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Trost, Aufmunterung - Wo könnt ihr die bekommen?

Ylva

Ylva

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Da ich alleine lebe, hole ich mir oft Trost bei meinem Hund, meiner Katze und natürlich im Forum.
Meinen Hund kann ich liebevoll umarmen, und meine Katze legt sich ganz nah zu mir auf die Couch und beruhigt mich mit ihrem Schnurren.
Auch das Plaudern am Telefon mit meinen Söhnen baut mich immer wieder auf - hin und wieder machen wir auch zu viert eine Skype-Unterhaltung.
Da können wir uns auch sehen, was sehr schön ist.


Ich würde mich freuen, auch von euch zu diesem Thema Beiträge zu bekommen!

21.10.2020 10:48 • x 9 #1


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michi2879

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Tja,

gute Frage, nächste Frage.

Ich für versuch mich an meinen Haaren aus dem Sumpf zu ziehen. Leider Leider haben wir keine Kinder. Auch wenn dieselben nicht eine Glücksgarantie sind, so bedeutet für mich Familie meine Frau, das war's. Freunde gibt es keine.

Die Norddeutschen sind da komisch. Man gehört nur dazu wenn man sich schon ewig und dreikommafünf Tage kennt oder sonst halt nicht. Ich habe immer wieder versucht Freundschaften aufzubauen, gelingt mir offensichtlich nicht also hab ich aufgegeben.

Sprich: Außer meiner Frau ist da niemand. Etwas was mich extrem belastet. Aber so ist es halt.

Gruß michi

21.10.2020 11:39 • x 6 #2



Hallo Ylva,

Trost, Aufmunterung - Wo könnt ihr die bekommen?

x 3#3


Ex-Mitglied

Telefonate oder Sprachnachrichten mit meinen Freunden, Treffen mit meiner Familie.

Meine Kinder trösten mich unbewusst . . Ihre Liebe schenkt mir Kraft und ihre Kindlichkeit lässt mich vieles vergessen. Für den Augenblick.

21.10.2020 11:42 • x 5 #3


Ex-Mitglied

Zitat von michi2879:
Die Norddeutschen sind da komisch. Man gehört nur dazu wenn man sich schon ewig und dreikommafünf Tage kennt oder sonst halt nicht.


Rheinländer auch. Ich glaube, dass ist einfach sehr menschlich.

Und manchmal.. fühlt man sich auch nur so und agiert dem entsprechend zurückhaltend. Geht mir zumindest so.

Schön, dass du deine Frau hast!

21.10.2020 11:44 • x 2 #4


Anchiwa4964

Zitat von Ylva:
Da ich alleine lebe, hole ich mir oft Trost bei meinem Hund, meiner Katze und natürlich im Forum.
Meinen Hund kann ich liebevoll umarmen, und meine Katze legt sich ganz nah zu mir auf die Couch und beruhigt mich mit ihrem Schnurren.
Auch das Plaudern am Telefon mit meinen Söhnen baut mich immer wieder auf - hin und wieder machen wir auch zu viert eine Skype-Unterhaltung.
Da können wir uns auch sehen, was sehr schön ist.


Ich würde mich freuen, auch von euch zu diesem Thema Beiträge zu bekommen!


Danke, dass du das Thema eröffnet hast! Du hattest mir ja Mut gemacht, selber einen Thread zu beginnen! Ich werde hier gern mitschreiben!

