Paroxetin Erfahrungen - Dosis und Wirkung

Hallo Subi!

Ja, ALS ist furchtbar ... mich wundert es nicht, dass Du Gedanken daran hast
dass Du auch erkrankt sein könntest. Da kommen natürlich Ängste auf,
es könnte eine genetische Disposition geben usw.

Also schämen musst du Dich dieser Gedanken sicher nicht.

Hast Du mal Deine Nerven durchmessen lassen?

Liebe Grüße,
Angie

08.12.2009 17:09 • #46


HeKate
Ich staune einerseits über die Kreativität des Körpers, andererseits über die einiger Individuen...

Dir wünsche ich alles alles Gute, subi, und dass Du Deine Zuckungen bald in den Griff kriegst...

liebe Grüße
Goldauge

08.12.2009 21:20 • #47


Hallo subi,

es ist bekannt, dass bei der Einnahme von Antidepressiva´s Muskelzuckungen in der Einnahmephase anfangs auftreten KÖNNEN. Ich verstehe deine Angst. Aber laß die Antidepressiva´s wirken. Das kann bis zu 8 Wochen dauern. Niemand und nirgends steht oder sagt, dass das das ist, was du befürchtest.

Serafina

08.12.2009 21:41 • #48


Hallo,

vielen Dank für eure Antworten.
Mein Arzt meinte ich sollte mir überlegen ob ich solche sachen wie nervenleitung messen und muskelproben machen möchte.
Ich denke nicht.
Wie gesagt, ist mein Zucken doch anders und ich bin einfach nur aufgeregt gewesen, da wir ja deswegen die medikamente von paroxetin auf sertralin umgestellt haben. Es war schon fast weg und rumms da war es wieder. Ich denke auch das durch die antriebsteigernde Wirkung evtl. eben auch Botenstoffe an die Muskeln kommen. Heute habe ich nur Zucken in den Beinen und ein paar einzelne Zuckungen im Rücken. Wahrscheinlich völlig überreagiert.
Ansonsten merke ich nicht wirklich das ich jetzt umgestellt habe. Darüber freue ich mich sehr. Ich freue mich auch sehr das es Euch gibt. Bin zwar noch nicht lange dabei aber fühle mich gut aufgehoben.
Eine gute Nacht an alle
subi

08.12.2009 23:31 • #49


Hallo ihr Lieben!
Ich nehme seit fast zwei Wochen o.g. Medikament 1-0-0-0
Zur Nacht mehme ich seit längerem Mirtazapin 0-0-1
Das Paroxat hat bei mir große Übelkeit und heftigste Erregung ausgelöst.
Wann verschwinden die Nebenwirkungen wieder?
Ich werde noch irre, dabei soll das Medikament noch erhöht werden, da ich nur die Einstiegsdosis nehme.
Wer weiß Rat?
Ich bekam das Mittel unter anderem als Angstlöser verordnet und weiß nicht, ob es Sinn macht, das Medikament zu wechseln.
Liebe Grüße
Karin

18.02.2011 12:48 • #50


Hallo Karin,

Nebenwirkungen können bis zu 6 Wochen anhalten oder auch kürzer und es ist auch von Person und Medikament unterschiedlich. Sprich doch noch mal mit Deinem behandelden Arzt darüber. Auch kann er Dich beraten, ob es Sinn macht das Medikament zu wechseln.

Viele Grüße
Scorpio

18.02.2011 12:51 • #51


Liebe Karin,
ich nehme ebenfalls Paroxetin. Meine Dosis ist 30 mg.
Da bekannt ist, dass Paroxat beim Ein- und Ausschleichen Probleme machen kann, wurde bei mir mit ganz geringen Dosen begonnen, und zwar mit 4 mg - allerdings in Suspensionsform (2 ml). Leider fällt mir der Name der Suspension nicht mehr ein...
Nach einer Woche wurde auf 4 ml = 8 mg erhöht. Wieder eina Woche später bekam ich die erste Tablette mit 10 mg. Dann begann ich mit 20 mg, die ich über mehrere Wochen nahm. Seit Dezember habe ich auf 30 mg erhöht und diese Dosis ist für mich ausreichend.
Beim Absetzen werde ich darauf achten, dass die Menge wieder nur in "kleinen" Schritten reduziert wird.

