10

Psychosomatische Klinik - Tasche packen / was brauche ich?

Krizzly
Ich hab in der Bewerbung angegeben, dass ich zum 1. Juni anfangen könnte. Von der Klinik hab ich bisher die Information, dass mein Aufenthalt wohl im März beginnt. Ich dachte, das könnte zeitlich gut hinhauen.

Zitat von Irgendeine:
Die Klinik hat ja durchaus auh was davon, wenn du eine Zukunftsperspektive hast.

Das denk ich auch. Laut meiner Therapeutin wird ein Jobwechsel maßgeblich dazu beitragen, dass es mir besser geht.

Okay, dann sprech ich das gleich an, falls es so kommen sollte. Danke euch für eure Antworten.

14.02.2020 15:59 • x 1 #16


Wenn ich so krank bin, dass ich in die Klinik muss, liegt ein Vorstellungsgespräch (zumindest am Anfang des Klinikaufenthalts bzw. gar noch vor dessen Beginn) jenseits meiner Planung und Möglichkeiten. Das passt für mich absolut nicht zusammen.

14.02.2020 19:38 • x 2 #17


Elodie
Zitat von auferstehung:
Wenn ich so krank bin, dass ich in die Klinik muss, liegt ein Vorstellungsgespräch (zumindest am Anfang des Klinikaufenthalts bzw. gar noch vor dessen Beginn) jenseits meiner Planung und Möglichkeiten. Das passt für mich absolut nicht zusammen.


Sehe ich ähnlich, aber gut, wenn beides gleichzeitig im Kopf geht - bei mir ginge das nicht

14.02.2020 19:42 • x 1 #18


Irgendeine
Zitat von auferstehung:
Wenn ich so krank bin, dass ich in die Klinik muss, liegt ein Vorstellungsgespräch (zumindest am Anfang des Klinikaufenthalts bzw. gar noch vor dessen Beginn) jenseits meiner Planung und Möglichkeiten. Das passt für mich absolut nicht zusammen.

Ich kann mir das schon vorstellen. Würde aktuell auch gerne in die Klinik (geht aber aus bestimmten Gründen nicht), trotzdem würde ich ein Vorstellungsgespräch für meine gewünschte zukünftige Arbeitsstelle wahrnehmen wollen. Denn ich plane ja (so lange ich gerade nicht akut su*z*dal bin) auch eine Zukunft nach der Klinik.
Die Aussicht auf meinen Wunscharbeitsplatz hat mich die letzten Wochen, als es mir wirklich schlecht ging, am Leben gehalten.

Das letzte Mal, als ich akut su*z*dal in der Klinik gelandet bin, war, weil meine damalige Zukunftsperspektive unerreichbar geworden war.

Man muss ja nicht immer kurz vor Ende sein, wenn man in die Klinik geht. Es ist ja sogar vernünftig, frühzeitig hinzugehen, bevor man zusammenbricht.

Heute 07:26 • x 1 #19


Zitat von Irgendeine:
Man muss ja nicht immer kurz vor Ende sein, wenn man in die Klinik geht. Es ist ja sogar vernünftig, frühzeitig hinzugehen, bevor man zusammenbricht.


Ich sehe das anders. Ich gehe nur in die Klinik, wenn absolut nichts mehr geht.

Vor 10 Stunden • x 1 #20


Krizzly
Offenbar scheinst du ja genau zu wissen, was das Beste ist @auferstehung.
Ich war fast vier Jahre wegen eines Entwicklungstraumas in einer analytischen Therapie. Ich hab in dieser Zeit weitestgehend meine Panikattacken und einige andere Dinge in den Griff bekommen. Vieles aber auch nicht. Vor vier Monaten wurde ich wegen einer akuten Erschöpfungsdepression krank geschrieben, an der maßgeblich meine derzeitige Arbeit Schuld war. Zu Beginn dieser vier Monate ging gar nichts mehr. Und da hab ich mich für die Klinik angemeldet. Mittlerweile bin ich nicht mehr erschöpft und nur noch leicht depressiv. Es bleiben aber Ängste, massive psychosomatische Beschwerden und Verhaltensweisen, die dazu beigetragen haben, es überhaupt erst bis zu einer Erschöpfungsdepression kommen zu lassen.
Also finde ich es durchaus verständlich, dass ich sowohl auf keinen Fall in meine alte Arbeit zurück will (deshalb das Vorstellungsgespräch), als auch dass ich in die Klinik gehen möchte, um an den Dingen zu arbeiten, die mich immer noch von einem normalen Leben abhalten und bei denen ich in der ambulanten Therapie nicht mehr weiterkomme. Oder hast du eine andere Idee?
Ich würde lieber nicht so pauschal über Situationen urteilen, die du nicht kennst.

Vor 9 Stunden • x 1 #21


Elodie
Es kommt vielleicht auch auf den Job an, den man antreten möchte.
Ist es ne Arbeit, wo man viel den Kopf betätigen muss und psychisch stabil sein muss, würde ich zuerst den Klinikaufenthalt machen und mich anschließend um weitere Herausforderungen kümmern.
Für mich war ein Klinikaufenthalt immer das letzte, was ich anging, bevor ambulant nichts mehr ging.
Und ich habe jedes Fünkchen Energie für die Therapie benötigt.
Aber wie schon gesagt, ich bin da sehr fokussiert und kann nur eine Sache gleichzeitig im Kopf haben, weil noch viele "Altlasten" meinen Kopf beschweren.

Vor 6 Stunden • #22


Krizzly
Mir wär es auch lieber gewesen, das nacheinander anzugehen. Aber in meinem Beruf gibt es fast nie gute offene Stellen. Jetzt war mal eine ausgeschrieben. Und während ich an der Bewerbung saß, kam der Brief von der Klinik, dass ich im März kommen kann. Jetzt hab ich also nur die Wahl, ob ich eins von beidem gut sein lasse oder versuche, beides unter einen Hut zu kriegen. Und ich weiß ja nicht gar nicht sicher, ob es sich überschneiden wird. Ich wollte nur mal nachfragen, falls es so kommt.

Vor 6 Stunden • #23


Elodie
Die werden sicher in der Klinik etwas zu deinem Vorhaben sagen. Du hast ja dann das Glück in der Klinik zu sein, und die haben dann die "Aufgabe" dich dort in der Klinik aufzufangen, was auch immer passiert
Alles Gute von mir, wo auch immer dein Weg hinführt

Vor 4 Stunden • x 1 #24


Irgendeine
Zitat von auferstehung:

Ich sehe das anders. Ich gehe nur in die Klinik, wenn absolut nichts mehr geht.

Weil das bei dir so ist, muss es ja nicht jedem so gehen.

Vor 3 Stunden • x 1 #25





Ähnliche Themen

Hits

Antworten

Letzter Beitrag