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Speiseplan gegen Depression

Shana1967

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Ich war bei Lidl- da gibst im Moment ganz feine Sachen
WeihnachstVorfutter :u.a. Capelletti Käse Rucola und harten Schafskäse mit Thymian-Rosmarinmantel

+ kleines Buch über 365 Orte, die man gesehen haben muss
für den Sehnsuchtshunger

10.12.2019 10:40 • x 1 #31


Axel61

Axel61

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2 Birnen und Nutella-Brot

10.12.2019 21:45 • #32


Shana1967

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oh war das lecker:
Apfelstrudel mit Vanilleeis
im Cafe
Die Portionen werden zwar immer kleiner und teuerer- hätte locker 2 geschafft
aber was soll's - ein kurzer Hochgenuss + Seelentrost

11.12.2019 17:51 • x 1 #33


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PrettyBelinda

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Zitat von Shana1967:
Neuer Tag, neues Ess-Glück:

Mir ist noch eine gute schnelle Depri-Ess-Versorgung eingefallen:
Tomaten/ Gemüsesäfte( Bio) mit 3/4 warmen Wasser aufgiessen und richtig gut würzen. Macht warm und sehr satt mit wenigen Kalorien. Sehr gut vor der Hauptmahlzeit und zwischendurch.
Ich glaube, heute ist mir nach Gemüsecurry oder oder oder/ hab ja noch Zeit- versuche meist den 16/8 oder 14/10 Rahmen einzuhalten.

In "schlechten" Zeiten hab ich einfach die Neigung den ganzen Tag ungesund vor mich dahin zu essen- als Trost, Beruhigung und nehme dann natürlich zu- schnell.
Das macht mich jedoch nicht glücklicher.


Hi, lese mich grade so durch die Beiträge.und Shana, Du könntest direkt über mich geschrieben haben was das ständige Essen angeht. und ich mag auch lieber zumindest eine Hauptmahlzeit, wo ich mich richtig satt essen kann.

Das mit dem Tomatensaft werde ich mal ausprobieren. guter Tipp!

18.12.2019 12:03 • #34


ViolettaM

Das klingt gut mit dem Gemüsesaft, auf die Idee bin ich noch nicht gekommen. Ich mag gerne selbstgekochte Gemüsebrühe, aber das ist natürlich aufwendiger.
Gibt es eigentlich Gemüsesaft ohne Tomate?
Liebe Grüße
ViolettaM

18.12.2019 21:08 • #35


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Liselotte

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Ingwertee mit Kurkuma, frisch, so lange wie moeglich kochen lassen, Schuss frische Zitrone rin und lecker Honig.

18.12.2019 22:33 • x 2 #36


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Irgendeine

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Bei uns gab's heute selbstgemachte Tortillafladen mit Tofu-"Gyros", Krautsalat und Tsatsiki. War lecker.

Kennt ihr das, wenn man rein physiologisch ein Hungergefühl hat, aber keinerlei Motivation hat, etwas zu essen? So geht es mir total oft und wenn mein Freund nicht auf mind. eine Mahlzeit täglich bestehen würde, würde ich an manchen Tagen wohl gar nichts "richtiges", sondern allenfalls ungesunden Kleinkram essen.
Ohne den Süßkram würde ich wohl auch abnehmen (was ich zwar gerne möchte, aber nicht darf/soll, weil schon Normalgewicht).

18.12.2019 22:55 • #37


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Pimbolina71

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Ja, das kenne ich auch, da habe ich Appetit auf etwas, aber absolut keine Lust auf Kochen und dann gibt es halt nur "kalte Küche". Nun habe ich aber seit einigen Tagen gar keinen Appetit mehr und versuche einfach genügend zu trinken. Heute werde ich es mal mit einer Gemüsesuppe probieren. Damit ich etwas Warmes in mir drin habe. Aber ansonsten genügt mir ein Stück Brot mit etwas Käse drauf oder Honig.

Seit dem KH-Aufenthalt (Austritt 02.12.) habe ich mir nur 2x etwas gekocht. Das ist eindeutig zu wenig. Meine Ärztin meinte auch, ich soll versuchen, normal zu essen. Obwohl ich viele Kilos zu viel habe, wäre es jetzt nicht gut, wenn ich schnell viel abnehmen würde.

Ich versuche es heute mal.

19.12.2019 06:06 • #38


ViolettaM

Guten Morgen!
Kennst du Stopfbrötchen? Das ist eine super Alternative, wenn man keine Lust zum Kochen hat und trotzdem ein vernünftiges Essen will mit ein paar Vitaminen und Ballaststoffen drin.
Man nimmt ein Brötchen, macht ein Loch rein, pult das Weiche raus und bestreicht die Innenseite mit z.B. Frischkäse, Senf, Remoulade, vegetarischem Aufstrich, Ketchup, oder auch nur etwas Olivenöl und Salz, was man halt mag. Dann stopft man jede Menge Frischfutter durch das Loch, Salatblätter, Gurke, Paprika, geraspelte Möhren, oder auch Krautsalat, eingelegte rote Beete oder Gürkchen. Das kann man dann noch abwechseln mit Käse, Ei, Schinken, Tofu, ganz nach Geschmack.
Auf die Art passt extrem viel Zeug rein in so ein Brötchen und es lässt sich so viel handlicher essen als wenn man es aufschneidet und den Belag dazwischenklemmt. Taugt auch sehr gut zum Mitnehmen. Da sollte man aber darauf achten, dass die Füllung nicht zu viel Feuchtigkeit enthält.
Guten Appetit!