21.10.2020 12:00 • x 6 #5


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Heideblümchen

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Bei mir besteht der Rückhalt und die geduldige Unterstützung auch innerhalb der Familie. Mein Partner, den ich unglaublich dafür liebe und schätze, letztes Jahr so eine immense Stütze für mich gewesen zu sein, als es mir richtig dreckig ging.
Mein Sohn, der mir jeden Morgen was Aufmunterndes schreibt (manchmal so schnell so viele Nachrichten hintereinander, dass ich gar nicht so schnell reagieren kann) und seine Freundin, die mir lieb und teuer ist.
Und nicht zuletzt meine Mutter, mit der ich im letzten Jahr wieder emotional viel näher und enger zusammen gerückt bin, nachdem ich erfahren habe, dass auch sie jahrelang (und bis heute) unter schweren Depressionen gelitten hat und noch leidet.
Im Moment bin allerdings auch ich diejenige, die meine Mutter pusht, denn sie wohnt gut 650 km weit weg und kümmert sich immer noch mit ihren Mitte 70 um ihre eigene Mutter (96), die dement in einem Heim lebt. Meine Mutter weiß, dass sie, wenn meine Oma mal nicht mehr ist, unsere volle Unterstützung bekommt, in unsere Gegend zu ziehen und familiären Anschluss zu finden, der ihr jetzt oft fehlt. Planungen dazu nehme ich schon seit einiger Zeit in die Hand und das pusht auch mich, diese Vorfreude, sie irgendwann hier zu haben und die Aufgabe, dies alles schon im Vorfeld zu organisieren.
Aber Unterstützung von Freunden habe ich tatsächlich NICHT! Ich habe mich letztes Jahr von wirklichem Balast befreit, anders kann man das nicht sagen. Es war einfach nur nervig oder erschreckend, wie wenig einfühlsam selbst langjährige Freunde sein können, aus Nicht-Wissen und falscher Motivierungsversuche, die einfach nur nervig waren!
Und letztlich fühle ich mich hier im Forum sehr wohl, weil hier einfach alle wissen, was man braucht und was nicht. Es ist immer ein bisschen wie nachhause-kommen, wenn ich euch so lese (Drückerchen an euch alle)

21.10.2020 12:24 • x 5 #6


Anchiwa4964

Trost bekomme ich oft übers Forum und von meiner Freundin. Zuwendung, wie z.B. mal eine Umarmung oder eine knappe Bemerkung du weißt, es wird schon wieder. Bisher ist es doch auch immer wieder gut geworden würden mir total reichen, doch ich bekomme es nicht. Es ist, als wäre ich besonders in den Schmerzphasen unsichtbar für meinen Mann. Ich weiß, dass ich mir selber helfen kann, aber es ist so fürchterlich mühsam, wenn ich zum angeschlagenen Zustand auch noch Kräfte zur Selbstfürsorge mobilisieren muss.
Um Wärme und Berührung zu spüren wickele ich mich oft in meine Bettdecke ganz fest ein und verkrieche mich darin. Ein Haustier habe ich nicht, was ich manchmal bedauere. Aus Angst, mit der Angst nicht umgehen zu können, falls das Tier krank würde, möchte ich mir keines anschaffen. Aber ich habe ein Kuscheltier, das ich sehr gern mag.

Meine frühere Beraterin meinte, ich solle mich doch mal selber umarmen. Könnt ihr das? Ich fühle mich so elend dabei und noch einsamer.
Mein Mann ist ein lieber zuverlässiger Versorger. Emotionen unterdrückt er gekonnt.

21.10.2020 12:40 • x 4 #7


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PaulaBaumann

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Ein sehr gutes Thema. Viele Sachen habe ich auch so erlebt. Beim Freundeskreis trennt sich da schnell der Spreu vom Weizen. Ich habe auch schon neue Menschen kennen gelernt, bei denen man sich nach wenigen Worten sehr nah war. Mein Trost, mein Fels in der Brandung ist mein Mann und natürlich Daisy , die spürt wenn es mir nicht gut geht. Ich freue mich für jeden, der ein gutes Verhältnis zu seiner Mutter hat, leider ist mir das nicht vergönnt. Ich habe schon jeden Physiologen gefragt, ich muss es so akzeptieren. Mit dem Thema setzte ich mich irgendwann noch in meinen Tagebuch auseinander. Das Forum gibt mir auch viel Trost. Ich muss zugeben, manchmal habe ich nicht die Kraft mich mit jeden Thema zu befassen.
Viele liebe Grüße Paula

