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Wer hat Erfahrungen mit dem Medikament Citalopram?

Danke für deine Antwort, nehme jetzt seit 1 Monat kein Antidepressiva mehr, da ich zu viele Nebenwirkungen hatte, habe 3 verschiedene Medikamente ausprobiert (bei mit ist es erschwert ein geeignetes zu finden, da ich Epilepsie habe und das nicht unbedingt harmoniert =(
Ich wünsche dir das dir die Medikamente helfen und du keine (kaum) Nebenwirkung hast =)

05.02.2019 19:43 • #31


CeHaEn
Zitat von Axel61:
.Ich bin auch nach der Einnahme noch ein paar Stunden etwas benommen und kann die Augen kaum offen halten. Hoffe aber das gibt sich noch.

Mit einer gewissen Müdigkeit tagsüber solltest du dich vorsichtshalber anfreunden. Es hängt natürlich davon ab, wie stark sie ausfällt und ob sie dich in deinem Alltag behindert. Wenn du ansonsten keine großen Probleme mit Nebenwirkungen hast, dann ist das schon einmal gut. Vermehrtes Schwitzen lässt sich z.B. leichter in Kauf nehmen, als permanente Verdauungsbeschwerden oder häufiger Schwindel.
Deine Apotheke sollte dir übrigens Generika anbieten können - die gibt es nämlich.

07.02.2019 18:45 • x 1 #32


hallo liebe mitleidenden,
ich nehme auch schon lange citalopram. habe das damals bekommen, weil ich immer wieder mal herzrasen und einiges andere hatte.aber nix organisches gefunden wurde.
mittlerweile nehme ich 30mg/tag und muss sagen, dass es mir NUR noch schlecht geht. ich würde gerne reduzieren oder am besten ganz damit aufhören, aber ich habe angst davor, weil man immer wieder liest, dass das SO schwer sein soll.
kann mir jemand diesbezüglich weiter helfen?

lg

11.05.2019 15:13 • #33


hallo liebe julia, würdest du mir bitte sagen, was du alles an nebenwirkungen hattest?
mein arzt, der mir das medi verschrieben hat, spielt das mit den nebenwirkungen nämlich runter.
hab gestern mit schrecken gesehen, WIE VIELE nebenwirkungen da kommen können und habe mich bei vielen davon wieder erkannt. ich lese bewusst nie den beipackzettel, aber da es mir NUR schlecht geht, versuche ich rauszufinden, woher das kommen kann und deshalb hab ich den zettel jetzt nach jahren gelesen

11.05.2019 15:16 • #34


Guten Abend!

Habe gerade kurz mitgelesen.
Ich nehme seit Jahren Citalopram. Mit einer Unterbrechung.

Mir geht es recht gut damit und ich bin sehr froh um das Medikament.

Wenn es Dir nicht hilft und es Dir damit sogar schlecht geht, solltest Du das unbedingt mit Deinem Arzt besprechen.

Aus meiner Erfahrung kann ich Dir sagen, dass ein laaaaangsames Ausschleichen bei mir problemlos funktioniert hat. Ganz ohne hatte ich lediglich bei schnellen Bewegungen ein wenig Schwindel, was aber bald vorbei war.

Aber auch das soll mit dem Arzt gemeinsam gemacht werden.

Das nur kurz zur Beruhigung.

11.05.2019 21:50 • #35


hallo "ohne funktion", ich nehme an, du meintest mich mit deiner nachricht.
ich habe schon mit meinem arzt gesprochen, aber wie ich schon geschrieben habe.er spielte das runter indem er sagte, dass medikamente nun mal nebenwirkungen haben. GANZ TOLL.oder?
er sagte, dass man in 10er schritten reduziert/ausschleicht, weil ich in 5er schritten reduzieren wollte. bin halt ein schisser, was sowas angeht.
.und was mir NIE einer sagte.durch citalopram + pantoprazol erhöht sich die wirkung von citalopram!

12.05.2019 12:49 • #36


Hallo nochmal!

Ja, ich habe Dir geantwortet.

Hm, ja die Nebenwirkungen sollten nach einigen Wochen nachlassen und einen nicht ständig begleiten.

Ich bin auch ein Schisser und habe damals in ganz langsamen 5er Schritten reduziert. Über viiiiele Wochen.

Vielleicht reduzieren sich Deine Nebenwirkungen ja bereits nach einer niedrigeren Dosis?

Lg

12.05.2019 22:01 • #37


Axel61
Ich schlucke ja nur 10'er Bin am Überlegen ob ich auf 5'er gehen soll, weil ich z.T. etwas überdreht bin. Hab in 2 Wochen eh einen Termin mit Psychiaterin. Vielleicht bin ich aber auch einfach so, wenn mich keine Antriebsstörung lahmlegt. Niedrigere Dosierung gibt es ja gar nicht. Aber ich habe auch früher schon festgestellt, das bei mir eine Minimaldosierung wirkt. Falls ich wirklich HFA habe, dann wäre die Depression eh 'nur' eine Folge der Selbstvorwürfe, wegen des 'Andersseins'. Da hat das Medikament wohl nicht so viel zu tun. Ob und wie Citalopram also wirkt, hängt stark von den Ursachen ab.

13.05.2019 07:31 • #38


mein arzt hat gesagt, dass 5 er schritte nix bringen.würde man also nix von merken, weil es das medikament ja auch nur in 10 er schritten gibt.
ich nehme seit 2 tagen nur noch 20 anstatt 30.NOCH merk ich nix

13.05.2019 11:18 • #39


Nehme Citalopram seit ca 7-8 Jahren mit 20mg ein. Hatte damals auch so eine Angst dass ich ganz langsam anfing. Erst eine Woche 1/4 dann 1/2 dann 3/4 und dann eine ganze. Wobei ich Morgens eine 3/4 und Abends eine 1/4 Tablette nehme.

