung des Antidepressiva eine psychose verursacht werden. Auch hier ist eine engmaschige Überwachung eines Facharzt erforderlich.


Ich habe halt festgestellt, dass man oft nicht wirklich ernst genommen wird, wenn man noch relativ jung ist. Als meine "Klinikkarrière" anfing, war ich 21 Jahre alt und bis zu meinem ersten Suizidversuch hat niemand mich ernst genommen. Und sogar da wollte man das Citalopram nicht runter- bzw. absetzen. Erst beim 2. Versuch (ja, ich hab's auf der Geschlossenen fast hingekriegt.) wurde mir dann geglaubt.

12.08.2019 13:32 • #46


Lachmalwieder

23.10.2019 13:25 • #47


citalopram ist ja ein ssri medikament. wirkt stimmungsaufhellend. darfste nur nicht so spät einnehmen,da sonst dein schlaf ebenso darunter leiden kann. wieviel mg sollst du einnehmen für den anfang?
mir hat es nicht geholfen.war eigentlich recht wirkungslos. hat etwas unruhig gemacht. aber sonst ,nix positives kann ich darüber schildern.ist aber bei mir generell bei allen ssri medikamenten so gewesen.

oder was wolltest du genau wissen?

23.10.2019 13:37 • x 1 #48


Luna1985
Hallo,

wenn Venlafaxin ansonsten gut bei dir wirkt, wäre es das beste, du nimmst das weiter und ergänzt es wie von deiner Ärztin vorgeschlagen mit einem Medikament zum Abend hin.

Bei mir hat Escitalopram allein keine Wirkung, da bei mir die Antriebsschwäche im Vordergrund steht. Venlafaxin hat einigermaßen gewirkt und hatte zusätzlich eine Weile Mirtazapin am Abend. Allerdings hab ich dadurch auch gut zugelegt. Das haben beruhigende Medikamente leider so an sich. Gibt aber auch Menschen, die nicht zunehmen dadurch.

Besteht die Option, das Venlafaxin zu erhöhen? Und machst du schon eine Therapie?

LG Luna

23.10.2019 19:09 • x 1 #49


Mandinka
Ich habe Citalopram mehrere Jahre genommen - nur 20 mg täglich am Morgen, und mir hat es gut durch schwere Zeiten geholfen.
Leider führte es bei mir nach und nach zu 20 kg mehr auf der Waage und nach Jahren der Einnahme bekam ich immer öfter Probleme in Form von Durchfällen usw. - deshalb setzte ich es langsam bzw. ausschleichend ab.

24.10.2019 11:56 • x 1 #50


24.10.2019 17:19 • #51


Luna1985
Hallo Jana,

nicht jedes Medikament wirkt bei jedem. Zudem dauert es 3-4 Wochen mit Einnahme der vollen Dosis bis sich eine Besserung bemerkbar macht.

Sollte es sich um eine leichte Depression handeln (hierzu am besten einen Termin beim Facharzt, sprich Psychiater vereinbaren), sind Antidepressiva überflüssig, da sie erst ab einer mittelschweren Depression messbare Verbesserung erzielen.

Den Alk. solltest du wirklich sein lassen. Ein Cocktail geht ja noch, ab und zu und nicht zu stark. Aber du solltest dir bewusst sein, dass es deinen Körper neben deinem Medikament zusätzlich belastet und es deine Leber schädigen kann.

Sollte das Citalopram nach 4 Wochen mit 20mg keine Wirkung zeigen, machst du am besten einen Termin beim Psychiater. Der kann dir da besser weiterhelfen als der Hausarzt. Hat der denn körperlich alles ausgeschlossen, was deine Symptome erklären könnte? Das wäre zuerst wichtig zu wissen.

Sollte es psychische Ursachen haben, hilft dir auf Dauer nur eine Therapie weiter. Tabletten können stabilisieren, aber nicht heilen. Man kann bei jedem Therapeuten zu einer Sprechstunde gehen und sich beraten lassen. Unverbindlich.

LG Luna

24.10.2019 18:34 • x 2 #52


Zitat von Luna1985:
Hallo Jana,

nicht jedes Medikament wirkt bei jedem. Zudem dauert es 3-4 Wochen mit Einnahme der vollen Dosis bis sich eine Besserung bemerkbar macht.

Sollte es sich um eine leichte Depression handeln (hierzu am besten einen Termin beim Facharzt, sprich Psychiater vereinbaren), sind Antidepressiva überflüssig, da sie erst ab einer mittelschweren Depression messbare Verbesserung erzielen.

Den Alk. solltest du wirklich sein lassen. Ein Cocktail geht ja noch, ab und zu und nicht zu stark. Aber du solltest dir bewusst sein, dass es deinen Körper neben deinem Medikament zusätzlich belastet und es deine Leber schädigen kann.

