Venlafaxin bei Depression - Stromschläge bei Trevilor

PremierHolly

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Hallo zusammen !
Meine Freundin leidet unter Depressionen, nahm deshalb Trevilor. Das Trevilor wurde jetzt langsam reduziert, von 300 bis zuletzt 37,5 mg. Beim Reduzieren traten immer mal wieder "Stromschläge" auf, auch wenn man die Medis vergessen worden sind.
Jetzt sollen die Medis umgestellt werden und seit gestern nimmt sie kein Trevilor mehr. Jetzt sind die "Stromschläge" so schlimm geworden, dass sie heute wieder eine Tablette nehmen musste.

Hat damit jemand schon Erfahrung ?

Vielen Dank im Voraus,

PremierHolly

21.12.2008 16:15 • #1


Serafina

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Hallo PremierHolly,

herzlich willkommen hier.

Ich kann zwar nichts zu den genannten Medikamenten sagen, weiß jedoch, dass diese "Stromschläge" häufig bei Dosierungsveränderung auftreten.

In jedem Fall solltet ihr Kontakt mit dem Arzt aufnehmen. In keinem Fall selbst die Dosis verändern.

LG Serafina

21.12.2008 16:32 • #2


Serafina

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Gib mal oben rechts unter Suchfunktion: "Stromschläge" ein. Da bekommst du einige Postings.

21.12.2008 16:34 • #3


Fuelless

Fuelless

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ja bei trevilor ist das ganz schlimm wegen der kurzen Halbwertszeit, also das Medikament wird sehr schnell vom Körper abgebaut und da er sich dran gewöhnt hat reagiert er mit Entzugserscheinungen oder auch verhamlost ausgedrückt mit Absetzerscheinungen. Das ist typisch für diese Klasse von Antidepressiva. Les mal hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/SSRI_Discontinuation_Syndrome
Kannste ja deiner Freindin zeigen, wenn sie etwas mehr darüber weiss ist es sicher nicht mehr so beängstrigend für sie. Viele Psychiater verharmlosen diese Entzugserscheinungen leider immer noch. Manche wissen sogar traurigerweise garnichts darüber und leugnen es völlig.

mfg
Fuelless

21.12.2008 21:16 • #4


Trauerklößchen.

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Hallo
ich habe mal eine Frage. Ich nehme seit über 6 Jahren Trevilor retard. Beginnend mit 75 mg, derzeit 150 mg.
Die Wirkung ging jedoch immer mehr verloren, vor allem in letzter Zeit, hochgesetzt auf 125 mg retard hatten wir schon getestet, jedoch ohne Wirkung.
Anfangs haben mir die tabletten gut geholfen....
Hat jemand ähnliche Erfahrungen ?
Meine Ärztin hat mir nun vorgeschlagen komplett auf andere antidepressiva umzusteigen...Was ist denn hier empfehlenswert ? ganz früher hatte ich Citaloparm... Ich weiß, dass die Antidepressivas bei jedem anders wirken und am besten ist, wenn man testet, aber über den ein- oder anderen Tip wäre ich schon dankbar...zumal meine Leberwerte durch die Trevilor immer schlechter wurden...
Freue mich über jede Antwort, die mich irgendwie weiter bringt...
Danke und Grüße
Trauerklößchen

06.01.2009 00:19 • #5


Athene

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Hallo Trauerklößchen,

ich habe auch schon öfters gehört, dass nach einer gewissen Zeit sich der Körper quasi an die Medis "gewöhnt" und sie daher nicht mehr die erhoffte Wirkung bringen, bzw. die Dosis erhöht werden muss. Keine Ahnung, ob das stimmt...? :huh:
Wie Du geschrieben hast, veträgt jeder die verschiedenen Medis anders, was schlägt denn Dein Doc vor?
Ich selbst nehme seit einiger Zeit Opipramol und bin sehr zufrieden damit. Weiß jetzt aber nicht, ob dieses Medikament für Deine Beschwerden geeignet ist... Lieber auf den Rat des Arztes hören...

Kopf hoch, das wird sich bestimmt klären smilie_tra_149.gif

Lieben Gruß
Athene

06.01.2009 11:11 • #6


vortexsurfer

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ist es bei trevilor üblich, dass die leberwerte schlechter werden? ich hatte schon länger kein blutbild mehr, beim letzten war alles ok.
ich frage, da ich leider auch etwas zu viel trinke...

