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Wer hat Erfahrungen mit dem Medikament Citalopram?

juliagausa

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Danke für deine Antwort, nehme jetzt seit 1 Monat kein Antidepressiva mehr, da ich zu viele Nebenwirkungen hatte, habe 3 verschiedene Medikamente ausprobiert (bei mit ist es erschwert ein geeignetes zu finden, da ich Epilepsie habe und das nicht unbedingt harmoniert =(
Ich wünsche dir das dir die Medikamente helfen und du keine (kaum) Nebenwirkung hast =)

05.02.2019 20:43 • #31


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CeHaEn

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Zitat von Axel61:
.Ich bin auch nach der Einnahme noch ein paar Stunden etwas benommen und kann die Augen kaum offen halten. Hoffe aber das gibt sich noch.

Mit einer gewissen Müdigkeit tagsüber solltest du dich vorsichtshalber anfreunden. Es hängt natürlich davon ab, wie stark sie ausfällt und ob sie dich in deinem Alltag behindert. Wenn du ansonsten keine großen Probleme mit Nebenwirkungen hast, dann ist das schon einmal gut. Vermehrtes Schwitzen lässt sich z.B. leichter in Kauf nehmen, als permanente Verdauungsbeschwerden oder häufiger Schwindel.
Deine Apotheke sollte dir übrigens Generika anbieten können - die gibt es nämlich.

07.02.2019 19:45 • x 1 #32


patty66

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hallo liebe mitleidenden,
ich nehme auch schon lange citalopram. habe das damals bekommen, weil ich immer wieder mal herzrasen und einiges andere hatte.aber nix organisches gefunden wurde.
mittlerweile nehme ich 30mg/tag und muss sagen, dass es mir NUR noch schlecht geht. ich würde gerne reduzieren oder am besten ganz damit aufhören, aber ich habe angst davor, weil man immer wieder liest, dass das SO schwer sein soll.
kann mir jemand diesbezüglich weiter helfen?

lg

11.05.2019 16:13 • #33


patty66

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hallo liebe julia, würdest du mir bitte sagen, was du alles an nebenwirkungen hattest?
mein arzt, der mir das medi verschrieben hat, spielt das mit den nebenwirkungen nämlich runter.
hab gestern mit schrecken gesehen, WIE VIELE nebenwirkungen da kommen können und habe mich bei vielen davon wieder erkannt. ich lese bewusst nie den beipackzettel, aber da es mir NUR schlecht geht, versuche ich rauszufinden, woher das kommen kann und deshalb hab ich den zettel jetzt nach jahren gelesen

11.05.2019 16:16 • #34


ohneFunktion

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Guten Abend!

Habe gerade kurz mitgelesen.
Ich nehme seit Jahren Citalopram. Mit einer Unterbrechung.

Mir geht es recht gut damit und ich bin sehr froh um das Medikament.

Wenn es Dir nicht hilft und es Dir damit sogar schlecht geht, solltest Du das unbedingt mit Deinem Arzt besprechen.

Aus meiner Erfahrung kann ich Dir sagen, dass ein laaaaangsames Ausschleichen bei mir problemlos funktioniert hat. Ganz ohne hatte ich lediglich bei schnellen Bewegungen ein wenig Schwindel, was aber bald vorbei war.

Aber auch das soll mit dem Arzt gemeinsam gemacht werden.

Das nur kurz zur Beruhigung.

11.05.2019 22:50 • #35


patty66

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hallo "ohne funktion", ich nehme an, du meintest mich mit deiner nachricht.
ich habe schon mit meinem arzt gesprochen, aber wie ich schon geschrieben habe.er spielte das runter indem er sagte, dass medikamente nun mal nebenwirkungen haben. GANZ TOLL.oder?
er sagte, dass man in 10er schritten reduziert/ausschleicht, weil ich in 5er schritten reduzieren wollte. bin halt ein schisser, was sowas angeht.
.und was mir NIE einer sagte.durch citalopram + pantoprazol erhöht sich die wirkung von citalopram!

12.05.2019 13:49 • #36


ohneFunktion

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Hallo nochmal!

Ja, ich habe Dir geantwortet.

Hm, ja die Nebenwirkungen sollten nach einigen Wochen nachlassen und einen nicht ständig begleiten.

Ich bin auch ein Schisser und habe damals in ganz langsamen 5er Schritten reduziert. Über viiiiele Wochen.

