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Psychosomatische Klinik - Tasche packen / was brauche ich?

Heey,
Also mein hausarzt hat jetzt in der psychosomatischen Klinik( wegen schweren depression ) , also ich glaub dass es eine psychosomatische ist ich weiss es nicht genau , angerufen und ich habe 2-3 Wochen Wartezeit . Die dritte Woche hat angefangen und solangsam mache ich mir Gedanken darum was ich alles einpacken muss und sowas .

Habt ihr eine Ahnung was ich alles mitnehmen muss ? Würde mir gerne eine kleine Checkliste machen .

Zudem hab ich noch ein paar fragen .

1. wie ist das mit der kosten Übernahme , muss ich voher mit der Einweisung zu meiner Krankenkasse oder was muss ich machen ?

2. darf ich mein handy dort behalten ?

3. wie überbrücke ich die zeit bis es soweit ist am besten ? Werde immer nervöser

4. generell Regelungen in solchen Kliniken ?

Ich danke allen schonmal für die Hilfe:)

09.02.2020 12:40 • #1


Hallo Alena!
Bitte mach dich nicht verrückt. Es wird alles gut!
Dein Arzt macht dir eine Überweisung für die Klinik. Diese gibst du dort beim einchecken ab.
Wenn du die Fahrt in die Klinik nicht alleine stemmen kannst, bekommst du auch vom Doc einen Taxischein.
Tasche packen :
Sportsachen, wie Jogginganzug, Leggings, Badezeug
Wohlfühlkleidung, Sweatshirts, t-shirts, bequeme Hosen
Kuschelsocken
Unterwäsche
Schlafanzüge oder Nachthemden
Outdoorjacke, Strick,-oder Sweatshirtjacke
Kuschelschal, Halstücher
Turnschuhe für Halle (helle Sohle)
Strassenschuhe
KULTURBEUTEL mit allen Pflegeprodukten die du benutzt, Parfüm
Slipeinlagen, Tampons (wird gerne vergessen)
TEMPO!
Haarbürste, Kamm ,Haargummi.
2 KOPFKISSENBEZÜGE für die Koch und Bundwäsche

Ich denke, wir haben alles eingepackt was wir brauchen!

Viel Erfolg und gute Besserung!
Knuddelgrüße
Mo1901

09.02.2020 14:28 • #2


Krizzly
Man muss Bettwäsche mitbringen?
Ich bin wohl auch ab März in der Klinik. Auf der Internetseite sollte es wohl auch eigentlich eine Checkliste fürs Kofferpacken geben. Aber da kann man nichts anklicken. Sie haben wohl die Verlinkung vergessen.

09.02.2020 14:56 • #3


Elodie
Kein Handy? Das kann wohl keine Klinik durchsetzen, wenn man beim Einchecken das Handy abgeben müsste
Also in den Therapien ausschalten oder auf lautlos, denke ich

Denk an deine Medikamente, oder schreib auf welche du wann nimmst.
Normalerweise musst du sie abgeben und bekommst dann von dort welche, falls es vereinbart werden sollte.

Vielleicht hast du ein Lieblingsgesellschaftsspiel, was du gern mal mit anderen spielen möchtest. Da ergibt sich vielleicht die Chance dazu :wink

Zum Überbrücken, bis es los geht, ne Liste machen, unter welchen Symptomen du leidest und seit wann usw.
Oder Fragen, die dich beschäftigen.
Das sind die ersten Fragen, die dir dort gestellt werden.
Ich bin immer aufgeregt bei sowas und mache mir vorher Stichpunkte, um nichts zu vergessen

Die Einweisung habe ich vom Psychiater bekommen - kann aber auch der Hausarzt ausstellen.

Mach dich nicht verrückt, wenn du es bis in die Klinik geschafft hast und nicht schon vorher verrück bist, kannst du es spätestens dort werden

Überleg dir gut, wem du dich dort anvertraust und was du wem erzählen magst. Es gibt Stationen, wo es "verboten" ist, über Traumata zu sprechen, aber das wird man dir schon gleich zu Anfang sagen.

09.02.2020 17:08 • #4


Elodie
Kein Handy? Das kann wohl keine Klinik durchsetzen, wenn man beim Einchecken das Handy abgeben müsste
Also in den Therapien ausschalten oder auf lautlos, denke ich

Denk an deine Medikamente, oder schreib auf welche du wann nimmst.
Normalerweise musst du sie abgeben und bekommst dann von dort welche, falls es vereinbart werden sollte.

