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Sertralin Erfahrungen mit Nebenwirkungen

Ich bin so traurig, ängstlich und verzweifelt. Will meine gesunden Augen wieder:-(((

19.12.2019 11:31 • x 1 #286


Ich würde vorschlagen,du kümmerst dich im Moment mehr auf deine Depression. Mit dein Augen kann es noch etwas dauern,bis Besserung eintritt.
Es hilft dir nix,immer alles schwarz zu sehen,was schlecht ist. Damit tust du dir kein gefallen.

19.12.2019 16:11 • #287



Hallo Jana1234,

Sertralin Erfahrungen mit Nebenwirkungen

x 3#3


Zitat von Skygirl77:
@bones
In meinem Fall würde mir durch dieses Medikament noch mehr Leid zugefügt. Ich komme einfach nicht damit klar, jetzt noch eine chronische Erkrankung zu haben. Ich bereue den Tag, an dem ich in dieses Krankenhaus gegangen bin.

Kann dich gut verstehen (auch wenn ich mich in die Lage des Problems mit deinen Augen nicht wirklich hineinversetzen kann)! Die Erfahrung, Psychopharmaka eingenommen zu haben, hat auch mich für mein Leben gezeichnet. Man sollte Konsequenzen daraus ziehen. Meine ist, mit Depression nie wieder einen Arzt aufzusuchen, ich werde es auch ein 5. Mal alleine schaffen - ohne mir dabei neue Probleme durch Psychopharmaka einzubrocken.

19.12.2019 16:28 • #288


Mandinka
Ich habe die Antidepressiva auch absetzen müssen, weil mein Darm die nicht mehr vertrug und ich außerdem über die Jahre damit fett wurde wie nie zuvor in meinem Leben. Nach dem Absetzen purzelten dann die Kilos zum Glück wieder.

Zum Arzt würde ich aber trotzdem wieder gehen wegen Depression. Schon um bei wirklich akutem Bedarf mal aus dem Hamsterrad aussteigen zu können. Die Medikamente, die man mir ggf. verschreiben würde, muß ich ja dann nicht nehmen und das Nichtnehmen muß ich dem Arzt ja auch nicht unbedingt auf die Nase binden. Aber wenn man wirklich am Boden ist und eine Krankschreibung braucht, bleibt einem ja nix anderes übrig als zum Doc zu gehen.
Mein Sohn muß im Moment leider auch Sertralin und abends Olanzapin in sehr geringer Dosis nehmen. Die schlimmste Nebenwirkung ist bisher, daß er zunimmt. Ich werde in ca einem Monat drauf drängen, das Zeug zu reduziern bzw. auszuschleichen. Ganz besonders das Olanzapin. LG

19.12.2019 19:12 • #289


Könnt Ihr bitte für mich beten oder an mich denken? Mein Kopf hat sich so auf die Augen fixiert. Ich kämpfe gegen die Realität und bin so traurig. Ich denke manchmal, dass ich nicht mehr weiter kann.

20.12.2019 08:32 • #290


Alexandra2
Liebes Skygirl, ich bete für Dich und denke an Dich.
Versuche bitte den Satz immer wieder, weil Dich das quält: "ich lasse los, es wird für mich gesorgt"
Ich umarme Dich
Liebe Grüße Alexandra

20.12.2019 09:44 • x 1 #291


Danke liebe Alexandra!

20.12.2019 10:00 • x 1 #292


Ich möchte nicht mehr über die Sache nachdenken, warum ich die Tabletten genommen habe. Ich bräuchte Medikamente gegen die Depression. Wenn ich Pech habe, muss ich mich mein Leben lang mit der Augenerkrankung beschäftigen. Aber relativiert betrachtet, ich bin nicht erblindet. Ich habe es früh erkannt und es besteht die Chance, dass es sich zurück bildet. Meine Psyche ist so angeschlagen und die Erholung hat überhaupt nicht richtig begonnen.

21.12.2019 09:26 • x 1 #293


Auf meinem Zimmer ist eine bald sechsfache Mutter, die kokst und raucht. Ich werde wütend. Als ich schwanger war, habe ich das Rauchen sofort eingestellt. Verantwortung für sich selbst und andere. Ich habe wohl immer zuviel für andere Verantwortung übernommen. Und in der Depression spürt man sich selbst so wenig.

