Zitat von Resi: warum gestehst du anderen nicht zu, was du für dich selbst in Anspruch nimmst?
Das gestehe ich ihm sehr wohl zu. Als Kind kann man nix dafür wie mit einem umgegangen wird, als erwachsener hat man es in der Hand wie man selbst mit sich umgeht. Ihm ging es um, ich schaffe es nicht wegen der Regierung, ich hab nix wegen meinem Elternhaus etc. Das mag alles stimmen und dennoch glaube ich, das kann man ändern. So viele (von uns) schaffen das Resi.
Wir schleppen uns zu sonst einer Arbeit ob wir können/wollen oder nicht. Und warum? Für uns, für unser bisschen
Luxus unser Selbstwertgefühl, für die Gewissheit ganz am Boden zu sein, wenn wir es nicht haben.
Selbst ohne Arbeit kämpft hier jeder tagtäglich mit den Widrigkeiten.
Ich wollte lediglich ausdrücken,
man kann es schaffen, egal wie mies es war und ist. Und das ist nur meine Meinung.
Was ich grundsätzlich als meine Meinung vertrete, ist die Erfahrung. Mein Bruder ist ähnlich gelagert wie er.
Immer sind die anderen schuld. Wir kommen aus dem selben Elternhaus aber nicht mit der selben Erfahrung. Ich habe es augenscheinlich und Äußerlich (nicht innerlich) geschafft. Er nicht.
Ihm sage ich tausendmal
Du musst es auch mal durchziehen, komme was wolle. So viel nur ganz kurz zu mir. Ich spreche niemandem was ab. Nur den Funken, den man grundsätzlich selbst besitzt, den muss man morgens immer wieder entzünden, sonst wird alles nichts.