Vielleicht hast du ein Lieblingsgesellschaftsspiel, was du gern mal mit anderen spielen möchtest. Da ergibt sich vielleicht die Chance dazu :wink

Zum Überbrücken, bis es los geht, ne Liste machen, unter welchen Symptomen du leidest und seit wann usw.
Oder Fragen, die dich beschäftigen.
Das sind die ersten Fragen, die dir dort gestellt werden.
Ich bin immer aufgeregt bei sowas und mache mir vorher Stichpunkte, um nichts zu vergessen

Die Einweisung habe ich vom Psychiater bekommen - kann aber auch der Hausarzt ausstellen.

Mach dich nicht verrückt, wenn du es bis in die Klinik geschafft hast und nicht schon vorher verrück bist, kannst du es spätestens dort werden

Überleg dir gut, wem du dich dort anvertraust und was du wem erzählen magst. Es gibt Stationen, wo es "verboten" ist, über Traumata zu sprechen, aber das wird man dir schon gleich zu Anfang sagen.

09.02.2020 17:10 • #5


Irgendeine
Zitat von Alena-sch:
Heey,
Also mein hausarzt hat jetzt in der psychosomatischen Klinik( wegen schweren depression ) , also ich glaub dass es eine psychosomatische ist ich weiss es nicht genau , angerufen und ich habe 2-3 Wochen Wartezeit .

Es freut mich so, dass du diesen Schritt endlich gewagt hast. Es wird dir gut tun, glaub mir.
Ich würde zusätzlich noch eine kleine Tasche mitnehmen, in der du Sachen auf Station rumtragen kannst. Fand ich sehr praktisch. Kopfhörer und Ohrstöpsel sind auch empfehlenswert.
Mein Handy durfte ich bis jetzt immer behalten, selbst auf der Geschlossenen.

Du wirst für die ersten 28 Tage 10 Euro pro Tag zuzahlen müssen, danach nichts mehr.
Lass es auf dich zukommen, versuch nicht zu viel drüber nachzudenken.

09.02.2020 19:57 • #6


Hallo,

ich wünsche Dir alles Gute für deinen bevorstehenden Klinikaufenthalt.

Ich war 2018 insgesamt 12 Wochen in einer Klinik anderer Fachrichtung, was ich mir da mitnahm (ich glaube die dachten ich wollt da einziehen), war Nervennahrung (Schokolade, Kuchen und Co), sind bei mir in ernster Lebensgefahr und nix überlebt länger als nötig.

Weiterhin, habe ich mir Zeitungen mitgenommen, Trinkflasche zumeist gibt es dort ein Spender wo du dir das abfüllen kannst, gerade für die Nacht praktisch und gegebenenfalls Saft/Brause also irgendwas was du gerne trinkst. Das war mir immer recht wichtig.

Auch habe ich immer warme Kuschelsocken mit gehabt, es gibt mir das Gefühl der Geborgenheit. Mein Kuschelkissen und ein Kuscheltier/ Kuscheldecke und je nach Aufenthaltsdauer auch eigne Bettwäsche (Bezüge), es wird aber dort auch gestellt.

Ich allerdings habe mir welche mitgenommen, da mir vorher in etwa bekannt war, das es ein längerer Aufenthalt war, ist aber kein muss.

Mit der Einweisung deines Hausarztes, musst du zur Krankenkasse und Dir eine Kostenübernahme ausstellen lassen, es gibt zwar Bundesländer da ist das nicht mehr erforderlich jedoch würde ich diesbezüglich kein Risiko eingehen.

Eine Einweisung und deren Kostenübernahme dürfen nicht älter als 14 Tage sein.

So ich hoffe ich habe nix vergessen.

Grüße Windsturm

09.02.2020 22:04 • #7


Krizzly
Ich musste bei der Anmeldung schon eine Einweisung vom Arzt mitschicken? Brauche ich dann bei Anreise nochmal was vom Arzt?

09.02.2020 22:15 • #8


Ich persönlich würde mich diesbezüglich für den Fall der Fälle nochmal telefonisch mit der Krankenkasse in Verbindung setzen.

