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Fluoxetin Erfahrungen - Gewicht und Nebenwirkungen

struppi

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07.09.2008 20:14 • #1


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Sancho

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Hallo struppi,

und Willkommen hier im Forum!

Ich selbst kann dir zu diesem Thema eigentlich nur eines empfehlen:
Wenn du mit dem Citalopram wirklich - bis auf die Gewichtszunahme -
zufrieden bist, dann bleibe dabei!

Es gibt leider auch Patienten, die unter Fluoxetin zugenommen haben!
Du musst halt bedenken, dass du erst die Ausschleichsymptomatik des
Citalopram und dann die Einschleichsymptomatik des Fluoxetin auf
dich nehmen müsstes! Alles in allem können da schnell 4 - 6 Wochen
Nebenwirkungen auf dich zu kommen!

Gruß Sancho

08.09.2008 17:11 • #2


BlueAngel

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Hallo,

bei mir wurde von Citalopram auf Fluvoxamin umgestellt, auch wegen sehr schneller Gewichtszunahme und auf meinen Wunsch. Ich denke Fluoxetin ist das gleiche Medikament, nur unter einem anderen Namen.

Ich habe die Umstellung sehr gut vertragen.

Gruß

Blue Angel

22.12.2008 05:07 • #3


bonny12367

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Hallo,

ich würde es auf einen Versuch ankommen lassen. Meiner Meinung bräuchtest Du bei Wechsel der Medis keinen Ein- noch ausschleichzeit auf Dich nehmen. Aber spreche das besser sicherhaltshalber nochmals mit dem Arzt. Aber ich habe das bis jetzt immer gemacht, Arzt hat immer zugestimmt.

Hatte früher Zoloft genommen und zugenommen dann bin auf fluoxetin umgestiegen und hat dein mein Gewicht verringert bzw. keine Zunahme stattgefunden.

Bei mir ist das halt so, wenn ich eine Gewichtszunahme von etlichen Kilos zunehme durch Medis.... dann rutsche ich aber schnell wieder in eine Depri. Ein paar Kilos sind ja ok aber 10, 15 kilos.... meiner Meinung nach viel zu viel ........

LG Bonny

22.12.2008 06:28 • #4


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Fuelless

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Also Du kannst dabei auch das Ein und Ausschleichen gleichzeitig also überschneidend durchführen um dich an die neue Substanz heran zu tasten, um zu sehen ob Du sie gut verträgst und um unangeneme Überbrückungsphasen möglichst zu vermeiden. Du kannst ja für ein paar Tage nur noch 40mg Citalopram nehmen, von der Reduzierung solltest Du nichts merken. Dann vieleicht 30mg Citalopram und 10mg Fluoxetin, dann nach ner Woche 20mgCitalopram und 20mg Fluoxetin...dann 10mg Citalopram und 30mg Fluoxetin und dann Citalopram ganz weg und 40mg Fluoxetin. Falls es nicht ausreicht kannst Du dann noch höher gehn. Ne Äquivalenzdosis zu nennen ist nicht genau möglich, aber ich würde es auf so 60mg Fluoxetin schätzen. Wobei aber meiner Erfahrung nach die Nebenwirkungen von Fluoxetin stärker sind als bei Citalopram. Es machte mich irgendwie hibbeliger und nervöser als andere SSRI. Vom Gewicht her wirkt sich Fluoxetin im Allgemeinen von den SSRI aber am günstigsten aus.

mfg
Fuelless

22.12.2008 12:04 • #5


BlueAngel

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Hallo,

ich denke jeder Arzt entscheidet das Ein- und Ausschleichen der Medikamente anders. Das kommt ja auch auf den Patienten an. Ich habe Citalopram von einem auf den anderen Tag absetzen können und habe dann 3 Tage lang 50 mg Fluoxetin genommen und dann 100 mg.

Alles in allem vertrage ich das Fluoxetin gut. Ich habe auch nicht mehr solche "Fressattacken" wie beim Citalopram. Aber jeder Körper reagiert anders auf so eine Medikamentenumstellung und man sollte sie auf jeden Fall mit dem Arzt besprechen.

Liebe Grüße

Blue Angel

25.12.2008 07:32 • #6


Sami

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Hallo.

wie man oben schon lesen kann geht es um Potenzstorungen die ich durch Fluoxetin bekommen habe.

Allerdings wurde es erst dann extrem nachdem der Therapeut die Dosis wieder erhöht hat.

Erst dann ist es soweit gekommen das garnichtsmehr lief.

