Reha, Aussteuerung und Rente - was kommt jetzt auf mich zu?

Ich brauch Mal dringend Euren Rat. Ich war jetzt in einer Reha, die mir die Rentenkasse auferlegt hat. Die 4 Wochen sind morgen rum und ich bin froh, wenn ich da weg bin.

Über mich wurden diverse Gutachten erstellt, alle etwa 1 - 2 Jahre her. Die sind eher nebulös so in dem Sinne kann sein, daß sie nicht merh arbeiten, kann sein auch nicht.

Ich hatte heute ein Gespräch mit meinem Therapeuten in der Knlinik und der war total unsicher. Der hat sich die Gutachten angesehen und wußte nun nicht so recht, was er sagen soll.

Fest steht, daß ich arbeitsunfähig entlassen werde. Da ich kurz vor der Aussteureung stehe, werde ich am Mittwoch zum Arbeitsamt gehen. Was kommt denn jetzt? Mit meine Depressionen und Morbus Crohn kriege ich keine Arbeit. Wie lange kann ich dann arbeitsunfähig geschrieben werden und vor allen dingen von wem?

Bitte sagt mir was, bin total verunsichert und habe enorme Angst vor dem was kommt

25.02.2008 23:03 • #1


Unsicher1968
Guten Morgen, Libelle!

Erst einmal "Hut ab", dass Du die Reha unter diesen Umständen überhaupt durchgezogen hast!

Ich denke, Du solltest als erstes Deinen Hausarzt aufsuchen und mit ihm Deine Fragen klären und ihm von der Reha berichten.

Mit "Aussteuerung" und "Rente" kenne ich mich leider überhaupt nicht aus, aber ich denke, der Gang zu Deinem Hausarzt wird Dich weiterbringen, zumal er sich mit "Krankschreibung" und "Rente" wohl eher auskennt?!

Ich wünsche Dir ganz viel Kraft für Deinen weiteren Weg! Du bist schon soooooooooo weit gegangen, dann schaffst Du auch den Rest!

26.02.2008 07:14 • #2


Also ich bin heute als arbeitsunfähig entlassen worden. Die Aussage meines Therapeuten war "Wenn Sie gesund wären, könnten Sie 8 Stunden Vollzeit arbeiten, aber Sie sind ja krank"

Was halte ich denn nun davon?

26.02.2008 22:07 • #3


Fini

Aussteuerung, was nun?

Hallo liebes Forum,

Ich werde am 16.5. von der Krankenkasse ausgesteuert und will mich nun bei der AA melden.
Ich bin seit 2017 krankgeschrieben und bin noch angestellt.
Möchte nicht in die Firma und den Arbeitsbereich zurückkehren. Bin noch nicht in der Verfassung mich dem Arbeitsleben zu stellen und habe nach einer ambulanten Reha im Dez/Jan, bei dem Rentenbund einen LTA gestellt, der jetzt im Widerspruch geprüft wird.
Ich habe eine generalisierte Angsstörung und PTSD.
Von einem Krankenkasse Berater wurde
mir gesagt, ich solle unbedingt den 145 Paragraph angeben.

Habt ihr Tipps wie man das hinbekommt ?
LG,
Fini

08.05.2019 19:36 • #4


Hallo Fini,

ich habe zufällig darüber gelesen, da ich mich selber damit befasse anwaltliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Ich weiss nicht, ob ich den Link hier nennen darf. Deshalb gebe ich dir den Tipp Paragraph 145 bei einer Suchmaschine einzugeben und dort nachzusehen. Dort werden die Fallstricke zu dem Paragraphen gut erklärt.

09.05.2019 06:06 • #5


Fini
Vielen Dank

09.05.2019 06:41 • #6


Albarracin
Hallo,

der § 145 SGB III
http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_3/__145.html
gilt ausschließlich dann, wenn ein Antrag auf Erwerbsminderungsrente gestellt wurde. Ein LTA-Antrag reicht dafür nicht aus.
Und mit der Meldung bei der AA bist Du reichlich spät dran, hoffentlich machen die keinen Ärger - was sie evtl. dürften.

09.05.2019 14:19 • x 1 #7


[quote][/der § 145 SGB III
http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_3/__145.html
gilt ausschließlich dann, wenn ein Antrag auf Erwerbsminderungsrente gestellt wurde.]

Ich bin beim Anwalt gewesen und er sagte mir, ich müsse beim AA diesen Paragraphen 145 benennen um die Nahtlosregelung zu erreichen. Und zwar bereits 3 Monate vor Ende des Krankengeldbezugs.
Es hätte nichts mit der Erwerbsminderungsrente zu tun.
Was ist denn nun richtig?

-----------------------------------
Morgen kommt noch.
Heute ist fast geschafft,
wenn ich denn schlafen könnte.

19.05.2019 23:23 • #8


Albarracin
Hallo,

§ 145 SGB III ist eindeutig. Ohne Erwerbsminderung kein Anspruch. Warst Du denn überhaupt bei einem Fachanwalt für Sozialrecht ?

Bei Aussteuerung wegen Arbeitsunfähigkeit besteht lediglich der allgemeine ALG1 Anspruch nach § 138 SGB III
http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_3/__138.html
Hierbei ist zu beachten, daß dieser Anspruch entgegen dem Wortlaut des Abs. 1 auch dann besteht, wenn das alte Arbeitsverhältnis noch weiterbesteht, allerdings wegen Arbeitsunfähigkeit die Beschäftigung auch nach 78 Wochen nicht wieder aufgenommen werden kann. Allerdings müssen zumindest die Voraussetzungen des Abs. 5 erfüllt werden. Mehr dazu findest Du hier:
arbeitsunfaehigkeit-krankschreibung-was-ist-wichtig-t1679.html

20.05.2019 07:57 • #9




Ähnliche Themen

Hits

Antworten

Letzter Beitrag