Zitat von mutmacher: In vielen Nahtoderfahrungen wird davon berichtet.
Nun ist ein Nahtod eben nicht der Tod, sondern nah dran. Mir ist Niemand bekannt, der gestorben, begraben und nach einer Weile ausgegraben wurde, der dann berichtet hätte, wie das so war.
Natürlich darf man an die Bibel Geschichten glauben, denn sonst würde Glaube ja auch nicht darauf beruhen, an etwas zu glauben. Die Anderen Religionen haben auch Ihre Bücher mit Geschichten darin, an die dann deren Gläubige glauben. Gepredigt werden sie dann auch in deren Gotteshäusern und da ist auch der wohl angedachte Platz dafür, sonst wären sie nicht errichtet worden.
Es ist verständlich das Du deinen offensichtlich christlichen Glauben hier verbreiten möchtest, weil es eben Dein Glaube ist. Aber die Vehemenz mit der Du das tust, könnte dazu führen, dass Menschen anderen Glaubens sich vielleicht diskriminierend behandelt fühlen und ich denke, dass das nicht deine Intention sein sollte, wenn Toleranz eine Tugend ist.
Die Frage, weshalb eine Seele, gleich welchen Glaubens sie wäre, den Umweg über ein körperliches Dasein nehmen sollte, sehe ich trotzdem nicht als beantwortet. Erstrecht dann nicht, wenn es darum ginge, Erfahrungen zu sammeln. Denn wenn ein Säugling unmittelbar nach der Entbindung sterben würde, wären die Erfahrungen praktisch gleich null, im Vergleich mit jemandem, der in einem hohen Alter stirbt. Wäre das denn nicht irgendwie Ungerecht, auf ewig zu existieren ohne die Möglichkeit sich weiter zu entwickeln, wenn es zum Erfahrungen sammeln eine sterbliche Hülle braucht? Und was kann man denn von einem Seelenleben noch erwarten, wenn keinerlei Erfahrungen mehr gemacht werden können, ohne einen Körper?