21.10.2020 12:58 • x 3 #8


Ex-Mitglied

Liebe @Ylva ,
mir geht es da fast genauso wie dir. Ich habe zwar einen Mann - aber Beistand und Trost ,hm.....
Beistand und Trost finde und bekomme ich bei unserer Hündin. Sie spürt immer wenn mit mir etwas nicht stimmt.
Also wenn ich traurig bin, Kummer habe. Eigentlich trösten wir beide uns gegenseitig,denn sie kommt aus einer
Tötungsstation und dies merkt man noch heute. Sie ist sooo wichtig für mein Leben.
Denn sie ist meine enge Vertraute - meine beste Freundin.

Bis vor acht Monaten hatten wir noch eine Katze die wir leider im Februar im Alter von 17 Jahren einschläfern mussten.
Mit ihr lebten eigentlich immer drei , auch waren sie mal zu viert Katzen in unserem Haushalt.Auch mit unseren Katzen konnte
ich immer so schön kuscheln und ihr schnurren beruhigte mich immer.Aber eine neue Katze haben wir jetzt nicht mehr.

Kinder haben wir leider niemals haben dürfen. Wir haben es auf medizinischen Weg versucht....doch ich habe vier Kinder ganz am Anfang verloren....sie sind nun unsere Sternenkinder. Also habe ich auch von dieser Seite niemanden der mich aufbauen
und trösten könnte.

Familie habe ich auch keine, mein Mann auch nicht ......
Freunde und Bekannte....null.

Also bleibt mir nur unsere Hündin.

Lg. Maiblume

21.10.2020 21:16 • x 2 #9


Anchiwa4964

Ich freue mich für euch, dass ihr durch eure Haustiere so viel Wärme bekommt!
Tiere liebe ich auch sehr. Meine generelle Ängste vor Krankheit und Ableben hindern mich daran, ein Tier zu halten. Ich schaffe es kaum, ein Tier für einige Tage zu beherbergen, aus Angst, ich könnte sie am nächsten Morgen tot auffinden.
Durch diese Angst bin ich noch isolierter.

23.10.2020 08:51 • x 2 #10


Anchiwa4964

Zu den Tieren habe ich noch eine Frage an Euch, @Ylva und @Maiblume und @PaulaBaumann !
Wie schafft ihr es, in der Depression und in der Erschöpfung, für das Wohl eurer Tiere zu sorgen? Gassi gehen, Katzenklo säubern, sich mit ihnen zu beschäftigen, etc?

23.10.2020 09:11 • #11


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Mabaja

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Was genau macht dir denn bei dem Gedanken, dein Tier tot aufzufinden, Angst, liebe Mayke?

23.10.2020 09:16 • #12


Ylva

Ylva

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Zitat von Mayke1:
Zu den Tieren habe ich noch eine Frage an Euch, @Ylva und @Maiblume und @PaulaBaumann !
Wie schafft ihr es, in der Depression und in der Erschöpfung, für das Wohl eurer Tiere zu sorgen? Gassi gehen, Katzenklo säubern, sich mit ihnen zu beschäftigen, etc?


Bei mir ist das (zum Glück) relativ einfach.
Hund kann durch die Hundetüre raus in den Garten und wieder rein, wie er möchte - Katze ebenso.
Zausel macht als Freigänger ihre Geschäfte draußen - also braucht sie auch kein Kisterl.
Den beiden Zuneigung zu geben, fällt mir nicht schwer, weil ich sie von ihnen zurück bekomme.
Katzl holt sich Zuneigung von selber, indem sie sich auf der Couch ganz eng an mich kuschelt und so laut wie ein Transformator schnurrt.

