Pass nur auf, das du nicht das halbe Nachbargrundstück ausräumst 🤣
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FranzFranz Mitglied
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Zitat von Marylu:
Pass nur auf, das du nicht das halbe Nachbargrundstück ausräumst
Kein Problem, der Bauherr hat mir anfangs angeboten, ob ich nicht den ganzen Aushub übernehmen und hier bei mir auf der Wiese verteilen möchte... Mit anderen Worten, für jeden Stein, den ich nehme, braucht er nicht den Abtransport zu bezahlen.
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Hallo Herbstlicht2025,
Neuer Sinn und Identität gesucht - Tipps willkommen
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Herbstlicht2025 Mitglied
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Ich weiß auch nicht.... mein Lebensthema "Platz im Leben". Ich bin eine Reisende, immer auf der Suche.
Ich bin grad so traurig. Gestern war ich mal wieder in einer Vereinsveranstaltung. Ich erlebe es so oft, dass ich mehr oder weniger geduldet bin. Ich krieg Ämter zugeschustert, vor allem Schriftführung. Weil ich Redakteurin bin - ich kann ja schreiben🙈 Ich bin bereit, zu unterstützen, denn zuhause an der Tür klingelt keiner einfach so. Aber wenn ich nicht mittrinke werd ich immer noch komisch angeschaut. Ich bin da, aber es interessiert niemanden. Warum ist der Alk. so ein sozialer Kleber? Wäre ich integrierter, wenn ich saufen würde? Ich vertrag nix. Es schmeckt mir nicht.
Ich grad einfach verzweifelt.
Ich merke auch dass die Leute sehr selbstzufrieden sind. Und ich bin jmd. die viel geistigen Input braucht. Ich stelle Fragen, bohre nach. Das ist vielen Menschen wohl zu viel.
Kennt das jemand?
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FranzFranz Mitglied
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Zitat von Herbstlicht2025:
Kennt das jemand?
Teilweise.
Außer, dass ich kaum direkten menschlichen Input brauche. Menschen sind mir zu kompliziert und man weiß nie, wie etwas gemeint ist (Unehrlichkeit). Ich frage normalerweise nichts, da nur gelogen wird. Besser ist, reden zu lassen.
Glücklicherweise habe ich meine Nischeninteressen 🙂 .
Und Vereine haben mich nie interessiert.
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Herbstlicht2025 Mitglied
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@FranzFranz
...mich auch nicht. Ich dachte nur, ich geb dem Ganzen mal ne Chance. Ich brauche auch nur bedingt direkten Input, aber da meine Familie altersbedingt kleiner wird, fehlt mir das Gefühl von Zugehörigkeit.
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FranzFranz Mitglied
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Zitat von Herbstlicht2025:
fehlt mir das Gefühl von Zugehörigkeit.
Hattest du dieses Gefühl also früher? Ich kann gar nicht sagen, dass ich es jemals hatte. Wahrscheinlich bin ich viel zu sehr Einzelgänger von Grunde auf.
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#36
FranzFranz Mitglied
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Zitat von Herbstlicht2025:
Ich dachte nur, ich geb dem Ganzen mal ne Chance.
Für Vereine muss man quasi geboren sein, denke ich mir. Ich kann gut Teamwork, aber sobald da irgendetwas Formales ins Spiel kommt, brauche ich es nicht mehr.
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Marylu Mitglied
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Liebes @Herbstlicht2025, lebst du auf dem Land? In der Stadt gibt es ja sehr viele Möglichkeiten sich mit anderen Menschen zu treffen und auszutauschen
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Herbstlicht2025 Mitglied
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Zitat von Marylu:
Liebes @Herbstlicht2025, lebst du auf dem Land? In der Stadt gibt es ja sehr viele Möglichkeiten sich mit anderen Menschen zu treffen und ...
Ja, Marylu. Mein Geist bräuchte eine lebendige bunte Stadt. Meine Seele Natur und Berge. Die Balance hab ich leider seit einiger Zeit verloren.