06.01.2009 14:18 • #7


Druschi

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Hallo, heute muß ich Euch wieder einmal um Eure Hilfe bitten. ich habe jetzt seit ca. 9 Monaten Doxepin eingenommen, doch leider kann ich nicht sagen, das es mir optimal gegen meine Ängste hilft. Nun hat mir gestern meine Ärztin trevilor mitgegeben, habe es aber noch nicht angerührt. Nun wollte ich Euch mal nach Euren Erfahrungen fragen, hilft es gegen die Ängste, sind die Nebenwirkungen zu ertragen und vor allen Dingen kann ich es absolut nicht noch gebrauchen, wenn es auf das Gewicht schlägt.
Würde mich freuen, von Euch zu hören!
Danke schon mal, fürs Lesen.
LG
Druschi

28.01.2009 11:46 • #8


linda_

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Hallo Druschi,

habe erfahrungen mit trevilor, hatte es wegen depressionen bekommen und es hat mir auch geholfen.
Die Nebenwirkungen am Anfang fand ich sehr hart, so in den ersten 2 Wochen, ständige Übelkeit, fast gar kein Appetit und großes Schlafbedürfnis. Nach ca. 2Wochen waren diese Nebenwirkungen weg, nach und nach hat sich der Appetit leider sehr gesteigert und ich habe ca. 10Pfund zugenommen innerhalb eines halben Jahres.

Ich finde es macht einen "gemütlicher", man macht sich nicht mehr so viele negative Gedanken und Ängste werden wohl weniger.

Aber ist halt schwierig was dazu zu sagen, jeder reagiert anders, aber das weißt du sicher schon selbst.

28.01.2009 17:28 • #9


clausi66

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ich nehme täglich 300mg trevilor
und kenne das auch mit den stromschlägen.
meine ärztin hat noch nie davon gehört.
kennt jemand das medikament
atosil?

29.01.2009 06:12 • #10


Psyche

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Atosil läuft auch unter dem Namen Promethazin und ist kein Antidepressivum sondern ein Neuroleptikum. Wird meist gut vertragen und wird erst unter sehr hohen Dosen problematisch - anders als andere Neuroleptika.

LG
Petra

29.01.2009 13:08 • #11


sek

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Ich nahm Trevilor 225 mg/die, Stromschläge hatte ich hierdurch keine....

LG

sek

29.01.2009 17:30 • #12


clausi66

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Danke für die Antwort.Ich bin neu hier.Bin 42Jahre alt.
Seit 2006 leide ich jetzt an Depression und Angstzustände.
Seit meiner Kindheit trat dies mehr oder weniger auf.
Akut wurde dies jedoch anfang 2006.Seitdem bekomme ich
Trevilor und Ergenyl.Bei bedarf Atosil.
Ich habe sehr starke und schlimme Alpträume und bin
Nachts meist schweiss gebadet.Ist echt nervig.Tagsüber
habe ich das halt auch öfters mit den stromschlägen.
LG Clausi

30.01.2009 08:50 • #13


Zejo

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Hallo, war diese Woche bei meinem Neurologen, der mir mein Antidepressiva verschreibt.

Als ich mir mein Rezept für meine 50er Packung Trevilor 150mg abholen wollte, sagte er es gibt jetzt das günstigere Venlafaxin, das aber dieselbe Wirkung hat.

Aber anstatt mir das zu verschreiben, hat er mir aus seinem Medikamentenschrank "unverkäufliche Musterpackungen" gegeben. Wäre ja an für sich nicht bedenklich, so spart man sich wenigstens die 10 Euro Medikamentenzuzahlung.

Bedenklich ist eher, dass er mir mal ne 10er Packung dann mal ne 14er Packung, gegeben hat.

Allerdings: Das Venlaxin hat er mir von 3 unterschiedlichen Herstellern gegeben. Er meinte, ist überall derselbe Wirkstoff drin, also wäre es nicht schlimm.

Mir kommt das aber trotzdem komisch vor, ist ja fast wie ein Medikamenten Cocktail. Habe jetzt 6 Packungen Venlafaxin von je 3 unterschiedlichern Herstellern, einmal sogar 2 75mg Packungen, bei denen ich dann 2 nehmen soll, damit ich wieder auf meine 150mg Tagesdosis komme.

Meine konkrete Frage: Kann ich die wirklich alle unbedenklich einnehmen, auch wenn sie von unterschiedlichen Herstellern sind?

Der Wirkstoff scheint überall gleich zu sein, nämlich Venlafaxin retadiert.

Danke für eure Hilfe!

Zejo

30.01.2009 21:49 • #14


Sancho

Sancho

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Hallo Zejo!

Unüblich, dass dein Arzt dir Medikamente mitgibt, ist das nicht! Macht meiner
auch ab und zu!

Über die verschiedenen Hersteller von einem Medikament wird oft diskutiert und es gibt
soviele Meinungen wie Sand am Meer! Bei mir persönlich kann ich absolut keine Unterschiede
bei ein und dem selben Medikament von unterschiedlich Herstellern feststellen!

Du solltest dir die Inhaltsstoffe nur ansehen wegen evtl. Allergien die du haben könntest!
Ansonsten nehmen und nciht zuviele Gedanken daran verschwenden! Wenn du etwas
bemerkst was dir komisch vorkommt, dann rede mit deinem Arzt darüber, der kann
dann weiter entscheiden!

Gruß Sancho

30.01.2009 22:09 • #15




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