23.10.2020 09:18 • #13


Anchiwa4964

Weißt du, liebe @Ylva , ich habe es schon oft erfahren, dass Tiere trösten können. Letztes Jahr wars das Alpaka, das von sich aus zu mir kam, um sich mit seinem Körper richtig fest an mich zu lehnen. Damals sind mir vor so viel Vertrauen die Tränen gekommen. Ich habe die Zeit darüber vergessen, mit dem Tier zu sprechen und meine Nase in seine Locken zu stecken. Es war so aufmerksam und genoss meine Nähe genauso wie ich seine. Und wenn die Katze meiner Tochter beschließt, es sich auf mir bequem zu machen, halte ich ganz still, damit sie bei mir bleibt und ich ihre Wärme genießen kann.

23.10.2020 09:27 • x 2 #14


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PaulaBaumann

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@Mayke1
Hallo liebe Mayke,
dass mit der Fürsorge für Daisy geht eigentlich immer und im Notfall kann ich ja auch die Terrassentür aufmachen. Was Krankheit und Tod betrifft, sehe ich ähnlich wie beim Menschen es gehört leider dazu.
Ich habe oft gemerkt ein Hund geht zu dem Menschen, der die Zuneigung am meisten braucht. Unser erster Hund Lumpi hat sich noch mit 15 an die Schwiegermutter gelehnt, weil sie krank war. Klar tut es weh, wenn ein Tier stirbt. Für mich habe ich dann immer verinnerlicht, dass er 15 Jahre ein schönes Leben hatte und nun über die Regenbogenbrücke gegangen ist. Der Tierarzt hat Lumpi dann erlöst und ich habe ihn gestreichelt, bis es vorbei war.
Viele liebe Grüße Paula

23.10.2020 12:19 • x 3 #15


Anchiwa4964

Gestern beim Telefonieren mit meiner Freundin fiel mir auf, dass wir, obwohl wir uns in einem Burnout- und Depressionsforum kennengelernt haben, in Bezug auf die Krankheiten eine ganz unterschiedliche Sprache sprechen.
B. ist oft bis über die Grenzen erschöpft. Manchmal hat sie Phasen, in denen sie denkt, es wird nie wieder besser. Wenn ich von mir erzähle, merke ich, dass sie sich Mühe gibt, aber meine Ängste und die tiefe Traurigkeit nicht ganz versteht, einfach deshalb, weil sie diese Befindlichkeiten nicht hat. Ich mache B. deshalb keinen Vorwurf. Nur merke ich, dass unsere psychischen Krankheiten nicht kompatibel sind, wenn wir nach Lösungen zur Linderung der Beschwerden suchen. Selbst unser beider Angebot, dass wir uns jederzeit anrufen können, wenn wir Hilfe brauchen, kann nicht funktionieren, weil wir mit unseren unterschiedlichen Problemen tagtäglich kämpfen. Sowohl B. als auch ich sind dann froh, wenn das Telefon nicht läutet.
Du musst dir ein Haustier anschaffen, höre ich ein ums andere Mal. Es bleibt als Reaktion darauf mein ja, ja, mal sehen, vielleicht. Zu erklären, warum erst die Angst bearbeitet werden muss, fange ich dann gar nicht mehr an.

23.10.2020 13:14 • x 1 #16


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Heideblümchen

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@Mayke1 - so hart, wie das klingt: das ist bei mir der Grund, warum ich keinen Kontakt mehr zu wirklich lieben Bekanntschaften aus meiner 2-monatigen Klinikzeit habe. Nicht, weil mir ihr Schiksal egal ist, sondern weil mir damals schon klar war, dass uns zwar die gemeinsame Zeit unglaublich zusammen geschweißt hat, dass ich ihre Probleme und ihre düsteren Gespräche aber nicht mit zu mir nachhause nehmen wollte. Ich habe immer ein offenes Ohr für alle, aber ich habe meine eigene Sicht der Dinge und habe gemerkt, dass Depression nicht gleich Depression ist und jeder sie anders empfindet. So, wie mir nicht zu helfen ist bei meinen Defiziten, so kann ich meinen Bekannten bei persönlichen Gesprächen auch nicht helfen.
Hier im Forum ist das anders. Es ist anonym und ich sehe die Fori´s nicht. Ich kann mich beteiligen, aber ich spüre die teils traurige Stimmung nicht unmittelbar. Es zieht mich nicht so runter wie bei einem persönlichen Gespräch. Ich hoffe, das kommt jetzt nicht abwertend rüber, denn das will ich gar nicht damit erreichen und es ist schwer, in Worte zu fassen, wie und was ich meine
Aber auf die ursprüngliche Frage hier zu antworten: ja, ich finde hier auch Trost und Aufmunterung und fühle mich hier sehr wohl. Danke an euch alle dafür! (sollte an dieser Stelle mal erwähnt werden )