Grüße

09.02.2020 23:45 • #9


Danke an alle schonmal für die hilfe weiss den jemand wie das aussieht mit den wochenenden ? Wird da was gemacht ? Kann man da nachhause ?

Und noch eine Frage heute oder montag ist es soweit dass die mich aufnehmen . Ich habe gehört dass die am wochenende sowieso nichts machen , kann ich die denn dann falls die heute anrufen Fragen ob das ok wäre dass ich montag komme , weil ich habe noch nicht alle persönlichen anliegen geklärt und die müssten noch geklärt werden ?

14.02.2020 08:37 • #10


Elodie
Du kannst immer fragen!
Wenn du das heute noch nicht regeln kannst, was du regeln wolltest, kannst du vielleicht erst Montag einchecken.

Meine Erfahrungen waren, dass man das erste Wochenende in der Klinik verbringen muss. Die drauffolgenden kann man dann nach Absprache nur für eine Nacht nach Hause.

Dass am Wochenende nichts läuft, kann ich so nicht bestätigen. Aber es ist ne Möglichkeit, dich von den Therapien zu erholen und mal nicht von zu Hause stressen zu lassen, sondern deinen Fokus auf die Therapie zu setzen.
Die Pflegekräfte haben dann auch mal mehr Zeit für ein Einzelgespräch z. B.

14.02.2020 11:07 • #11


Irgendeine
Zitat von Alena-sch:
wie das aussieht mit den wochenenden ? Wird da was gemacht ? Kann man da nachhause ?

In den Kliniken, wo ich war, ist am WE nichts gelaufen. Das erste WE musste man auf jeden fall da bleiben, damach wurde dann dann je nach Zustand und Verhalten entschieden, ob man für eine Nacht nach hause durfte. Nannte sich dann Belastungserprobung.

14.02.2020 15:29 • #12


Krizzly
Das klingt irgendwie alles ziemlich krass. Das ist doch kein Gefängnis, sondern man kommt freiwillig.
Ich fürchte momentan bisschen, dass sich die Klinik mit einem Vorstellungsgespräch überschneidet und hatte gehofft, dass ich dann evtl für einen Tag nach Hause fahren kann. Kann ich sowas dann gleich vergesagen?

14.02.2020 15:37 • x 1 #13


Elodie
Zitat von Irgendeine:
Nannte sich dann Belastungserprobung.



Genau, "Belastungserprobung" - macht mehr Sinn als nur nach Hause zum Wäschewaschen


Allerdings war ich froh, mich am Wochenende von den Therapien ausruhen
- und auch dem Alltagsstress zu Hause entfliehen zu können;)

Ein Vorstellungsgespräch wird vor dem Klinikaufenthalt nicht einfach, da du noch gar nicht weißt, wie lange du in der Klinik bleibst und was sich bei dir durch die Therapien alles ändern könnte.
Es sei denn, dass du die Arbeit erst im Sommer beginnen willst.

14.02.2020 15:43 • #14


Irgendeine
Zitat von Krizzly:
Das klingt irgendwie alles ziemlich krass. Das ist doch kein Gefängnis, sondern man kommt freiwillig.

Die Klinik soll ja auch eine Art Schutzraum sein. Die WE zu hause sind eine Belastungserprobung und wenn du anfangs direkt so stabil wärst, bräuchte es ja keine Klinik. So wurde es mir gesagt.
In den 2 Kliniken, in denen ich war, durfte man sich, wenn man auf der offenen Station war, auf dem Gelände frei bewegen. Wenn man das Gelände verlassen wollte, musste man um Erlaubnis fragen, welche aber i.d.R. gegeben wurde. Sogar auf der Geschlossenen, hatte man stundenweise alleine Ausgang, wenn man stabil und absprachefähig genug war.
Zitat von Krizzly:
mit einem Vorstellungsgespräch überschneidet und hatte gehofft, dass ich dann evtl für einen Tag nach Hause fahren kann. Kann ich sowas dann gleich vergesagen?

Das würde ich anfangs direkt ansprechen. Das sollte eig. auch kein Problem sein. Die Klinik hat ja durchaus auh was davon, wenn du eine Zukunftsperspektive hast.
Kommt halt, wie Elodie schon schrieb, drauf an, wann die Ausbildung/Arbeit dann beginnen soll.

14.02.2020 15:50 • #15





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