21.12.2019 10:59 • x 2 #294


Was tut Ihr wenn sich ganz schlimme dunkle Gedanken aufdrängen? Ich habe das morgens immer ganz schlimm. Nächste Woche soll der EKT im Klinikum beginnen.

22.12.2019 08:39 • #295


111Sternchen222
Was drängen sich für Gedanken auf?
Bei mir ist es eigentlich immer die Frage ob es mir wohl endlich gelingen wird, meine Angst anzunehmen !

22.12.2019 09:28 • #296


Zitat von Skygirl77:
Was tut Ihr wenn sich ganz schlimme dunkle Gedanken aufdrängen? Ich habe das morgens immer ganz schlimm. Nächste Woche soll der EKT im Klinikum beginnen.


Hast du die Depression zum ersten Mal?

Ich hatte ja schon zum vierten Mal Depression. Mir haben 2 Dinge geholfen:

1. Ich hatte mich akribisch über Selbstmordmethoden informiert und festgestellt: So einfach ist es gar nicht, sich umzubringen. Es kann scheitern! Was mich also vom Suizid abhielt, war die Gewissheit: Wenn der Versuch scheitert, dann kommst du in die Geschlossene und bist möglicherweise behindert. Das wäre schlimmer als der Tod oder die jetzige Depression (die ja damit sicher nicht weg wäre, sondern eher och schlimmer). Ich glaube, wenn man das im Gedächtnis behält, kommt man nicht mehr so leicht auf die Idee, sich umzubringen. Mir hat das bis heute das Überleben gesichert.

2. Ich hatte mir Zettel geschrieben mit dem Hinweis: "Du hast es schon 3 Mal geschafft. Es wird auch wieder funktionieren!" Ich erinnerte mich also immer daran, dass eine Depression irgendwann vorbei geht. Es brauchte weder Medikament noch Therapie. Jedes Mal musste zwar viel Zeit verstreichen, aber die Seele gesundete wieder von selbst. Aus der letzten Episode kann ich sagen: Geholfen hat mir, mich mit dem Elend zu arrangieren. Dauernd hatte ich nach Lösungen gesucht, weil ich dachte, ich könnte die Depression mit irgendwelchen Mitteln bekämpfen (heute weiß ich, ich habe damit gegen mich selbst angekämpft). Irgendwann habe ich mich geschlagen gegeben und gesagt: Okay, du kannst nichts machen außer warten. Und während des Wartens spielte ich ein Spiel, dass an die sog. ABC-Methode (Konzept der kognitiven Verhaltenstherapie) angelehnt ist: Ich bewertete alles, was ich tagsüber erledigen musste folgendermaßen und führte eine Punkteliste: Ging es schief, bekam es eine -1, habe ich es einigermaßen hinbekommen, bekam es eine 0, habe ich es gut hinbekommen, bekam es eine +1. Vor dem zu Bett gehen wurde zusammengerechnet. Und es zeigte sich: Ich war immer im Plus! Nichtmal nur auf 0. Ich weiß, wenn man depressiv ist, denkt man sich: Na toll, ein Spiel - was soll der Blödsinn. Aber mach es einfach! Es kostet keine Anstrengung und deine Gedanken kreisen ohnehin dauernd. Also lasse sie doch darum kreisen - verlieren tust du dabei ja nichts, schlimmstenfalls hilft es nicht aber es bedeutet kaum Aufwand.

22.12.2019 13:38 • x 3 #297


Ihr Lieben,

Ich brauche eure Hilfe!

Ich habe mich in das Thema mit den Augen so schlimm reingesteigert. Hab sämtliche Ärzte aufgesucht, Tropfeb und Salben durchprobiert. Und eine wahnsinnige Angst entwickelt, dass das nicht mehr weg geht. Das bestimmt krankhaft mein Denken. Dabei wird die Depression noch stärker. Ich komme aus dem Ganzen nicht mehr raus.

04.01.2020 15:51 • x 1 #298


Alexandra2
Wie können wir helfen?

04.01.2020 16:14 • #299


Wie komme ich aus dieser Gedankenspirale und den Ängsten heraus. Ich bin ja in Behandlung. Wenn es chronisch wird, muss ich einen Umgang damit finden. Ich will deshalb nicht auf der Akutstation in der Psychiatrie sein.

04.01.2020 16:29 • #300





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