Bei mir war der Auslöser ein nach hinter gehender Doping, ab da kam alles auf einmal zusammen. der Stoffwechsel änderte sich komplett, brauchte sogar auf einmal Schilddrüsen Tabletten bekam Angst, Panik alles erdrückte mich ganz stark um mich herum, dass Unterbewusstsein wollte mir ständig vorhalten dass ich das oder das machen soll, dass ganze Programm. Konnte nur im Bett liegen und sobald es dunkler wurde dachte ich es ging jedesmal zu ende usw usw. ach die Liste war so lang.
Zu erst bekam ich Opipramol die ich absolut nicht abkonnte, da reichte eine Tablette mit der mein Herz fast stehen blieb, damit konnte ich zwar die Augen auf und zu machen aber keine Kraft mehr was zu bewegen.

Es ist zwar auch mit den Citalopram nicht alles weg, aber es wird erträglicher und ich hab mich damit abgefunden das es nie wieder so sein wird wie früher. Komme aber so zurecht, da ich weiß dass mir das Unterbewusstsein das nur vorspielen möchte und ich dagegen angehe sobald sich etwas im Kopf tut, kostet zwar Kraft aber mit der Zeit lernt man damit umzugehen.

Man kann froh sein dass es solche Tabletten überhaupt gibt, sonst würde ich die Wohnung nicht mehr verlassen und könnte auch genauso kein Auto mehr fahren.

Mittlerweile hab ich auch einen Vitamin D3 Mangel und bekam dafür Tabletten, doch die heitern mich so extrem auf dass ich sie wieder absetzen musste.

Nebenwirkungen hab ich selten von den Citalopram´s, wenn dann mal ein höheres Schwitzen, Schwindel oder mal Alpträume. Auch wirkt sich Alk. ganz extrem bei mir darauf aus, daher hab ich auch schon seit Jahren keine Tropfen mehr getrunken.

Puh, ist länger geworden.
Ich drücke auf jeden Fall jedem die Daumen die auch täglich damit umgehen müssen. Dennoch komisch das man das ganze Leben lang auf das Zeig angewiesen sein wird.

29.06.2019 22:28 • x 1 #40


Ich hab es eine Zeit lang genommen. Es hat meine Stimmung nicht wesentlich verbessert und mich eher müde gemacht. Als ein Vetretungsarzt mir dann die Höchstdosis verschrieben hatte, bin ich auf der Geschlossenen gelandet, weil ich meine Suizidgedanken umgesetzt habe (und grad noch "erwischt" wurde).

10.08.2019 00:58 • #41


Mir hat das Medikament gar nicht geholfen. Es hat mich eher müde gemacht. Ich spreche allerdings scheinbar gar nicht auf SSRI's an.
Als ich bei einem Vetretjngsarzt war, hat der es auf die Maximaldosis hochgesetzt, was mich schlussendlich wegen Suizidversuch auf die Geschlossene gebracht hat.

11.08.2019 15:59 • #42


Das klingt nicht gut.

Allerdings ist das ja die Gefahr bei SSRIs. Oft kommt zuerst der Antrieb und erst zum Schluss die Stimmung. Und der Antrieb macht dann das Ausführen von Suizidideen möglich. Leider. Daher gehört das Einschleichen genauestens beobachtet. Vom Facharzt.
Alles andere ist fahrlässig.

11.08.2019 19:50 • #43


Zitat von ohneFunktion:
Das klingt nicht gut.

Allerdings ist das ja die Gefahr bei SSRIs. Oft kommt zuerst der Antrieb und erst zum Schluss die Stimmung. Und der Antrieb macht dann das Ausführen von Suizidideen möglich. Leider. Daher gehört das Einschleichen genauestens beobachtet. Vom Facharzt.
Alles andere ist fahrlässig.


Ich hatte das Medikament zu dem Zeitpunkt schon einige Zeit genommen. Es hat, wie gesagt, nicht geholfen, weswegen dieser Vertretungsarzt es dann auf die Maximaldosis erhöht hat. Und das, obwohl ich ihm da schon sagte, dass ich massive Suizidgedanken habe. 2 Tage später war ich auf der Geschlossenen. Eigentlich hätte er mir direkt 'ne Einweisung schreiben können^^

11.08.2019 20:02 • #44


Zitat von ohneFunktion:
Das klingt nicht gut.

Allerdings ist das ja die Gefahr bei SSRIs. Oft kommt zuerst der Antrieb und erst zum Schluss die Stimmung. Und der Antrieb macht dann das Ausführen von Suizidideen möglich. Leider. Daher gehört das Einschleichen genauestens beobachtet. Vom Facharzt.
Alles andere ist fahrlässig.



Nicht nur bei SSRI . Sondern bei allen Antidepressiva. Tryzyklische,SRNI und SSRI neigen besonders dazu. Da gilt diese Gedanken mit neuroleptika zu dämpfen, falls man weiterhin solch Antidepressiva geben möchte. Erhöhen eines Antidepressiva macht allerdings in dieser Zeit kein Sinn. Davon profitiert keiner davon. Normal erst dann wenn die Suizidgedanken weg sind. Übrigens ,gehört zwar nicht direkt damit zusammen, aber bei einugen Antidepressiva kann auch durch erhöhung des Antidepressiva eine psychose verursacht werden. Auch hier ist eine engmaschige Überwachung eines Facharzt erforderlich.

Gestern 12:44 • #45




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