19.12.2019 06:54 • x 2 #39


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Pimbolina71

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Hallo @ViolettaM : Nein, das Stopfbrötchen kannte ich bis jetzt noch nicht, klingt aber sehr lecker und kann sehr variabel gefüllt werden. Eine sehr gute Idee. Danke für den Tipp.

19.12.2019 06:59 • x 1 #40


Shana1967

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Violetta, sehr guter Tipp mit Brötchen, das eignet sich hervorragend zur Resteverwertung ,
kann man sicher auch mit Käse überbacken.
Auf dem Wihnachtsmarkt wird Suppe in mittelgroßen Brötchen serviert, leider landet viel Brot im Müll

19.12.2019 07:21 • #41


Shana1967

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Habe gerade das erste Mal Calzone frittiert auf dem Weihnachtsmarkt gegessen.

So was von fettig und sowas von lecker

19.12.2019 13:00 • #42


Axel61

Axel61

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Ich habe mir noch ein Teilchen vom Bäcker mitgebracht, dass ich nachher zum Tee essen werde. Also wenn das nicht gut tut

19.12.2019 19:28 • #43


ViolettaM

Ich habe mich heute morgen mit meinem Voschlag selbst angefixt
Nach meinem Weihnachtsgeschenkemarathon mussten erstmal dringend ein paar Brötchen her und bayrischer Senf, Feldsalat, und Ziegenkäse. Zuhause hatte ich noch zwei lila Möhren, die ich schnell dazu geraspelt habe. Paar Tropfen Zitrone drüber, rein ins Brötchen, lecker!

19.12.2019 19:52 • #44


Shana1967

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Ich habe heute einen schwierigen Tag
und mich eingedeckt mit:

Salat mit Falafel und Süsskartoffeln ( fertig in der Salatbar gekauft) für mittags
und couscous mit Kichererbsen ( auch fertig)abends

Manchmal ist es für mich die beste Lösung: Fertig-gemachtes kaufen
Hat geschmeckt !

30.01.2020 19:32 • x 1 #45


Ex-Mitglied

Ich koche jeden Tag frisch und dazu zählt regelmäßig Fleisch, tierisches Eiweiß macht nicht nur satt sondern auch ausgeglichener, zumindest meine Wahrnehmung.
Dazu noch Beilagen als wichtige Kohlenhydrate können Wunder bewirken aber natürlich keine Heilung.

Senf hat z.B eine depressionshemmende Eigenschaft und wahrnehmbar.

30.01.2020 19:50 • x 1 #46


Shana1967

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Super, dass du es schaffst jeden Tag zu kochen!

An Tagen wie heute bin ich schon ok mit mir, wenn ich mir was einigermaßen gesundes holen kann.

Mein Salat hatte zumindest ein Honig -Senf- Dressing

30.01.2020 19:55 • x 1 #47


Ex-Mitglied

Fertiggerichte bzw. etwas fertiges zu ordern ist natürlich der einfachste Weg aber aus eigener Erfahrung wird man auf Dauer zu faul was eigenes zu kochen und noch dazu nimmt man ungewollt am Gewicht zu. Ich kenne natürlich selbst diese Tage wo man denkt, auf kochen gar kein Bock aber mit der richtigen Taktik kann man sein eigenes Kopfkino austricksen und ist dann nach vollendeten Gerichten die einem auch noch dazu besser schmecken auch psychisch wieder gestärkt weil man was gemacht hat was Kraft, Geduld und Konzentration erforderte und wird durch den Konsum und eintretender Sättigung durchaus positiv bestätigt. Vor allem gesünder und billiger als nur fertig gekauft!
PS: Ganz zu Schweigen von bestimmten hygienischen Zuständen die in manchen Küchen herrschen !

30.01.2020 20:08 • #48


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AmyAluka13

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Ich habe vor anderthalb Jahren meine komplette Ernährung umgestellt und für mich persönlich hat sich selbst noch in schwierigen Umständen viel getan. Als ich noch Antidepressiva zu mir genommen habe, hatte ich eine Zeit lang auch einen sehr ungesunden Speiseplan, welcher mich eben auch nie wirklich so ganz gesättigt hat. Die meisten Sachen bestanden aus Zucker und Kohlenhydraten (Pizza, Döner, Nudeln, Eis, Schokolade etc.) Habe vor zwei Jahren auf einem Biolandgasthof gelebt und von dort an diverse Inspirationen, mich gesünder zu ernähren, mit genommen.