Vielleicht reduzieren sich Deine Nebenwirkungen ja bereits nach einer niedrigeren Dosis?

Lg

12.05.2019 23:01 • #37


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Axel61

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Ich schlucke ja nur 10'er Bin am Überlegen ob ich auf 5'er gehen soll, weil ich z.T. etwas überdreht bin. Hab in 2 Wochen eh einen Termin mit Psychiaterin. Vielleicht bin ich aber auch einfach so, wenn mich keine Antriebsstörung lahmlegt. Niedrigere Dosierung gibt es ja gar nicht. Aber ich habe auch früher schon festgestellt, das bei mir eine Minimaldosierung wirkt. Falls ich wirklich HFA habe, dann wäre die Depression eh 'nur' eine Folge der Selbstvorwürfe, wegen des 'Andersseins'. Da hat das Medikament wohl nicht so viel zu tun. Ob und wie Citalopram also wirkt, hängt stark von den Ursachen ab.

13.05.2019 08:31 • #38


patty66

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mein arzt hat gesagt, dass 5 er schritte nix bringen.würde man also nix von merken, weil es das medikament ja auch nur in 10 er schritten gibt.
ich nehme seit 2 tagen nur noch 20 anstatt 30.NOCH merk ich nix

13.05.2019 12:18 • #39


Felix123

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Nehme Citalopram seit ca 7-8 Jahren mit 20mg ein. Hatte damals auch so eine Angst dass ich ganz langsam anfing. Erst eine Woche 1/4 dann 1/2 dann 3/4 und dann eine ganze. Wobei ich Morgens eine 3/4 und Abends eine 1/4 Tablette nehme.

Bei mir war der Auslöser ein nach hinter gehender Doping, ab da kam alles auf einmal zusammen. der Stoffwechsel änderte sich komplett, brauchte sogar auf einmal Schilddrüsen Tabletten bekam Angst, Panik alles erdrückte mich ganz stark um mich herum, dass Unterbewusstsein wollte mir ständig vorhalten dass ich das oder das machen soll, dass ganze Programm. Konnte nur im Bett liegen und sobald es dunkler wurde dachte ich es ging jedesmal zu ende usw usw. ach die Liste war so lang.
Zu erst bekam ich Opipramol die ich absolut nicht abkonnte, da reichte eine Tablette mit der mein Herz fast stehen blieb, damit konnte ich zwar die Augen auf und zu machen aber keine Kraft mehr was zu bewegen.

Es ist zwar auch mit den Citalopram nicht alles weg, aber es wird erträglicher und ich hab mich damit abgefunden das es nie wieder so sein wird wie früher. Komme aber so zurecht, da ich weiß dass mir das Unterbewusstsein das nur vorspielen möchte und ich dagegen angehe sobald sich etwas im Kopf tut, kostet zwar Kraft aber mit der Zeit lernt man damit umzugehen.

Man kann froh sein dass es solche Tabletten überhaupt gibt, sonst würde ich die Wohnung nicht mehr verlassen und könnte auch genauso kein Auto mehr fahren.

Mittlerweile hab ich auch einen Vitamin D3 Mangel und bekam dafür Tabletten, doch die heitern mich so extrem auf dass ich sie wieder absetzen musste.

Nebenwirkungen hab ich selten von den Citalopram´s, wenn dann mal ein höheres Schwitzen, Schwindel oder mal Alpträume. Auch wirkt sich Alk. ganz extrem bei mir darauf aus, daher hab ich auch schon seit Jahren keine Tropfen mehr getrunken.

Puh, ist länger geworden.
Ich drücke auf jeden Fall jedem die Daumen die auch täglich damit umgehen müssen. Dennoch komisch das man das ganze Leben lang auf das Zeig angewiesen sein wird.

29.06.2019 23:28 • x 1 #40


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Irgendeine

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Ich hab es eine Zeit lang genommen. Es hat meine Stimmung nicht wesentlich verbessert und mich eher müde gemacht. Als ein Vetretungsarzt mir dann die Höchstdosis verschrieben hatte, bin ich auf der Geschlossenen gelandet, weil ich meine Suizidgedanken umgesetzt habe (und grad noch "erwischt" wurde).

10.08.2019 01:58 • #41


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Irgendeine

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Mir hat das Medikament gar nicht geholfen. Es hat mich eher müde gemacht. Ich spreche allerdings scheinbar gar nicht auf SSRI's an.
Als ich bei einem Vetretjngsarzt war, hat der es auf die Maximaldosis hochgesetzt, was mich schlussendlich wegen Suizidversuch auf die Geschlossene gebracht hat.