23.10.2020 13:38 • x 4 #17


Ex-Mitglied

Zitat von Heideblümchen:
Hier im Forum ist das anders. Es ist anonym und ich sehe die Fori´s nicht. Ich kann mich beteiligen, aber ich spüre die teils traurige Stimmung nicht unmittelbar. Es zieht mich nicht so runter wie bei einem persönlichen Gespräch. Ich hoffe, das kommt jetzt nicht abwertend rüber, denn das will ich gar nicht damit erreichen und es ist schwer, in Worte zu fassen, wie und was ich meine

Liebe Heideblümchen,
so wie du geschrieben hast ist es sehr gut nachvollziehbar und du trittst meines Erachtens niemanden damit
auf die Füße. Ich für meinen Teil verstehe sehr gut was du vermitteln möchtest. Und es ist ja auch genauso wie
du geschrieben hast. In einem Forum ist man anonym und dadurch irgendwie offener und freier.

Lg. Maiblume

23.10.2020 20:17 • x 3 #18


Ex-Mitglied

Zitat von Mayke1:
Meine generelle Ängste vor Krankheit und Ableben hindern mich daran, ein Tier zu halten. Ich schaffe es kaum, ein Tier für einige Tage zu beherbergen, aus Angst, ich könnte sie am nächsten Morgen tot auffinden.
Durch diese Angst bin ich noch isolierter.

Liebe @Mayke1 ,.......ich drücke dich einfach mal ganz lieb denn die passenden Worte finde ich hierzu
gerade nicht. Ich bin eher sehr nachdenklich .
Zitat von Mayke1:
Zu den Tieren habe ich noch eine Frage an Euch, @Ylva und @Maiblume und @PaulaBaumann !
Wie schafft ihr es, in der Depression und in der Erschöpfung, für das Wohl eurer Tiere zu sorgen? Gassi gehen, Katzenklo säubern, sich mit ihnen zu beschäftigen, etc?

ja das ist auch immer so eine Sache....irgendwie schaffe ich es immer. Es fällt mir auch nicht immer leicht wenn meine
Depressionen mal wieder sehr stark mein Leben beherrschen. Zum Beispiel kämme und bürste ich unsere Hündin jeden
morgen bevor ich mit ihr raus gehe. Das mache ich so gerne, denn ich bekomme während ich sie bürste viele Kuscheleinheiten von ihr. Wenn ich depressiv bin, schnürrt es mir den Hals zu, eine innerliche Stimme sagt ; boah jetzt erst den Hund kämmen und dann auch noch nach draussen. Aber irgendwie schaffen ihre treuen und lieben Augen es immer
wieder , mich für einen Moment, oder seis in der Zeit wo wir raus gehen aus meinem Loch zu holen.

Lg. Maiblume

23.10.2020 20:31 • x 1 #19


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Lost111

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@Maiblume

Zitat:
Aber irgendwie schaffen ihre treuen und lieben Augen es immer
wieder , mich für einen Moment, oder seis in der Zeit wo wir raus gehen aus meinem Loch zu holen.