Heute kaufe ich einen Teil meiner Lebensmittel nur noch in natürlicher Bioqualität ohne Zusatzstoffe, um meinen Körper weniger mit sinnlosen Zusätzen an Geschmacksverstärkern, Zucker, Kalorien etc. zu belasten. Auch ernähre ich mich heute ausschlaggebend fast nur noch von rohen und kalten Mahlzeiten wie Vollkornbrot, Gemüse, Obst, Nüsse, Salate etc.
(Das muss aber jeder für sich selbst entscheiden, mir reicht das heute im Großen schon aus.)

Meine neue Ernährungsliste:
- Vollkorn- und Knäckebrot (am liebsten Pumpernickel)
- Zucchini, Gurken, Frühlingszwiebeln, Tomaten, Karotten
- Bananen, Äpfel, Trauben
- Naturbelassene Cashewkerne oder Walnüsse
- Getrocknete Cranberrys
- Haferflocken
- Lachs
- Griechischer Joghurt
- Naturjoghurt
- Blaukäse
- Frischkäse
- Avocado-Dip
- Schokolade mit hohen Kakaogehalt (macht weniger süchtig)
- Couscous-Salat, Frühlingssalat, Quinoa-Salat
- Tee, Wasser, Infused Water, leichte Limonaden
- Ab und zu auch mal warme Mahlzeiten wie Reis mit Gemüse, Eintöpfe etc.

Vieles kombiniere ich dann einfach selbst und esse Abends weniger Kohlenhydrate und mehr Proteine.
Meine Faustregel ist zwei Portionen Obst und drei Portionen Gemüse am Tag und dazu viel trinken.
Auch esse ich seit meiner Ernährungsumstellung wieder sehr konstant und regelmäßig, und konnte sogar meinen entstandenen Vitaminmangel nach Absetzen der Präparate bis auf Vitamin D wieder neu ausgleichen. Depressionen habe ich immer noch, was alleine an meinen derzeitigen Umständen liegt. Was soll ich sagen. gesunde Ernährung hat durch aus sehr kompensierende Auswirkungen, und ich bin heute sogar sehr froh, in Sachen Ernährung wieder ganz neu angefangen zu haben. Davor hatte ich nur ständig Blähungen, Sodbrennen und Dauerhunger.

30.01.2020 20:17 • x 3 #49


ViolettaM

Zitat von Mark78:
Senf hat z.B eine depressionshemmende Eigenschaft

Das ist mir neu, interessant

Ansonsten ist es wohl individuell sehr unterschiedlich, was zufrieden und ausgeglichen macht. Bei mir ist das auch von Tag zu Tag unterschiedlich.

Gestern habe ich Hummus zum ersten Mal selbst gemacht, also tatsächlich auch die Kichererbsen vorher eingeweicht und gekocht. Den haben wir dann mit gebackenen Süßkartoffeln gegessen. War echt gut, hat auch meinen Schatz überzeugt, der eigentlich nicht so auf Süßkartoffeln steht.

Zitat:
und ist dann nach vollendeten Gerichten die einem auch noch dazu besser schmecken auch psychisch wieder gestärkt

Das kenne ich auch. Mir macht Kochen einfach auch Spaß und man hat halt direkt den Nutzen davon.
Es soll aber Menschen geben, die einfach wirklich nicht gern kochen, denen erschließt sich dieser Effekt nicht.

30.01.2020 20:22 • x 1 #50


Ex-Mitglied

Kochen ist für mich eine Therapie, mein Vater starb mir sehr früh und dadurch wurde ich eher mütterlich geprägt und lernte recht früh das Kochen und Backen da meine Mutter eine ambitionierte Hausfrau war. Meine Ex Freundin nannte meine Kochkünste eher ein kreieren wie in einer Oper. Mir bedeutet Kochen ganz viel denn dabei kann ich völlig abschalten und es tut mir unheimlich gut selbständig mich versorgen zu können denn sonst wäre ich schon längst verhungert

30.01.2020 20:32 • #51


ViolettaM

Zitat von Mark78:
dadurch wurde ich eher mütterlich geprägt und lernte recht früh das Kochen und Backen da meine Mutter eine ambitionierte Hausfrau war.


Klischeealarm
Also bei uns war mein Vater der ambitionierte Koch. Am Wochenende und für Feiern und für Gäste konnte er stundenlang in der Küche wurschteln. Als er in Rente war, auch täglich.
Und mein Sohn hat die Opa-Gene auch abbekommen.

30.01.2020 20:37 • #52


Shana1967

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Heute wieder schnelle Küche:

Reibekuchen (fertig gekauft) mit Champions und Ei
Zaziki und Krautsalat ( fertig gekauft)

- kochen macht mir gelegentlich Freude,
in Zeiten von wenig Energie, bin ich froh mich einigermassen ausgewogen zu
ernähren, komme es woher es wolle und es darf dann auch von anderen Menschen zubereitet sein.

Wenn ich nicht arbeite, klappt das mit der SelbstBekochung um einiges besser, ich finde es im Moment schon eine große Angelegenheit rauszufinden, auf was ich überhaupt Appetit habe.

31.01.2020 15:08 • x 2 #53

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