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Wer hat Erfahrungen mit Lithiumtherapie

Karin71

Karin71

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Mein Arzt möchte, das ich eine Lithium Therapie mache, weil ich seit 2 Jahren mit der Depression kämpfe und einer PTBS. Ich habe Angst davor und möchte gerne wissen, ob hier jemand Erfahrung damit hat? :knuddeln:

21.12.2018 20:44 • #1


Ex-Mitglied

Warum hast Du Angst davor?

21.12.2018 20:51 • #2


Karin71

Karin71


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weil ich gelesen habe, dass es nicht ungefährlich ist und der Lithiumspiegel engmaschig kontrolliert werden muss. Mein Doc sagte ... nicht im Internet lesen... das macht neugierig und erzeugt gleichzeitig Angst :-(

21.12.2018 21:06 • #3


Ex-Mitglied

Da hat dein Doc recht ;-)

Ich habe es ca 1/2 Jahr genommen. Das mit den Kontrollen ist nicht schlimm - ist nur Blutabnehmen.
Und das ausschleichen war auch nicht tragisch.
Achja vor der Blutabnahme musst du mal gucken - irgendwie war mir so als ob eine gewisse Zeit zwischen Einnahme der Tablette und Messung liegen musste.

Ich habe es nur 1/2 Jahr genommen, mein Doc hätte es mir lieber viel länger gegeben.
Aber ich habe einen Tremor (Zittern in den Händen) davon bekommen und dann wollte ich das nicht mehr.
Weil das einzige was mir wirklich hilft ist Kreativität und da ist es schlecht mit zitternden Händen.

Das soll aber wieder weggehen - aber ich war an der Stelle echt nicht bereit das weiter zu nehmen.

Ich habe schon von vielen gehört denen es wirklich geholfen hat. Ich habe das Lithium ja in der Klinik abgesetzt,
da hatte man viele Leidensgenossen - und man trifft immer welche mit ähnlichen Medikamenten ;-)
Viele sind begeistert davon - einschließlich meiner Therapeutin - die erzählte mir auch das viele ihrer Patienten super damit klar kommen.

Das Einstellen auf den richtigen "Pegel" ist etwas nervig - aber nicht wirklich tragisch.

Ich würde es an deiner Stelle mal testen.

21.12.2018 21:17 • #4


Karin71

Karin71


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Dankeschön dass klingt positiv. Ich Male sehr viel, was mich auch von SV ablenkt. Mein größtes Problem liegt darin, dass mei Psychiater fast 70 ist, er ist ein toller Arzt, vergisst aber leider oft zu antworten, weil er vollkommen überlastet ist. Ich denke, im Januar kümmere ich mich um einen neuen Facharzt, was nicht so einfach ist, er kennt mich von Anfang an ... LG

21.12.2018 21:33 • #5


Ex-Mitglied

Bei Lithum hast du dann aber Glück mit seinem Alter ;-)

Das wurde früher schon mit Erfolg gut verschrieben und ist dann in Vergessenheit geraten.

Und jetzt ist es wieder im kommen, vermutlich weil es einigen wohl richtig gut hilft.

21.12.2018 21:36 • #6


Ylvi13

Ylvi13

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Hallo Karin71, ich habe vor ein paar Monaten über einen kurzen Zeitraum Lithium genommen. Wenn ich mich recht erinnere, wird Lithium direkt über die Nieren abgebaut, deshalb war viel trinken angesagt. Daran hatte ich mich gewöhnt. Einmal im Monat wurden meine Nierenwerte kontrolliert, die sich immer weiter verschlechtert haben. Ich habe mich dann entschieden, das Medikament nicht weiter zu nehmen. Es ist mir etwas besser gegangen, aber das Risiko geschädigter Nieren erschien mir zu gross. Einmal im Jahr wäre noch ein Ultraschall des Herzens angesagt gewesen, solange habe ich es nicht genommen, das dies notwendig gewesen wäre.
Ich denke, man sollte es versuchen. Jeder Mensch ist anders und jede Depression auch.

21.12.2018 21:37 • #7


Karin71

Karin71


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Hallo Ylvi13, Danke für Dein Feedback. Ich habe generell Angst vor all den Medikamenten... grade hört Lithium... es hat mich schon sehr viel Überwindung gekostet, Antidepressiva zu nehmen, aber ohne ging es auch nicht mehr

21.12.2018 21:41 • #8


Ex-Mitglied

Stimmt Lithium hat mich damals auch verunsichert - ich dachte irgendwie an das Zeug in den Batterien.