Ich habe es von ein Tag aufs andere einfach abgesetzt . ( MACHT DAS BLOS NICHT)
Es war der Horror mit den Depressionen ect weil ich es plötzlich abgesetzt habe.
Aber ich wollte meine Männlichkeit wieder haben.Also lies ich die finger davon.

Der Therapeut hat mich einfach abwarten lassen ob es besser wird oder nicht.

Ich kann nur sagen - es regt sich was , nur tut es nicht seine aufgabe und gibt auch nach paar Minuten schon auf ..........

Ich habe jetzt 2 Fragen.

- Wird das was wieder mit der Männlichkeit , oder bleibt das ? (Seit über 1 1/2 Monaten Fluoxetin abgesetzt)
- Ist es bei jedem Antidepressiva so das es zur Potenzstörungen führt ?

danke
Mfg
Sam.

06.01.2009 10:29 • #7


Serafina

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Hallo Sami,

deine Männlichkeit wird wiederkommen, wenn es dann daran gelegen hat und es ist bekannt, dass Antidepressiva die Libido verändern, leider sogar manchmal ganz einschlafen lassen.

Hab Geduld, es wird wieder.

Viel Glück.

Serafina

07.01.2009 16:51 • #8


Sami

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Hallo.

.....und wie sieht es mit anderen Antidepressiva aus ... haben sie alle den selben Nebenefeckt ... bzw. muss bei jedem Antidepressiva dieser Nebenefeckt auftretten?

12.01.2009 04:52 • #9


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*Lilie*

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Hallo Sami!
Tut mir sehr leid, dass du damit noch Schwierigkeiten hast, aber ich denke, das wird sich geben mit der Zeit.

Zitat von Sami:
... muss bei jedem Antidepressiva dieser Nebenefeckt auftretten?

Eine Nebenwirkung ist IMMER etwas, das auftreten KANN - nie muss!!
Ich glaube, diese Nebenwirkung steht in so gut wie jeder Beilage zum Antidepressiva drin, das ist aber teils auch nur reine Vorsichtsmaßnahme.

Bei mir ist es zum Beispiel das komplette Gegenteil, seit ich Venlafaxin nehme, bin ich spitz wie Nachbars Lumpi
Das ist furchtbar, denn ab einem gewissen Maß ist es wirklich nervig - und ich bin da echt nicht "penibel".
Im Klinikum hab ich allerdings einen Mitpatienten gehabt, der bei dem Medikament unter Libido-Verlust litt.
Daran siehst du, dass es wirklich bei Jedem anders ist, was der eine als Nebenwirkung bekommt, muss der Andere nicht bekommen...

Lieber Gruß
Lilie

12.01.2009 12:13 • #10


angel0802

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Hi!

Ich habe die Umstellung genau anders herum gemacht - weil ich Fluoxetin nicht so gut vertragen habe.
Ich habe 7 kg zugenommen und habe total "aufgeschwemmt" gewirkt!
Mit Citalopram habe ich jetzt wieder mein altes Gewicht und es wirkt bei mir wesentlich besser als Fluoxetin.

Jeder reagiert da wohl wirklich anders - aber einen Versuch ist es doch auf jeden Fall wert!!!

LG Angel

23.01.2009 22:19 • #11


Mika

Ich habe mit Citalopram innerhalb von zwei Wochen 5 Kilo zugenommen. Das fand ich schon nicht mehr gut. Seit gut vier Wochen nehme ich Fluoxetin (eben weil es das einzige Antidepressiva ist, welches KEINE Gewichtszunahme als NW hat) und habe seit ca. zwei Wochen keinen Hunger mehr. Ich kann kaum was essen. Ob es am Fluoxetin liegt oder an der Depression selbst, welche schlimmer ist, als je zuvor, kann ich nicht sagen. Jedenfalls habe ich innerhalb der letzten zwei Wochen 11kg abgenommen. Das ist das einzige, was mich zur Zeit ein wenig glücklich stimmt.

25.01.2009 17:01 • #12


Mika

Jedes Antidepressivum, jedoch im besonderen Maße ein SSRI (zu denen auch Fluoxetin gehört), kann Libidostörungen sowie -verlust verursachen, MUSS es aber nicht. Ich konnte zum Beispiel unter Cipralex gar nicht mehr, habe aber jetzt mit Fluoxetin überhaupt keine Veränderung der Libido gemerkt.