11.08.2019 16:59 • #42


ohneFunktion

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Das klingt nicht gut.

Allerdings ist das ja die Gefahr bei SSRIs. Oft kommt zuerst der Antrieb und erst zum Schluss die Stimmung. Und der Antrieb macht dann das Ausführen von Suizidideen möglich. Leider. Daher gehört das Einschleichen genauestens beobachtet. Vom Facharzt.
Alles andere ist fahrlässig.

11.08.2019 20:50 • #43


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Irgendeine

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Zitat von ohneFunktion:
Das klingt nicht gut.

Allerdings ist das ja die Gefahr bei SSRIs. Oft kommt zuerst der Antrieb und erst zum Schluss die Stimmung. Und der Antrieb macht dann das Ausführen von Suizidideen möglich. Leider. Daher gehört das Einschleichen genauestens beobachtet. Vom Facharzt.
Alles andere ist fahrlässig.


Ich hatte das Medikament zu dem Zeitpunkt schon einige Zeit genommen. Es hat, wie gesagt, nicht geholfen, weswegen dieser Vertretungsarzt es dann auf die Maximaldosis erhöht hat. Und das, obwohl ich ihm da schon sagte, dass ich massive Suizidgedanken habe. 2 Tage später war ich auf der Geschlossenen. Eigentlich hätte er mir direkt 'ne Einweisung schreiben können^^

11.08.2019 21:02 • #44


bones

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Zitat von ohneFunktion:
Das klingt nicht gut.

Allerdings ist das ja die Gefahr bei SSRIs. Oft kommt zuerst der Antrieb und erst zum Schluss die Stimmung. Und der Antrieb macht dann das Ausführen von Suizidideen möglich. Leider. Daher gehört das Einschleichen genauestens beobachtet. Vom Facharzt.
Alles andere ist fahrlässig.



Nicht nur bei SSRI . Sondern bei allen Antidepressiva. Tryzyklische,SRNI und SSRI neigen besonders dazu. Da gilt diese Gedanken mit neuroleptika zu dämpfen, falls man weiterhin solch Antidepressiva geben möchte. Erhöhen eines Antidepressiva macht allerdings in dieser Zeit kein Sinn. Davon profitiert keiner davon. Normal erst dann wenn die Suizidgedanken weg sind. Übrigens ,gehört zwar nicht direkt damit zusammen, aber bei einugen Antidepressiva kann auch durch erhöhung des Antidepressiva eine psychose verursacht werden. Auch hier ist eine engmaschige Überwachung eines Facharzt erforderlich.

12.08.2019 13:44 • #45


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Irgendeine

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Zitat von bones:
Nicht nur bei SSRI . Sondern bei allen Antidepressiva. Tryzyklische,SRNI und SSRI neigen besonders dazu. Da gilt diese Gedanken mit neuroleptika zu dämpfen, falls man weiterhin solch Antidepressiva geben möchte. Erhöhen eines Antidepressiva macht allerdings in dieser Zeit kein Sinn. Davon profitiert keiner davon. Normal erst dann wenn die Suizidgedanken weg sind. Übrigens ,gehört zwar nicht direkt damit zusammen, aber bei einugen Antidepressiva kann auch durch erhöhung des Antidepressiva eine psychose verursacht werden. Auch hier ist eine engmaschige Überwachung eines Facharzt erforderlich.


Ich habe halt festgestellt, dass man oft nicht wirklich ernst genommen wird, wenn man noch relativ jung ist. Als meine "Klinikkarrière" anfing, war ich 21 Jahre alt und bis zu meinem ersten Suizidversuch hat niemand mich ernst genommen. Und sogar da wollte man das Citalopram nicht runter- bzw. absetzen. Erst beim 2. Versuch (ja, ich hab's auf der Geschlossenen fast hingekriegt.) wurde mir dann geglaubt.

12.08.2019 14:32 • #46


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Lachmalwieder

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23.10.2019 14:25 • #47


bones

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citalopram ist ja ein ssri medikament. wirkt stimmungsaufhellend. darfste nur nicht so spät einnehmen,da sonst dein schlaf ebenso darunter leiden kann. wieviel mg sollst du einnehmen für den anfang?
mir hat es nicht geholfen.war eigentlich recht wirkungslos. hat etwas unruhig gemacht. aber sonst ,nix positives kann ich darüber schildern.ist aber bei mir generell bei allen ssri medikamenten so gewesen.

oder was wolltest du genau wissen?