Eine bestehende Nebenwirkung bei mir ist die Mundtrockenheit, die ich durch Trinken (ständige Mitnahme einer kleinen Wasserflasche) und Kaugummis bekämpfe.
Zwar habe ich etwas an Gewicht zugenommen, was aber nur durch meine Faulheit bedingt ist. Ich hoffe, dass das Frühlingswetter mich wieder fitter macht.
Wenn du weitere Fragen hast, dann werde ich sie weiter zu beantworten versuchen.

Ich bin mit dem Medikament sehr zufrieden!
Meine Lebensqualität hat enorm zugenommen!

18.02.2011 15:11 • #52


Puranas
Mal ne frage - SSRIs sind ja bekannt für S. Funktionsstörungen - nun wollte ich wissen ob das Dosisabhängig ist. Also wenn ich anstatt 40mg nur 10mg nehme wäre die Wahrscheinlichkeit einer S. Funktionsstörung geringer, oder würde weniger heftig sein? In der Packungsbeilage vom Paroxetin steht, dass diese Funtionsstörung mehr als 10% der Patienten betrifft.

Grüße, Puranas

19.02.2011 19:26 • #53


Bei 1o mg hatte ich keine Probleme. Die kamer erst später. Nun weiß ich nicht, ob es an der Dosierungsmenge oder an der Dauermedikation liegt.
Ich nehme nun 30 mg, komme aber mit den zeitweilig auftretenden Störungen gut zurecht.

21.02.2011 14:12 • #54


Puranas
S. Funtionsstörungen müssen also nicht dauerhaft während der ganzen Behandlungsdauer auftreten?

23.02.2011 17:29 • #55


So lange nehme ich das Mittel noch nicht. Seit Juli wurde die angepeilte Dosis von 20 mg in der Klinik eingeschlichen. Im November erhöhte ich sie nach Absprache mit meinen Psychiater auf 30mg.
Es klappt nicht bei jedem Versuch mit dem Orga.. Aber auch das ist nicht sehr problematisch, denn dafür empfinde ich das Beisammensein als schöner, als früher.
Ich bin in einem Alter, wo wir es nicht mehr so oft machen...also bin ich nicht repräsentativ ;-)

23.02.2011 21:40 • #56


Zitat von Puranas:
S. Funtionsstörungen müssen also nicht dauerhaft während der ganzen Behandlungsdauer auftreten?


Moin, nein, müssen sie nicht. Man kann allerdings das Pech haben.

11.03.2011 18:07 • #57


Nachdem Venlafaxin bei mir viele Nebenwirkungen zeigten. Nutze ich nun Paroxetin.
Ich hoffe nun, das diese Wirken. Des Weiteren hoffe ich das diese nicht wie die Venlafaxin auf den S. gehen. Denn dauer Erektionen bzw Orgasmusprobleme sind
alles andere als schön. Heute erster Einnahme Tag. Hoffen wir das beste.Leider steht ja im Beipackzettel das diese sehr häufig vorkommen. Warum verschreibt mir der Arzt denn sowas? Verstehe es nicht. Wehe es bleibt, bzw hält an oder kommt wieder :/

Ich lese bei euch allerdings immer was von Muskelzuckungen? Wie hat man sich das vorzustellen? Ist es arg schlimm, tut das weh ?

Gruß Tristan Forks

27.05.2013 14:40 • #58


Gleiche Nebenwirkung wie Venlafaxin hatte ich damit so das ich diese leider auch absetzen musste :/

10.06.2013 16:57 • #59


Da Venlafaxin ein SSNRI und Paroxetin ein SSRI ist, ist leider nicht verwunderlich, dass diese Nebenwirkung bei beiden Medikamenten auftritt.

VG
auferstehung

13.06.2013 08:40 • #60





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