Und nochwas: Deine Männlichkeit wird wiederkommen. Fluoxetin ist jedoch ein Antidepressivum mit einer extrem langen Halbwertszeit, was bedeutet, dass es Wochen dauern kann, bis es komplett aus dem Körper raus ist. D.h. es kann durchaus ne ganze Weile vergehen, bis die Libido wiederkommt.

Hier mal ein paar Antidepressivas, bei denen Libidoverlust selten auftritt:

-Eltontril
-Amitryptilin
-Nortrilen
-Mirtazapin (kann sogar eingesetzt werden, um den Libidoverlust eines SSRI aufzuheben)

LG
Georg

25.01.2009 17:40 • #13


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Zitat von Sami:


Es war der Horror mit den Depressionen etc weil ich es plötzlich abgesetzt habe.



Veränderung der Libido, könnte auch ein Symptom deiner Depression sein....

LG

sek

25.01.2009 17:59 • #14


Psyche

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Ah je, das ist sicher sehr belastend. Aber wie Sek schon sagte, auch die Depression selbst kann auf die Libido gehen. Wenns das Fluoxetin war, wird sich das wieder von selbst regeln, nachdem die Wirkung völlig abgeklungen ist. Es dauert ca. 6 Wochen bis das der Fall ist. Wenn sich dann die Situation noch nicht gebessert hat, ist es eher die Depression, die da den Hahn abdreht. Auf jeden Fall solltest Du darüber mit Deinem Arzt sprechen und Dir etwas anderes verschreiben lassen. Wie auch schon gesagt wurde reagieren nicht alle Medikamente gleich. Bei Citalopram hab ich Veränderungen nur während des Einschleichens bemerkt, nun wo ich eingestellt bin ist alles im normalen Bereich.

LG
Petra

27.01.2009 14:07 • #15


Psyche

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Ich schließe mich Sanchos Beitrag an. Wenn eine Gewichtssteigerung die einzige Nebenwirkung ist, wäre ein Wechsel wirklich überflüssig. Das Gewicht kommt ja meistens nicht von den Tabletten (obwohl auch das in seltenen Fällen vorkommt), sondern vom gesteigerten Appetit. Denk einfach bei süßen oder fettigen Sachen daran, daß das jetzt nur Gier ist und gib nicht nach, dann nimmst Du hoffentlich auch nicht weiter zu. Lenk Dich ab, dann fällt es nicht so schwer.

LG
Petra

27.01.2009 14:15 • #16


Shiena

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Hallo,
meine persönliche Meinung ist das die Störungen noch lange nach Absetzen des Antidepressivas bestehen bleiben können. Habe selber diese
Erfahrung gemacht und es hat länger als 6 Wochen gedauert. Ist ganz, ganz langsam besser geworden. Möchte nicht ins Detail gehen aber für mich ist es eindeutig das es mit dem Antidepressiva zusammenhängt.
Habe auch noch andere Langzeitsyptome nach absetzten des Antidepressivas. Ist wohl bei jedem anders.
Bei Wikipedia gibt es einen Artikel "SSRI Discontinuation Syndrome -Langzeitsymptome " da steht auch was drüber.
Samy ich glaube nicht das die Störung von einer Depression kommt wenn du dieses Problem vorher nicht hattest.
Ist es etwas besser geworden? Kannst mir auch gerne eine PN schreiben, wie gesagt ich hatte das gleiche Problem und mich würde interessieren
wie es bei anderen ist.

31.01.2009 21:57 • #17


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Deadalus

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Vielleicht hilft die Zufuhr von Arginin einer Stickstoffmonoxidbildenden Aminosäure.
Aber spreche das mit dem Arzt ab,diese kann bei erektiler Dysfunktion helfen.
Eine kombinierte Zufuhr von Arginin mit Folsäure, Vitamin B6 und Vitamin B12 und/oder Antioxidantien (z. B. Granatapfel, Vitamin C) kann die Aktivität des NO-produzierenden Enzyms verbessern.

Gruß
Deadalus

04.02.2009 18:12 • #18


Galotti

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sagt der Name Euch was? Was ist das? Was wisst ihr darüber? Danke!

09.04.2009 02:41 • #19


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LaLuna80

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Hallo Galotti,

Fluoxetin ist ein Antidepressiva. Es wird u.A bei Depressionen,Zwangsstörungen und Bulimie verschrieben.

Schau mal hier:

http://de.wikipedia.org/wiki/Fluoxetin

Lg Luna

09.04.2009 06:54 • #20


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Hallo Galotti,

bezüglich Fluoxetin ist hier im Forum schon einiges geschrieben worden siehe bitte hier: search.php ... ("Suchfunktion" unseres Forums)...