Genauso geht es mir auch. Meine beiden Mäuse schaffen es jeden Tag aufs neue, mich zum Aufstehen zu bewegen. Das Flöckchen holt mich schon aus dem Bett, wenn ich zu lange schlafe. Wie würde ich ohne ihren Trost und Liebe bis heute überlebt haben? Ganz ehrlich, die beiden sind sozusagen meine Lebensversicherung. Die beiden könnte ich niemals zurück lassen.
Sie müssen mich nur anschauen und schon berührt es mein Herz.
Klar gehört dazu auch, das Klo sauber zu machen usw., aber das schaffe ich auf jeden Fall immer, das ist ein MUSS bei mir. Die Tiere können nichts dazu, wenn ich krank bin. Ich habe die Verantwortung für sie übernommen und die nehme ich sehr ernst. Egal, wie erschöpft und müde ich bin, die beiden stehen definitiv an 1. Stelle!

Und was ist schöner, als in die leuchtenden und vertrauensvollen Augen deines Tieres zu schauen?!

LG Lost111

23.10.2020 21:00 • x 2 #20


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Jedi

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Tost u. Aufmunterung

Aufmunterung: - Luise Rinser schrieb einmal dazu,
das Krisen Angebote des Lebens sind, sich zu wandeln.
Man braucht oft noch gar nicht zu wissen, was Neu werden soll,
es reicht, dass Wir bereit u. zuversichtlich bleiben.
--------------------------------------------------------------------------------
Trost: - Tröstlich finde ich auch immer, dass jede Wolke, so schwarz sie mir auch erschien,
oft nur für kurze Zeit die Sonne verdeckte.

Trost u. Aufmunterung finde ich persönlich in der Literatur - aber besonders auch in den positiven Erfahrungen
die ich gemacht habe u. weiter noch machen werde.
Sicher zählen dazu auch Menschen, die durch ihre Authentizität u. ihrer Klarheit, nicht mit deutlichen Hinweisen,
mir dabei geholfen haben, immer wieder auf den richtigen Weg zurückzufinden.

23.10.2020 21:04 • x 4 #21


Ex-Mitglied

Zitat von Lost111:
Sie müssen mich nur anschauen und schon berührt es mein Herz.
Klar gehört dazu auch, das Klo sauber zu machen usw., aber das schaffe ich auf jeden Fall immer, das ist ein MUSS bei mir. Die Tiere können nichts dazu, wenn ich krank bin. Ich habe die Verantwortung für sie übernommen und die nehme ich sehr ernst. Egal, wie erschöpft und müde ich bin, die beiden stehen definitiv an 1. Stelle!

Und was ist schöner, als in die leuchtenden und vertrauensvollen Augen deines Tieres zu schauen?!


Ganz tolle und liebevolle Worte von dir liebe Lost111
Genauso sehe ich das auch. Dankeschön für diese lieben und innigen Worte.
Und vor alledem wir bekommen so viel unedliche Liebe und Dankbarkeit von unseren Schätzchen zurück.

Lg. Maiblume

23.10.2020 21:30 • x 2 #22


Ylva

Ylva

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Es ist so schön, alle eure wertvollen Beiträge hier zu lesen, ihr Lieben.
Ein ganz großes
DANKE dafür möchte ich euch dalassen!
Ylva

24.10.2020 10:36 • x 2 #23


Anchiwa4964

Jetzt habe ich erst mal gesucht, wo ich den Thread wiederfinde! Wie man sieht, aber erfolgreich entdeckt.

Mir sind noch zwei Frage eingefallen, weil heute nichts vorangehen mag und ich zuerst dachte, nur zu faul zu sein.

Womit könnt ihr euch sinnvoll beschäftigen, was macht euch Freude, wenn ihr gerade NICHT in einer Depression oder in einer körperlichen Erschöpfung steckt?

Was macht euch noch Freude in der Tagesgestaltung, wenn ihr betrübt, traurig, kraft- und antriebslos seid?