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#39
Marylu Mitglied
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Ja, das wäre ideal, wenn man beides hätte Bist du in der Kirche? Da gibt es ja auch interessante Gesprächskreise
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Herbstlicht2025 Mitglied
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Ich bin schon lange aus der Kirche ausgetreten. Hab nochmal Kontakt gesucht, aber keinen Draht gefunden.☹
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WriteLikeMe Gast
@Herbstlicht2025 Ich kann deine Gedanken gut nachvollziehen. Ich bin selbst als freier Autor und Lektor tätig, mein Geld verdiene ich aber (trotz KI, die wir bei meinem Hauptauftraggeber jetzt auch explizit nutzen dürfen, aber nicht müssen), trotzdem noch. Das Honoror ist absolut okay, theoretisch könnte ich damit auch alleine leben, wobei ich dann sehr sparsam sein müsste...
Die Frage stellt sich aber nicht, weil meine Frau recht gut verdient und sie mir auch immer wieder versichert, dass es absolut okay ist. Auch weil sie weiß, wie es ist, wenn es mir nicht gut geht. Das, was ich mir als Freelancer erarbeitet habe, ist genau das, was für mich am besten funktioniert. Deswegen kann ich dich gut verstehen. Klar, man will sich seine Autonomie (auch in der Theorie) irgendwie bewahren. Aber wofür ist denn eine Beziehung oder Ehe gut, wenn nicht dafür, dass man den anderen stützt, wenn derjenige mal nicht so „performen“ kann, aus welchen Gründen auch immer?
Allerdings bin ich mittlerweile davon ab, das zu sehr als einen Teil meiner Identität anzusehen. Ich auch die Formulierung nicht, dass ich Autor und Lektor bin. „Ich schreibe und lektoriere“ gefällt mir das wesentlich besser. Mittlerweile bin ich schon so gepolt, dass mich das Berufliche bei anderen Leuten nicht mehr interessiert und ich auch nicht mehr so was wie „Und was machst du so?“ frage, was ja immer auf den Beruf abzielt. Mich interessieren die charakterlichen Eigenschaften von Menschen und nicht die Bezeichnungen, die sie sich selbst geben oder von anderen aufgepappt bekommen haben.
Was ich immer mache, ist, zum Arbeiten in die Bibliothek zu gehen. Einfach weil ich dann eher Arbeits-Atmosphäre habe, selbst wenn ich da auch nur für mich alleine arbeite. Aber alleine, andere Leute um mich herum sitzen zu haben, die ebenfalls fleißig sind, gibt mir schon was. Weiß nicht, ob das vielleicht eine gute Umgebung für dich wäre, wenn du an deinem Buch arbeitest. Ich schreibe übrigens gerade an meinem zweiten Roman, weil sich das ausgesprochen Kreative in meinem Job doch arg in Grenzen hält. Wirklich kreative Arbeit habe ich eher, wenn ich an meinem eigenen Kram arbeite.
Apropos Buch: Damals habe ich meinen Roman direkt per BoD veröffentlicht, weil ich nicht die Hoffnung hatte, es bei einem Verlag unterzubringen. Zu der Zeit heiß es auch immer, dass man ohne Agentur und Literaturagent ohnehin keine Chance hätte, bei einem richtigen Verlag unterzukommen. Mittlerweile suchen die Verlage sogar proaktiv nach Manuskripten, wenn man sich auf deren Seiten mal umschaut. Deswegen werde ich es mit dem neuen Buch auf diesem Weg probieren. Ich weiß nicht, wie du es machen willst, aber vielleicht wäre das ja auch ein kleiner Ansporn für dich.
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Grenzgaenger Mitglied
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Hallo @Herbstlicht2025
mir ging es einmal ähnlich wie dir
Zitat von Herbstlicht2025:
Und ich bin jmd. die viel geistigen Input braucht. Ich stelle Fragen, bohre nach. Das ist vielen Menschen wohl zu viel.
bis ich erkannte, das es auch für mich Grenzen gibt, und ich seit dem nicht mehr jeden Input in mir auf nehme, sondern nur noch gezielt News in mir aufnehme - das macht die Sache nicht nur entspannter sondern schafft auch eine Menge Zeit, wichtige Themen (zumindest für mich) zu vertiefen....
Zitat von FranzFranz:
Menschen sind mir zu kompliziert und man weiß nie, wie etwas gemeint ist (Unehrlichkeit).
Ob es immer Unehrlichkeit ist, vermag ich nicht zu beurteilen, aber oftmals kratzen viele Menschen nur noch die Oberfläche an, und glauben dann, sie wären automatisch Experten....