23.10.2019 14:37 • x 1 #48


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Luna1985

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Hallo,

wenn Venlafaxin ansonsten gut bei dir wirkt, wäre es das beste, du nimmst das weiter und ergänzt es wie von deiner Ärztin vorgeschlagen mit einem Medikament zum Abend hin.

Bei mir hat Escitalopram allein keine Wirkung, da bei mir die Antriebsschwäche im Vordergrund steht. Venlafaxin hat einigermaßen gewirkt und hatte zusätzlich eine Weile Mirtazapin am Abend. Allerdings hab ich dadurch auch gut zugelegt. Das haben beruhigende Medikamente leider so an sich. Gibt aber auch Menschen, die nicht zunehmen dadurch.

Besteht die Option, das Venlafaxin zu erhöhen? Und machst du schon eine Therapie?

LG Luna

23.10.2019 20:09 • x 1 #49


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Mandinka

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Ich habe Citalopram mehrere Jahre genommen - nur 20 mg täglich am Morgen, und mir hat es gut durch schwere Zeiten geholfen.
Leider führte es bei mir nach und nach zu 20 kg mehr auf der Waage und nach Jahren der Einnahme bekam ich immer öfter Probleme in Form von Durchfällen usw. - deshalb setzte ich es langsam bzw. ausschleichend ab.

24.10.2019 12:56 • x 1 #50


Jana2310

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24.10.2019 18:19 • #51


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Luna1985

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Hallo Jana,

nicht jedes Medikament wirkt bei jedem. Zudem dauert es 3-4 Wochen mit Einnahme der vollen Dosis bis sich eine Besserung bemerkbar macht.

Sollte es sich um eine leichte Depression handeln (hierzu am besten einen Termin beim Facharzt, sprich Psychiater vereinbaren), sind Antidepressiva überflüssig, da sie erst ab einer mittelschweren Depression messbare Verbesserung erzielen.

Den Alk. solltest du wirklich sein lassen. Ein Cocktail geht ja noch, ab und zu und nicht zu stark. Aber du solltest dir bewusst sein, dass es deinen Körper neben deinem Medikament zusätzlich belastet und es deine Leber schädigen kann.

Sollte das Citalopram nach 4 Wochen mit 20mg keine Wirkung zeigen, machst du am besten einen Termin beim Psychiater. Der kann dir da besser weiterhelfen als der Hausarzt. Hat der denn körperlich alles ausgeschlossen, was deine Symptome erklären könnte? Das wäre zuerst wichtig zu wissen.

Sollte es psychische Ursachen haben, hilft dir auf Dauer nur eine Therapie weiter. Tabletten können stabilisieren, aber nicht heilen. Man kann bei jedem Therapeuten zu einer Sprechstunde gehen und sich beraten lassen. Unverbindlich.

LG Luna

24.10.2019 19:34 • x 2 #52


Jana2310

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Zitat von Luna1985:
Hallo Jana,

nicht jedes Medikament wirkt bei jedem. Zudem dauert es 3-4 Wochen mit Einnahme der vollen Dosis bis sich eine Besserung bemerkbar macht.

Sollte es sich um eine leichte Depression handeln (hierzu am besten einen Termin beim Facharzt, sprich Psychiater vereinbaren), sind Antidepressiva überflüssig, da sie erst ab einer mittelschweren Depression messbare Verbesserung erzielen.

Den Alk. solltest du wirklich sein lassen. Ein Cocktail geht ja noch, ab und zu und nicht zu stark. Aber du solltest dir bewusst sein, dass es deinen Körper neben deinem Medikament zusätzlich belastet und es deine Leber schädigen kann.

Sollte das Citalopram nach 4 Wochen mit 20mg keine Wirkung zeigen, machst du am besten einen Termin beim Psychiater. Der kann dir da besser weiterhelfen als der Hausarzt. Hat der denn körperlich alles ausgeschlossen, was deine Symptome erklären könnte? Das wäre zuerst wichtig zu wissen.

Sollte es psychische Ursachen haben, hilft dir auf Dauer nur eine Therapie weiter. Tabletten können stabilisieren, aber nicht heilen. Man kann bei jedem Therapeuten zu einer Sprechstunde gehen und sich beraten lassen. Unverbindlich.