Aber die Medikamente sind echt eine Crux - ich hoffe ich habe irgendwann mal die, die zu mir passen.

Ich bin ja auch immer noch am überlegen mit diesem Test
kennt-jemand-den-abcb1-test-t25019.html

21.12.2018 21:47 • #9


Karin71

Karin71


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ich habe auch schon ganz viel ausprobiert und musste einiges wegen den Nebenwirkungen wieder absetzen. Dann denkt man es geht etwas besser und dafür gibt es Gelenkschmerzen o.ä.
Ich drücke Dir die Daumen, dass passende Medikament zu finden.

21.12.2018 21:59 • #10


Ex-Mitglied

Ja ich denke auch immer das vergessen die Leute bei den Medikamenten - nirgendwo gibt es glaube ich so viele unterschiedliche Medikamente und Kombinationen - die bei verschiedenen Menschen unterschiedliche Wirkungen haben.

Ich "darf" wegen meiner Leberwerte auch im neuen Jahr erst mal MRT machen :-O

Und ich habe Ende Januar Termin im Schlaflabor - und die wollten auch schon wieder an meinen Medikamenten drehen.
Ok das Mirtazapin habe ich jetzt erst mal weggelassen - aber damit kann ich ganz gut leben - ok ich bin nun einige Stunden länger wach nachts - aber Alpträume habe ich immer noch. Aber wenn ich mal ins Bett finde, schlafe ich recht schnell ein.

Und die wollten auch das Duloxetin austauschen - aber das nehme ich erst mal in Absprache mit meiner Therapeutin weiter.

Ich drück dir auch die Daumen das das Lithium für dich passt :daumen:

21.12.2018 23:16 • #11


Karin71

Karin71


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Guten Morgen,

dass ist echt ätzend. Wenn jede Arzt sich die Medikamente so zurechtbastelt, dass sein Problem gelöst ist....
Duloxetin nehme ich auch. Anfangs habe ich es morgens und abends genommen, war dann abends hellwach und voller Tatendrang .... dann haben wir umgestellt , morgens Duloxetin und abends Mitrazapin ... da war ich so platt von, dass ich den ganzen Vormittag beduselt war und völlig antriebslos.

Hast Du schon mal Melperon oder Quetiapin ausprobiert? Die wirken auch schlafanstossend, genauso Promethazin.

Ich drücke Dir die Daumen, dass der Schlaf schnell besser wird

22.12.2018 06:36 • #12


Ex-Mitglied

Zitat:
Duloxetin nehme ich auch. Anfangs habe ich es morgens und abends genommen, war dann abends hellwach und voller Tatendrang .... dann haben wir umgestellt , morgens Duloxetin und abends Mitrazapin ... da war ich so platt von, dass ich den ganzen Vormittag beduselt war und völlig antriebslos.


Aus der Klinik bin ich mit 60mg Duloxetin morgens und 7,5 mg Mirtazapin abends gekommen.
Dann wurde es erhöht auf 60mg Dulox morgens und 60mg abends + 30mg Mirta
Das ging gar nicht - also dann 120mg Dulox morgens und 15mg Mirta abends
Und jetzt "nur" 120mg Dulox morgens und abends nix.
Aber irgendwie ist das alles Mist - Einschlafen geht schnell und dann 2-3x wach - an Durchschlafen ist nicht zu denken.
Und platt bin ich auch fast den ganzen Tag, nur gegen Abend wird es besser.


Zitat von Karin71:
Hast Du schon mal Melperon oder Quetiapin ausprobiert? Die wirken auch schlafanstossend, genauso Promethazin.

Die kenne ich nicht - mal schauen was ende Januar das Schlaflabor sagt - ansonsten muss ich was anderes testen.

22.12.2018 08:26 • #13


Karin71

Karin71


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auf jeden Fall gibt es noch Möglichkeiten. Ich habe auch Monate lang nicht mehr als Max. 3h nachts geschlafen und die noch mit Unterbrechung. Seit 2016 massive Schlafstörungen. Jetzt klappt es mit dem Einschlafen aber alle 2h bin ich wach und muss den Grübelzwang jedes mal abstellen. Ich drück Dir die Daumen, dass Du die Schlafprobleme in den Griff bekommst das laugt sehr aus.

22.12.2018 08:44 • x 1 #14




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