Nur was mich wundert ist
Zitat von Herbstlicht2025:
fehlt mir das Gefühl von Zugehörigkeit.
weil wenn Du den Weg des vielen Wissens gehst, wird es meist schwer Zugehörigkeit zu finden, da eben nur die wenigsten diesen Weg gehen,und statt dessen lieber an der Oberfläche bleiben....
Ich selber habe sehr lange gebraucht, für mich die richtige Balance zu finden sie aber schließlich doch gefunden habe, da ich mich Zeitlich limitiere - also mir die Zeit für Wissen oder Recherche einteile, und in der anderen Zeit mich Sinnvoll ablenke. das hilft....
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Herbstlicht2025 Mitglied
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@WriteLikeMe Hallo,
danke für deine umfangreiche Nachricht.😊 In welcher Sparte schreibst du? Ich hatte viel mit Online-Texten zu tun und mir wurde das Durcheinander und der übertriebene Hype rund um die KI auch zu viel. Auch wenn ich mich als Fachtexterin sehe, ist der Graubereich zwischen Marketing und Journalismus im Netz sehr fließend. Hab gut verdient, aber ganz heimisch hab ich mich in dieser Sparte nicht gefühlt.
In welcher Sparte/in welchem Themenbereich bist du unterwegs?
Einen angenehmen Tag!
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Hallo Herbstlicht2025,
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W
WriteLikeMe Gast
@Herbstlicht2025 Angefangen hat es bei mir mit Filmen. Ich hatte für ein paar Jahre einen eigenen Filmblog, habe Kontakte mit Verleihen und Agenturen geknüpft, habe mich da reingearbeitet und war dann permanent auf Pressevorführungen, habe Rezensionsexemplare von Filmen bekommen und Screener-Links. Allerdings ist das dann in so viel Arbeit ausgeartet, weil die Agenturen ja auch „Belege“ wollen, sodass ich das Projekt irgendwann beendet habe, zumal ich auch nichts damit verdient habe.
Parallel dazu bin ich bei meinem Auftraggeber gelandet, und die Arbeit wurde bei dem immer mehr, sodass mir die Entscheidung nicht schwerfiel, mich komplett darauf zu konzentrieren. Bin mit dieser Entscheidung auch nach wie vor d'accord, zumal es wesentlich besser funktioniert als meine Selbstständigkeit in der IT davor.
Thematisch sind es hauptsächlich immer noch Filme und Serien, hat sich aber jetzt noch mehr ausgeweitet. Allerdings – und damit kommen wir zum Thema – sind es natürlich in der Hauptsache SEO-Artikel. Glücklicherweise haben die heutzutage einen größeren Mehrwert, sonst würde ich da wirklich wahnsinnig werden.
Aber ich kann dich gut verstehen, denn diese Gratwanderung zwischen Journalismus und Marketing ist hier natürlich absolut fließend – weswegen ich den Job auch weiß Gott nicht als Erfüllung bezeichnen würde. Mich nervt Werbung ungemein, und ich bin (mittlerweile) ohnehin jemand, der ganz genau filtert, welche Informationen er aufnimmt und welche nicht. Deswegen ist der Job für mich auch eine Gratwanderung, weil ich ja zu diesem permanenten „Hintergrundrauschen“ beitrage und eigentlich ein Teil des Problems bin.
Fakt ist aber, dass ich „vom Schreiben lebe“, wie man so schön sagt, und das ist definitiv etwas, worauf ich stolz bin. Alleine deswegen, weil ich aus dem Elektrohandwerk komme und nie gedacht hätte, dass ich mal einen kreativen Job haben würde. Damals gab es noch gar nicht die Möglichkeiten, mein mangelndes Selbstvertrauen stand mir im Weg, und überhaupt dachte ich, ich komme nie aus dem Handwerk raus. Ich glaube, von daher kann ich da ganz zufrieden mit mir sein.
Natürlich stelle ich mir auch die Frage, wie lange das wohl noch gutgehen wird. Aber wenn ich so zurückdenke, dann habe ich immer irgendeine Lösung gefunden. Vor allem zusammen mit meiner Frau. Und das gibt mir Hoffnung, das Leben auch in Zukunft meistern zu können. Übrigens haben wir vor, im nächsten Jahr ins Heimatdorf meiner Frau zu ziehen, was für mich auch eine Herausforderung wird, weil ich eine gewisse Stadtnähe einfach mag. Auf der anderen Seite sehnt es mich aber auch nach Ruhe, und die ist da auf jeden Fall gegeben. Aber gut, mal sehen...