Sollte das Citalopram nach 4 Wochen mit 20mg keine Wirkung zeigen, machst du am besten einen Termin beim Psychiater. Der kann dir da besser weiterhelfen als der Hausarzt. Hat der denn körperlich alles ausgeschlossen, was deine Symptome erklären könnte? Das wäre zuerst wichtig zu wissen.

Sollte es psychische Ursachen haben, hilft dir auf Dauer nur eine Therapie weiter. Tabletten können stabilisieren, aber nicht heilen. Man kann bei jedem Therapeuten zu einer Sprechstunde gehen und sich beraten lassen. Unverbindlich.

LG Luna



Vielen Dank für Deine Antwort.
Ich hatte vor fast 2 Jahren eine Operation, bei der meine Schilddrüse fast vollständig entfernt wurde. Ich hatte eine Zeit lang auch Probleme mit der Einstellung der Schilddrüsenmedikamente - mal war ich in einer Unterfunktion, mal in einer Überfunktion. Seit einem dreiviertel Jahr sind meine Werte aber gut und werden auch regelmäßig gecheckt. Ansonsten kann ich körperliche Beschwerden ausschließen.

Ich würde mich auch nicht als depressiv bezeichnen.
Hatte einfach eine schwierige Zeit, ein paar Probleme und Sorgen und habe mich nicht gut gefühlt - bzw. war mir alles zu viel. Jetzt geht es langsam wieder Berg auf. deswegen war ich mir auch unsicher, ob ich das Medikament überhaupt einnehmen soll.

Viele Grüße

24.10.2019 18:53 • x 1 #53


Pimbolina71
Hallo Jana

Bevor Du das Medikament absetzen tust, besprich es auf jeden Fall zuerst mit Deinem Arzt. Antidepressiva, NL und Benzos vertragen sich nun mal nicht mit Alk.. Seit ich Medikamente einnehme, trinke ich keinen Tropfen Alk. mehr. Man kann auch feiern und lustig sein ohne den Alk.

Aber Dir scheint es ja jetzt wieder etwas besser zu gehen, also rede mit Deinem Arzt über einen Absetzversuch.

LG Pimbolina

24.10.2019 19:01 • #54


Zitat von Jana2310:


Vielen Dank für Deine Antwort.
Ich hatte vor fast 2 Jahren eine Operation, bei der meine Schilddrüse fast vollständig entfernt wurde. Ich hatte eine Zeit lang auch Probleme mit der Einstellung der Schilddrüsenmedikamente - mal war ich in einer Unterfunktion, mal in einer Überfunktion. Seit einem dreiviertel Jahr sind meine Werte aber gut und werden auch regelmäßig gecheckt. Ansonsten kann ich körperliche Beschwerden ausschließen.

Ich würde mich auch nicht als depressiv bezeichnen.
Hatte einfach eine schwierige Zeit, ein paar Probleme und Sorgen und habe mich nicht gut gefühlt - bzw. war mir alles zu viel. Jetzt geht es langsam wieder Berg auf. deswegen war ich mir auch unsicher, ob ich das Medikament überhaupt einnehmen soll.

Viele Grüße



meiner meinung nach ist es der falsche ansatz dies mit antidepressivum zu therapieren. da du selber schriebst,dass du leicht depressiv bist,kann es durch aus möglich sein,dass diese medikamente bei dir nix bringen. antidepressivum bringt in der regel erst bei mittelschweren depressionen was.um überhaupt sich aus dem tiefen loch rauszukommen können,sind solch mittel eine gesunde stabilität,die helfen können,um auch überhaupt fähig ist eine therapie machen zu können. in deinen fall würde ich es erstmal nur mit psychotherapie therapieren lassen.

24.10.2019 21:23 • #55


Eis
Hallo Jana,
Ich bin immer sehr skeptisch, wenn Hausärzte zu schnell Antidepressiva verordnen. Sie haben einfach zu wenig Ahnung. Der Psychiater ist hier der richtige Ansprechpartner. Jetzt schreibst du selbst von "leicht" depressiv und dass du gerne feiern gehen möchtest mit Alk.