LG Luna



Vielen Dank für Deine Antwort.
Ich hatte vor fast 2 Jahren eine Operation, bei der meine Schilddrüse fast vollständig entfernt wurde. Ich hatte eine Zeit lang auch Probleme mit der Einstellung der Schilddrüsenmedikamente - mal war ich in einer Unterfunktion, mal in einer Überfunktion. Seit einem dreiviertel Jahr sind meine Werte aber gut und werden auch regelmäßig gecheckt. Ansonsten kann ich körperliche Beschwerden ausschließen.

Ich würde mich auch nicht als depressiv bezeichnen.
Hatte einfach eine schwierige Zeit, ein paar Probleme und Sorgen und habe mich nicht gut gefühlt - bzw. war mir alles zu viel. Jetzt geht es langsam wieder Berg auf. deswegen war ich mir auch unsicher, ob ich das Medikament überhaupt einnehmen soll.

Viele Grüße

24.10.2019 19:53 • x 1 #53


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Pimbolina71

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Hallo Jana

Bevor Du das Medikament absetzen tust, besprich es auf jeden Fall zuerst mit Deinem Arzt. Antidepressiva, NL und Benzos vertragen sich nun mal nicht mit Alk.. Seit ich Medikamente einnehme, trinke ich keinen Tropfen Alk. mehr. Man kann auch feiern und lustig sein ohne den Alk.

Aber Dir scheint es ja jetzt wieder etwas besser zu gehen, also rede mit Deinem Arzt über einen Absetzversuch.

LG Pimbolina

24.10.2019 20:01 • #54


bones

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Zitat von Jana2310:


Vielen Dank für Deine Antwort.
Ich hatte vor fast 2 Jahren eine Operation, bei der meine Schilddrüse fast vollständig entfernt wurde. Ich hatte eine Zeit lang auch Probleme mit der Einstellung der Schilddrüsenmedikamente - mal war ich in einer Unterfunktion, mal in einer Überfunktion. Seit einem dreiviertel Jahr sind meine Werte aber gut und werden auch regelmäßig gecheckt. Ansonsten kann ich körperliche Beschwerden ausschließen.

Ich würde mich auch nicht als depressiv bezeichnen.
Hatte einfach eine schwierige Zeit, ein paar Probleme und Sorgen und habe mich nicht gut gefühlt - bzw. war mir alles zu viel. Jetzt geht es langsam wieder Berg auf. deswegen war ich mir auch unsicher, ob ich das Medikament überhaupt einnehmen soll.

Viele Grüße



meiner meinung nach ist es der falsche ansatz dies mit antidepressivum zu therapieren. da du selber schriebst,dass du leicht depressiv bist,kann es durch aus möglich sein,dass diese medikamente bei dir nix bringen. antidepressivum bringt in der regel erst bei mittelschweren depressionen was.um überhaupt sich aus dem tiefen loch rauszukommen können,sind solch mittel eine gesunde stabilität,die helfen können,um auch überhaupt fähig ist eine therapie machen zu können. in deinen fall würde ich es erstmal nur mit psychotherapie therapieren lassen.

24.10.2019 22:23 • #55


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Eis

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Hallo Jana,
Ich bin immer sehr skeptisch, wenn Hausärzte zu schnell Antidepressiva verordnen. Sie haben einfach zu wenig Ahnung. Der Psychiater ist hier der richtige Ansprechpartner. Jetzt schreibst du selbst von "leicht" depressiv und dass du gerne feiern gehen möchtest mit Alk.

    1. Die Kombination Alk und Antidepressiva kannst du vergessen, du musst dich entscheiden. Du hast ja selbst festgestellt, dass das Antidepressiva die Wirkung des Alk unkontrollierbar beeinflusst. Und dann wird auch noch zusätzlich, wie Luna schon sagt, die Leber belastet.
    2. Wie dir hier schon ein paar Leute geschrieben haben setzt man Antidepressiva erst ab mittelschweren Depressionenen ein, und auch da in einer Kombination mit einer psychotherapeutischen Behandlung. Bei einer leichten Depression würde ich dir nur die Psychotherapie raten. Da kannst du einfach bei einem Psychotherapeuten anrufen und einen Termin für ein Erstgespräch vereinbaren. Der klärt dann in dem Gespräch mit dir, ob dir eine Therapie was bringt.
    3. Lass bitte deinen B12-Spiegel kontrollieren oder nimm gleich ein Präparat mit 1000yg (als Tablette bringt B12 nur was in dieser hohen Dosierung). Der aussagekräftige Holotranscobalaminwert kostet fast genauso viel wie eine große Packung B12. Du kannst es also auch einfach ausprobieren, ob es dir guttut. Es gibt keine Nebenwirkungen. Man braucht B12 für die Adrenalinproduktion, deshalb ist bei Stress der B12 Spiegel oft zu niedrig, die Symptome können identisch mit einer leichten Depression sein.