Was möchtest du für Informationen ?

LG

sek

09.04.2009 18:49 • #21


Galotti

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Ich wollte mich informieren über die Erfahrungen bzw. Nebenwirkungen.
Und ob das ein (Haus)arzt das verschreibt.
Ob man da etwas beachten sollte.

10.04.2009 13:19 • #22


GertrudD

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Warum sollte dein Hausarzt dieses Medikament verordnen und nicht ein Spezialist: Psychiater?

Gertrud

10.04.2009 17:57 • #23


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Hallo Galotti,

wie oben bereits von mir geschrieben wurde hier diesbezüglich deiner Fragen, im Forum schon sehr viel über dieses Antidepressiva berichtet.

Natürlich "kann" dies auch von einem Allgemeinarzt / HA verschrieben werden, jedoch gibt es nicht "ohne Grund" Spezialisten / Fachärzte

Ein verantwortungsvoller Doc, klärt den Patienten auch über Nebenwirkungen, Eindosierung, sonstige Hinweise etc. pp. auf und führt in regelmäßigen Abständen Kontrolluntersuchungen durch.


LG und alles Gute für dich und deinen Freund

sek

11.04.2009 18:44 • #24


Psyche

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Ja, im Notfall kann ein Hausarzt auch mal fluoxetin verschreiben (z.B. wenn der Psychiater oder Neurologe über Feiertage, Ferientage nicht erreichbar ist). Aber wie SEK schon erwähnte, Erstverschreibung, Eingewöhnung und Überwachung der Einnahme von Antidepressiva sollte von einem Facharzt (Psychiater, Neurologe) gemacht werden. Mit gynäkologischen Beschwerden geht man ja auch in der Regel nicht zum Hausarzt.

LG
Petra

16.04.2009 07:56 • #25


mag

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Hallo Quassel,

ich nehme seit 1,5 Jahren 20 mg Fluoxetin und die von Dir beschriebenen Synthome habe ich auch schon festgestellt. Ich fühle mich damit aber besser, denn ich grübele über die Probleme anderer nicht mehr so nach und fühle mich daher auch freier.

Es ist doch ein guter Selbstschutz und es ist doch mal gut, auch an sich selbst zu denken.

Schöne Grüße
mag

10.05.2009 18:37 • #26


mag

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Hallo,

seitdem ich Fluoxetin nehme habe ich verstärkt Schweißausbrüche bei Belastung, aber da es mir psychisch besser durch die Einnahme geht, nehme ich das inkauf.

Mein Arzt hatte mir seinerzeit gesagt, dass es durch Fluoxetin zu einer Antriebssteigerung kommt und auch das kann ich nur bestätigen, denn vor der Einnahme war ich total unmotiviert.

Schöne Grüße
mag

13.05.2009 10:48 • #27


mag

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Hallo Depressic Queen,

positiver zu denken, ist immer ein guter Schritt vorwärts.

Zitat:
wenn man eigentlich Medikamente nimmt, wird man dann eigentlich nicht mehr wegen Depressionen krankgeschrieben? denn wenn die wirken, ist man ja praktisch "gesund" oder nicht?

Das kann man nicht verallgemeinern, kommt immer auf den Gesamtzustand an. Man ist nicht automatisch gesund, wenn Medikamente hilfreich sind.

Ich sehe es so, dass es eine Unterstützung ist, besser mit der Erkrankung umzugehen. Ich selbst bin aufgrund meiner Erkrankungen sogar befristet verrentet.

Schöne Grüße
mag

13.05.2009 13:55 • #28


mag

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Hallo Depressic Queen,
Zitat:
Ich würde gern mal Alk. über den Durst trinken
das mit dem über den Durst trinken bei Einnahme von Fluoxetin würde ich nicht machen. Ab und an trinke ich auch schon mal abends 1 -2 Gläser Rotwein, obwohl ich morgens Fluoxetin nehme, habe ich dennoch das Gefühl, die Wirkung des Weins ist stärker.

Schöne Grüße
mag

14.05.2009 21:02 • #29


mag

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Hallo Dperessic Queen,

das Gefühl, dass die Wirkung des Fluoxetin aufgehoben wird, hatte ich nicht, aber sei trotzdem vorsichtig, ich würde nur eine geringe Menge Alk. zu mir nehmen, um keine Nebenwirkungen zu bekommen. Mit Sicherheit weisst Du auch, dass Medikamente den Alk. erhöhen können.

Schöne Grüße
mag

14.05.2009 21:12 • #30

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