Lieber Gruß von Mayke

25.10.2020 15:28 • x 2 #24


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PaulaBaumann

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@Mayke1 ,
Hallo liebe Mayke,
ich glaube, dass ist bei jeden anders, ich habe festgestellt, wenn ich zu verbissen gegen die Antriebslosigkeit ankämpfe ist das kontraproduktiv. Manchmal setzte ich mir dann zeitliche Ziele, teilweise sogar mit Stoppuhr oder Wecker. Dann sage ich mir jetzt machst Du 15 min Haushalt, dann kannst Du wieder eine halbe Stunde lesen. Meistens bin ich positiv überrascht, wieviel man in 15 min schafft. Im Moment sitze ich auf der Terrasse und denke, oh toll Du bist in der Natur.
Liebe Grüße Paula.

25.10.2020 15:38 • x 2 #25


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Jedi

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- Wo könnt ihr die bekommen ?

Gesundheit entsteht nicht immer durch Medizin.
Am meisten entsteht sie durch:
- inneren Frieden .
- Ruhe im Herzen .
- Ruhe in der Seele .
- Ruhe unserer Gedanken.
Sie entsteht, wenn wir mal wieder Lachen u. durch die Liebe !


LG Jedi

25.10.2020 17:01 • x 3 #26


Anchiwa4964

Mir ging es wirklich um ganz konkrete Dinge zur Beschäftigung, lieber Jedi!
Was meintest du damit -- Wo könnt ihr die bekommen? Worauf bezieht sich die?

Jeder Mensch ist in seiner Bedürftigkeit anders. Für mich ist jeder deiner Punkte zu hoch, ohne das jetzt böse zu meinen.
Ein körperlich erschöpfter Mensch wird vielleicht keinen Spaziergang machen können, um innere Ruhe zu finden, aber dafür etwas anderes Gutes. Ein Angstkranker hat von Ruhe im Herzen keine Ahnung, aber was kann er wirklich konkret tun? Was macht ein depressiver Mensch, der es nicht schafft, seine Konzentration so zu bündeln, dass er bei einer Sache bleiben kann oder seine Aufmerksamkeit zusammenhalten kann? Ein körperlich kranker Mensch hat vielleicht so große Schmerzen, dass Ruhe der Gedanken gar nicht möglich ist?
Gelacht habe ich immerhin heute schon und geliebt, darüber darf ich jetzt schweigen
LG von Mayke

25.10.2020 17:17 • x 2 #27


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Jedi

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@Mayke1 !

Zitat von Mayke1:
Mir ging es wirklich um ganz konkrete Dinge zur Beschäftigung, lieber Jedi!
Was meintest du damit -- Wo könnt ihr die bekommen?

- Wo könnt ihr die bekommen, heißt es ja im Thread u. bezog sich mich nicht auf etwas von Außen,
sondern wollte auf unsere inneren Kräfte hinweisen, wo wir auch uns selbst Aufmuntern können u. auch Trost spenden.

So waren meine Gedanken dazu !

25.10.2020 20:03 • x 2 #28


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Jedi

8510
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Es fehlt der Anfang meines Beitrags ?
Habe jetzt keine Ahnung , wo er hin ist - ins Nirvana !

25.10.2020 20:06 • #29



Hallo Ylva,

x 4#30


Machara

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Jedi ist ja für die inneren Kräfte zuständig

ich stehe jetzt mal zu meiner äußeren Aufmunterung.



Ich nehme mir meine Lieblingswolle und hege nicht nur die Erinnerung an den Färber
sondern ich mache mein Wunschprojekt mit schönem Material.

Ich mache mir dann den Fernseher bzw die Mediathek an und suche mir mir einen Naturfilm
von den Bergen. Heute war Thementag Ich lerne was und kann schon mal Pläne schmieden.
Damit vergeht ein Tag ganz angenehm für mich.

Passt meine Beschreibung zu deinem Wunsch?

25.10.2020 20:29 • x 3 #30

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