    1. Die Kombination Alk und Antidepressiva kannst du vergessen, du musst dich entscheiden. Du hast ja selbst festgestellt, dass das Antidepressiva die Wirkung des Alk unkontrollierbar beeinflusst. Und dann wird auch noch zusätzlich, wie Luna schon sagt, die Leber belastet.
    2. Wie dir hier schon ein paar Leute geschrieben haben setzt man Antidepressiva erst ab mittelschweren Depressionenen ein, und auch da in einer Kombination mit einer psychotherapeutischen Behandlung. Bei einer leichten Depression würde ich dir nur die Psychotherapie raten. Da kannst du einfach bei einem Psychotherapeuten anrufen und einen Termin für ein Erstgespräch vereinbaren. Der klärt dann in dem Gespräch mit dir, ob dir eine Therapie was bringt.
    3. Lass bitte deinen B12-Spiegel kontrollieren oder nimm gleich ein Präparat mit 1000yg (als Tablette bringt B12 nur was in dieser hohen Dosierung). Der aussagekräftige Holotranscobalaminwert kostet fast genauso viel wie eine große Packung B12. Du kannst es also auch einfach ausprobieren, ob es dir guttut. Es gibt keine Nebenwirkungen. Man braucht B12 für die Adrenalinproduktion, deshalb ist bei Stress der B12 Spiegel oft zu niedrig, die Symptome können identisch mit einer leichten Depression sein.

Ich denke jetzt hast du ein paar Möglichkeiten, das Antidepressiva zu umgehen. Ich nehme selbst Antidepressiva und rate es wirklich JEDEM, der eine mindestens mittelschwere Depression hat. Aber es hat Nebenwirkungen, macht oft Probleme beim Absetzen und es schränkt dich ein, wie Du ja bemerkt hast. Also probiere erst mal alles andere aus.

LG Eis

25.10.2019 07:10 • x 3 #56


12.12.2019 10:42 • x 1 #57


Hey ich nehme Citalopram schon seit etwa anderthalb Jahren & vertrage es super. Hatte am Anfang aber sehr starke Nebenwirkungen, die so nach einem Tag nach Beginn der Einnahme angefangen haben. Hatte extremen Schwindel, Übelkeit, riesige Pupillen. Erstmals hatte ich noch depressivere Symptome, das ist aber normal am Anfang. Ich habe mich sehr schlecht gefühlt & hatte sehr starke Angstzustände. Also alles sehr extrem. Jedoch war alles nach spätestens zwei Wochen abgeklungen & seitdem habe ich keine Nebenwirkungen mehr & es geht mir super! Also man muss nur die Anfangszeit überstehen & dann wird es besser. Das Medikament hat ja auch eine Wirklatenz, es wirkt also erst nach ein paar Wochen. Das muss man leider aushalten. Aber sonst hat das Medikament eigentlich eine gute Verträglichkeit!

12.12.2019 10:52 • x 1 #58


Zitat von Tirza:
Hey ich nehme Citalopram schon seit etwa anderthalb Jahren & vertrage es super. Hatte am Anfang aber sehr starke Nebenwirkungen, die so nach einem Tag nach Beginn der Einnahme angefangen haben. Hatte extremen Schwindel, Übelkeit, riesige Pupillen. Erstmals hatte ich noch depressivere Symptome, das ist aber normal am Anfang. Ich habe mich sehr schlecht gefühlt & hatte sehr starke Angstzustände. Also alles sehr extrem. Jedoch war alles nach spätestens zwei Wochen abgeklungen & seitdem habe ich keine Nebenwirkungen mehr & es geht mir super! Also man muss nur die Anfangszeit überstehen & dann wird es besser. Das Medikament hat ja auch eine Wirklatenz, es wirkt also erst nach ein paar Wochen. Das muss man leider aushalten. Aber sonst hat das Medikament eigentlich eine gute Verträglichkeit!



Danke für deine Antwort. Ich habe die Tabletten im Sommer abgesetzt (damals hatte ich nach ein paar Tagen starke Kopfschmerzen, das wars an Nebenwirkungen), doch wegen meiner Angstzustände nehme ich sie wieder.Heute ist Tag 3 an dem ich eine halbe Tablette nehme.
Ich war mir so unsicher ob ich da schon Nebenwirkungen haben kann. Am ersten Tag nach ca. 1 1/2 Stunden wurde mir ganz komisch, es ging wie ein Blitz durch mein Körper und mir wurde schwindelig. Seitdem leide ich an Übelkeit und ab und zu ein wenig Durchfall, dazu kommt das ich total Emotional bin, ich fange ständig an zu weinen.schaffe es nicht meine Tochter alleine zu Kita zu bringen und sie abzuholen, weil ich Angst habe diesen Schwindel wieder zu spüren und nichts dagegen tun kann.

Denkst du das könnten Nebenwirkungen sein, selbst nach der ersten Tablette und keine 2 Stunden später?

12.12.2019 12:07 • #59


Ja ich glaube schon, dass das Nebenwirkungen sein können. Bei manchen treten sie schneller auf, bei manchen erst später. Also mach dir nicht so viele Gedanken, das wird nach ein paar Tagen wieder abklingen! & wenn nicht, rede auf jedenfall mit deinem Arzt drüber!

12.12.2019 12:18 • #60





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