Selbst kündigen während Krankheit? Welche Konsequenzen ergeben sich?

Eloise

Eloise

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Ja wo fang ich denn nur an?

Mein Job hat ein ganzes Stück weit dazu beigetragen, dass ich nun in einer Depression stecke. Entsprechend groß ist meine Angst, da wieder hin zu müssen.

Nun wurde mir in der Tagesklinik gesagt, dass ich die Kündigung schreiben soll. Okay, der Job ist im Moment das einzige Rädchen, dass ich im Moment auf die Schnelle und aktiv drehen kann, aber ich bin der Meinung, dass sich daraus für mich mehr Nachteile als Vorteile ergeben.

Zwar wäre es ein Abschluss und diese Angst wäre mir genommen, aber solange ich krank geschrieben bin, muss ich ja sowieso nicht hin. Bisher werde ich da auch in Ruhe gelassen. Ich habe ziemlich zu Anfang gesagt, was ich habe und das war auch der letzte Kontakt zum Arbeitgeber.

Seit November bin ich Arbeitsunfähigkeit, die Krankenkasse zahlt seit Ende Dezember und somit wird es dem AG wohl egal sein.

Ich habe ja nicht einmal annährend eine Ahnung was ich machen soll. Bleibe ich in dem Job? Mache ich was ganz anderes? Das kann ich alles nicht sagen, ich weiß nur, dass es mir bei meinem jetzigen AG auf Dauer nicht gut gehen wird. Trotzdem habe ich auch Angst etwas Neues zu beginnen. Aber muss ich mich da wirklich so schnell entscheiden?

Im Moment weiß ich garnicht, wie ich eine 40 und mehr Stundenwoche unter Dauerstress überstanden habe und fühle mich auch nicht dazu in der Lage woanders so einen Job anzunehmen.

Also warum nicht vorerst angestellt bleiben, im Krankenschein Zustand verbessern und Lage sondieren und dann kündigen, wenn ich weiß wo es hingehen soll? So wäre ich doch viel besser versorgt. Wobei das Thema Sicherheit ein großes Thema bei mir ist, aber in diesem Fall erscheint es mir mehr mit der Vernunft als mit meinem Problem zu tun zu haben.

Keine Ahnung. Ich bin etwas konfus.

Was ich eigentlich wissen will: Sollte ich wirklich selbst kündigen und welche Konsequenzen hätte das für mich?

LG

Eloise

24.03.2012 20:26 • #1


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Steffi

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Hallo Eloise,

hast Du das hier schon gelesen ?
arbeitsunfaehigkeit-krankschreibung-was-ist-wichtig-t1679.html

24.03.2012 20:57 • #2



Hallo Eloise,

Selbst kündigen während Krankheit? Welche Konsequenzen ergeben sich?

x 3#3


Eloise

Eloise

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Hi Steffi,

ja das hatte ich schon mal gelesen. Deswegen bin ich auch so irritiert von der Idee meiner Therapeutin. So ein paar wenige wichtige Dinge sollte sie doch auch aus dem Bereich wissen, auch wenn sie nicht für die Sozialberatung zuständig ist.

Bisher ist mein Lebenslauf ziemlich makellos und egal in welche Richtung ich nun gehe, wenn es geht, sollte er das auch bleiben.

24.03.2012 22:25 • #3


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Albarracin

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25.03.2012 11:39 • #4


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Anima

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- jepp, das läuft bei mir auch gerade. Ein wenig Provokation, RAs wollen auch etwas verdienen. Hast Du eine Rechtsschutzversicherung?

25.03.2012 19:08 • #5


Eloise

Eloise

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Japp, Rechtsschutz hab ich. Ich werde alles in der Klinik ansprechen. Fühl mich da gerade sehr alleine gelassen.

Ich weiß ja auch nicht. Vielleicht wirke ich ja so, als ob ich alles weiß. Tue ich aber nicht. Vielleicht sollte ich ne weiße Fahne schwenken und Hilfe rufen, um wirklich gesehen und gehört zu werden.

Also abgeschlossen hab ich mich meinem Job nicht wirklich. Hab heute Nacht wieder davon geträumt. Im Traum war man dann bei meiner Rückkehr so nett mich nicht gleich an meine alte Stelle zu setzen, sondern mich nur Teile davon übernehmen zu lassen. Selbst die haben mich schon gestresst und als ich dann wieder Zuhause war, hab ich dann zu meinem Freund gesagt, dass ich da nie wieder arbeiten kann und er meinte dann nur: "Schön dass du das auch mal einsiehst."

Ich denke, ich fange langsam an mich zu lösen. Kündigung wäre natürlich therapeutisch gesehen ein großer Schritt, aber ansonsten einfach doof.

Hab auch noch keine Kündigung geschrieben. Ich denke, ich werde mal ein Muster anlegen ohne Datum etc. und das dann mitnehmen.

25.03.2012 21:13 • #6


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Anima

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Wie lange bist Du schon in Deinem Unternehmen?

25.03.2012 23:38 • #7


Eloise

Eloise

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Seit etwas über acht Jahren.

Hab nun die Kündigung verfasst, allerdings ohne Datum.

Fragen sind auch notiert.

Dann wurschtel ich mich da morgen mal durch.

26.03.2012 00:26 • #8


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Anima

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Ganz viel Erfolg wünsche ich Dir! Ich denke, so ein Kündigungsschreiben in der Tasche kann auch motivieren

26.03.2012 10:27 • #9



Hallo Eloise,

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Eloise

Eloise

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Dankeschön Anima - Erfolg hatte ich allerdings weniger.

Ich schreib dazu mal mehr in mein Tagebuch. *hmpf*

26.03.2012 18:35 • #10

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