Ich denke jetzt hast du ein paar Möglichkeiten, das Antidepressiva zu umgehen. Ich nehme selbst Antidepressiva und rate es wirklich JEDEM, der eine mindestens mittelschwere Depression hat. Aber es hat Nebenwirkungen, macht oft Probleme beim Absetzen und es schränkt dich ein, wie Du ja bemerkt hast. Also probiere erst mal alles andere aus.

LG Eis

25.10.2019 08:10 • x 3 #56


Unendlicheleere

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12.12.2019 11:42 • x 1 #57


Tirza

Hey ich nehme Citalopram schon seit etwa anderthalb Jahren & vertrage es super. Hatte am Anfang aber sehr starke Nebenwirkungen, die so nach einem Tag nach Beginn der Einnahme angefangen haben. Hatte extremen Schwindel, Übelkeit, riesige Pupillen. Erstmals hatte ich noch depressivere Symptome, das ist aber normal am Anfang. Ich habe mich sehr schlecht gefühlt & hatte sehr starke Angstzustände. Also alles sehr extrem. Jedoch war alles nach spätestens zwei Wochen abgeklungen & seitdem habe ich keine Nebenwirkungen mehr & es geht mir super! Also man muss nur die Anfangszeit überstehen & dann wird es besser. Das Medikament hat ja auch eine Wirklatenz, es wirkt also erst nach ein paar Wochen. Das muss man leider aushalten. Aber sonst hat das Medikament eigentlich eine gute Verträglichkeit!

12.12.2019 11:52 • x 1 #58


Unendlicheleere

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Zitat von Tirza:
Hey ich nehme Citalopram schon seit etwa anderthalb Jahren & vertrage es super. Hatte am Anfang aber sehr starke Nebenwirkungen, die so nach einem Tag nach Beginn der Einnahme angefangen haben. Hatte extremen Schwindel, Übelkeit, riesige Pupillen. Erstmals hatte ich noch depressivere Symptome, das ist aber normal am Anfang. Ich habe mich sehr schlecht gefühlt & hatte sehr starke Angstzustände. Also alles sehr extrem. Jedoch war alles nach spätestens zwei Wochen abgeklungen & seitdem habe ich keine Nebenwirkungen mehr & es geht mir super! Also man muss nur die Anfangszeit überstehen & dann wird es besser. Das Medikament hat ja auch eine Wirklatenz, es wirkt also erst nach ein paar Wochen. Das muss man leider aushalten. Aber sonst hat das Medikament eigentlich eine gute Verträglichkeit!



Danke für deine Antwort. Ich habe die Tabletten im Sommer abgesetzt (damals hatte ich nach ein paar Tagen starke Kopfschmerzen, das wars an Nebenwirkungen), doch wegen meiner Angstzustände nehme ich sie wieder.Heute ist Tag 3 an dem ich eine halbe Tablette nehme.
Ich war mir so unsicher ob ich da schon Nebenwirkungen haben kann. Am ersten Tag nach ca. 1 1/2 Stunden wurde mir ganz komisch, es ging wie ein Blitz durch mein Körper und mir wurde schwindelig. Seitdem leide ich an Übelkeit und ab und zu ein wenig Durchfall, dazu kommt das ich total Emotional bin, ich fange ständig an zu weinen.schaffe es nicht meine Tochter alleine zu Kita zu bringen und sie abzuholen, weil ich Angst habe diesen Schwindel wieder zu spüren und nichts dagegen tun kann.

Denkst du das könnten Nebenwirkungen sein, selbst nach der ersten Tablette und keine 2 Stunden später?

12.12.2019 13:07 • #59


Tirza

Ja ich glaube schon, dass das Nebenwirkungen sein können. Bei manchen treten sie schneller auf, bei manchen erst später. Also mach dir nicht so viele Gedanken, das wird nach ein paar Tagen wieder abklingen! & wenn nicht, rede auf jedenfall mit deinem Arzt drüber!

12.12.2019 13:18 • #60

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